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Klassisch - back to the roots
(Moderatoren:
esge
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Rübe
) | Thema:
Klassiker sind alles andere als perfekt
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Thema: Klassiker sind alles andere als perfekt (Gelesen 16047 mal)
donau
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Klassiker sind alles andere als perfekt
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am:
08.02.12, 17:37 »
weil wir grad so schön beim "shit happens", fehler machen, urteilen, missionieren und aufmischen sind
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zaino
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #1 am:
08.02.12, 17:44 »
... brillant, Frau Donau!
Was drück ich mich eigentlich hier rum, ich müsst texten texten texten, bin übermüdet (Schlaf wird überbewertet) und mein Kopf ist sooo leeeer... und zum Reiten komm ich im Moment eh nicht. tztztz. *rückzugantret*
Wo steckt nu eigentlich dat Kerstin? Komm rein, wenn Dich wer schräg von der Seite anmacht, hauen wir sie für Dich!
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donau
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #2 am:
08.02.12, 18:01 »
nix da, gehauen wir hier niemand *strengguck* *keulewegnehm* *stattdessenschokiindiehanddrück*
wir verteilen nur soviel schoko-kekse und friedenspfeifen, bis das gegenseitige verständnis wieder da ist. jeder hat seine andere sichtweise, find halt nur, ist keine schlechter oder besser als die andere, wenn im großen und ganzen bemüht wird, es bestmöglich zu machen. sachzwänge werden immer da sein, und das pferd ist nur ein kleiner teil des lebens, nicht der hauptinhalt
wobei, wenn man zu MAR und der tortilla zurück kehrt, dort eigentlich schon - bloss auch da sag ich nicht "frechheit, was da als reiterei akzeptiert wird", keine schadenfreude, sondern einfach nur feststellen, dass die logische konsequenz dessen eingetreten ist, was vorher war. fällt wohl auch unter "shit happens", wenn man in der position mit dem superkracher nicht zurecht kommt
verständnis haben für das, wie sich die leute verhalten, weil man die näheren umstände nicht kennt, heisst ja nicht, dass man´s gut findet.
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zaino
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #3 am:
08.02.12, 18:24 »
REITEN kann der MAR ja sicher schon, nur mit dem Tortillas hat er sich leider eher irgendwie auseinander- anstatt zusammengerauft. Liesse man die 2 einfach mal ein halbes Jahr miteinander ganz in Ruhe, wäre der Käs vielleicht sogleich gebissen, aber so, mit dem steigenden Druck und dem Geläster... also wenn die wirklich Sjef Rollkur holen... *grusel* - und den armen schönen Rappen damit "brechen"...
Weil ansonsten, wenn MAR den Rapp wieder auf seine Seite bekäme, und all dieses Feuer, das jetzt ab und an in kleiner Levade und angedeutetem Terre-aTerre anhüpft, wieder kanalisiert bekäme, wow, was für eine Vorstellung!! wäre!!! das!!!
Ob wir ihm mal 'ne Petition schicken, hey, Jungs, macht mal 'nen Wanderitt bei 'ner Freundin von mir im Mittelgebirge, und spätestens in 4 Wochen seid Ihr TOP-FIT und wieder reif für Olympia?
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Letzte Änderung: 08.02.12, 18:31 von zaino
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Wella
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #4 am:
08.02.12, 18:52 »
angi, da war doch mal was... jaja antraben aus SV/SH - hab ich auch ne zeitlang gemacht und der Trab wurde dann auch besser *anstirnklatsch* *riesenpostitaufhäng*
danke für die erinnerung
Bei mir steht nächste Woche erstmal Springen auf dem Programm - nach dem ich dieses Video gesehen hatte
http://www.youtube.com/watch?v=GGMTp3dYnIw&feature=related
hab ich mir gedacht "was für ein Schisser bin ich eigentlich?!" und darf dann nächste Woche auf einem alten Spring-Hasen mal ein wenig hüpfen
Spring-Hase war in seinem früheren Leben ein S-Springfert - schluck
Übrigens hab ich bei dem Video gleich dran denken müssen, dass das Ginnilein die donau sicher auch so durch die Buschwelt tragen wird
immer mit einem Ohr hinten "Ist alles OK da hinten? Noch da?"
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donau
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #5 am:
08.02.12, 19:15 »
Zitat von: WellaDesign am 08.02.12, 18:52
Übrigens hab ich bei dem Video gleich dran denken müssen, dass das Ginnilein die donau sicher auch so durch die Buschwelt tragen wird
immer mit einem Ohr hinten "Ist alles OK da hinten? Noch da?"
und dann unauffällig mit den rückenmuskeln das tot-gefürchtete gewicht am rücken richten, jaja... so etwa stell ich mir das vor
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angi
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muh
Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #6 am:
08.02.12, 21:09 »
Zitat von: WellaDesign am 08.02.12, 18:52
angi, da war doch mal was... jaja antraben aus SV/SH - hab ich auch ne zeitlang gemacht und der Trab wurde dann auch besser *anstirnklatsch* *riesenpostitaufhäng*
danke für die erinnerung
Irgendwie hat man eh alles schoneinmal gehört oder probiert, nur am konsequent druchziehn scheiterts dann irgendwie
Ich hab das halt wirklich "baucheristisch" gemacht mit Hilfentrennung, Zügel weg (durch das Vorgehen mit der Hand), Gerte dazu und gib ihm und ohne Einfangen und Zurückreiten, einfach wenn das Pferd zerfallen ist, entlasten und auslaufen lassen. Erst später, wenn das Antreten automatisch geht, wieder mit ständiger Anlehnung.
Die Junge ist da irgendwie noch nicht so weit. Die ist noch zu wacklig und schwach und lässt sich auch weder mit Zuckerbrot noch mit Peitsche, noch durch Herdentrieb oder sonstwas in irgendwas reintheatern, das sie körperlich nicht schafft (solang sie nicht die Nerven schmeißt und in Tippitappimodus wechselt, aber in dem Zustand ist sie nicht mehr ansprechbar...). Einerseits gut, verhindert gröberen Unfug meinerseits, andererseits bin ich echt schon gespannt, ob sich das noch verbessert, wenn ich dann endlich einmal wirklich regelmäßig zum Trainieren komm, oder ob ich sie dann als hoffnungslose Kinderschnarchponyhutsche verkaufen kann
Für über den Punkt reiten bin ich auch total anfällig, vorallem beim fremden Pferden. Irgendwie will man dann was "zustande bringen" und dem Besitzer ein Resultat präsentieren und murkst dann noch ewig herum, wo man alleine zuhause schon lang vertagt hätte. Sollte man sich eigentlich abgewöhnen. Mit einer Freundin, wo wir regelmäßig übers Ziel rausgeschossen haben, weil die richtigen drei Ehrgeizler zusammengekommen sind, hab ich mir zum Schluss immer einen Wecker gestellt am Handy... Wenn ich allein reit, stell ich mir jetzt auch immer Timer für die einzelnen Trainingsabschnitte. Irgendwie reit ich dann flüssiger und weniger auf ein Resultat hin, sondern ich versuch die 10min, die ich mir selbst gegeben hab, optimal auszunutzen. Als Mensch bleibt einem der Höhepunkt oder der Abschluss eines Ereignisses immer besser in Erinnerung als der Rest bzw man gibt dem im Nachhinein in der Erinnerung mehr Gewicht (hat mir der Gehirnonkel von br-alpha erzählt
) Fürs Pferd und fürs Training ist das aber nicht optimal, wenn man mit dem müden Pferd noch 15min herummurkst, bis man irgendwie ungefähr dort hinkommt, wo man eigentlich hin wollte, aber auf die Gefahr hin, dass man des Pferd frustriert und müde gemacht hat dabei (was auf lange Sicht dann ja auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann) Das gibt einem kurzfristig im Rückblick vielleicht ein befriedigenderes Gefühl, aber auf lange Sicht fährt man auf die andere Art besser. Unsere Höhlenbewohnergehirne sind halt nicht so gut drin, Dinge längerfristig objektiv zu beobachten, zu beurteilen und Ursache und Wirkung immer zweifelsfrei zusammenzubekommen und dann auch noch danach zu handeln. Wenn das Schokolaaaaade schreit, kann man auch 20 Bücher über gesunde Ernährungsgewohnheiten gelesen und das ganze intellektuell erfasst haben, dann will man Schokolaaaaade
Aus Fehlern kann man nur lernen. Sich selbst Zerfleischen bringt niemandem was, ungefähr gleich viel, wie sich die Sache hinterher im Hirn so zurechtzubiegen, dass es doch irgendwie seine Richtigkeit hat. Shit happens und niemandem scheint täglich 24 Stunde die Sonne aus dem Allerwertesten, während er auf seiner perfekten Wolke in goldenem Lichterglanz über der Szenerie schwebt... oder so ähnlich
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angi
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #7 am:
08.02.12, 21:38 »
Aja, bin heute kurz im neuen Prestige VS-Sattel gesessen, oi... *sparenanfang*
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donau
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #8 am:
08.02.12, 22:09 »
Zitat von: angi am 08.02.12, 21:38
Aja, bin heute kurz im neuen Prestige VS-Sattel gesessen, oi... *sparenanfang*
aaaah... manche dinge will ich nicht wissen
welches modell isses denn?!
hab heut das dev. prospekt in die hand genommen, weil ich den onkel endlich anrufen will, dass er mir den dressierer auf klein-ginni passen macht, und dabei wieder die schönen vs-sättel gesehen... lotto oder banküberfall?!
über die uhr reiten tut man gelegentlich *pfeif* donau hat sich da allerdings nie hetzen lassen, wenn die überm limit war, liess die sich nimmer triezen, sondern hat nach der gerte geschlagen und auf sporen komplett aufgesteckt. lustigerweise wars mit steigendem ausbildungsstand besser, wir kamen gar nimmer soweit, dass ich drüber reiten musste. hab bis heute keine ahnung, ob sich ihre kondition/ rittigkeit verbessert hat, die arbeit insgesamt weniger anstrengend war (weil bissl wechsel antesten, paraden üben zum am hintern setzen, 2,3 traversalen, und bissl antreten in verstärkungen, dazu ein paar mal bissl piffel tritte mit jeweils 1 runde schritt am hingegebenen zügel dazwischen ist weniger aufwand als im kreis getrabe auf der suche nach anlehnung, oder so
) oder weil sich mein timing verbessert hat. wobei ich letzteres für unwahrscheinlich halt - und deswegen bei der kleinen nach der uhr reit. im viereck ist nach 35 min schluss, draussen hab ich jetzt langsam meine runden im griff, und brauch keine uhr mehr. die kleine ist aber so, dass sie sich immer anbietet, auch wenn sie müde ist. nur sagt sie halt schon auch, wenn´s reicht, für kondition muss sie dann meist noch ein paar meter als einfach geht, aber heut im schnee haben wir auch mehr schritt gemacht und früher aufgehört mit galopp, weil anstrengender. muss mich nur immer dran erinnern, pony auch zuhören
wegen gesundheitlicher schäden von zuviel training oder über der uhr kann ich nix sagen, nicht weil ich so super bin, sondern weil der esel eh kaputt ist, welcher anteil woran was hat, lässt sich da nimmer sagen
bin am überlegen, ob´s morgen gscheit ist, nochmal ausreiten gehen, wetter soll wieder traumhaft sein in der früh, oder ob pause angebracht ist. andererseits kann ich ja raus gehen, und wenn sie müd ist, kurze runde machen, und viel schritt und zu fuss heim. bissl wetter ausnutzen, oder so
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angi
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muh
Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #9 am:
08.02.12, 22:24 »
GP heißt der, da gleich der Erste
http://www.prestigeitaly.com/scheda.asp?menu=leisure&IDproduct=32&LAN=ITA
Wie gemacht für meinen Hintern und meine Beinlänge und kurze Keilkissen könnten theoretisch was für die Hafinette sein... einmal schaun in zwei bis zehn Jahren, wenn ich die 2000 euro übrig hab
Der Mann hat nur gesagt "schonwieder ein Sattel, hast du da nicht langsam genug davon!?
"
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donau
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #10 am:
08.02.12, 22:37 »
hui, der sieht so aus, als könnt der bei mir auch ein "habenwollen" auslösen
andererseits ist der harry dabbs eigentlich genau das modell oder so...
neinneinnein, der nächste sattel, den ich mir anschaff, ist ein maßmodell für´s
gelände tschundern und hüpfen
buschreiten, und der dressierer wird angepasst. und die frau donau übernimmt dann den harry dabbs, wenn das reitpferd zwei richtige sättel hat
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Mettie
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #11 am:
09.02.12, 00:28 »
@ Totilas: Ach, der vermisst nur die Rollkur. In nem halben Jahr, wenn der Sjef kommt, wird alles gut:
http://www.youtube.com/watch?v=ZZkAqyniCgE
@über-die-Uhr-reiten: Tja, ich schätze da hat sich jeder schonmal hinreissen lassen, nicht aufzuhören wenns grad so gut ist, oder sich irgendwo, wos grad hakt, festzubeißen.
Ist aber was anderes wenn das Pferd Vorschäden hat, vom Tierarzt nur noch für freizeitliche Nutzung freigegeben wurde und die Aufsicht führende RL nicht nur bestens mit der Vorgeschichte vertraut sondern noch dazu Tierärztin ist...
Nicht mehr 100% fitte Pferde reiten ist eh immer so ne Gratwanderung. Wie viel muss man machen, um Muskulatur zu erhalten, wie darf darf man noch machen ohne weitere Schäden zu riskieren? Ich hab die tierärztlichen Vorgaben ja langsam ausgereizt und dann auch mal überschritten (zweimal die lange Seite im Schulterherein runter, auch wenn eigentlich Seitengänge verboten waren, mein RL hat dann auch mal in der Reitstunde die Hinterhand touchiert und wenige Tritte anpiaffiert, um den reaktiver zu machen - Betonung liegt hier aber auf "mal") und immer erstmal ein flaues Gefühl gehabt obs nicht doch wieder zu viel war. Immense Erleichterung dann an den Folgetagen wenn das Pferd super lief.
Da ärgert man sich halt besonders, wenn bei all der eigenen Vorsicht dann ausgerechnet die RL, der man das Pferd anvertraut hat, Runde um Runde Seitengänge und Galoppvolten reiten lässt. Mal ganz davon abgesehn dass 2,5 Stunden Dressurarbeit meine ganze Ausbildungsphilosophie konterkariert.
Daraus resultierend dann neben einem ein halbes Jahr eingeknastetem Pferd auch noch ne vierstellige Tierarztrechnung.
Aber ihr habt Recht, jetzt nicht weiter drüber nachdenken, sonst wird mir wieder schlecht
- nich falsch verstehn ich ärger mich natürlich über die RL, aber noch vielmehr über mich, dass ich da nich ein Auge drauf hatte.
Zitat
das höhlenbewohner-ding ist übrigens kein einleuchtendes argument, denn dann dürfts gar keine boxenruhe geben, paddockboxen nicht als ausrede für mangelnden koppelgang im winter dienen, und 1-2h winterauslauf bei gutem wetter sofort als nogo eingestuft werden. ansonsten wie angi sagt: dem pferd ist egal, warum´s in der box bleibt, und überleben tut´s das auch.
NEIN, denn - nochmal - ich bezog mich NICHT auf die Tatsache dass das Pferd mal nen Tag keinen Auslauf hatte, sondern dass es was anderes ist, ob ein Pferd einen Tag auf ner Weide sich selbst überlassen ist, oder in einer nicht zugänglichen Scheune! Es hat nämlich naturgemäß auf einer Weide noch wenigstens begrenzt die Möglichkeit, sich zu versorgen und aus einer Gefahrensituation zu flüchten, während es in einer Scheune eingesperrt ist. Wenn ich mein Pferd (Spirit den wilden Mustang) also aus seiner natürlichen Umgebung (Steppe) heraus in eine unnatürliche (Scheune, Weide) verpflanze, dann kann ich nich sagen "Tja, dumm gelaufen Spirit, wenn du nich in der Lage bist dich um dich selbst zu kümmern dann biste selbst schuld wenn du dich rausmendelst!"
Aber ich hör jetz auf weil jetzt wirds wirklich albern, zumal Kerstin das Pferd nur einen Tag in der Scheune hatte und nicht wochenlang sich selbst überlassen und es mir auch nicht um einen einfachen "ich mach heut mal nix"-Stehtag gehandelt hat auf den du dich die ganze Zeit beziehst... seufz
Zu der generellen Unschuldsvermutung: Die hab ich bei der vermüllten Weide gehabt. Und bei dem kränklichen Hundewelpen. Und beim gebrochenen Sattelbaum. Und bei den Gewöhnungsmethoden an Vaquero-Sättel. Und sicher noch einigen anderen Situationen die mir jetzt nicht einfallen. Da aber so viel zusammenkommt, hab ich halt Bedenken geäußert. Wie's wirklich ist, kann Kerstin nur selbst sagen, aber vielleicht führen meine Anmerkungen ja dazu dass sie mal nen Schritt zurück tritt und das tut was ich von hier aus nicht kann: Die Sachlage neu bewerten und sich fragen ob sie sich es vielleicht bisschen einfach macht, oder tatsächlich keine Verbesserung möglich ist. Manchmal wird man ja auch betriebsblind, gerade wenn solche Zustände von der Umwelt als normal angesehen werden. Aber ich möcht jetzt echt nicht weiter die vorigen Situationen zu meiner Verteidigung hochholen, weil ich das nicht fair gegenüber Kerstin finde, die alten Geschichten wieder aufzuwärmen damit ich mich besser mit dir zoffen kann.
Kerstin findet es bestimmt nich witzig, dass wir zwei gar nicht betroffene Personen jetzt schon über mehrere Seiten über etwas dikutieren was nur sie betrifft.
angi, jau, ich glaub das waren die Dörr-Kurs-Bilder. Kann das sein dass das auf so nem höher gelegenen Reitplatz war?
Keilkissen, haste da nich Angst dass die Kante in den hinteren Bereich des Rückens drückt?
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Hat jetzt halt keine Signatur mehr um Schleichwerbung für THM Strahlbalsam zu machen.
tara
ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd...
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #12 am:
09.02.12, 08:08 »
Zitat von: zaino am 08.02.12, 18:24
Ob wir ihm mal 'ne Petition schicken, hey, Jungs, macht mal 'nen Wanderitt bei 'ner Freundin von mir im Mittelgebirge, und spätestens in 4 Wochen seid Ihr TOP-FIT und wieder reif für Olympia?
DAS wär doch mal was!! So ein Wanderrit schweißt zusammen! Wer danach kein Team ist, wird es in diesem Leben nicht mehr.
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stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht
t ö l t e n
in diesem Sinne...
Gruß tara
"Ausbildung heißt, das zu lernen, von dem du nicht einmal wußtest, dass du es nicht wußtest."
(Ralph Waldo Emerson, (1803 ‐ 1882)
Anja
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #13 am:
09.02.12, 08:24 »
Wahrscheinlich hab ich schon zu viel gesehen...
- die einen halten Offenstall mit Bootcampcharakter und Survivel of the fittest für die optimale Unterbringung fürs Pferd...
- die anderen schwärmen vom Paddockboxenstall mit goldenen Kugeln an den Boxen und halten die Offenstallpferde für arme Hossis, die sich prügelnd in der Kälte stehen.
Und alle wollen dich davon überzeugen, dass sie die alleinseeligmachende Lösung gefunden haben.
Bisher hatte ich bei Kerstin nicht das Gefühl, dass sie ihr Pferd schlecht behandelt.
Und ich finde, nicht nur das Pferd sollte möglichst vernünftig untergebracht und geritten, mit passendem Sattel, Hufschmied. Mineralfuttergedöns etc. pp... Aber man muss es auch zeitlich und finanziell hinbekommen.....
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Das Leben ist kein Ponyhof und das ist auch gut so.
donau
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Re: Klassiker sind alles andere als perfekt
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Antwort #14 am:
09.02.12, 08:35 »
mettie, so kann ich das durchaus nachvollziehen, sind halt ein paar punkte dabei, wo ich das ein bisschen härter/abgebrühter sehe, und deswegen weniger irritiert bin vielleicht
bin auch nicht der typ für´s aufsummieren, sondern seh immer nur den aktuellen fall, sag und denk meinen teil dazu, dann war´s das aber auch. wenn ich eins von und mit donau gelernt hab, dann dass es keine sinn macht, sich horrorszenarien auszumalen oder im kopf zu haben, weil absolute sicherheit gibt´s keine, und wenn die katastrophe kommt, kommt sie sowieso (mein lieblingsbeispiel ist da immer donau´s jochbeinverletzung am einzigen pfosten auf 4,5 ha
).
von daher sag ich eben bei "shit, ich komm nicht in den stall weil schloss klemmt und anders gehts nicht": ist nicht schön, sollt nimmer vorkommen, ist aber auch kein weltuntergang
mir stoßen ganz andere dinge viel saurer auf
nicht nur auf kerstin bezogen, das gilt ganz allgemein, wo ich nur den kopf schütteln kann, und in meinem direkten umfeld versuch, das zu ändern. über´s internet ist sowas immer leicht zu verurteilen, solange man aber nicht da ist, das mit eigenen augen sieht, und die umstände wirklich kennt, mag ich´s halt nicht
es geht mir auch nicht um die kritik ansich - sondern um das wie. ich mein, wenn ich an meine reitfotos von mai 2011 denk
, da hätt die kritik genauso vernichtend ausfallen können, mit dem grundtenor: was tustn du am jungpferd, du anfänger? war´s aber nicht, und genau den unterschied fand ich so nett - bei dem wär ich gern geblieben
Zitat von: tara am 09.02.12, 08:08
DAS wär doch mal was!! So ein Wanderritt schweißt zusammen! Wer danach kein Team ist, wird es in diesem Leben nicht mehr.
doch nicht mit einem so teuren dressurpferd, tztztz.... der erschlägt sich über alles, was größer als ein sandkorn ist, und bekommt wahrscheinlich panik, wenn er auf einen kilometer keine umgrenzung sieht
die idee hätt aber was, mar und die tortilla müssen einmal rund um den besitz von ps reiten, oder von "daheim" zum ps in den stall....
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