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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Verhalten & Training (Moderator: ahpe)  |  Thema: Pferde lassen sich nicht trennen 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Pferde lassen sich nicht trennen  (Gelesen 9388 mal)
kiwi2004
Gast
« Antwort #15 am: 10.03.05, 06:37 »

Hat jemand eine Idee wie man das abstellen kann?  Unentschlossen
Da du das Verhalten Deines Pferdes nicht tolerieren kannst (wuerde ich vielleicht auch nicht konnen; aber ich wuerde mein Pferd rihig mal ordentlich in den Zaun renne lassen) solltest Du die beiden zwanksweise fuer einige Zeit trennen.

Niemand hier weiss wie extrem das Verhalten des allein gelassenen Pferdes wirklich ist, weshalb guet Rat wohl eher nicht moeglich ist.
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dressurmainz
Gast
« Antwort #16 am: 14.03.05, 23:12 »

das Wort Zwang gefällt mir dabei nicht.
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kiwi2004
Gast
« Antwort #17 am: 15.03.05, 01:18 »

das Wort Zwang gefällt mir dabei nicht.
Du bist wohl Lehrer ...
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dressurmainz
Gast
« Antwort #18 am: 15.03.05, 17:10 »

na klar Grinsend
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kiwi2004
Gast
« Antwort #19 am: 15.03.05, 20:53 »

na klar Grinsend
Augen rollen Grinsend
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dressurmainz
Gast
« Antwort #20 am: 15.03.05, 22:09 »

Angst ist eine der elementarsten Erlbnisqualitäten auch beim Pferd. Wenn ein Pferd Angst hat, sind alle anderen Funktionen "überdeckt". Aus Angst und Zwang kann daher nichts erlernt werden. Oder man lehrt das Pferd nur aus Angst etwas zu tun, und das kann sehr(!) gefährlich werden.
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kiwi2004
Gast
« Antwort #21 am: 15.03.05, 23:54 »

Angst ist eine der elementarsten Erlbnisqualitäten auch beim Pferd. Wenn ein Pferd Angst hat, sind alle anderen Funktionen "überdeckt". Aus Angst und Zwang kann daher nichts erlernt werden. Oder man lehrt das Pferd nur aus Angst etwas zu tun, und das kann sehr(!) gefährlich werden.
Stimmt naturelich auch nur bedingt. Wenn wir Fohlen erstmals von Mama trennen, ist das Geschrei (und vielleicht auch die Angst) natuerlich gross. Aber bald ueberwiegen dann doch Hunger und Durst. Der groesste Fehler den man nun machen koennte waere das Fohlen wieder zu seiner Mama zu lassen.

Ich akzeptiere natuerlich, dass ein Pferd Angst haben kann; aber man muss nicht unverzueglich etwas dagegen unternehmen. Man sollte dem Pferd auch Gelegenheit geben, selbst damit fertig zu werden.
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Beagle-Petra
Ima Rainbow Too
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Beiträge: 1976


« Antwort #22 am: 16.03.05, 17:23 »


Deswegen, liebes kiwi, ist ausführliche Arbeit auch im Kleinen, an der Hand oder im Roundpen oder wo auch immer, NICHT immer nur eine Ersatzhandlung mieser Reiter.  Grinsend Grinsend Grinsend Manchmal steckt da auch direkt Sinn dahinter.  Zwinkernd


Das interessiert mich jetzt schon mal, Zaino: wie willst Du mit Arbeit an der Hand oder im Roundpen einem Kleber das Kleben abgewöhnen?
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Nur echt mit dem Beagle!
Beagle-Petra
Ima Rainbow Too
Moderatoren
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Beiträge: 1976


« Antwort #23 am: 16.03.05, 20:04 »

Ich versteh Dich schon. Nur muss man da seine Aufgaben eben richtig gut machen. Also ein sanftes Zweibeinchen, das seinen Kleber mit viel Liebe durch ein TT-Labyrinth füttert, wird mit seiner Bodenarbeitstechnik diesbezüglich keinen großen Erfolg erwarten dürfen. Die Tatsache, DASS man Bodenarbeit macht, ist ja nicht das entscheidende. Sondern WIE man sie macht. Bzw. der/diejenige, die mit genug Selbstbewußtsein und mentaler Stärke und Sachkenntnis an die Sache rangeht, wird wahrscheinlich noch nicht mal eine Sekunde Bodenarbeit brauchen, um einen Kleber von A nach B zu führen. Das ist eben das Dilemma bei der Sache mit der Bodenarbeit.
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Nur echt mit dem Beagle!
kiwi2004
Gast
« Antwort #24 am: 16.03.05, 20:46 »

Wenn es zu diesen ganz extremen Auswuechsen bim Trennen von Pferden kommt, dann ist schon lange vorher etwas gruendlich schiefgegangen. Viele Leute werden dann ploetzlich garnicht mehr mit einem solchen Pferd fertig und bringen es irgendwie zu einem "Experten". Die haben aber oft auch keine Lust sich mit so einem "Scheiss" herumzuschlagen, weil die auch ihre Zeit lieber mit "sich lohnenden" Projekten verbringen.

Bei uns in AUS kamen manchmal auch Leute mit teilweise schon gefaehrlichen Pferden daher. Wir haben uns das Verhalten mal angeschaut und wenn sich die negativen Eindruecke bestaetigten, dann haben wir die Leute mit dem Hinweis auf die TKV heimgeschickt. Niemand mit etwas Verstand riskiert seine Knochen fuer ein versautes Pferd.

Entsprechend ist es wichtig in jungen Jahren das gewuenschte Verhalten herzustellen. Ansonsten hat man nur neue Kunden fuer den Schlachthof produziert.
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dressurmainz
Gast
« Antwort #25 am: 16.03.05, 23:55 »

ich wollte eigentlich mit meiner Aussage deutlich machen, daß Angst ein schlechter Nährboden ist für Pferde etwas zu lernen/positiv zu verankern. Eine Trennung von Stute/Fohlen ist hierbei differenziert zu betrachten. Mir ging es generell um Ausbildung/ZU- und Vertrauen.
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kiwi2004
Gast
« Antwort #26 am: 17.03.05, 01:11 »

ich wollte eigentlich mit meiner Aussage deutlich machen, daß Angst ein schlechter Nährboden ist für Pferde etwas zu lernen/positiv zu verankern.
Und dem wird wohl auch niemand widersprechen wollen. Ich zumindest sicher nicht.
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dressurmainz
Gast
« Antwort #27 am: 17.03.05, 07:02 »

welch große Freud@kiwi Grinsend
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dressurmainz
Gast
« Antwort #28 am: 17.03.05, 07:03 »

wie geht eigentlich das hier so oft angewendete "zitieren". Kann mir das vielleicht einer mal kurz beibringen?
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Fritzi
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Beiträge: 566


Chinese Democracy starts now!


« Antwort #29 am: 17.03.05, 12:23 »

Du klickst oben rechts über dem Text auf "Antwort mit Zitat". Das was _in_ diesen Klammerblöcken steht wird zitiert, so kannst Du da auch wild rumlöschen und Aussagen anderweitig verändern. Zwinkernd
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Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens: durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens: durch Nachahmen, das ist der leichteste. Drittens: durch Erfahrung, das ist der bitterste.
Konfuzius
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