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749265 Beiträge in 5146 Themen von 5171 Mitglieder
Neuestes Mitglied: Minchi
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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Klassisch - back to the roots (Moderatoren: esge, Rübe)  |  Thema: Klassiker machen auf Sommerkondition 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Klassiker machen auf Sommerkondition  (Gelesen 13750 mal)
zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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« Antwort #330 am: 25.05.12, 12:57 »

ja, das ist wohl öfter so ein Ding, was die einen unter "angeritten" verstehen und verkaufen, muss nicht mit anderen Ansichten übereinstimmen.
Kann auch heissen, wir hatten den mal komplett gefesselt, den Sattel drauf-, den Gurt fest angeknallt, evt. Reiter drauf, dann hat er wild gebockt, musste zum Reiter- und Sattelwiederabnehmen mit dem Betäubungsgewehr sediert werden, ist danach vergrätzt auf die Wiese geprescht und war 3 Monate lang nimmer einzufangen... Krass ausgedrückt.
Oder weniger überspitzt, "Angeritten" ist ein fast unbegrenzt dehnbarer Begriff, genauso wie "eingefahren" *hust*
Mit ein Grund, sich auch als Nicht-Profi sein Pferd lieber selbst zu versauen.
Jetzt hast mich mit Deinem Posting überholt...
Das Verhalten das Du beschreibst, ist schon irgendwie hm, traumatisch... der Spanier bei uns am Hof hat ähnliche Macken, auch so ein ganz besonders explosives hysterisches Erschrecken, wo andere mal einen Hoppser machen und gucken, rastet der halt völllig aus. Bei dem wurde die tage übrigens festgestellt, dass er tatsächlich eine Verklemmung hat, die ihn dran hindert, Schultern und Widerrist zu heben. Halt eher psychisch enzementiert als physisch jetzt noch wirklich an irgendwas festzumachen.
naja, mit Geduld und Spucke und guter Unterstützung wird das schon werden, wünsch ich Euch.
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charona
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« Antwort #331 am: 25.05.12, 13:25 »

Ipanema, das was Du geschrieben hast, würd' ich zu 100% unterschreiben.

Wer fragt in 10 Jahren denn danach, ob man am Anfang vielleicht zuviel Zeit investiert hat um ein Problem zu lösen? Und wie viele Probleme -mit langwierigen Folgen- entstehen gerade dann, weil man eine Sache über's Knie gebrochen hat? Uns hat vor Jahren ein 2-monatiger Beritt von Zara um Lichtjahre zurückgeworfen -obwohl der Profi sorgfältig ausgewählt war- und letztendlich wurde das Grundvertrauen des Pferdes für immer zerstört. Könnt heute noch heulen, dass ich mich damals hab' erweichen lassen. Ich würde genau so handeln, wie Du es beschrieben hast. Wen's stört, der möge bitte in die andere Richtung schauen.  Zwinkernd
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angi
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muh


« Antwort #332 am: 25.05.12, 18:17 »

Genau Ipanema *unterschreib* Das ist absolut nicht normal. Wenn alles im Lot ist körperlich udn geistig, kann man sich einfach draufsetzen und es wird nichts passieren.
Meine hat so eine mutwillige Buckelphase gehabt, da war sie eindeutig zornig, weil ich sie von der Herde weggeholt hab und gleichzeitig verängstigt, weil sie den Platz gruselig gefunden hat. Das Verängstigte haben wir wegbekommen, indem ich versucht hab den Platz und die Umgebung als "Spiel- und Wohlfühlplatz" zu etablieren, grasen, liebhaben, einfache lustige Sachen. Da hat mir natürlich sehr geholfen, dass die Herde nebenan auf der Weide gestanden ist eine Zeit lang und dass wir auf der Wiese das Intervalltraining gemacht haben im Winter. Da war sie froh, wenn sie dazwischen ihre Ruhe gehabt hat, keine Luft zum Spacken *diabolischgrins* Werd ich dann im kommenden Monat sehen, ob das "hält", wenn der Rest der Herde am Berg oben ist. In letzter Zeit hab ich sie frei ohne Zaun dort grasen lassen können.
Das Zornige ist ihr schlagartig vergangen, wie ich sie versehentlich umgeschmissen hab bei einem Buckelversuch Schweigend
Wenn Pferd so komische Sachen macht, versuch ich mich in seine Lage zu versetzen. Wo sind die anderen Pferde, was passiert grad zu dem Zeitpunkt im Stall, an wecher Stelle des üblichen Tagesablaufs komm ich daher und will reiten, was würds grad lieber tun, wie wirkt die Umgebung, was hält es von der Ausrüstung usw und wenn ich glaub den "Störfaktor" gefunden zu haben, versuch ich das Gleiche an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, mit anderer Ausrüstung usw nocheinmal. Wenn ich getroffen hab und Pferd tut mit, dann halt so lang üben bis es sitzt und hinterher den Störfaktor wieder einschleichen (wenn er auf Dauer nicht vermeidbar ist, wie z.B. ein unbeliebter Reitplatz oder eine Herde in Hörweite, aber außer Sicht, ein Sattel und ein Sattelgurt usw um nur die Sachen zu nennen, die der Hafi doof findet Zunge) Die merken das, wenn man ihnen entgegen kommt in solchen Dingen und das stärkt in Folge das Vertrauen in Menschs Zurechnungsfähigkeit, was im Endeffekt zu weniger Stress, schnellerem Lernen und besserem Zuhören führt. Das ist mir persönlich lieber als schnelles Funktionieren. Als Einzelpferdebesitzer kann man sich den Luxus ja leisten sich alle Zeit der Welt zu nehmen Zwinkernd
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esge
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Nur leichtes Gepäck!


« Antwort #333 am: 25.05.12, 21:54 »

Charona, sehr vielen Dank für die Info zu Influenza und Headshaking! Nach der Vollimmunisierung seitens der Zwischendrinkäuferin, die leider alles hat impfen lassen was so auf dem Markt ist - und leider einen Ta gefunden hat, der das dann auch tut! - hatte ich auch sehr heftig auf diesen Umstand getippt. Bin darum aber auch sehr zuversichtlich, dass wir den Scheiß wieder wegkriegen.

Ipanema: Bestätigung: Es ist NICHT normal, wenn ein junges Pferd in der von dir beschriebenen Art und Weise losbockt! Und hm, verklebte Faszien im Rückenbereich können u.U. bei einem pferd, wie du es beschreibst durchaus ausreichen, so eine Reaktion hervor zu rufen. Und dann manifestiert sich das ganze ruckzuck.

Kleine Rückschau: Als ich Saltim, das erklärte Streberwunderkind anritt, hatte ich beim allerallerersten Aufsteigen eine Sekunde, die glaube ich sehr, sehr entscheidend war. Ich schwang das Bein übers Pony und alles unter mir wurde (trotz Vorbereitung und allem) absolut starr, das Pferd h ielt die Luft an, die rattenkurze Zündschnur brannte, die Explosion war greifbar. In dieser Milisekunde schaffte es meine Helferin, dem Pony einen Keks zwischen die Lippen zu schieben. Das Pony bewegte reflexartig den Kiefer, begann wieder zu atmen und alles war gut.
Ich glaube bis heute, wenn die Helferin hier nicht so extrem gut getimed hätte, wäre mir der Herr Saltim um die Ohren geflogen und AUfsteigen wäre für längere Zeit schwierig gewesen. Ich habe nur einmal erlebt was passiert wenn die Zündschnur bei Saltimchen abbrennt. Von diesem spektakulären Sturz erzählen die Zuschauer bis heute nur raunend.
Wer weiß, welche Spannung beim König mal übergangen wurde? Das muss keine böse, böse Misshandlung gewesen sein. Aber im Pferd drin, ist irgendwas abgelaufen und hat, sorry, eben doch ein Trauma hinterlassen.

Einen Lösungsansatz, wie man da wieder rauskommt, habe icha uch nicht. Die Sache mit dem Futtereimer erscheint mir nach wie vor die beste.
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charona
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« Antwort #334 am: 25.05.12, 22:07 »

ja Esge, die verherenden Folgen von diesem Impfwahn werden mir in leidvoller erfahrung nun immer öfter deutlich, und ich danke dem lieben Gott  Zwinkernd auf meinen Knieen, dass zumindest meine Tochter bei all den unumgänglichen Impfungen keinen Schaden davongetragen hat, würd' ich heute sicherlich auch anders anpacken.

Zara's Ausraster werden ja auch z.T. durch die Influenza Belastung erklärt, sie bekommt sein genau 2 Wochen Püderchen und Tröpfchen und wir haben das Aufbauprogramm unserer RL jetzt in Angriff genommen. Ich weiss nicht, was ich sagen soll -und ob ich dem Frieden trauen kann- aber sie arbeitet ganz toll mit. Hat sich auch schon erschreckt, das darf sie, aber diese aberwitzigen Explosionen bleiben aus. Bitte, bitte Daumen drücken, es scheint, als ob wir endlich die Ursache gefunden haben und die wirkliche Zara erst in den nächsten Wochen kennenlernen werden. Ich freu' mich riesig drauf :-)
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angi
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muh


« Antwort #335 am: 25.05.12, 22:23 »

Impfwahn geht aber in beide Richtungen... (wenn ich sehr fies wär, würd ich sagen, hat die Evolution wenigstens wieder eine Chance zu Gunsten der intelligenteren Bevölkerungsschichten zu arbeiten Schweigend)

Hafi funktioniert wieder beim Reiten, ist fröhlich und macht mit. Derweilen ist sie auch noch nicht verzweifelt im Exil, hat heute auch Ponybesuch. Aber sie versucht schon ziemlich eindringlich zu kommunizieren, dass sie schon gerne wieder zu den anderen auf die Wiese wollen würde (hat mir noch am Tor hinterhergeschrien, wie ich schon im Auto war Verlegen). Hoffentlich verliert sie nicht den Nerv bis Sonntag. Bitte alle Daumen halten, dass ihr Stoffwechsel mitmacht, sonst ist für den Sommer Schluss mit Ponyhof und heile Welt mit glücklicher kleiner Ponyfamilie Weinen
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Figonero
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« Antwort #336 am: 25.05.12, 23:37 »

Also wirklich, drueck ich mich soooo missverstaendlich aus ? Ich habe nicht gesagt, dass es normal ist, dass Pferde bein anreiten buckeln.....das muss nicht sein, bei entsprechender Vorbereitung!

Ich HABE gesagt, dass es HIER, suedlich der Alpen und ebenfalls in Portugal, als "normal" toleriert wird....."manso" also "brav" ist fast schon eine Beleidigung! Insofern wird ein bockendes, tobendes Jungpferd als besonders "temperamentvoll" hoch wertgeschaetzt. Da hat "Mann" wenigstens was dran, um sich zu beweisen, die Kreatur zu unterwerfen.....
Sollte also Ipanemas Koenig schon in Portugal angeritten worden sein (dafuer spricht seine Serreta-Erfahrung an der Hand), dann darf sie getrost davon ausgehen, dass das so abgelaufen ist. Einige Nobel und Renommierstaelle von echten Horsemen ausgenommen, die grobe Mehrheit macht es aber so, wie ich es versucht habe zu beschreiben.
Und das ist ja schon laengst gelaufen, die Erfahrung hat er ja nun allem Anschein nach schon gemacht!

So hab ich das gemeint. Als "Hintergrundinfo" fuer Ipanema. Dass sie daraus liest ich waer der Meinung "Iss normal, Hau drauf auf den Sack" ....also wirklich ......
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geolina
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« Antwort #337 am: 26.05.12, 10:46 »

hallo,

hm, headshaking und influenza - evtl. muss ich da  auch mal nachforschen lassen, wenn die nächste blutuntersuchung die gleiche selbe auffälligkeit hat, wie die letzte. obwohl definitiv würmer da waren, aber kann ja immer sein, dass man mehrere baustellen hat.

gestern war mal wieder stunde und es war wirklich genial. rechts viel besser, das pferd war am linken zügel und so kamen wir zu wirklich schönen momenten inkl. auch schönen kk und schenkelweichen-travers abwechselnd. obwohl ihr gerade letzteres schon schwer fällt, aber sie gibt sich richtig mühe. schon toll die!

blöd nur, ich hab total schmerzen in der leistengegend durch das reiten. meine bänder haben sich schon geweitet. beim reiten merk ich nix, aber kurz später geht es immer los und zieht dann ewig. dem kind tut nichts und es kann auch noch sein, dass sich meine muskeln dran gewöhnen, dass die bänder in den hintergrund getreten sind. mal sehen, wenn das ziehen nicht nachlässt, dann lass ich eben doch das reiten. wäre aber schade, läuft alles gerade so schön und im gelände ist sie auch so nett (aber hilft nix, da zieht es auch *seufz* - eigentlich wollte ich ja, wenn sie brav ist noch lange lange ins gelände tapsen).

so, jetzt bin ich dann mal gespannt, wie es bei der donau lief - die daumen sind heute auf jeden fall gedrückt!

alex
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Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.

Henry Ford
Ipanema
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« Antwort #338 am: 26.05.12, 19:56 »

Figonero, dann habe ich dich tatsächlich falsch verstanden, für mich klang das doch sehr nach "Stell dich doch nicht so an, junge Pferde buckeln halt, meiner war auch kein Engel, aber deswegen brauchst du dir nicht so viele Gedanken zu machen!"

Nein, der König wurde in P vielleicht einen Monat gearbeitet, aber nur ganz wenig, und auch durch die Leute, die ihn auch nach D gebracht und von denen ich ihn gekauft habe. Mit normalem port. Kappzaum, also nicht Serreta. Ich habe die Verkäufer ganz gut kennen gelernt und würde dort auch wieder kaufen. Ich bin sicher, dass die Ausbildung ohne übermäßige Härte abgelaufen ist, aber doch mit deutlich mehr Stress und "Konsequenz" als es bei mir der Fall gewesen wäre. Mein Eindruck war eben ein reell gearbeitetes Pferd zu erwerben und seit dem er bei mir ist, habe ich gemerkt, dass halt anscheinend doch oft über seine Emotionen "drüber" gearbeitet wurde und das hat eben genug Unbehagen verursacht, dass er Arbeitsmaterialien wie Kappzaum, Longe etc. nicht als "oh, wie schön wir machen was", sondern eher "was wollen sie jetzt wieder? Ich muss aufpassen, sonst könnte es Ärger geben" empfindet. Wobei "Ärger" in sensiblen Königsaugen eben schon ein lautes Wort oder ein Ruck am Kappzaum ist, da muss niemand wirklich brutal geworden sein.

Mir scheint die Erklärung von Esge am naheliegendsten und das meine ich mit "zugeben, dass ich es selbst versemmelt habe". Beim allerersten Anreitversuch meinerseits hat er einen kleinen verklemmten Schritt gemacht - vielleicht, wenn ich da gleich gelobt hätte, hätte ich den Buckler verhindert? Aber der Schritt war mir halt zu verklemmt und ich wollte noch einen... Danach habe ich ja die SB zur Hilfe gerufen, die ich sehr mag und die auch Pferdeverstand hat. Trotzdem war ich überrascht, wie schlecht unsere Zusammenarbeit war, sie war mehrmals etwas unaufmerksam und hat das Pferd offensichtlich auch unterschätzt - nicht verwunderlich, sie hatte ja meine Aussage, dass er schon geritten ist und kannte ihn vom täglichen Umgang als temperamentvoll, aber brav.

Wenn es "nur" das ist, denke ich auch, Pause, weiter Longieren und allgemeine Verständigung verbessern, danach Futtereimer, plus Kappzaum in Führerhand, dann wird's schon noch werden. Eben vorausgesetzt es liegt nicht an Rücken, Sattel usw.
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donau
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« Antwort #339 am: 26.05.12, 22:34 »

*rundrumgrinsendreinschnei* wir sind wieder daheim, und beide völlig erledigt Zwinkernd
ich bin soooooooooooo unglaublich stolz auf die kleine, dieses pferd ist einfach nur genial. gestern beim gelände-übungs-kurs war sie beim einspringen im galopp extrem klemmig, das sensibelchen verträgt es gar nicht, wenn ich mit den knien auch nur einen hauch dran bin *hoppel* leichter sitz ist so schwierig bis unmöglich, nur auf den ballen balancieren wie im rennsitz akzeptiert sie. wir haben also unsere eigene art leichter sitz, mit offenen knien und balance über knöchel und fußballen *anmuskelkatermorgendenk* *seufz*
tja, und kaum sind wir dann den ersten geländesprung angeritten, hat sie angebissen, aber wie!! ich hab glaub ich nach dem dritten sprung nicht mehr aufhören können zu grinsen so genial und spassbringend war das Lächelnd
damit war dann die aufregung vor heute auch ein bisschen weg.

die mini-vs begann dann erst um 14:30, ich hatte heut also genug zeit zum nervös werden, und ginni fand das mit der box einfach nur plöt, aber grasen gehen war eher ein herum wandern mit gras naschen, auch nicht optimal wenn rundrum der bär steppt, weil dressurprüfungen laufen. die dressur war dann auch nicht berühmt, die kleine bissl viel am rennen und aufgezogen sein, ich konnt nicht soviel abreiten, weil eine stunde später ging´s schon an parcours und dann ins gelände, die wäre zu müde gewesen. also viel schritt, bissl in den bach, und dementsprechend war´s dann auch. ich war zuviel mit bremsen beschäftigt, und musste zuviel mit der hand einwirken, anlehnung daher schwer instabil, aber sie halt alles gemacht, ist am punkt angesprungen und war hochanständig Smiley

ja, und dann gings ans hüpfen, war unser erster parcours, wir hatten die sprünge noch nie gesehen. ok, nur 70cm - aber trotzdem Zwinkernd und mein geniales kleines superschimmelchen war einfach nur perfekt: wir grüßen, glocke, ich trab an, reit einen kringel, die kleine springt von selber an - und ich hab ihr nur noch die sprünge gezeigt, die hat alles angebissen, und wollte und ich musste von sprung zu sprung mehr grinsen Lächelnd Küsschen wir sind null raus, und ich war soooooooo stolz auf sie.

vorm geländestart waren wir sehr entspannt, sind im schritt rumgeritten, eine runde getrabt und gestartet, ich wollt sie nicht unnötig müde machen. und sie fand das mit dem gelände super, sie war schon müde, hat sich aber prima reiten lassen, und motivieren, und hat jedes hindernis angezogen. ein absolut geniales gefühl, wenn die sprüngen beim hinreiten kleiner werden, statt größer, und man das gefühl hat, dass einfach alles geht, weil´s pferd so toll mitmacht Lächelnd wir waren auch im gelände null Lächelnd

ginnilein war soooooo müde nachher, hat in der box geschlafen, nachdem sie mash gefuttert hat, aber ich glaub, sie war auch sehr zufrieden mit sich bzw. hat sie wohl mitbekommen, wie stolz und glücklich ich bin damit Lächelnd Lächelnd Lächelnd

am ende waren wir 6. von ursprünglich 14. die kleine gehört dorthin, das ist ihr job, und das größte lob heut war die aussage: "die macht das selber, die will, da musst nur hinzeigen was". geniales kleines ginnilein *herzchen*

fotos gibt´s sobald ich sie hab, bzw. am gesichtsbuch sind schon ein paar online, einer meiner lieblingsfotografen hat mich besucht und bilder gemacht Zwinkernd

*totmüdeinsbettfall* *weinsüffel* Grinsend
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muh


« Antwort #340 am: 26.05.12, 22:46 »

*meinlobvomgesichtsbuchwiederhol* Grinsend Das sieht echt toll aus überm Sprung, und Dressur, ach pff, kommt noch Zwinkernd
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« Antwort #341 am: 26.05.12, 23:03 »

danke Lächelnd *rotwerd* und das vom experten Zwinkernd
dressur, ach, wir starten jetzt mal 1, 2 dressurturniere, dann läuft das auch wieder bissl runder, und beim nächsten mal ist das hoffentlich nicht so knapp beinander, sodass ich für die dressur ordentlich abreiten kann. dressur kann man dran arbeiten, der rest ist da, oder eben nicht Zwinkernd
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« Antwort #342 am: 26.05.12, 23:10 »

Super, donau, du kannst auch stolz sein, tolles Pferd!
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angi
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muh


« Antwort #343 am: 26.05.12, 23:22 »

Experte, haha, hab ja auch nur ein Pferd gehabt, bei dem ich nur auf das richtige Hindernis zeigen hab müssen Grinsend
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« Antwort #344 am: 27.05.12, 08:47 »

danke Smiley

superschimmelchen hat ihren wuki-status mehr als gerechtfertigt, da ist ein 20 jahre alter traum wahrgeworden, einmal vs-reiten wollen Zwinkernd jetzt muss ich nur noch halbwegs reiten lernen, dann klappt´s auch mit der dressur Grinsend

witzigerweise hab ich heut morgen muskelkater in den oberarmen und bissl in den schultern, aber nur ein ganz leichtes ziehen, nix schlimmes, sonst alles ok, bin doch fitter als ich dachte Grinsend vs reiten ist ausserdem gut für die figur, erst bringt man vor aufregung nix runter, und dann rennt man die geländestrecke x mal ab, rennt mit pferd spazieren und ist irgendwie den ganzen tag am gelände in bewegung *kicher*

hab nachgerechnet, das war gestern mein erster parcours nach 12 jahren, die erste geländestrecke überhaupt, und ich hab mich so gefürchtet vorm parcours, weil sie könnt ja glotzen... Augen rollen Zwinkernd und dann war die kleine so souverän, kein zögern, kein glotzen, kein nix, nur ein "und wohin jetzt?!".  ich glaub, wenn ich der die parcours- und geländeskizzen in der box aufhäng, lernt die das auch noch Grinsend

*superschimmelchenschwärmmodusende* (wobei ich fürchte, das wird jetzt noch schlimmer, die schwärmerei Grinsend Grinsend )

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das ist meist genau der punkt - den ersten, kleinen schritt in die richtige richtung muss man erkennen, und dementsprechend verstärken, grad in so einer situation. das ist genau das was ich gemeint hab - der hat "gelernt" dass er mit dem gebocke dich beeindruckt und so aus der situation rauskommt. und er nutzt diese strategie, weil sie funktioniert. hat weder was mit bösartig noch mit schmerzen zu tun, nur damit, dass er das so gelernt hat aus seiner sicht Zwinkernd
frag aber nicht wieviele sachen ich mir versaut hab, weil ich gemeint hab, da muss noch mehr gehen.... Augen rollen

die gute nachricht ist, das kann man reparieren, mit ein bisschen konsequenz (nein, junge, DAS will ich ganz sicher nicht von dir!!) und einer futterschüssel vor der nase Zwinkernd da es was gelerntes ist, kann und wird er´s verlernen können auch Zwinkernd

ich kenne/kannte ein paar pferde, die trotz sorgfältiger vorbereitung beim ersten aufsitzen/anführen losgebockt haben wie sau. ein reitpony-wallach hat sich nach hinten überschlagen beim steigen - der wurde auch problemlos reitbar (ausser, es hat ihm was absolut nicht gepasst, dann hat sich der absichtlich hintüber fallen lassen, dacht nicht, dass das geht, aber der war so. verging auch, nachdem er 2x bei der andeutung des manövers schon eine am hintern bekam, er möge weitergehen, bitte). eine araberstute, die die reiterbeine links und rechts nicht ertrug, auf der bin ich dann auch gesessen. war 8 und angeblich roh - nur so, wie die gebockt hat, glaub ich das nicht, die haben´s wohl versucht, und dann aufgegeben. ein warmblüter, der rausbekommen hat, wie groß und stark er ist, und sein missfallen am arbeiten kundgetan hat...
die regel ist das natürlich nicht, und alle sind beim aufsitzen ursprünglich erschrocken, nur haben die halt sehr schnell gelernt, wie sie sich dem entziehen können, und welchen ausweg es gibt, der halt nicht der gewünschte ist Zwinkernd

hätte mir damals mit klein-ginni bei der ersten komischen situation nicht gunni geholfen und sie mit einer karotte nach vorne gelockt, wer weiß, was dann passiert wäre. so aber hat sie gelernt, laufen mit reiter ist super. beim zweiten mal war ich allein mit ihr, sass drauf und wollt 2 schritte machen, und sie hat angefangen, rückwärts zu laufen, weil wollte zum leckerlie Zwinkernd auch da war´s EIN schritt nach vorn, den ich gelobt und die hand ganz vor gestreckt hab zum zucki stopfen. und dann erst 2,3, 10m, 40m. ja, und dann, beim dritten mal ist sie einfach mit mir ins gelände marschiert. heisst: wenn du jetzt wen mit futterschüssel hast, der ihn vor lockt, und nach dem ersten schritt füttert, dann 2 schritte etc., und das ein paar mal, ist das auch erledigt, nur tät ich halt trotzdem damit rechnen, dass er losspringt, und die zügel in der hand behalten Schweigend
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Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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