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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  Lahmheiten und Beinprobleme aller Art (Moderator: Bantu)  |  Thema: Karpalgelenkentzündung, hat jemand Erfahrung? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Karpalgelenkentzündung, hat jemand Erfahrung?  (Gelesen 634 mal)
Ingrid
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« am: 19.12.11, 13:49 »

Es handelt sich um einen Freiberger, 17 Jahre, kein Leistungssportler. Seit acht Wochen lahm. Mittlerweile tierärztl. durchgecheckt und der Karpus als Übeltäter entlarvt.
Laut Röbi sind Knochen- und Gelenkstrukturen okay. Gelenkinjektion mit Hyaluron und Cortison wurde im Abstand von vier Wochen zweimal gemacht. Pferd bekommt zusätzlich Muschelextract und trägt eine Polsterung unter den Vordereisen.
 Wie lange kann sich diese (mittlerweile nur noch geringe) Lahmheit hinziehen? Hat jemand Erfahrung in Sachen Lahmheit wegen Karpalgelenkentzündung?
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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
carola
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« Antwort #1 am: 19.12.11, 14:18 »

Bei uns hat es rund 6 Monate gedauert. Und zum Schluss habe ich einfach nicht mehr hingeguckt. Ob der ganze Spritzenkram geholfen hat (also dem Pferd, nicht dem TA Zwinkernd), bezweifle ich inzwischen sehr. Es wurde wirklich besser, als Pferd auf Wiese kam und ich einfach weggeschaut habe.
Die Mutter meiner Stute ist wegen so einer Gelenksinjektion gestorben. Verlegen Da kamen irgendwelche ganz bösartigen Keime mit rein, die das Gelenk zerfressen haben. Verlegen
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GilianCo
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« Antwort #2 am: 19.12.11, 21:44 »

Wenn die Injektion sorgfältig vorgenommen wird, beinhaltet eine chirurgische Vorbereitung der Injektionsstelle. Ich habe bei dem Pferd einer Freundin durchaus gute Erfahrungen mit dieser Injektion gemacht, aber das Pferd kam nach einigen Tagen Boxenruhe auch wieder raus. So gesehen kann man natürlich nicht sagen ob es nur die Injektion war, die geholfen hat. Bei dem Pferd meiner Freundin war es aber nach rund einer Woche schon deutlich besser.


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Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze
Ingrid
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« Antwort #3 am: 20.12.11, 07:11 »

Klar, eine Gelenkinjekjtion bedarf immer äußerst penibler Sauberkeit. Deshalb wurden sie auch im sauberen Klinikbereich gemacht. Ich habe auch keine Angst vor einer behandlungsbedingten Infektion. Die Tä sind alle sehr erfahren. Und wenn trotzdem was passiert, ist das halt so. 100% risikofrei kann kein TA arbeiten. Und ich finde die Rehegefahr nach einer Cortisonbehandlung viel erschreckender Augen rollen Mir geht es einfach darum, zu wissen, wie lang ein behandeltes Karpalgelenk braucht, bis es wieder gesund ist. Wie gesagt, an den Gelenkflächen sind keinerlei Veränderungen zu sehen. Die Entzündung kann also noch nicht so alt bzw. nicht sonderlich aggressiv sein. Leider kann ich keinerlei Ursache dieser Entzündung ausmachen, aber ich sitz auch keine 24 Stunden neben dem Pferd auf dem Paddock Zwinkernd
Carola, sechs Monate Schockiert Lag Dein Falll ähnlich wie meiner?  
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carola
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« Antwort #4 am: 20.12.11, 08:17 »

Nein, ich denke mal nicht. Gesehen hat man absolut NICHTS auf den Röntgen- und US-Bildern, aber sie hatte einen kräftigen Tritt kassiert. So im Nachhinein denke ich eher an eine Art Knochenhautentzündung, und das tut ja verdammt lange weh.
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