Sascha
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« am: 02.12.2007, 22:38:50 » |
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Ich habe gerade den Artikel über Hebertsfelden fertig gestellt und bin dann beim "Fazit" etwas vom Thema weg gekommen. Hab's dann wieder gelöscht und mir gedacht, bevor ich damit jetzt Platz in der Pull Off verschwende, kann ich das auch hier ins Forum setzen. Ich weiß, dass das hier wenig "bringt" und da wieder Kommentare kommen, die fernab jeglicher Machbarkeit sind.. aber egal.
Mir geht es um die Situation des Sportes im ... ich sag mal Bereich 300 km rund um München. Schweiz, Österreich, Süddeutschland, Norditalien und mit einbeziehen müsste man wohl auch Slovenien und die Tschechische Republik.
Erstmal Bestandsaufnahme:
- Technisch und industriell eine gut ausgebildete Gegend (sei es das Schwabenland, Bayern, Österreich, die Schweiz oder Norditalien.. alles hoch entwickelte Industriegegenden) - Finanziell sehr gut (Schweiz. Österreich, SüdD) bis "ausreichend" ausgestattet (Ex Ost Länder) - gewaliges Zuschauerpotential, gute Bevölkerungsdichte.
Die Voraussetzungen sind also vorhanden. Da fragt man sich, warum der Sport so ein Schattendasein führt?
Meiner Meinung nach liegt es an einer schlechten "Initialzündung" in Süddeutschland. Man hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, in dem man versucht hat, die ganze "Infrastruktur" der Veranstaltungen aus dem Norden dahin zu karren und sich wenig darum gekümmert, eine gesunde Basis zu legen. Das lässt sich daran gut festmachen, dass in Österreich und Italien die eigenen Meisterschaften am Anfang quasi "explodiert" sind. Dann standen sie aber alleine da und durch diese "Pullingwüste" zwischen Kassel und München, sind zumindest mal die Österreicher in ihrem eignen Saft "verschmort". Keine internationalen Verbindungen, die es nötig gemacht hätten, mal über den eigenen Tellerrand zu gucken und Wege gemeinsam zu gehen. Sei es drum - die Situation in Österreich und die Gründe dafür sind nicht mein Thema und da kenne ich mich auch nicht mit aus.
Was mir gerade im Kopf rumschwebt, ist so eine Art "Nachzündung". Ich nenne das mal "Alpenmeisterschaft":
Sähe für mich so aus:
Als "Endziel" etwa 6 Veranstalungen an den Euro Cup Wochenenden (wo ja keine nationalen Meisterschaftsläufe sind), zwischen Stutgart und Ravenna, Bern und Wien (also max. 900 km zu fahren - wobei dei Schweiz wegen der Limitierung ja raus fällt und die meisten Teams ja doch eher zentral liegen)
Ein Tagesprogramm von 4 Stunden - also 3 Klassen, ergänzen sollte man dann mit nationalen oder lokalen Klassen, so dass man den Tag voll bekommt.
- eine Pro Stock - 5000 € Sieggeld (700 für den 1. 300 € für den 10.). - 3,5t FK - 5000 € Sieggeld - Minis - 2500 € Sieggeld
Damit sind alle, die Euro Cup fahren schon mal aussen vor und wir können uns das Gezeter um Limits und gnadenlose Konkurrenz sparen.
Ich denke Aufbauen sollte man es ähnlich wie den Euro Cup: Sieggelder nicht ganz so brutal hoch und evtl. im Verhältnis etwas mehr in den Punktetopf. Sollte etwas billiger sein als ein DM Lauf.
Warum das Ganze:
Grundsätzlich würde ich mal sagen, um da unten erstmal etwas mehr "Selbstbewusstsein" zu schaffen und mal ein "Wir-Gefühl" da rein zu bekommen. Dann hört das mit diesen nationalen Alleingängen nach dem Motto: "Wir machen das jetzt mal anders, die ETPC ist weit weg" auf.
ansonsten:
- Teams Sie bekommen Veranstaltungen zu fahren und müssen sich nicht mit so Katastrophen wie "3 Veranstaltungen im Lande - wer läd mich bitte ein?" rumschlagen. Eine Perspektive warum man überhaupt so einen Schlepper unterhält.
- Veranstalter Chance, Termine wahr zu nehmen, die jetzt durch Euro Cups blockiert sind (Bei der momentanen Terminsituation nicht zu verachten) und an denen sie eh keinen DM /ÖM/IM Lauf machen könnten Etwas "internationales" Flair auf den Veranstaltungen und ich denke auch eine gute Show. Nicht die Super Schlepper aus dem Euro Cup, aber doch ein spektakuläres Starterfeld (so Joker gegen Starlight Express und den neuen Morpheus Doppeltransmash oder die Landini Jungs gegen die süddeutsche John Deere Gang hat was).
Ich denke, Deutschland und Italien müssen hier aufgrund der vorhandenen Struktur sicherlich die Vorreiter Rolle übernehmen. So eine Veranstaltung müsste etwas billiger sein als ein DM Lauf und könnte ja auch sicherlich gleichzeitig als DTTO Pokallauf funktionieren (Wenn man dann mal das Startgeld streicht, sonst ballern die Nordlichter wieder alle dahin und versauen dem Veranstalter die Kosten). Damit müssten sich auch Veranstalter finden lassen, die im Moment vor den Kosten zurück schrecken.
Ist jetzt nur mal so eine Idee, an der man sicherlich feilen muss.
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