11. März 2001

Verdacht auf Maul- und Klauenseuche im Landkreis Vechta

Themen: Archiv,MKS — info @ 14:03

Hannover (agrar.de) – In Niedersachsen gibt es den ersten Verdacht auf Maul- und Klauenseuche. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, ist ein Betrieb im Landkreis Vechta mit 99 Kälbern betroffen.

Die Tiere zeigten entsprechende Symptome im Bereich des Maules und hätten Fieber. Die Kälber sollen noch heute getötet werden. Abschließende Untersuchungsergebnisse werden bis Mitte der Woche erwartet. Um den betroffenen Hof wurde ein Sperrgebiet errichtet.

Um den betroffenen Hof hat der Landkreis Vechta ein Sperrgebiet errichtet, aus dem keine Klauentiere heraus- oder hineingebracht werden dürfen (’stand still‘). Die Grenzen des Sperrgebietes werden von der Polizei kontrolliert.

Staatssekretär Dietmar Schulz, erklärte: ‚Den Verdacht auf Maul- und Klauenseuche in einem Gebiet mit der höchsten Klauentierdichte Deutschlands müssen wir sehr ernst nehmen. Im Landkreis Vechta werden 104.500 Rinder und 862.600 Schweine gehalten. Ich appelliere an die Landwirte, sich strikt an das seit dem Samstag deutschlandweit geltende Tiertransportverbot zu halten, damit das Risiko einer Seuchenverbreitung nicht vergrößert wird. Auch die Kontakte zwischen tierhaltenden Landwirten sollten auf das Unvermeidliche beschränkt bleiben‘.




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