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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Wanderreiten, Urlaub mit Pferden, Reiterferien... (Moderatoren: Walle, carola)  |  Thema: Reiten im Watt (Nordsee) Insel Neuwerk (bei Cuxhaven/Sahlenburg) 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Reiten im Watt (Nordsee) Insel Neuwerk (bei Cuxhaven/Sahlenburg)  (Gelesen 35275 mal)
woody
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Beiträge: 1631


« am: 05.06.05, 16:56 »

Ist jemand schon mal dort nach Sahlenburg/Neuwerk geritten und hat dort übernachtet mit Pferden?

Bitte Info


LG woody
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LG Andreas

Lebe den Tag
MartinaG
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« Antwort #1 am: 16.06.05, 19:24 »

Hallo Andreas,

hab Deine Box jetzt erst gesehen  Cool Anja und ich waren im vorletztem Jahr mit Freunden nach Neuwerk. es war einfach toll. Fotos davon gibt es auf meiner HP http://www.hadel.net/reitertreff/html/pebbels_neuwerk.html  Zwinkernd

Natürlich waren wir mit Pebbels und dem Kampfschimmel dort.

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Martina

Der echte Jünger der Reitkunst bedarf viel weniger der Anerkennung durch andere Menschen, als viel mehr des Gefühls, mit seinem Pferd eins zu sein.
Fehlt die Harmonie, wird bestensfalls vollendete Technik, nie aber vollendete Kunst daraus.
(Kurt Albrecht, Dogmen der Reitkunst)
Frieda
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« Antwort #2 am: 05.07.05, 13:44 »

Hallo,

die Box wollte ich gerne wiederbeleben!

Wir wollen auch einen Ritt von Sahlenburg nach Neuwerk unternehmen. Für meine Stute und mich ist es das erste Mal. Wer kann Tipps geben, was Ausrüstung / Gepäck / sonstiges angeht? Meine Mitreiterin hat die Tour bereits gemcht, also ist die "Führung" auch kein Problem. Trotzdem wüsste ich gerne, was man beachten sollte.


Viele Grüße,

Frieda
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SaoirseBlaithin
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« Antwort #3 am: 05.07.05, 15:36 »

Hallo Frieda,

als fast Dauerwattreiter  Lächelnd kann ich Dir sagen, dass oft zuviel Tribel drum gemacht wird.
Die Strecke Sahlenburg - Neuwerk beträgt nur 12 km Zwinkernd Also nicht wirklich viel.
Wichtig ist, dass Du ca. 2,5 - 2 Stunden vor Niedrigwasser startbereit bist, je nach Abrittsort.
Des weiteren musst Du dich an die markierten Strecken halten und solltest zu Deiner und der Sicherheit Deines Pferdes nicht drum herum reiten.

Was die Ausrüstung angeht, so solltest Du in paar trockene Klamotten mitnehmen.
Was die Pferdeausrüstung angeht, empfehle ich pflegeleichte Materialien wegen des Salzwassers. (Neoprengurt etc. und schnell trocknende Satteldecken sofern ihr übernachten wollt.

Ansonsten fürs Auto, einen Knaister Frischwasser für die Pferde und Heu udn für die Menschen  Getränke udn was zu futtern Zwinkernd  Denn grad als Nicht-Küstenkind ist man nach nem Ritt in der Seeluft oft ziemlich groggi, hungrig und durstig Lächelnd

Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich!
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Es bewegt sich in einer Vielfalt verschiedener Kräfte. Mühelos, fliessend,
ohne die geringste Spur einer Anstrengung oder Anspannung.
Gott lässt es in jedem Augenblick tanzen.
Es dreht Pirouetten, macht Luftsprünge und weicht allen Kräften aus, die versuchen, den Tänzer zu Fall zu bringen.
Frieda
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Beiträge: 22


« Antwort #4 am: 05.07.05, 16:15 »

als fast Dauerwattreiter  Lächelnd kann ich Dir sagen, dass oft zuviel Tribel drum gemacht wird.

 Schockiert Schockiert Schockiert

Für mich ist das Reiters Traum! Ich wollte schon immer mal mit meinem Pferd am Strand reiten. Gut, Watt ist anders, aber trotzdem... Als ich noch in Baden-Württemberg wohnte, war das unerreichbar für mich. Durch meinen Umzug in den Norden sieht das jetzt anders aus.

Ist ein Helm empfehlenswert? Ich reite zwar ungern mit Helm, aber in unbekanntem Gelände mit vielen neuen Eindrücken wäre es wohl doch angebracht.

Übernachten wollen wir auch, meine Mitreiterin hat das schon organisiert. Ich freu mich schon (und hab doch ein bisschen Bammel, dass meine Stute ins Rennen kommt  Unentschlossen).

Dank Dir schön für die Info!
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SaoirseBlaithin
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« Antwort #5 am: 05.07.05, 16:36 »

Ob Du einen Helm trägst, ist wirklich Dir überlassen. Es geht ja um Deine Sicherheit! Und im endeffekt ist er auch en guter sonnenschutz!
Fakt ist, dass die Pferde bei Betreten des Watts erst einmal Augen groß wie Bratpfannen bekommen, da auch kein Horizont zu erkennen ist, was die Tiere iritiert.
ich kann aber nicht sagen, dass sie triebiger werden. Nur viel motivierter und mit mehr Spaß bei der Sache.

Ich finde, Wattreiten ist fast noch besser als am Strand zu reiten.
Habe schon beides oft genug gemacht. Sicher ist Strand schöner aber... im Watt federt der Boden so gut, dass die Pferde mit Spaß und Elan richtig toll ins Traben kommen und richtig abfedern. Mein Wallach, der sonst gerne galoppiert, trabt im Watt freiwillig um sein Leben. Richtig schön lang und taktklar und man selbst hat im Sattel das Gefühl, dass das Pferd den Boden nicht mehr berührt Lächelnd
Das hat man am Strand leider nicht Unentschlossen

Ach und was Du unbedingt dabei haben solltest ist eine sehr gute Sportsonnenbrille!!!!!!
Selbst bei bedecktem Himmel. Sonst kann es ganz schnell passieren, dass Du Dir die Augen aufgrund der Spiegelung verblitzt!!!! Hatte ich sogar schon mit einer normalen Sonnenbrille und das ist verdamt unangenehm, weil Du wirklich nichts mehr siehst und das Salzwasser in Kombination mit der Luft noch sein Übriges dazu beiträgt.
Und... hoher Lichtschutzfaktor. Bei  Wind, Salzwasser, Feuchtigkeit und Wind verbrennst Du schneller als Du an Sonnencreme denken kannst Unentschlossen

Wann fahrt ihr denn?
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Frieda
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« Antwort #6 am: 05.07.05, 16:43 »

Freitag in einer Woche soll es sein. Ein Damoklesschwert gibt es noch: Hängerplatz fürs Pferd ist noch nicht 100% sicher, wird sich aber in den nächsten ein bis zwei Tagen klären.
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MartinaG
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« Antwort #7 am: 05.07.05, 21:24 »

Wie SaoirseBlaithin schon geschrieben hat Hauptsache die Ausrüstung ist pflegeleicht. Und auf Bandagen, Gamaschen und Hufglocken würde ich lieber verzichten. Es gibt tatsächlich immer wieder Leute die das alles zum Wattritt ans Pferd bammeln. Da sollte man sich mal überlegen, ob dieser Sdhutz nicht nach hinten losgeht. Sand und Wasser kommen überall hin und fangen dann an zu scheuern.  Zwinkernd

Auch bei super Sommerwetter ist die Mitnahme von einem dünnem Hemd mit langen Ärmeln zu empfehlen. Zum einen als Sonnenschutz, denn einen Sonnenbrand holt man sich im Watt auch wenn der Himmel grau ist und es hat sich schon so mancher gewundert wie windig es da draußen sein kann  Zwinkernd
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Martina

Der echte Jünger der Reitkunst bedarf viel weniger der Anerkennung durch andere Menschen, als viel mehr des Gefühls, mit seinem Pferd eins zu sein.
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woody
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« Antwort #8 am: 05.07.05, 21:33 »

Es ausserdem zu empfehlen Kompass und Handy dabeizuhaben, Seenebel ist echt gefährlich (selbst für Einheimische!). Informieren wann Wasser wieder aufläuft, je nach Entfernung vom Strand mindestens 60 Minuten vorher umkehren. Möglichst nicht allein reiten.
Sonnencreme (auch wenn Sonne nicht scheint, gibts guten Sonnenbrand!)
Kopfbedeckung
Sonnenbrille
Trinken
Fernglas (Wer Vögel/ Schiffe/o.ä. anschauen möchte)
Plastikschuhe, falls man laufen muss (Muscheln sind recht scharf)
Was zum Überziehen wenns kalt wird.
Wenn man Prile durchgequeren muss, evtl. langes Seil falls man den Kontakt zum Pferd verliert.

Möglichst Pferden anschliessen die schon Watterfahrung haben, dann gehts einfacher.

LG Andreas
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LG Andreas

Lebe den Tag
woody
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« Antwort #9 am: 05.07.05, 21:35 »

Auch bei super Sommerwetter ist die Mitnahme von einem dünnem Hemd mit langen Ärmeln zu empfehlen. Zum einen als Sonnenschutz, denn einen Sonnenbrand holt man sich im Watt auch wenn der Himmel grau ist und es hat sich schon so mancher gewundert wie windig es da draußen sein kann  Zwinkernd

Noch besser ist einen grobmaschigen Pulli anzuziehen, das gibt ein nettes Muster (leider ist meine Mutter früher nicht fotografiert worden Grinsend
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LG Andreas

Lebe den Tag
Sandra SA
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« Antwort #10 am: 05.07.05, 21:39 »

Uii, ihr macht mir richtig Lust mal da hoch zu fahren!

Leider ist das für mcih und Pferd wohl zu weit (München)...

Kann man da auch Pferde ausleihen? Ist von Euch jemand von da und würde sich anbieten?
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Frieda
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« Antwort #11 am: 06.07.05, 09:36 »

Hei, da ist ja noch einiges zusammengekommen!

@Martina: Habe Deinen Bericht über Neuwerk mit Pebbels auch schon gelesen. Klasse! Die Ausrüstung pflegeleicht zu gestalten, ist einleuchtend. Allerdings habe ich einen prädestinierten "Eisenzieher" und wollte eigentlich die Sprungglocken drauflassen. Aber das Risiko ist wohl doch ziemlich groß, dass sie sich aufscheuern?!? Mist.

Reitstiefel wollte ich mir (und den Stiefeln) nicht antun. Reithose auf jeden Fall. Aber welche Schuhe? Stiefeletten? Nur trocknen die nicht bis zum nächsten Tag, falls es nass wird!

@Woody:  Grinsend
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Monet20
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« Antwort #12 am: 06.07.05, 09:48 »

Ooooh wie schööön *neid*  Lächelnd

Sag mal wie tief sind denn da die Prile Huch?
Mein Pony ist nur 1,36 und aufs Schwimmen mit Pferd bin ich nicht wirklich scharf *schisshasebin* ausserdem glaub ich nicht dass er mich beim schwimmen noch tragen kann...
Kann man die Prile umgehen??

Iiirgendwann will ich das nämlich auch mal machen  Lächelnd
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woody
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« Antwort #13 am: 06.07.05, 10:03 »

@Monet, Prile umgehen mmh es zwingt dich ja keiner durchzureiten Grinsend Aber wenn du von A nach B willst bleibt dir kaum was anderes über.
Tiefe sehr unterschiedlich je nach Uhrzeit von paar cm bis ohne Grund (das Problem ist aber weniger die tiefe sondern das bei auf- oder ablaufend Wasser dort ein ziemlicher Sog  ist, wenn Pferd den Grund verliert sollte es dich auch nicht mehr tragen müssen sondern nur noch ziehen.
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LG Andreas

Lebe den Tag
Frieda
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« Antwort #14 am: 06.07.05, 10:18 »

@Woody:  Schockiert Zunge

Was die Frage aufwirft: wie stellen sich denn Pferde an, die das erste Mal mit derartigen Erscheinungen in Berührung kommen?!?

Dass meine Stute beim ersten Wassereinritt etwas Theater macht, habe ich auf dem Zettel. Da ich aber ein ruhiges Begleitpferd dabei habe, mache ich mir deshalb keine Sorgen. Aber schwimmen müssen?!?  Schockiert  Schockiert  Schockiert
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