21. März 2003

Höhn: Wandel vom Landwirt zum Energiewirt muss stärker gefördert und erleichtert werden

Themen: Archiv — info @ 14:03

Düsseldorf (agrar.de) – Auf Vorschlag von Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn hat sich heute die AgraministerInnenkonferenz in Schwerin für eine verstärkte Förderung der Energieerzeugung aus Biomasse und für eine Erleichterung beim Baurecht für den Bau von Biomasseanlagen im Außenbereich erfolgreich eingesetzt.

‚Die Landwirte haben hier ein enormes Ertragspotential im Bereich der regenerativen Energien, wenn sie sich mit Biomasseanlagen hin zu Energiewirten entwickeln können,‘ erklärte Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn. ‚Dafür soll zum Beispiel die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz für kleinere und mittlere Biomasseanlagen und für solche Anlagen differenziert erhöht werden, die ausschließlich landwirtschaftliche Reststoffe und nachwachsende Rohstoffe einsetzen. Die Energiegewinnung aus Biomasse sichert und schafft neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum und verringert unsere Abhängigkeit vom Erdöl.‘

Die AgrarministerInnenkonferenz sprach sich auf Initiative von Nordrhein-Westfalen auch für eine verstärkte Beimischung einheimischer Biotreibstoffe auf europäischer und nationaler Ebene aus. Zudem soll das Baurecht so geändert werden, dass der Bau von Biomasseanlagen jeder Art und auch von verschiedenen Betreibermodellen erheblich erleichtert wird. Voraussetzung ist, dass die Anlagen in räumlich-funktionellem Zusammenhang mit landwirtschaftlichen, aber ebenso auch forstwirtschaftlichen oder gärtnerischen Betrieben stehen.

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