Generell richtig und an den normalen Standardschleppern vom Acker stört sich auch keiner.
Problem sind halt oft die "Showeinlagen" von Eigenbauten oder frisierten Schleppern, wo dann meistens durch "Unwissenheit" wieder irgend ein Blödsinn verbastelt wurde, sowie schlechte Bremswagen in Kombination mit Schleppern der "200PS-Aufwärts-Klasse".
Mit Blödsinn kann ich ein gutes Beispiel aus Schottland geben.
Trecker mit Scania V8 und einem Turbo, Serienkupplung und Splitterschutztuch. Tuch aber nicht so festgemacht wie es eigentlich müßte...
Ende vom Lied: Schwungscheibe auseinander geflogen und die Brocken sind quasi "vor dem Tuch" durchgerutscht und haben auch (un-)passend in den Zuschauerrängen getroffen.
Auch immer wieder beliebt sind so Lösungen wie dicke Stahlplatten um die Kupplung schrauben und dann meinen, man könnte sich an 4000 U/min wagen (wenn die Schwungscheibe abreißt, geht der ganze Trecker in zwei Teile)


Auch beliebt: Dicke P Pumpe und dicken Turbo kaufen, altes Splittertuch - und dann keinen Hilfsrahmen anbauen:

Pumpe drehen und dann das Serienturboladerrad "weitwegschmeißen":

(Man achte auf das Nummernschild dieses LKWs, das war LKW Standardklasse...)
Pferde kotzen auch vor der Apotheke...
Wie gesagt: Reine Standards sind nicht so ein großes Risiko, aber wehe es wird "gedreht".
Und Versicherung mit grüner Nummer? Sobald die Kette eingehangen wird, ist der Schlepper eigentlich nicht mal mehr steuerfrei...
Das Reglement für die Sportklasse ist nicht kompliziert umzusetzen. Man braucht keine teuren Teile kaufen und alles kann man mit Flex, Säge und Schweißgerät bauen. Ich denke, es sollte von den Leuten, die es angeht auch befolgt werden (Knallt was und der Staatsanwalt kommt gucken, wird er das als Richtlinie nehmen).
Ob sie dann DTTO oder woanders fahren, ist eine andere Geschichte.
Was auch wichtig wäre:
Haltet als Teilnehmer auf Veranstaltungen, wo sie euch solche "Pausenknaller" präsentieren, nicht die Klappe, sondern beschwert Euch. Da können einige wenige den ganzen Sport kaputt machen!