01. Dezember 2004

Sachsen: Getreideanbaufläche gegenüber 2003 gestiegen

Themen: Archiv — info @ 10:12

Kamenz (agrar.de) – Die sächsischen Landwirte bearbeiteten in diesem Jahr rund 720.200 Hektar Ackerland. Das ist das Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung, die das Statistische Landesamt in rund 3.500 repräsentativ ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben durchführte.

Für Getreide einschließlich Körnermais wurde eine Anbaufläche von fast 410.400 Hektar registriert. Das sind rund 8.000 Hektar mehr als 2003. Damit wuchs Getreide in diesem Jahr auf 57 Prozent des Ackerlandes heran. Die Anbaufläche von Weizen erhöhte sich um vier Prozent auf nunmehr 174.700 Hektar. Verringert hat sich dagegen die Anbaufläche von Gerste um vier Prozent auf 134.900 Hektar. Weiterhin wurden 39.600 Hektar Roggen und 32.800 Hektar Triticale (Kreuzung aus Weizen und Roggen) gedrillt.

Der Anbau von Handelsgewächsen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr kaum. Zu Handels­gewächsen zählen unter anderem Ölfrüchte, Rüben und Gräser zur Samengewinnung sowie Hopfen. Die Winterrapsfläche belief sich wie schon 2003 auf über 90 Prozent der Anbaufläche der Handels­gewächse. Der Anteil am Ackerland beträgt 16 Prozent. Diese Fläche schließt auch Winterraps als nach­wachsenden Rohstoff ein. Allerdings ist ein weiterer Rückgang der Flachsanbaufläche zu verzeichnen. Nur noch gut 500 Hektar stehen auf Sachsens Feldern. Futterpflanzen wurden auf 100.100 Hektar geerntet. Somit erhöhte sich die Anbaufläche zum Vorjahr um 2.500 Hektar, wobei der Silomais auf rund 63.800 Hektar heranwuchs. Damit beanspruchte er rund 64 Prozent der Futter­anbaufläche und rund neun Prozent am Ackerland.

Weiterhin wurden in Sachsen rund 25.300 Hektar mit Hackfrüchten (500 Hektar mehr als im Vor­jahr) und 18.400 Hektar mit Hülsenfrüchten (4.100 Hektar weniger) bestellt. Die Brache betrug in diesem Jahr etwa 30.900 Hektar.

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