Autor Thema: Auto Teile  (Gelesen 1155 mal)

Offline SaschaTopic starter

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Auto Teile
« am: 05.11.2004, 17:21:36 »
Über Automobil Design:

Wenn ein Teil 4 Schrauben braucht, um zusammen zu halten werden:

Die Engländer vier Schraubenr benutzen
Italiener und Franzosen drei benutzen
Deutsche fünf 8.8 Schrauben benutzen
Die Japaner es aus Plastik machen und es wird trotzdem funktionieren.

Die Briten benutzen 4 Schrauben - alle mit verschiedenem Gewinde ohne Unterlegscheibe. Jede dieser Schrauben braucht einen Spezialschlüssel und ganz viel Gedult um sie herauszudrehen oder auszutauschen. Das Teil wird so angebracht dass es auf alle Fälle der maximal möglichen Korrison ausgesetzt ist und kann nur entfernt werden, wenn man vorher etwas entwder sehr schmieriges, festgerostetes oder frustrierendes abbaut.

Die Franzosen und Italiener stellen das Teil aus gestanztem Millimeterblech her, obwohl ein Gussstück nötig wäre. Es wird von 3 Schrauben gehalten - jede davon mit einer Flügelmutter gesichert. Die drei Schrauben sitzen in einem gestanztem Blech, dass seinerseits mit zwei Popnieten entweder an der Innseite eines Kotflügels oder der Trennwand zur Fahrgstzelle gehalten wird. Sämtliche Teile sind schon ab Werk "vorgerostet"

Das Deutsche Teil wird aus gegossenem Aluminium mit sehr schön gefrästen Rippen sein. Es wird mittels einer geschmiedeten Stahlhalterung befestig, die sehr clever in einer stromlieninförmigen Nische sitzt, damit der Motorraum auch aufgeräumt aussieht. Es wird mit fünf 8.8 Schrauben gehalten, von denen jede mit einem bestimmten Drehmoment angezogen werden muss. Zum Ausbauen braucht man trotzdem ein Spezialwerkzeug. Reperatur ist leider auch nicht möglich und es bedarf dem Komplettaustausch mit einer leicht veränderten Ausführung dieses Teils.

Das japanische Teil wird aus Plastik sein, gehalten mit einem patentierten Plastikclip, verbunden mit einer Reihe anderer Teile ähnlicher Bauart an der Innenseite eines Kotflügels. Auf dem Teil ist ein Folienaufkleber, auf dem in japanischen Schriftzeichen steht, dass es nicht zu reparieren ist. Das neue Teil kostet mehr als das deutsche Teil, ist 5 mal teurer  als das französische Teil und ist sogar teurer als ein gebrauchtes, englisches Fahrzeug.

Das englische Auto wird ohne das Teil schlecht laufen - aber der Besitzer bekommt es nach einem Guinness eh nicht mehr mit. Nach einem weiteren Guinness findet er sogar Spass an der Sache.

Das Italienische und das Französische Auto läuft ohne das Teil so weiter wie bisher. Um das zu ändern müsste man schon einen Liter Rotwein in den Tank kippen...

Das deutsche Auto wird nicht mehr laufen, aber das Teil wird mit einem verstecktem Computer ein Signal an den Händler schicken, dass das Auto nicht mehr läuft. Der Werkstattmeister kommt sofort mit einem Abschleppwagen, einem Mietwagen und einer dicken Rechnung. Die Flasche Schnapps, die man beim Verladen zusammen trinkt, ist schon mit auf der Rechnung.

Das japanische Teil wird einen on-board-Timer aktivieren, der das komplette Fahrzeug 5 Jahren nach Inbetriebnahme ausser Gefecht setzt. Dieses wird sofort der japanischen Autoverwertungsgewerkschaft gemeldet, die dann kommt und die Überreste entsorgt, während man dem Besitzer bei einem Glas Sake einen guten Kurs für einen Neuwagen anbietet.

Ach ja.. in US Cars kommt dieses Teil gar nicht erst vor....
« Letzte Änderung: 05.11.2004, 17:40:29 von Sascha »