Moin,
Andrea, das ist ja blöd!
Aber 52 Ha reichen doch zum "wandern", wieso kommt da kein Gras mehr hoch? *echtunwissendbin*
Ulla,
bei Mäusen bin ich auch immer hin und her gerissen, weil ich sie total süß finde. Und die Waldmaus ist ja

. Hoffentlich klappt es mit der Lebendfalle.
Tina,
zu Monty fehlen mir alle Worte!!

Julia,
ich hab auch EVA-Matten. Lukas schläft da sogar im Sommer drauf, die sind weicher wie der abgefressene Koppelboden.
Sooo, nachdem die Silvia dann jemand gefunden hat, der uns mit den Pferden in Grebenhain abholt, sind wir doch geritten.

Es lebe die Unentschlossenheit, aber mit dieser Option konnte ich umgehen.
Am Samstag Abend sind wir hingeritten, das war wirklich toll, wir mußten über 7 Vogelsberge und dann waren wir da.

3 Std. waren wir unterwegs, flotten Schrittes und mit ordentlich Trabeinlage. Silvia hatte ihre 29 jährige Stute mit, die lief wie ein Uhrwerk.

Und die Sonne schien, es war einfach ein schöner Abend.
Der Ritt am nächsten Tag war auch schön. Wir sind früh los, da ging es noch mit dem Wetter, es fing erst unterwegs an. Die Strecke war sehr schön, teilweise auch anspruchsvoll, man mußte enge matschige Waldwege runter reiten, voller Geäst und Steine, das war heftig. ABer ich hab die Sina machen lassen und die machte das gut.
-An der ersten Station mußte man absteigen und auf Bierkisten eine Strecke zurücklegen, das Pferd am Zügel. Das war natürlich voll einfach. 10 P.
-Bei der zweiten Station mußten wir in ein Stangenviereck reinreiten, drin um 360 Grad wenden und wieder rausreiten. Auch 10 P.
-Dann kam der dritte Stop. Hier dachte ich bei der Beschreibung, das es schwierig wird, ging aber gut. Pferd parallel zu einer Stange einparken und dann mit einer Gerte einen Eimer vom Klötzchen schubsen. Ihr erinnert euch an Sinas Zuckerkrankheit, außerdem hatte ich noch nie eine Gerte in der Hand auf ihr. Aber sie machte es toll, parkte ein, ich schmiß um und wir hatten 10 P.

-Die vierte Station war doof, man sollte vom Pferd aus einen Basketball in den Korb werfen, und ich kann nicht gut werfen.

Pony einparken und stillstehen ging gut, es hatte auch keine Angst vorm Ball. Ich hab auch zweimal fast getroffen, leider prallte er ab. Nagut. 0 P. War nicht schlimm.

-Jetzt hatten sie aus Stangen einen Zickzackkurs mit Wendehammer gelegt. Man hatte abzusteigen, die Zügel übern Sattel zu legen und das Pony mithilfe eines Brötchens durch den Parcours locken.

DIE Paradeaufgabe für den Haflinger!!!

Sogar als eine Töle voll bösartig geiferte, blieb Sinchen cool, weil das Brötchen ja dem Überleben dient.

Wollt ihr raten?? 10 P.
-Als sechste Aufgabe galt es, Schlangenlinien um Pylonen zu reiten, die extrem versetzt aufgestellt waren, d.h. die Schlangenlinien waren super-ausgeprägt. Vorwärts hin und rückwärts zurück, mit dem Zusatz, daß man so ein Windspiel-Gebambel, das sich anhörte wie Kuhglocken mit transportieren mußte. Je näher man es am Körper hielt umso mehr Punkte. Hier muß ich gestehen, daß ich nicht glaubte, überhaupt einen Punkt zu sammeln. Aber ich probierte es und siehe da: 10 P. Ich war begeistert!!!!

Spätestens hier war ich glücklich.

-Am siebten Stop dachte ich auch, daß ich das nicht packe. Man sollte einige Teile des Pferdekörpers zeigen, die da waren: Knie, Griffelbeine (richtig geraten), Buggelenk, Fersenbein (richtig kombiniert), Kreuzbein (auch richtig kombiniert).

10 P.
Jetzt waren wir zurück am Grillplatz, da warteten noch drei Aufgaben:
-Ringstechen im Schritt: Anfangs kam ich nicht an die Lanze ran.

Das Sinchen wollte nicht an dieses seltsame Gestell rantreten, aber beim dritten Versuch klappte es. Ich nahm die Lanze und sammelte Schritt für Schritt und mit Stehenbleiben zwischendurch alle Ringe ein. Wir waren hochkonzentriert und ernteten 10 P.

-Jetzt mußten wir einen Regenschirm aus einem Gammelstrohballen ziehen, ihn aufspannen und mitsamt Schirm rund um die Rundballen reiten, wieder reinstecken. Das Pferd durfte sich beim Auf- und zuspannen nicht bewegen. Hier dachte ich, daß ich vermutlich den Schirm im hohen Bogen von mir werfen werde.

Fußgänger mit Schirmen sind nämlich saugefährlich.

Also, ich parkte ein, hinderte das Pony dran, das Gammelstroh zu fressen, und spannte gaaaaaaanz vorsichtig den Schirm auf und dann ritt ich einhändig mit dem Schirm rundrum. Steckte ihn wieder rein und weil das Pony die ganze Zeit obergechillt war, gekamen wir wieder 10 P.

Bis dato war ich einfach nur begeistert vom Pony!!
-Die letze Station haben wir versaubeutelt, es war ein Tor und wir hatten immer noch keine Gelegenheit, das zu üben. Hier gabs 0 P. Aber das war mir wurscht!!!!
Fazit: 80 von 100 Punkten, das ist viel viel besser als in Grünberg und so konnten wir mit einem tollen Gefühl heimfahren.

Daheim hab ich erstmal die Waschmaschine angeschmissen und ein heißes Bad genommen und sogar Silvia hat zugegeben, daß sie froh war, nicht heimreiten zu müssen.

So bin ich zwar nassgeworden, aber für unser Ego war der Trail ein echter Erfolg.
