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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Klassisch - back to the roots (Moderatoren: esge, Rübe)  |  Thema: Fortgeschrittene Klassiker arbeiten immer (noch) an den Basics 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Fortgeschrittene Klassiker arbeiten immer (noch) an den Basics  (Gelesen 13712 mal)
donau
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« Antwort #390 am: 05.05.12, 12:39 »

eben, bei meinen ist es genauso - donau schwitzt so gut wie nie, ausser mit winterfell bei 25° plus, dann aber gleichmäßig. weiss schaumig zwischen den hinterbeinen war die nie, auch nicht nach den orientierungsritten, die ist sogar im trab getrocknet *schulterzuck*
ginni schwitzt schon, aber eben auch wenig - hals/brust-bereich, flanken und den wirbel hinten hoch, und unterm gurt. zwischen den hinterbacken kaum bis nie. schwitzt aber auch nur, wenn sie wirklich leistung bringen muss, also galoppieren, und ist dann 5-10 min später staubtrocken, auch im winterfell.

aussagen über kondition und rittigkeit gibt eher das wann des schwitzens (also bei leistung, oder gleich beim aufsteigen) und die regneration hinterher, gilt beim menschen genauso. ich schnaufe und schwitze nach 15 minuten langzügeln im gelände genauso wie nach 45 Zwinkernd

beim pferd gibts auch einen zusammenhang mit der hautdicke, blüter mit dünner haut schwitzen weniger und trocknen schneller als zb. haflinger, isländer oder warmblüter mit dickerer haut. die hat aber durchaus sinn, weil nicht aus jedem dorn gleich eine wunde wird, oder die kanten der halfter das fell komplett wegscheuern Schweigend  Augen rollen Zwinkernd

werd ginni das halfter jetzt ganz in lammfell einhüllen, weil halsriemen ist nicht, den kann ich nicht drauflassen, die kleine kröte muss ja alles begutachten und überall ihre nase reinstecken, und bleibt damit sicher irgendwo hängen. ganz ohne ist auch nicht, weil sie sich sonst nicht fangen lässt - findet die weidezeit zu kurz Grinsend ab heute sind sie ganztags draussen, da ist das dann auch nicht mehr so schlimm. also lammfell ans halfter, bis es abgeheilt ist, und dann lederhalfter und lammfell am kinnriemen.

es scheint ihr aber doch gut zu gehen, der hals ist schon wieder sehr beweglich, aber halt noch nicht komplett. und reiten waren wir auch (so ein autschender knöchel behindert doch ziemlich, aber es ging dann) - und die kleine wollte laufen, hat gezogen und sich richtig gefreut, dass wir eine lange galoppstrecken hatten, zum entlang flitzen. scheint, als sie sie übern berg Lächelnd
jetzt sollt nur das am kopf noch abheilen, damit die wundschwellung da vergeht.... *schaffarmausraubengeht* Zwinkernd
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Authorised WEIGUMS Desillusionator
Gunni
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« Antwort #391 am: 05.05.12, 14:27 »

beim pferd gibts auch einen zusammenhang mit der hautdicke, blüter mit dünner haut schwitzen weniger und trocknen schneller als zb. haflinger, isländer oder warmblüter mit dickerer haut. die hat aber durchaus sinn, weil nicht aus jedem dorn gleich eine wunde wird, oder die kanten der halfter das fell komplett wegscheuern Schweigend  Augen rollen Zwinkernd
Schön wärs wenn das mit haflinger stimmen täte. Meiner hat im Sommer große Probleme mit halfter. Bis jetzt geht es grad so. Und et trägt weiches buccas halfter.
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Begründer der "WEIGUMS"

“Mich beschleicht Verwirrung, die die Grenze zum Wahnsinn stürmt.”  Sin City
angi
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muh


« Antwort #392 am: 05.05.12, 15:00 »

Kenn das Schwitzen eigentlich nur in der Reihenfolge, wo was draufliegt, Hals und Flanken, ganzes Pferd. Geschäumt hat die Vitti nur, wenn sie am letzten Zacken war und da eben einfach überall, wos gescheuert hat (unter den Zügeln Schweigend) ...und der Hafi vermutlich in seinem ganzen Leben noch nicht Grinsend
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Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel.
sasthi
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« Antwort #393 am: 05.05.12, 16:55 »

Schön wärs wenn das mit haflinger stimmen täte. Meiner hat im Sommer große Probleme mit halfter. Bis jetzt geht es grad so. Und et trägt weiches buccas halfter.
meine kriegt ab morgen Halsriemen oder Fleecehalfter
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Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken
Mettie
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« Antwort #394 am: 05.05.12, 19:42 »

Zitat
die kleine kröte muss ja alles begutachten
Ich sehe mit Wohlwollen, dass mein ultimativer Pferdespitzname sich wachsender Beliebtheit erfreut  Grinsend

Keine Ahnung ich denk es gibt schon von Pferd zu Pferd Unterschiede. Meiner schwitzt insgesamt auch eher schnell. Aber je nachdem wie er geritten wird, kann man schon sehr stark unterscheiden, wie er schwitzt: Mal stark und vor allem am Hals, mal kaum und nur zwischen den Pobacken. Das muss ja was heißen, der sucht sich das ja nicht nach Laune aus  Grinsend

Übrigens werd ich den jetzt wohl echt einfach mal über den Sommer auf die Wiese packen. Ich hab die Schnauze voll von Bein kühlen, einschmieren, Schritt führen, Grasen lassen und Pferd bespaßen damit es sich nicht zu Tode langweilt.

Der Fluchtversuch beim Grasen hat dazu geführt, dass das Bein seitdem wieder etwas dicker und wärmer ist, am Donnerstag bei der Nachkontrolle des TA war das Bein aber trotzdem schon weniger druckempfindlich als bei der Eingangsuntersuchung. Der Tierarzt ist zuversichtlich dass wir ohne Klinik die Sache hinbekommen, ich soll weiter Schritt führen und er kommt in 2 Wochen kontrollieren.
Ungefähr dann ist auch Beginn der Weidesaison und ich muss ihm verklickern dass ich den dann ohne Rücksicht auf Verluste auf die Weide packen werde...  Augen rollen Und mich dann am Besten 6 Wochen nicht im Stall blicken lasse damit ich das Elend nicht seh.
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Hat jetzt halt keine Signatur mehr um Schleichwerbung für THM Strahlbalsam zu machen.
Figonero
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« Antwort #395 am: 05.05.12, 23:01 »

Aehm.........faellt Jemand spontan was zum Thema "Pferd trinkt nicht" ein?
Seit drei Tagen, aber Null-Komma-Nix! Er wirkt schon ganz mergelig und die Halsfaltenprobe......sieht nach deshydriert aus! Panik!
Am Tag 1 hab ich noch gedacht, naja, er frisst ja auch Gras...Tag 2 den Kuebel komplett ausgeleert, gereinigt, neu befuellt. Tag 3 (heute) ....Panik. Bin dann mit ihm zum Schwimmteich gelaufen, weil da saeuft er normalerweise immer und gern....Naja, bissl was, aber laengst nicht so viel wie sonst und sicher nicht annaehernd, was er braeuchte!
Fressen...tut er normal, bissl kruemelig, beim Hafer......neulich hat er auch so das Maul aufgehabt, als haette er ein Kaubonbon in den Backenzaehen....
Kann sein, dass Raspeln faellig waere, aber wenn, dann wuerd er doch erst mal das Fressen einstellen, und nicht das Saufen???
Sonst wirkt er "normal", also nicht matt oder apathisch. Normal halt!
Ideen?
Mein Scheunennachbar meint, ich solle ihm Salz ins Futter tun ..... ist ja so ein alter Trick, aber ich weiss nicht, wenn er eh schon dehydriert.....ist ja dann evtl. wie Meerwasser trinken, oder?
Kerstin
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Mettie
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« Antwort #396 am: 05.05.12, 23:29 »

würd ich nich riskiern  Schockiert
kannst es nich erstmal mit apfelsaft oder so probieren?
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donau
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« Antwort #397 am: 06.05.12, 07:23 »

also dass sie das saufen einstellen - eventuell eine zungen verletzung vom grasen, wo´s wehtut, wenn wasser drüber rinnt?
notfallmaßnahme 1: apfelsaft, malzbier oder sowas, dass er gern mag, ins wasser tun.
notfallmaßnahme 2: kleie oder rübenschnitzel nehmen, und die mit viel, viel wasser einweichen, aus dem normalen futter quasi suppe machen. haben wir auf den turnieren immer gemacht, wenn die herrschaften pferde sich geweigert haben zu saufen. mashsuppe ging aber immer Zwinkernd

sehr seltsam das ganze jedenfalls....
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geolina
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« Antwort #398 am: 06.05.12, 08:29 »

hallo,

würde auch zu mashsuppe greifen, evtl. apfelsaft und v.a. malzbier sogar pur probieren und wenn das nicht greift, dann den ta rufen, am besten heute noch.

3 tage nix zu saufen ist schon relativ lang, da würde ich nicht mehr allzu lange fackeln. denn wenn ein tier zu dehydriert ist, dann fällt das anfangen besonders schwer und muss evtl. durch ne gabe von nacl am tropf erstmal wieder angekurbelt werden. nach meiner erfahrung mit meiner nierenkranken katze würde ich das zwar einfach selbst machen - mal 3l rein, dann schauen ob sich was tut, aber lange würde ich wirklich nicht mehr warten. in den usa bin ich mal mit einem ta mitgefahren (minipraktikum) und da wurden wir zu einer völlig dehydrierten kuh (okok, kein pferd) gerufen gerufen, die dann am 4. tag zusammengebrochen ist. ergo - nach 3 tagen ist panik durchaus ok und angebracht.

von salz würde ich die finger lassen! gilt zwar als altes bauernmittel, aber nie würden wir meersalz trinken, und das hat nen grund.

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« Antwort #399 am: 06.05.12, 09:28 »

Bei drei Tagen nix saufen  und sichtlich dehydriert hätte ich ehrlich gesagt längst den TA da und würde nicht mehr lange herumprobieren. Ja, als Erste Hilfe Maßnahme ini jedem Fall ein sehr nasses Futter, also Mash. Oder haferflocken aus dem Supermarkt in Apfelsaft einweichen und als Pamps geben. Aber nicht statt TA und Tropf, sondern zusätzlich. Dehydrieren finde ich so gänzlich unkomisch.
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« Antwort #400 am: 06.05.12, 14:56 »

http://www.youtube.com/watch?v=R_4OnqgVtCs
Passt perfekt, es kommen bildschöne Traversalen drin vor  Lächelnd Für einen sonnigen Lacher rundherum.

Kerstin, hoffe das mit dem Nix Saufen ist nur vorübergehend und Daumen sind gedrückt.
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donau
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« Antwort #401 am: 07.05.12, 10:46 »

Ungefähr dann ist auch Beginn der Weidesaison und ich muss ihm verklickern dass ich den dann ohne Rücksicht auf Verluste auf die Weide packen werde...  Augen rollen Und mich dann am Besten 6 Wochen nicht im Stall blicken lasse damit ich das Elend nicht seh.
tierärzte sind manchmal gar nicht so entsetzt, wenn man ihnen eröffnet, dass man dr. weide bemühen möchten nach x jahren tüddeln und pflegen Zwinkernd daumen sind gedrückt, dass sich das mit der weide dann erledigt.

klein-ginni hat irgendwie ein seltsames phänomen da an der backe... abszess isses keiner, scheuerstellen auch nicht (mittlerweile ist alles mit fellchen unterlegt Augen rollen ) . scheint, als wär das mäuschen auf sich selber oder ihren schweiss allergisch, und tät da drauf reagieren. bzw. hab ich den bösen verdacht, dass die gut gemeinte salbe mit lebertran-zink-wintergrünöl in der sonne die haut regelrecht verbrannt hat.
war heut früh zum großeinkauf in der apotheke, wundpuder, zinkpaste, zinksalbe OHNE lebertran, dafür mit ringelblume, käspappeltee zum abwaschen. puder auf der haut scheint gut zu funktionieren, gestern früh hab ich abgewaschen mit betaisodona, und puder drauf, und es ist NICHT schlimmer geworden. mit der zinksalbe sollte das dann auch anfangen zu heilen, heut war ich am weg in die arbeit schon frühmorgens beim pferd, abwaschen und pudern, abends gibts dann salbe.

scheint sie aber wenig bis gar nicht zu stören, sie war gestern richtig toll beim reiten. hatte auch hufschuhe an, weil der harte, trockene boden doch ein wenig an der substanz genagt hat. fand sie toll, hat beinchen geschmissen, gezogen wie nur, mit schöner anlehnung, und gestern ging dann auch schon das bisschen aufrichtung das wir erarbeitet hatten mit dem abstoßen vom gebiss Lächelnd
ganz mein geniales kleines superschimmelchen, und das mit den komischen stellen auf der haut bekommen wir auch noch hin... Zwinkernd
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zaino
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« Antwort #402 am: 07.05.12, 13:04 »

Keiner hat meinen traversierenden Esel gewürdigt! *schmoll*

donau, super! Wird schon wieder.
Mettie, was heisst Elend, Du, ich hab Leut erlebt, die haben 700kg-Pferde mit Sehenanriss auf Hangweiden geschmissen und "vergessen", und nach 1,5 Jahren wieder mit Reiten angefangen. Wir ANDEREn haben die Krätze gekriegt, wie das arme Pferd da auf 3 Haxen herumgerutscht ist. ICH hätte das nicht gemacht. Aber die Frau hatte keine Kohle für den Ta und dachte, friss, vogel, oder stirb.

kerstin, säuft der Zausel denn nun wieder?
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« Antwort #403 am: 07.05.12, 14:31 »

Zaino, ich habe es grad erst gesehen und herzlich gelacht. Und direkt an meine coaching-Gruppe weitergeleitet, ob das wohl unter Hypnotherapie zu verstehen ist.
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« Antwort #404 am: 07.05.12, 14:37 »

ok, esge, *schmollmodusbeendet*  Grinsend
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