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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  Homöopathie, Osteotherapie, Akupunktur (Moderator: Bantu)  |  Thema: Probleme wegen Kastrationsnarbe? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Probleme wegen Kastrationsnarbe?  (Gelesen 1841 mal)
1stAlex
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« Antwort #15 am: 11.04.12, 09:55 »

Hallo Pauline,
das ist nicht ganz so einfach mit der Narbe, da sollte schon jemand draufschauen der nen Plan hat (zB Deine THP - mit ner guten TCM-Ausbildung weiß man auf was man achten muss). Das ist ein sehr umfangreiches Thema das sich nicht auf die Schnelle erklären lässt. Auf jeden Fall ist es nicht korrekt zu sagen 'wenn es geschwollen ist, ist die Narbe entstört', sorry! Die Schwellung sagt zwar aus dass eine Reaktion stattfindet, aber auch, dass sich die 'Energien' dort nun stauen und nicht weiterfliessen können... Da muss man dann weiterbehandeln. Das nur so grob.

Ich finde es sehr gut dass Du einen Termin in der Klinik hast - danach hat man hoffentlich eine klare Aussage und kann gezielt ansetzen. Ich würde mich auch freuen wenn Du weiter berichten würdest - auch wenn es für einen Besitzer schwierig ist wenn das Pferd etwas aussergewöhnliches hat, finde ich solche Fälle immer sehr spannend und lehrreich.

Die Sache mit dem Gürtelgefäß (das ist einer der 8 Sondermeridiane) würde ich mal im Hinterkopf behalten, da kann Deine TCMlerin ja evtl mal nachsehen. Wenn es da 'Blockierungen' gibt, ist eben auch die ('energetische') Versorgung der HGLM eingeschränkt. Oftmals kommt da im Laufe der Zeit eins zum anderen und man hat Läuse und Flöhe...

Toitoitoi, Alex
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Pauline
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« Antwort #16 am: 11.04.12, 10:03 »

Danke euch nochmal, finde ich wirklich sehr hilfreich eure Tips  Lächelnd. Und natürlich werde ich berichten! Das Schwierige bei solch diffusen Krankheitsbildern ist ja leider immer, die Ursachen zu finden. Und seien wir mal ehrlich - ich würde schätzen, daß ungefähr 70-80% der Reiterschaft gar nicht erst vermuten würde, daß da wirklich was ist. Geschweige denn, überhaupt einen Gedanken daran verschwenden würde. Da würde es heißen: knete den mal ordentlich durch, damit der endlich mal seine Hinterkarre in Betrieb nimmt. Ok, richtig Reiten reicht auch oft  Zwinkernd, aber da ich ja weiß, daß der kleine Kerl schon auch Gänge haben kann, die momentan nur selten zum Vorschein kommen - und ich unsicher bin, ob er vielleicht sogar Schmerzen hat, möchte ich das erst einigermaßen sicher wissen.
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"Reiten ist nicht besonders schwierig, solange man nichts davon versteht" (U. Bürger)
Maxima
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Bonsai-Kalti-Mami


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« Antwort #17 am: 11.04.12, 10:11 »

Und seien wir mal ehrlich - ich würde schätzen, daß ungefähr 70-80% der Reiterschaft gar nicht erst vermuten würde, daß da wirklich was ist.

Genauso gings mir damals auch, den Hinweis auf Kastrationsprobleme bekam ich bei ihm recht früh, hielt das aber echt für völligen Quatsch. Leider mußte mein armer Bub dadurch auch noch länger mit seinen Schmerzen rumlaufen bis sich bei der OP das ganze Ausmaß gezeigt hat - bei ihm wurden dann ja auch Samenstrangfisteln entfernt.
Ich finds prima daß Du das jetzt gleich gründlich abchecken läßt und wünsch euch viel Glück!
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Liebe Grüße
Ulla
Ingrid
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« Antwort #18 am: 11.04.12, 10:24 »

Danke euch nochmal, finde ich wirklich sehr hilfreich eure Tips  Lächelnd. Und natürlich werde ich berichten! Das Schwierige bei solch diffusen Krankheitsbildern ist ja leider immer, die Ursachen zu finden. Und seien wir mal ehrlich - ich würde schätzen, daß ungefähr 70-80% der Reiterschaft gar nicht erst vermuten würde, daß da wirklich was ist. Geschweige denn, überhaupt einen Gedanken daran verschwenden würde. Da würde es heißen: knete den mal ordentlich durch, damit der endlich mal seine Hinterkarre in Betrieb nimmt. Ok, richtig Reiten reicht auch oft  Zwinkernd, aber da ich ja weiß, daß der kleine Kerl schon auch Gänge haben kann, die momentan nur selten zum Vorschein kommen - und ich unsicher bin, ob er vielleicht sogar Schmerzen hat, möchte ich das erst einigermaßen sicher wissen.
Das sind genau die Worte meiner Tierpysio. Sie sagt klipp und klar: ein verspanntes Pferd können nur wirklich gute Reiter wieder lockerreiten. Und solche wirklich guten Rreiter gibt es vielleicht zwei oder drei in D-Land. Alle anderen murksen auf verspannten Pferdemuskeln rum und wissen gar nicht, was sie dem Pferd antun. Ich schließe mich da vollkommen ein! Ich dachte auch, ich müßte meine Freiberger Stute unbedingt durchs Genick reiten, bis mir die Therapeutin gesagt hat: "Hey, hör auf, die kann doch den Hals garnicht locker lassen, der ist doch total verspannt" Schockiert Huch Jetzt haben wir ein Entspannungsprogramm gestartet mit Massage und speziellen Übungen, die die Hiha aktiv machen. Die Hals- und Kopfhaltung ist dabei momentan völlig wurscht. Hauptsache die Halswirbel und die umliegenden Muskelfasern lösen sich wieder.
 Aber das ist jetzt ein bißchen OT Augen rollen Zwinkernd
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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
Monnef0805
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Gewalt beginnt wo Wissen endet!


« Antwort #19 am: 11.04.12, 12:43 »

Ein Problem ist aber auch das viele erst sehr spät die Schmerzen, oder Probleme die sie haben, überhaupt zeigen.
Sehe ich bei uns. Meiner ein absolutes Pinzie und bei der kleinsten Verspannung und Blockade geht gar nichts mehr.
Bei dem meines Freundes dauert das sehr lange bis man was merkt. Somit ist es da schwieriger frühzeitig einzugreifen.

Drücke die Daumen das es nicht großes ist und es genau zugeordnet werden kann.
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Ingrid
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« Antwort #20 am: 17.04.12, 08:09 »

Pauline, ich wünsch Dir und Deinem Wallach für heute viel Glück! Hoffen wir mal, daß dieser Ausflug erfolgreich ist und Du später eine brauchbare Diagnose hast. Toi-Toi-Toi Küsschen
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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
Pauline
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« Antwort #21 am: 17.04.12, 22:26 »

Danke euch fürs Daumendrücken, Mitfiebern und die Tips! Nun ja, ich war wohl auf der falschen Fährte. Es ist das Knie, auch wenn das der bisherige Tierarzt nicht rausgefunden hat. Ein Miniskusschaden von einem Trauma. Wie auch immer das passiert ist, ich habe nicht die geringste Ahnung. Nun darf er lt. TA nur noch Wanderreitpferd sein, naja, wenigstens war das seine eigentliche Bestimmung, der er nun bedingungslos zugeführt werden muß. Die ganze bisherige Arbeit für die Katz, weil es ihm eher schlecht als gut getan hat bei der Diagnose. Ich hätte nun nicht damit gerechnet, daß es etwas ist, was seine "Nutzung" dauerhaft einschränkt. Ein ziemlicher Schock also. Wir müssen uns jetzt wohl irgendwie damit arrangieren.
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"Reiten ist nicht besonders schwierig, solange man nichts davon versteht" (U. Bürger)
Ingrid
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« Antwort #22 am: 18.04.12, 08:08 »

Uuups Schockiert Das ist ja ne ganz neue Situation Augen rollen
Nun gut, oder auch nicht Unentschlossen Aber jetzt weißt Du, woran Du bist.  Und ganz ehrlich... so eine Diagnose finde ich jetzt nicht soooooo schlimm. Eine Samenstrangfistel hätte mindestens eine sehr aufwendige Op mit ganz viel Nachversorgung bedeutet und hätte sich über mehrere Monate hinziehen können. Sowas ist immer eine sehr undankbare Geschichte.
Aber jetzt hast Du ein Pferd, daß zwar nicht mehr Deiner Wunschbestimmung gerecht wird, aber immerhin eine andere, auch sehr schöne Aufgabe bekommen darf. Das ist zwar für Dich momentan ein sehr ungewohnter Gedanke, aber ich glaube, Dein Wallach kann damit sehr gut leben Smiley
Wird sein Knie jetzt irgendwie behandelt? Oder sind die Schäden schon zu alt?
Mensch Pauline, Kopf hoch! Es gibt weißgott bedauerndswertere Pferdebesitzer Zwinkernd Küsschen
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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
Hexle
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gern hätten
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« Antwort #23 am: 18.04.12, 11:27 »

also meine grosse wurde mit ihrem deftigen Meniskussschaden wieder voll einsatzfähig (alle Kniebänder waren ausserdem zu 3/4 durch) ..

es war halt die Glättung des Meniskus und eine Gelenkspülung notwendig (minimalinvasiv) - dann zwei Wochen Boxenruhe und danach Minutenweises wieder anführen und auftrainieren - aber sie wurde wieder total fit (bei der OP war sie 12)  Lächelnd Lächelnd *hoffnungmach*
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Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben geniale Ideen Grinsend
1stAlex
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« Antwort #24 am: 18.04.12, 13:58 »

Hallo Pauline,
das ist immer blöd wenn was ganz anderes dabei rauskommt, aber ich stimme Ingrid zu wenn sie sagt 'besser keine große OP vonnöten'.

Besprich das mit der THP Deines Vertrauens, das Becken etc würde ich trotzdem checken denn auf eine gute Statik und symmetrische Muskulatur ist er jetzt noch dringender angewiesen.

Ansonsten würde ich sagen Kopf nicht hängen lassen, ich hab grad einen 'Reha-Patienten' mit knöchernem Ausriss eines medialen Kollateralbandes am Knie (unter anderem, war ein Unfall), der wird auch langsam wieder. Manches braucht einfach länger, aber mit einem vernünftigen Trainingsplan und einer guten Rundum-Versorgung (Homöopathie, Akupunktur, Nahrungsergänzung usw) und natürlich Durchhaltevermögen und Geduld kann man viel erreichen!

Drücke Dir die Daumen!
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