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748886 Beiträge in 5145 Themen von 5168 Mitglieder
Neuestes Mitglied: ardana
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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Verhalten & Training (Moderator: ahpe)  |  Thema: Machen Leckerlies Pferde bissig ??? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Frage: Machen Leckerlies Pferde bissig Huch
ja, denke ich schon - 10 (17.2%)
nein, auf keinen Fall - 8 (13.8%)
ist vom Pferd abhängig - 39 (67.2%)
hab ich noch nie was von gehört - 1 (1.7%)
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Autor Thema: Machen Leckerlies Pferde bissig ???  (Gelesen 11246 mal)
Kimble03
And don't forget- the light at the end of the tunnel is a train...
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« Antwort #30 am: 28.11.04, 10:32 »

Das ist doch schon weiter oben beschrieben worden: "betteln" als Lektion betrachten und dem Pferd beibrinbgen, daß die geeignetste Art Leckerlies zu ergattern zB Kopf wegdrehen ist.
Konsequent sein.
Keine Ahnung. Bei längerem Umgang mit dem Zeug und gutem Respekt füreinander klappts  gut.
Du machst es doch selber, sag mir wie! Grinsend
Ich bin mir zB nicht bewußt, daß ich in meinem Verhalten großartig was geändert hat, aber früher hat mein Pferd mich fast umgeschmissen und ungefähr 10 Minuten an der Jackentasche geklebt und ich hab ihn nicht weggekriegt. Und heute (ohne tatsächliches erlernen vom wegdrehen übrigens) wartet er erstmal ab. Und rollt nochmal die Tonne rum.

Beim Clickern ist übrigens die Mitarbeit des Pferdes im Sinne von "Soll ich jetzt Kompliment...oder Kopfschütteln?... oder die Tonne anschubsen?... Was denn jetzt?" Durchaus gefragt, das Pferd soll ja die Übund möglichst frei (also ohne Hilfestellung) erlernen.
Aber es lernt auch, daß ein "Nein!" und ein ausbleiben der Belohnung solche unfreiwilligen Vorfürungen unterbrechen. Halt auch Erziehung.
*angi ist der Profi, die kanns bestimmt besser erklären*
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Entgegen allen anders lautenden Meinungen und Darstellungen ist es wirklich großartig, auf einem großartigen Keks zu sitzen und das erste Mal im Gelände den großartigen Galopp kennen zu lernen und großartige Glückslaute von sich zu geben und auch noch anhalten zu können, ohne großartig was zu tun.
angi
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« Antwort #31 am: 28.11.04, 22:25 »

Waddington, um das Psychologiestudium kommst du so und so nicht herum, wenn das mit Pferd klappen soll Zwinkernd Es ist immer das selbe Prinzip, genau hinschaun, ins Pferd reindenken, konzetrieren und aufpassen, wann genau man sagt, daß es richtig ist. Die selben Fehler die man beim Leckerlie geben macht (schlechtes Timing, Inkonsequenz, unklare Aussagen, Ungerechtigkeiten) macht man im allgemeinen ja auch beim Druck und Nachlassen. Nur daß das Pferd bei verbockter negativer Verstärkung einfach immer weniger Interesse und Einsatz zeigt, wohingegen bei Leckerliegabe so viel Motivation frei wird, daß man dann schon deutlich sieht, wenns nicht klappt mit der Kommunikation.
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Lacona
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« Antwort #32 am: 29.11.04, 09:42 »

Außerdem bricht man die Übung, wenn sie mal sitzt, nicht mittendrin ab, um noch ein Groscherl (Leckerli) nachzuschmeißen, damit es wieder funktioniert. Sondern man zwerlegt die einzelnen Übungen anfangs in klitzekleine Schritte, die belohnt werden und sehr schnell gibts nur noch was, wenn die Übung ganz gezeigt ist und irgendwann gehört sie zum Standart und wird gar nicht mehr belohnt.
Z.B. beim Fuß heben auf Gertentick: Fuß zuckt, Belohnung(B) - huf 2 cm gehoben/B - huf 10cm gehoben/B - huf ganz oben/B - huf gehalten solange Gerte dran ist/B
Jetzt kennt er die Übung und bekommt nur noch was eingeschmissen, wenn er den Huf oben hält.

Waddi, ich hab anfangs überhaupt nicht aus der Hand und schon gar keine Leckerli gefüttert. Trotzdem war es dann wie eine Offenbarung, mein Pony hat viel schneller und viel motivierter gelernt. Ich konnte ihm die Inhalte viel besser vermitteln.
Wenn du mal gucken möchtest, dann lad ich dich gern ein, bist ja nicht so weit weg.
Psychologiestudium braucht man gar nicht, so kompliziert ist es nicht. Nur braucht man schon eine Menge Konzentration, um jeweils den richtigen Zeitpunkt zu belohnen.

Eureka, natürlich hat mein Pony versucht, mich mit z.B: Kompliment beim Hufeauskratzen zu bestechen. Aber da muß man halt konsequent sein, nicht gefragte Leistung ignorieren oder "Nein" einführen, dafür aber i.o.g. Fall das erwünschte belohnen: Stillstehen und Huf heben.
Beim freien Arbeiten ist, wie Kimble schon sagte, das Angebot des Pferdes sehr erwünscht. Wenn es ständig nicht erwünschte Lektionen zeigt, dann ruf ich es zu mir und frage das ab, was ich mir gerade vorstelle. Wenn ich das Pony zu lange ohne Aufgabe lasse, dann nehme ich ihm die Möglichkeit, eine B zu verdienen und es wird irgendwann verzweifelt alles mögliche anbieten "Was willst Duuuu?!?!?". Meiner hat z.B. Travers nicht kapiert und es dann eben mit SpS probiert.

Das Leckerli wird übrigens NICHT in der Hand irgendwo ans Pferd gehalten und dann zeigt es irgendeine Übung. Auch beim heruntergefütterten Kompliment ist man bestrebt, es irgendwann z.B. auf das Touchieren abfragen zu können.
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ricky
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« Antwort #33 am: 29.11.04, 19:16 »

ich bin nach euren erzählungen von verschiedenen lektionen ganz neugierig geworden und würde das auch gerne mal ausprobieren...
also was gibt es denn alles so für zirkusartige tricks die man auch einem "durchschnittspferd" beibringen könnte und wie macht man das am besten??

ich würde mich freuen, wenn ihr mir einege beschreiben könntet.

danke im voraus
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Kimble03
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« Antwort #34 am: 29.11.04, 21:25 »

Schau doch mal in die ClickerBox (vom Boden aus...), da stehen einige Sachen und auf der letzten (oder vorletzten?) Seite steht ein Link zu einer Seite, auf der eine lange Liste mit Übungen ist.
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Lacona
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« Antwort #35 am: 29.11.04, 21:58 »

Lt. P.K. kann man sogar jedem Durchschnittspferd eine gute reelle Passage beibringen.
D.h. das Feld ist sehr weit.
Geh mal davon aus, daß wir alle mehr oder weniger auch nur Durchschnittszossen haben  Grinsend
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Kimble03
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« Antwort #36 am: 29.11.04, 22:07 »

Hey, Lacona, mein Perfektie ist kein Durchschnitt! Grinsend
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Eureka23
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« Antwort #37 am: 30.11.04, 22:37 »

Hallo,

ich versuch mal ein Zitat:
Das Leckerli wird übrigens NICHT in der Hand irgendwo ans Pferd gehalten und dann zeigt es irgendeine Übung. Auch beim heruntergefütterten Kompliment ist man bestrebt, es irgendwann z.B. auf das Touchieren abfragen zu können.

Ahhh, jetzt kapiere ich Einiges!  Lächelnd
Ich dachte, das wär so, weil es bei uns am Stall mal große Mode war, das Kompliment "herunterzufüttern". War aber sehr schnell out, nachdem Pferde reihenweise in der Stallgasse komplimentierten, sobald jemand die Hand irgendwo ans Pferd hielt oder nur dran vorbeigegangen ist. Das erschien mir irgendwie unpraktisch, also habe ich bei meinem Pferd die Finger davon gelassen.

Wenn ich also dem Pferd klar machen kann, das eine Übung erwünscht ist, und die entsprechend dem Lernstand ausgeführt wird, kann ich es belohnen, ohne unbedingt Probleme zu bekommen, richtig?
Vorausgesetzt ich arbeite sozusagen "pädagogisch wertvoll", also konsequent und konzentriert mit Gefühl für den richtigen Moment.

Liebe Grüße

Eureka23



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Ipanema
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« Antwort #38 am: 01.12.04, 07:38 »

Wenn ich also dem Pferd klar machen kann, das eine Übung erwünscht ist, und die entsprechend dem Lernstand ausgeführt wird, kann ich es belohnen, ohne unbedingt Probleme zu bekommen, richtig?
Vorausgesetzt ich arbeite sozusagen "pädagogisch wertvoll", also konsequent und konzentriert mit Gefühl für den richtigen Moment.

Richtig  Grinsend
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Kimble03
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« Antwort #39 am: 01.12.04, 09:08 »

Und ganz einfach. Grinsend
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« Antwort #40 am: 01.12.04, 23:21 »

HA! Dann könnte ich mich vielleicht doch noch ans Werk machen und meinem Pferd Apportieren beibringen, diese Vorstellung hat mich immer schon fasziniert. Ist das schwierig?
Ich renne auch in die Genossenschaft und kaufe echte Leckerchen oder backe welche, das motiviert hoffentlich, weil es das so selten gibt.
Nur: mein Pferd ist absolut unbestechlich, wenn ich versuche, es mit Leckerchen über die lästigen Trailhindernisse oder von der Weide zu locken, verzichtet es lieber.
Aber das hat vielleicht mit Apportieren nichts zu tun, möglicherweise hat es Spaß an der neuen Aufgabe.

Liebe Grüße

Eureka23
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scvet
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« Antwort #41 am: 02.12.04, 01:04 »

[meinem Pferd Apportieren beibringen, diese Vorstellung hat mich immer schon fasziniert. Ist das schwierig?

Nein. Ich hab´3 Stück von der Sorte. Nachteil: man darf nix liegenlassen.

Gruß

Carola
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missy67
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« Antwort #42 am: 09.12.04, 20:12 »

Hallo!
es kommt drauf an wie oft man sie füttert wenn  man nur nach dem reiten ein leckerli füttert machen sie nicht bissig. aber wenn man den pferden bei jeder gelegenheit eins gibt machen sie schon bissig.

liebe grüße missy
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Laddie
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« Antwort #43 am: 10.12.04, 14:01 »

Liebelein,

das ist jetzt irgendwie nichts Neues. Und auch sehr vereinfacht formuliert.
Damit ein Pferd mit dem Leckerli als Lob etwas verbindet mußt Du es innerhalb von 3 Sekunden nach der erfolgten Aktion geben. Falls Du zu spät bist verbindet das Pferd damit nicht mehr das, wofür es nun ein Leckerchen bekommt. Somit ist es für das Pferd wieder nur ein reingestecktes Leckerchen mehr, das in meinen Augen vollkommen überflüssig ist.

Vielleicht tätest Du gut daran, Dir die vorangegangenen Beiträge durchzulesen, denn da stehen einige gute Ideen zum Thema drin. Die Sache ist so einfach durchaus nicht  Augen rollen
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Kimble03
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« Antwort #44 am: 10.12.04, 14:58 »

Laddie, jetzt laß sie doch mal, das war doch durchaus ein Beitrag, den man so stehen lassen kann.
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