Autor Thema: "Werkunterricht in den USA"  (Gelesen 8518 mal)

Offline winaxmann

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #30 am: 04.04.2010, 13:18:18 »
Dem H.J Ehlers rennen sie die Bude ein , weil er jedes Jahr ein verdammt gute Show und einen tollen tollen Wettkampf abliefert , und so gut wie jeder in Holstein , Tractorpulling oder eben Trekker Treck kennt. Kennen tun es so, viele weil es hier so viele Freie veanstaltungen gibt , bei denen auch mal gerne 2000 Leutchens da sind . Nicht gut ist aber da manchmal die Sache mit der Sicherheit , aber da arbeiten alle etwas drann .(einige mehr , andere weniger)

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #31 am: 04.04.2010, 13:25:11 »
Hi!

Die "Sperre" können "wir" (= DTTO) nicht lockern.
Jeder Schlepper, der bei der DTTO (und damit auch der ETPC) gemeldet ist, bekommt von der ETPC ein Jahr und 10 Tage Sperre für alle Veranstaltungen die mit der ETPC zu tun haben wenn:

- Er vor einen Bremswagen geht, der nicht die entsprechende Klassifizierung von Seiten der ETPC hat (oder noch schlimmer, gar keine)
- Er auf einer Veranstaltung fährt, die nicht von einem ETPC Verein sanktioniert ist

Die Sperre spricht die ETPC aus

Warum das Ganze:
in den 80er Jahren gab es Schausteller (so Kirmesleute) die sich so 3 bis 5 simple Freie Klasse Schlepper angeschafft haben und damit über die Dörfer getingelt sind (heute machen diese meistens in "Monster Trucks").
Diese Schausteller holten sich dann auch gerne mal externe Teams dazu und bezahlten diese dann für "Showauftritte" um mit den Namen dieser Schlepper werben zu können.

Allerdings interessierte die Sicherheit auf diesen Veranstaltungen keinen, Einhaltung des Reglement war auch egal, die Zuschauer wurden böse abgezockt... dann bekamen Teams öfter ihr versprochenes Geld nicht und schlussendlich kam dann auf so einer Veranstaltung ein Zuschauer zu Tode, weil bei einem dieser Schaustellerschlepper kein Not Aus dran war und der mangels Sicherheitsbereich mit einem Pumpenklemmer in die Zuschauer gefahren ist.

Um diese Schaustellerei zu beenden und den Namen "Trecker Treck" nicht völlig kaputt zu machen und auch das Sicherheitsniveau zu halten, hat man damals diese Sperren eingeführt.
Den Behörden ist es nämlich egal, wer da Veranstalter war, wenn beim Trecker Treck einer verletzt wird. Dann wird keine Genehmigung mehr erteilt und du kannst den Sport in der Region dicht machen.

Dass wir es heute kaum noch mit Schaustellern zu tun haben ist auch jedem klar, aber die Sicherheitsstandards für den Sport müssen weiter eingehalten und kontrolliert werden. Dann muss die entsprechende Versicherung vorhanden sein usw.

Viel was anderes heißt es eigentlich nicht, wenn man mit der DTTO eine Veranstaltung macht:
Die DTTO verlangt, dass die Bahn den Sicherheitsstandards entspricht, sorgt dafür, dass Kommissare vor Ort sind, bietet eine Versicherung (auch für die Fahrer)...
All diese Dinge kosten Geld und diese Kosten scheuen viele Veranstalter.
Die wälzen das Risko häufig auf die Fahrer ab (jeder, der auf einer nicht-DTTO Veranstaltung fährt hat ein RICHTIGES Problem, wenn sein Traktor Ursache einer Verletzung ist) und stecken sich das gesparte Geld in die eigene Tasche.
Viele sind sich dessen gar nicht bewußt und machen das auch nicht mit böser Absicht. Ich hatte vor kurzem noch Kontakt mit einem Veranstalter in Süddeutschland, dem nach vielen Jahren Veranstaltung bewußt geworden ist, dass die ganze Chose bei ihm gar nicht versichert ist.
Genauso hatten wir jetzt das gegenteilige Beispiel, wo ein freier Veranstalter mindestens soviel, wenn nicht mehr versichert hatte, als die DTTO. Aber bis man sowas "ausklamüsert" hat, liest du mehrere Stunden Verträge und telefonierst dir nen Wolf.
Wir sperren ja auch keine Standard oder Sportklassen - aber wenn es um Schlepper geht, die mehr als 600 PS haben, wollen wir, dass die entsprechenden Sicherheits und Versicherungsstandards GARANTIERT sind und dass eine solche Veranstaltung den Namen des Sports nicht kaputt macht. Da kann man auch mit der DTTO reden und verhandeln und dann kommen z.B. so Dinger wie Demopulls von Bits'n Pieces in Hille dabei rum.
Es ist vieles möglich - aber man muss den Mund aufmachen und fragen!

« Letzte Änderung: 04.04.2010, 13:31:54 von Sascha »

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #32 am: 04.04.2010, 13:26:35 »
Dem H.J Ehlers rennen sie die Bude ein , weil er jedes Jahr ein verdammt gute Show und einen tollen tollen Wettkampf abliefert , und so gut wie jeder in Holstein , Tractorpulling oder eben Trekker Treck kennt. Kennen tun es so, viele weil es hier so viele Freie veanstaltungen gibt , bei denen auch mal gerne 2000 Leutchens da sind . Nicht gut ist aber da manchmal die Sache mit der Sicherheit , aber da arbeiten alle etwas drann .(einige mehr , andere weniger)

Eben - da weiß jeder, was Pulling ist und die Leute haben sogar soviel Grips in der Birne, dass sie zwischen einer Großveranstaltung wie Hassmoor und einem lokalen Trecker Treck unterscheiden können.
Und wo man ihnen jetzt "die Hand" gereicht hat (Sportklasse in Hassmoor) bauen die da oben auf mal wie die Weltmeister Schlepper nach DTTO Reglement.
Wenn es eine SH-Meisterschaft für Sportklasse geben sollte (Teams tut Euch zusammen und bietet Euch den Veranstaltern als Paket an), geht da bald die Luzie...
« Letzte Änderung: 04.04.2010, 13:30:59 von Sascha »

Offline TurboBongo

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #33 am: 04.04.2010, 14:02:56 »
Ich bin mir auch sicher dass die Leute hier oben nachdem sie Hassmoor besucht haben noch lange nicht "satt" sind. ich weiß zwar nicht, ob Andreas die Sportklasse Veranstaltung in Hassmoor nochmal macht, aber wenn man da ein bisschen Werbung, z.b. schon auf der großen Veranstaltung Flyer verteilt, dann kommen da auch Leute.

Und dann spricht sich das rum und macht die Sportklasse auch für die freien Veranstaltungen, und davon gibts nen riesen Haufen, interessant.

Gruss Finn
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Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #34 am: 04.04.2010, 14:06:07 »
2011 wollte Andreas wieder eine Veranstaltung machen. Aber ich glaube nicht auf dem Gelände in Hassmoor.

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #35 am: 23.04.2010, 11:32:57 »
Habe endlich Antwort aus USA, bezüglich der Motoren:

Sascha, those engines on my tractor are about 450 hp at 7000rpm and cost about 1500 to build each one.
If they want to know more, email me!

Also 450 Pferdchen bei 7000 U/min und haben ihn 1500 US $ das Sück gekostet.

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: "Werkunterricht in den USA"
« Antwort #36 am: 28.04.2010, 21:11:53 »
Noch ein Kommentar von Bowdie:

"Less than ten thousand would build it easily. If you hit salvage yards pretty hard 5 thousand would come close. It has 900 hp and uses a turbo 400 transmission and planetaries off of a case ih front wheel assist put on an sqhd rockwell."

"Weniger als 10.000 $ reichen um so etwas zu bauen. Wenn man auf den Schrottplätzen gut sucht, gehts auch gen 5000 $. Er hat 900 PS, benutzt ein Turbo 400 Automatikgetriebe und Vorderachsplaneten eine Case IH Magnums an einer SQHD Rockwell"