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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Klassisch - back to the roots (Moderatoren: esge, Rübe)  |  Thema: Klassiker paniken über junge, alte und rekonvaleszente Ponies 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Klassiker paniken über junge, alte und rekonvaleszente Ponies  (Gelesen 21129 mal)
zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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« Antwort #585 am: 08.02.12, 00:17 »

Ne, ich hab das so ähnlich aufgefasst wie Donau - und Kerstin, las sich schon etwas harsch. Mal ehrlich, mich täts wahnsinnig machen, wenn ich z. B. wüsste, pferd kann nicht ans Wasser die ganze Nacht lang. Aber in dem Falle hätte wohl auch Kerstin ein Loch in die Mauer gehackt oder gebissen.
Was ich aus spanien und auch Portugal kenne, und was mich immer gegenüber den Auswanderungsträumen meines Schatzes misstrauisch stimmt: Stacheldrahtzäune allüberall und oben auf Grundstücksmauern Glasscherben rundumadum. Und dicke fette mega-große und abartig UNfreundliche Hunde innen hinterm Zaun, die sich über vorbeigehende Fussgänger mächtig aufregen... mal ehrlich, ich würde das nicht wollen, aber ich fürchte, IRGENDeinen Grund gibt es für die Besitzer besagter Häuschen, das so zu handaben?Huch Also wenn regelmässig irgendwelche Scheusäler nachts übern Zaun steigen, einbrechen, durchs Haus geistern und mir noch eins übers Hirn hauen, wenn sie mich auf dem Weg zum Bad erwischen, würde mich das ziemlich auf die Palme bringen. Keine Ahnung obs wirklich so schlimm ist oder nur die Paranoia reicher Protze ist, aber... hm. Kerstin, ISt es so schlimm? Du hast es ja schon mal angedeutet mit Deinen Zaunpfosten die nacher Füss' kriegen...

Erinnere mich an einen Sprachkurs, den ich zum Teil in Las Alpujarras am Abhang der Sierra Nevada verbrachte, hatte mich schon auf Geländeritte dort gefreut und was passierte? Irgendein hijo de p*** hatte der Stallbetreiberin, einer Deutschen, sämtliche Sättel!!! geklemmt über Nacht! Also alles was nicht angenagelt ist... und da man das Pferd selbst schlecht annageln kann... sperrt man es wohl besser ein??? Naja auf der Koppel könnt man es auch klauen, auch wieder wahr.

Kerstin, jetzt aber NICHT den Schlüssel verschmeissen, gelle? Grinsend
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geolina
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« Antwort #586 am: 08.02.12, 06:53 »

hallo,

von oben herab - möglich, dennoch, mir geht es wie mettie, das ist nicht das erste mal, dass ich die dinge, wie kerstin sie handhabt bissl - vorsichtig gesagt - ungewöhnlich finde. und v.a. ist ein tag ohne, dass jemand nachguggn kann, was völlig anderes, als eine vom ta angeordnete maßnahme.

sei wie es will, ändern können wir es nicht, aber genauso wenig, wie ich einem mar sagen würde: supi, wie du das machst, sag ich einer kerstin: nönö, schon toll. und das obwohl sie mich bisher nur immer kurz irritiert hat, doch das, das fand ich jetzt einfach nen hammer.

alex
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charona
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« Antwort #587 am: 08.02.12, 08:14 »

so, als Neuschreiber eben die Friedenspfeife rumreicht  Zwinkernd

Geo und Mettie, Ihr habt natürlich Recht. Andererseits, so als Auswanderin quasi von Deutschland nur nach Holland: andere Länder, andere Sitten. Bei uns ist der Abstand nicht so gross und die Mentalität und die Umstände nicht gravierend anders als in Deutschland. Trotzdem (!) ist gerade auf dem Gebiet der Pferdehaltung alles ganz, ganz anders als in Deutschland. Wenn man sich -im Ausland- dafür entscheidet, ein Pferd zu halten, muss man manche Gepflogenheiten akzeptieren, sonst wird man verrückt. Ich stand vor Jahren vor der Entscheidung, meine Stute zu verkaufen, weil ich die Umstände und Haltungsbedingungen nicht mehr ertragen konnte. Ein Umzug mit Pferden am Haus hat meinen Traum gerettet, obwohl manches nach deutschen Massstäben immer noch viel besser könnte. Geht aber nicht, ich handele nach bestem Wissen und Gewissen und versuche die Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Und wenn ich Figonero's Beiträge so lese, dann würde ich sagen: harte Schale, weicher Kern. Ihre Hände sind gebunden, sie versucht alles Mögliche um die Situation zu verbessern -und glaubt mir, sicher mit gehobenem Zeigefinger aus Deutschland im Nacken- ist das Stress pur, Missstände zu erkennen, aber nicht behen zu können und gleichzeitig von den Örtlichen als hysterische Deutsche abgestempelt zu werden. Es ist nicht immer nur eine Frage von nicht wollen.

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donau
pferde-allein-unterhalter
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« Antwort #588 am: 08.02.12, 08:20 »

gemauerte scheune, die nur gemietet ist, wo man also nicht mal so eben das tor austauschen kann (was noch dazu sehr teuer ist), und in der vermutlich neben dem pferd noch andere sachen lagern, die wohl schneller füsse bekommen als das pferd.

ok, es hat 24h keiner nach dem esel sehen können, oder nur durchs fenster - das ist was, wo ich sag: suboptimal, sollte nimmer vorkommen, aber: pferd wird´s überleben. suboptimal find ich aber noch ein paar andere sachen, auch dinge die hier herinnen berichtet wurden, wo ich mir auch schon gedacht hab, das wär nicht akzeptabel für mich. und einige andere sicher auch - bloss war der ton da: ist blöd, ist nimmer zu ändern, schau halt, dass es nimmer vorkommt. von super hat keiner was gesagt... und übrigens fänd ich es sogar fies, da jetzt die dinge alle aufzuzählen, die mir so einfallen... weil das eben keiner absichtlich so gemacht hat, das sind dinge die PASSIEREN.

mag sein, dass ich da überempfindlich bin, ich kann das nur so und so nicht leiden - die, die sagen, eh alles wurscht, und die, die sich an blöden situationen aufhängen, weil "bei miiiiiiir passiert das nicht". und so wirkt das grad, tschuldigung. geh halt bei mir immer davon aus, dass ich im leben schon genug blödsinn mit pferd gemacht/ gesehen hab, und maße mir deshalb nicht an zu sagen "wie kannst du nur". aber trotzdem fahr ich nicht jemandem, der sich eh schon vorwürfe macht, weil´s nicht besser ging, drein, sondern versuch zu beruhigen. weil pferde überleben verdammt viel Zwinkernd

nun ist donau ja wirklich ein katastrophen-esel, die sich ständig irgendwelche seltsamen dinge zuzieht, die gepflegt, versorgt und sonstwas müssten Augen rollen trotzdem stand die auch schon mal 36h ohne aufsicht wo mit andern pferden, in dem fall auf einer koppel, weil ich anders keine zeit hatte, da hinzufahren. auf sommerweide wird auch nur 1x in 24h kontrolliert, ob alle noch leben, teilweise nicht mal das, in extensiver weidehaltung bei aufzucht wird nur wasser gebracht, alle 2 tage durchgezählt ob noch alle da sind, heuraufen aufgefüllt mit großen rundballen, und ansonsten helft euch selber. zudem hab ich mein pferd eigentlich extra versucht so zu stellen, dass NICHT täglich wer nachm pferd schaun muss, ich kann das beruflich einfach nicht immer gewährleisten. die kommt raus, die bekommt ihr futter, und thats it (unbenommen der tatsache, dass das nicht ganz so läuft, wie ich´s gern hätt, eben suboptimal, und ich mich selber kümmern muss). schlechtes gewissen deswegen hab ich keins, himmel, es ist ein pferd, wenn das nicht überlebt einen tag ohne menschen bleibt die frage, wie´s durch die evolution gekommen ist Schweigend

im endeffekt ist man als mensch immer eingeschränkt durch die gegebenheiten, die eben da sind. man kann bis zu einem gewissen grad was verändern, aber mit manchen dingen muss man leben, das hat mit mentalität wenig zu tun, sondern einfach damit, was fakt ist. dazu gibt´s dann noch blöde zufälle, sachzwänge die in der eigenen person liegen, und schon hat man dinge, wo andere den kopf schütteln. deswegen über andere zu urteilen, weil deren situation anders zum kopfschütteln ist als die eigene stößt mir eben sauer auf.

kann sein, dass das ist, weil´s mir selber zu oft passiert, sei´s weil leckerlie stopfen, weil medikamente in ein pferd füllen ohne ständig ta rufen wollen (unnötig teuer), weil pferd bei JEDEM wetter rausstellen, rund um´s jahr, und am liebsten so lang wie möglich, weil pferd allein rausstellen, weil überhaupt 2 pferde haben, weil stall auch nach einstellgebührhöhe aussuchen müssen, weil.....
ich mag´s bei mir nicht (und ihr sicher auch nicht), warum sollt ich das dann bei andern machen?! Huch

@charona: danke, ich fühl mich grad nicht mehr so "aussenseiter" Zwinkernd Küsschen

ach, zum thema reiten und schöne bilder: nur weil´s von aussen schön ausschaut, muss das nicht heissen, dass es sich gut anfühlt, und ein miteinander ist. war oft kreuzunglücklich, obwohl "die läuft doch schön", und umgekehrt. donau ordentlich reiten kann ich nach 10 jahren immer noch nicht, wobei´s mit der alten besser geworden ist, als ich mich auf die nochmal 3 klassen feinere junge einstellen musste. und bis ich die gscheit reiten kann, stirbt die wahrscheinlich an altersschwäche Schweigend Grinsend
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zaino
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« Antwort #589 am: 08.02.12, 10:19 »

*charona und donau voll zustimm*.
shit happens.
Und in D. ist in den letzten 18 Jahren, seit ich mein Pferd hab, so viel passiert in Punkto Stallbau und Haltungsmöglichkeiten... wenn ich nur dran denke, dass ich meinen selbst als Junghengst kaum angemessen untergebracht habe, und heute ist überall der Hengst-Hype immer noch im vollen Gange... nur als Beispiel. Und ich weiss nicht ob es noch so ist, aber im Großraum Stuttgart löste das Wort "Winterauslauf" vor einigen Jahren noch recht merkwürdige Reaktionen aus. Pferde sind im Winter eingesperrt, die Wiesen gehen sonst kaputt. Punktum. Was machst, wennst keinen Reitplatz und keine Halle hast?Huch Erst hartnäckige Nachfrage kann da über jahre weg wirklich Änderungen und mehr Angebot herbeiführen.
Oder Thema Ständerhaltung: Noch gar nicht so lange verboten! Auch bei uns...

In Spanien stehen genug Pferde in Hinterhöfen, von hohen Mauern umgeben. Eingesperrt halt, und nur zur Romeria mal rausgezogen. oder an den Vorderbeinen gehobbelt, müssen sie über steile Hangterassen klettern oder sich zwischen spitz gehörntem Rindvieh durchdrücken... oder sie laufen frei, wie im Coto de Donana, dafür treibt dann schon mal ein Kadaver kieloben in der Lagune, wennst mit dem Bus vorbeifährst, und keiner schert sich.
Also entweder man verzichtet selbst aufs Pferd und regt sich andauernd auf über das was man sieht.... oder man arrangiert sich irgendwie und versucht es selber halt so gut es geht zu machen.
Unsere Bauern hier verabschieden sich z. B. seeehr langsam von der Anbindehaltung für Rindviecher, und von der Haltung nur im Stall, ganz ohne Weide. Mal ehrlich, mir tut auch das übrige Viehzeug leid, die Haltungsbedingungen sind meistenteils immer noch zum Heulen. Trotzdem legt sich niemand ständig mit sämtlichen Bauern in seinem Dorf an... isst trotzdem Schinkenwurst und will ein Frühstücksei, nech?  Zwinkernd
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Bini
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« Antwort #590 am: 08.02.12, 11:10 »

Zitat
bin neugierig wie lang das noch braucht, bis sie´s begreifen, und nach lösungen suchen. und die nicht heissen: pferd noch mehr knechten

Ich hab mit dem MAR jedenfalls kein Mitleid, wenn ich höre, daß die sich den holländischen Trainer holen wollen, dessen Mittel der Wahl die Rollkur ist. Schweigend

2 Mädels, die ich kenne waren im Taunus und haben sich den Totials live angesehen und die eine meinte, das Pferd sei nicht gerade einfach. Und das war jetzt nicht in Richtung sensibel gemeint.
Und ich glaube auch, daß der Totilas und der EG ein sehr gutes Team waren aber, daß das Pferd das nur für ihn getan hat, glaube ich jetzt nicht wirklich.
« Letzte Änderung: 08.02.12, 11:14 von Bini » Gespeichert

First I rode a horse, now I fly a Traber!
Bini
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« Antwort #591 am: 08.02.12, 11:18 »

Ich hechel immer so ein bissl hinterher mit dem Nachlesen, deshalb seht es mir nach.....


Zitat
himmel, es ist ein pferd, wenn das nicht überlebt einen tag ohne menschen bleibt die frage, wie´s durch die evolution gekommen ist 

Sehe ich genauso...
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angi
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muh


« Antwort #592 am: 08.02.12, 12:03 »

Sagen wirs so, es ist dem Pferd selber egal obs wegen schlechtem Wetter, Wurmkur, oder kaputtem Schloss im Stall herumgammelt. Und ich kann einen ganzen Roman schreiben über shit that happens Zunge

Metti, ich bin einmal bei einem Dörr-Kurs mitgeritten, vielleicht hast du davon Fotos gesehn Zwinkernd
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tara
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« Antwort #593 am: 08.02.12, 12:16 »

Es gibt Ereignisse, die kann man nicht beeinflussen. Man kann nur versuchen, mit den Gegebenheiten das Beste herauszuholen.
Das Polo muß die nächsten 3 Tage auch in seiner Paddock-Box bleiben, weil ich einfach keine Zeit habe Es gibt auch ein Leben neben dem Pferd, ich wollt es auch nicht glauben, aber es ist so. Dumm nur, daß ich die drei Termine an drei folgetageb habe und leider keinen unlegen kann.
Nun, seit ich Solinski gelesen habe, bin ich eh ein Tierschinder, weil ich für mein Pony nicht mindestend 10 ha freies Buschland zur Verfügung habe. Da kommt es auf die 3 Tage auch nicht mehr an.  Grinsend
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(Ralph Waldo Emerson, (1803 ‐ 1882)
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« Antwort #594 am: 08.02.12, 12:22 »

Meins hat etliche Hektar zur Verfügung, dafür kommt nur einmal am Tag wer Beine zählen und sie wird fett von dem vielen Futter auf den vielen Hektars... wie mans macht, ists falsch Zunge Zwinkernd
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« Antwort #595 am: 08.02.12, 12:30 »

... wie mans macht, ists falsch Zunge Zwinkernd

wir stehen zu unseren 'Fehlern', oder?  Zwinkernd
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« Antwort #596 am: 08.02.12, 12:41 »

Metti, ich bin einmal bei einem Dörr-Kurs mitgeritten, vielleicht hast du davon Fotos gesehn Zwinkernd
Bin zwar nicht Mettie, aber an die kann ich mich auch noch erinnern. Sah schön aus mit euch beiden!
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muh


« Antwort #597 am: 08.02.12, 12:43 »

Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, was der kleinste mögliche Fehler ist ja Grinsend
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« Antwort #598 am: 08.02.12, 13:00 »

Nun, seit ich Solinski gelesen habe, bin ich eh ein Tierschinder, weil ich für mein Pony nicht mindestend 10 ha freies Buschland zur Verfügung habe. Da kommt es auf die 3 Tage auch nicht mehr an.  Grinsend
Grinsend
so gesehen sind wir alle tierquäler, bzw. hätten wir zwar 10ha, aber was nutzen die, wenn die pferde aus befindlichkeiten der besitzer nicht rauskommen?! achja, und ich hab ein pferd, dass von der herdenhaltung stress bekommt, kotwasser und bauchweh. und eines, das massive mauke hat, zu dem ich aber nicht täglich zur behandlung fahren kann, weil´s 75km weg steht. und?!

wenn wir ehrlich sind, müssen wir alle mehr oder weniger große einschränkungen hinnehmen, und uns an die gegebenheiten anpassen, gibt ja ein leben neben dem pferd auch noch (tara Grinsend ) und dessen umstände sind ja hier ausgeklammert...

Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, was der kleinste mögliche Fehler ist ja Grinsend
so isses - das nennt sich dann optimierung Grinsend Grinsend

und jetzt noch was nettes: ich war heut bei -15°, sonnenschein und pulverschnee ausreiten. schimmelchen fand das toll, ist schnaubend und mit tiefer nase durch den schnee getrabt, wir sind 2km galoppelt, fein mit fliegenden wechseln, wenn´s auf einem hinterbein zu anstrengend/ blöd wurde. hatten dann einen kleinen disput, weil mit kappzaum unterwegs, und der juckt so auf der nase - mitteilen darf sie mir das, kratzbaum bin ich trotzdem keiner Augen rollen sie war aber lieb dabei "guck, das juuuuuuuhuuuuuck!!" "nein, ginni, lass das" *nebenhertrott* "aber es JUCKT ganz viel!!" "ginni!! hör auf damit!!" *nebenhertrott* "wenns aber so blöd juckt..." (nein, sie hat sich nicht wirklich gerieben, aber so kopf auf den schulter, nase am arm drücken, schubsen, war sehr deutlich Grinsend )
hab dann den kapp einfach 100m früher abmontiert, und bin mit zügel um den hals heim, fand das schimmelchen gute idee *zufriedenschnaub* Grinsend
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« Antwort #599 am: 08.02.12, 13:07 »

*donauzuckieinwerf*

sie hat dich schon gut dressiert, die Gute. Lächelnd
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