Autor Thema: Farm Pulling Sitzung 2011  (Gelesen 12321 mal)

Offline Martin Neerpont

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #15 am: 23.02.2011, 19:24:24 »
Ja das verstehe ich, jedoch andererseits finde ich es etwas störend, wenn man mit einem wirklich standart Trecker mitfährt, der auch noch auf dem Acker benutzt wird.
Auch die Leute, die nicht regelmäßig teilnehmen, sondern nur einmal gucken wollen ob ihr Trecker mithalten kann, werden sich nur ungern diese Mühe machen wollen.

Offline AndreasR

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #16 am: 23.02.2011, 22:07:08 »
son air restrictor bauen is nich wirklich schwer nen stück kunstoff oder alu und nen großen bohrer....

was mir noch einfällt, ich hab da mal was gehört von wegen 913er motor is nich standard im 13006^^
« Letzte Änderung: 23.02.2011, 22:10:09 von Powershifter »

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #17 am: 24.02.2011, 00:29:50 »
Ja das verstehe ich, jedoch andererseits finde ich es etwas störend, wenn man mit einem wirklich standart Trecker mitfährt, der auch noch auf dem Acker benutzt wird.
Auch die Leute, die nicht regelmäßig teilnehmen, sondern nur einmal gucken wollen ob ihr Trecker mithalten kann, werden sich nur ungern diese Mühe machen wollen.

Deswegen ja die Bauernklasse!


Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #18 am: 24.02.2011, 01:09:25 »
Ich kann auch noch mal die Sicht eine Veranstalters geben:

So langsam kommen "die Bauern" bei uns aus den Socken, heißt sie trauen sich vor den Bremswagen. Das ist für unsere Veranstaltung SEHR GUT! Viel lokale Beteiligung verankert die Sache in der lokalen Bevölkerung. Die bringen auch ihre "Fans" mit....
Die "Standardklasse", so wie sie bisher läuft ist ein bisschen "aus dem westlichen Münsterland und dem Niederrhein" exportiert, Das ist nicht schlecht und ich finde es toll, dass so viele von Euch sich zu uns auf den Weg machen und pullen, aber es macht halt wenig Sinn, wenn ich Euch gegen unsere lokalen Bauern antreten lasse. Ihr fahrt die in Grund und Boden und die verlieren den Spass an der Sache.
Nun habe ich aber so langsam ein Zeitproblem.
Es kommen mehr lokale Bauern (gut), es kommen mehr Sportklasse (auch gut) und "Standards" sind ach reichlich da.
Wo spare ich nun Zeit, sprich - wer muss Platz machen?
Die lokalen Bauern - bestimmt nicht
Die Sportklasse - auch nicht. Die bringen mir die Show und das sind alle Leute, die Geld in die Hand genommen haben um in diesem Sport "weiter" zu kommen.
Die Standards - "leicht gedrehte" Schlepper. Für die Standard zu stark / zu gut vorbereitet (Reifen, Ballastierung, Pumpe, .....) für die Sport "zu schwach" (weil die Teams das Geld dafür nicht ausgeben wollen) und grundsätzlich die Klasse mit den meisten Diskussionen darüber, wer am besten beschissen bzw. zuviel oder das Reglement am weitesten oder zu weit ausgenutzt. Das geht an die Nerven, wenn man sich über so Lappalien wie ""originales Zugmaul", die Ausführung von Überrollbügeln usw. streiten muss und macht als Veranstalter echt keinen Spaß. Nun will ich nicht sagen, dass wir mit der "Westfalentruppe" da in Füchtorf irgendwelche Probleme hatten. Sie haben gute Wettkämpfe geliefert (und tun das hoffentlich auch in diesem Jahr wieder) und deshalb will ich sie auch nicht raus haben.
Aber irgendwo muss da mehr "Zuschaueranreiz" her - sprich ein bißchen mehr Dampf. Dass ihr keine Sportschlepper bauen wollt - ok, kann ich nachvollziehen.
Aber was spricht dagegen, ca. 150 € und ne Woche Arbeit in Sicherheitsequipment und viellicht noch mal 1000 in Turbo und Pumpe zu stecken und aus den Schleppern das zu holen, was geht, ohne dass Schäden am Material zu erwarten sind - sprich "Hobbysport"
Dann geht's vielleicht nen Gang flotter über die Bahn, die Zuschauer begreifen auch, was der Unterschied zwischen "Bauer" und "Hobby-Sportler" ist. Die Leute mit Serienmaterial können weiter Serienmaterial fahren und die, die drehen wollen können das im begrenzten Masse tun - und sobald der Restriktor drin sitzt hören die Diskussionen auch auf.

Das wäre so meine Idee für die Saison 2012...

Offline Der Martin

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #19 am: 27.02.2011, 07:36:18 »
Wie wäre es in den Bauernklassen mit Heckgewichten dieser Art, nur in der Mitte durchgehend offen um an die Anhängekupplung zu kommen. Dann müßte die DTTO eventuell einen Schritt machen in dem sie das Reglement ändern bezgl. das die Gewichte nicht über die Hinterräder hinausstehen dürfen. Dann hätten die freien Veranstalter auch weniger Probleme. Nur mal so als Gedankengang.
Gruß Martin

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #20 am: 28.02.2011, 13:41:54 »
Was ich an der ganzen Sache nicht begreife:
Warum wollen Leute beim Pulling mit Allrad Gewicht HINTEN haben? Es ergibt physikalisch keinen Sinn (ausser man bekommt den Schlepper sonst nicht schwerer, weil vorne schon alles voll hängt).

Offline Budding

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Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #21 am: 28.02.2011, 13:58:18 »
Ein Schlepper zieht über die Hinterachse einfach am meisten egal ob er allrad hat oder nicht! Das Allrad hilft nur in dem Moment, wenn man die gewichtsverteilung vll nicht ganz optimal getroffen hat Gruß

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #22 am: 28.02.2011, 18:59:06 »


Jetzt guckt Euch mal das Foto an, und sagt mir, welche Reifen mehr Traktion haben.

Das Teil (und die gesamte Konkurrenz) kannst du hinten mit einer Hand hoch heben und alles was an Gewicht geht, hängt vor der Vorderachse (die Kist vorne hängt voll mit Stahl, selbst der Motor sitzt soweit es geht VOR der Vorderachse). Die machen hinten Leichtbau, um mehr Gewicht nach vorne zu bekommen, damit sie auf der Vorderachse überhaupt Traktion bekommen...

Habe wir in Deutschland andere physikalische Gesetze als in den USA?

Sind hunderte von Allradpullern in USA bescheuert?
« Letzte Änderung: 28.02.2011, 19:04:53 von Sascha »

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #23 am: 28.02.2011, 19:03:33 »
So sieht das aus, wenn bei denen das Zugpendel reißt....

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #24 am: 28.02.2011, 19:07:44 »



Schwere Standardklasse in Holland - die haben es dann wohl auch nicht verstanden?
« Letzte Änderung: 28.02.2011, 19:10:14 von Sascha »

Offline Martin Neerpont

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #25 am: 28.02.2011, 19:34:37 »
Ich denke ab einer bestimmten Bodenfestigkeit und Trockenheit lohnt sich Allrad nicht, da man, wie beim fahren auf Eis, mehr Gewicht auf eine niedrige Auflagefläche bringen muss?

Offline Budding

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Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #26 am: 28.02.2011, 19:36:15 »
Naja ich hab 2 Jahre standart pulling von 6,5 bis 9t betrieben und wenn bei richtiger Bahn mal 200kg auf der hinterachse fehlten, konntest es gleich vergessen! Deshalb ist unser k700 auch fast der einzige, der was auf die Kette bekommt. Aber muss jeder seine Erfahrungen machen ;)

Offline Der Martin

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #27 am: 28.02.2011, 20:07:24 »
Was ich an der ganzen Sache nicht begreife:
 Sinn (ausser man bekommt den Schlepper sonst nicht schwerer, weil vorne schon alles voll hängt).


Schon mal ein Grund, ein JD 8320 R glaub ich ist richtig hat zB. eine Gewichtsverteilung von 60 zu 40 auf der VORDERACHSE. Dem brauchst du keine 3 oder 4 to auf die Nase binden, weil dann nämlich "euer bzw. DTTO Reglement sagt das der Trecker durchbrechen kann". Also nach hinten damit, weil die Hinterachse muß beim Schlepper die Leistung bringen und nicht die Vorderachse. Pkw oder Pickup und Schlepper kannst du nicht vergleichen. Warum baut Daniel beim 1255 vorne kleine Räder drauf und fährt ohne Allrad? Vorne runter mit dem Trecker und das gesparte Gewicht weiter nach hinten verlageren. Macht doch Sinn oder etwa nicht. Wir fahren einen 1455, hinten größer bereift, weil auch etwas zuviel Voreilung auf der Vorderachse. Sonst konnten wir je nach Waage 200 bis 240 kg zuladen in der 6 to Klasse. Durch die größeren Reifen nichts mehr. haben sonst vorne zugepackt. Heute funktioniert es besser. In der 7,5 to Klasse packen wir 1 to auf den Arsch und 500kg nach vorn und es funktioniert. Sag mir warum. Übrigens was die Bilder mit dem Pick Up und den beiden Fendt angeht, schau dir mal die kurze Kette an Sascha, glaub die fährt hier auf nem Trecker Treck keiner. :o
Gruß Martin
« Letzte Änderung: 28.02.2011, 20:42:33 von Der Martin »

Offline Martin Neerpont

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #28 am: 28.02.2011, 20:14:06 »
Ich meine, dass solange die Fahrbahn nicht total matschig ist, die Vorderreifen zwar mitziehen, aber die Erde für die Hinterreifen auflockern und diesen so einiges an Traktion nehmen

Offline Der Martin

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Re: Farm Pulling Sitzung 2011
« Antwort #29 am: 28.02.2011, 20:15:23 »
Ein weiterer Grund, wir fahren auf Sandböden und nicht auf Lehm. Darum fahren wir lange Kette bzw. langes Seil. Das wilde vorne Vorpacken ist vorbei, auch in den großen Klassen. Der Trecker wird weniger Spannung ausgesetzt und bringt die Leistung besser auf den Boden, ist doch alles einleuchtend oder nicht.
Gruß Martin
« Letzte Änderung: 28.02.2011, 20:55:42 von Der Martin »