Autor Thema: Mal was aus den USA  (Gelesen 1212 mal)

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Mal was aus den USA
« am: 05.01.2008, 17:10:55 »
Um mal über den Tellerrand zu gucken, was woanders so abbläuft, hier mal ein "Angebot" der PPL an ihre Teams:

Lucas Oil managed im übrigen auch das Drag Racing in den USA sehr ähnlich - allerdings mit etwas anderen Summen.
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2008 Champions Club

Das Champion Club Programm wird 2008 für die folgende Anzahl von Fahrzeugen angeboten. Die Top 16 von 2007 haben Vorrecht.


Unlimited Super Stock Tractors 16 vehicles
Hot Rod Semis 16 vehicles
10,000 Pro Stock Tractors 16 vehicles
Pro Modified 4 Wheel Drive Trucks 16 vehicles
Super Modified 2 Wheel Drive Trucks 16 vehicles
Super Farm Tractors 16 vehicles
Super Modified Modified Tractors 16 vehicles

Champion Club Teilnehmer werden folgende Vorteile haben:

- Automatisch angemeldet
Jedes Club Mitglied wird bei den Veranstaltungen angemeldet. Ein Mitarbeiter der PPL wird mit allen Papieren und Informationen zu ihrem LKW kommen.
- Freier Eintritt
Jedes Clubmitglied hat auf allen Veranstaltungen der Championship Tour freien Eintritt.
- Parken
PPL wird, wenn möglich, einen Parkplatz zur Verfügung stellen.
- Anfahrtsgeld
Jedes akzeptierte (!!! die sortieren) Champion Club Mitglied bekommt 200 $ pro Fahrzeug pro Veranstalung. Dieses Geld wird bei jeder Veranstaltung und auch bei Rain Outs ausgezahlt.
- Geld für Werbung
Mit der Unterschrift unter den Vertrag stimmen sie zu, ab und zu für die PPL Veranstalter den Tractor auszustellen. Sie bekommen dafür 250 $ plus freie Unterkunft.
- Autogrammstundengeld
Auf einigen Veranstaltungen werden wir Autogrammstunden anbieten. Wenn sie zu dieser eingeladen werden, erhalten sie 100 $
- TV Zeit
Clubmitglieder werden mehr TV Zeit bekommen als nicht Mitglieder
- Lucas PPL Aufkleber am Auflieger
Wenn sie zwei große Lucas Oil Schilder an ihrem Auflieger platzieren, bekommen sie $ 100.
Diese müssen an beiden Seiten des Aufliegers an der hinteren Ecke angebracht werden. Ein Offizieller hat die Aufkleber zu kontrollieren, bevor sie ihr Geld erhalten.
- Service Fahrzeuge
Wenn sie 2 kleine Lucas Oul Schilder an ihrem Service Fahrzeug platzieren, bekommen sie $ 50.
Diese müssen an beiden Seiten des Fahrzeuges angebracht werden. Ein Offizieller hat die Aufkleber zu kontrollieren, bevor sie ihr Geld erhalten.
-Full Pull Prämie
Das Fahrzeug aus jeder Klasse, dass in der Saison die meisten Full Pulls gefahren hat, bekommt $ 1000, der zweitmeiste $ 500
- Bonus Geld Mini Serie
Kleine Mini Serien die Regional aufgeteilt sind, für die sie extra Sieggeld bekommen
- Siegerkreis
PPL wird das Sieggeld der Veranstalter bei ausgewählten Veranstaltungen für sie erhöhen.

Diese Vorteile werden ihnen sofort aberkannt, wenn sie zwei Veranstaltungen in der Saison verpassen.
Alle Clubmitglieder müssen 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn in Teamkleidung auf dem Gelände sein.

Die Mitgliedschaft im Championsclub kostet 1250 $ pro Jahr..
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Zuckerbrot und Peitsche - aber voll im TV

Link zu der Organisation:
http://www.propulling.com/
« Letzte Änderung: 05.01.2008, 17:15:55 von Sascha »

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Mal was aus den USA
« Antwort #1 am: 05.01.2008, 17:20:21 »
Es wird noch besser.....

Um überhaupt an den Start zu dürfen (bei den "normalen" Veranstaltungen), muss man sich eine Lizens kaufen!!!
Kostet bis zum 1. März
200 $ pro Fahrer
175 $ pro Fahrzeug

Willst du bei der "Champion Tour" starten, zahlt man dafür noch einmal das gleiche.
Will man Punkte bekommen, zahlt man noch einmal 175 $ oben drauf.

Bei der DTTO zahlst man ich glaube 100 €

Offline pace setter

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Re: Mal was aus den USA
« Antwort #2 am: 05.01.2008, 23:00:28 »
Tach,


Allen erst mal frohes Neues! Hab´s verschlafen ;D

Das mit den 175 Dollar, um Punkte in der Champion Tour zu bekommen, verstehe ich nicht. Wer will denn eine Champion Tour fahren, ohne für die Läufe Punkte einheimsen zu können? Wo ist da der Sinn? Oder denke ich zu kompliziert?

Das mit dem Ausschluß eines Teilnehmers, wenn er mehr als zwei Rennen nicht fährt, finde ich gut. Hart aber fair.
Auch das die Leute korrekt und Motorsportlich gekleidet, zumindest als team erkennbar sein müssen, ist richtig.
Der letzte Punkt wäre ja auch mal etwas, dass in der ETPC diskutiert werden könnte. Vorbilder sind hier z.B.  das Fox team aus Dänemark. Macht doch gleich mal was her und wirkt wesentlich professioneller, ohne das es gleich viel kostet.

Blicken die Amis eigentlich da noch durch, mit Ihren hundert verschiedenen Klassen, zig Organisationen und Unterorganisationen? Was um Himmels Willen sind denn "Hot Rod Semis"?

Gruß  Gordon

Offline Sascha MeckingTopic starter

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Re: Mal was aus den USA
« Antwort #3 am: 08.01.2008, 20:59:00 »
Tach,


Allen erst mal frohes Neues! Hab´s verschlafen ;D

Das mit den 175 Dollar, um Punkte in der Champion Tour zu bekommen, verstehe ich nicht. Wer will denn eine Champion Tour fahren, ohne für die Läufe Punkte einheimsen zu können? Wo ist da der Sinn? Oder denke ich zu kompliziert?


Du kannst auch nur um Sieggeld fahren.
z.B. wenn eine Veranstaltung der Championship Tour in deiner Nähe ist, dir die komplette Tour aber zu viel ist.
Dass diese "Schönwetterfahrer" nicht mit in die Punkte kommen, hängt damit zusammen, dass es in den USA für die Punkte am Ende des Jahres ganz ordentilch Geld gibt, und diejenigen, die am "unteren Ende" des Feldes so eine komplette Tour fahren keinen Nachteil erleiden.

Ach ja - ich wollte jetzt nicht sagen, dass ich diese Art und Weise eine Tour zu managen gut finde. Wollte nur mal zeigen, wie gut es unseren Teams im Vergleich dazu geht...
« Letzte Änderung: 08.01.2008, 21:09:13 von Sascha »