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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Problempferde und -Besitzer (Moderatoren: unki, ahpe)  |  Thema: Wann ist das Ende erreicht? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Wann ist das Ende erreicht?  (Gelesen 14934 mal)
Binesdiva
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Realiwas?


« Antwort #405 am: 13.04.12, 09:37 »

Christine, das freut mich, ich hatte in der letzten Zeit nur still mitgelesen, Dein Gaucho gefällt mir gut!

Man darf hier übrigens auch noch schreiben, wenn man keine irgendwie gearteten Probleme hat, also bleib hier!!!!

Zu der Führerei:
mich stört etwas, daß hier geschrieben wird, daß man normale Pferde auch am Halfter führen kann. Das ist ja grundsätzlich nicht falsch, aber auch das bravste Pferd kann sich mal erschrecken und dann nicht mehr so brav sein. Am Stallhalfter, möglichst noch mit Anbinder im Gelände spazieren gehen, würde ich mich nur mit halbtoten, dreibeinigen Pferden trauen.
Klar ist auch, daß man kein Pferd halten kann, das unbedingt weg will.
Ich würde meine Mittel nach Pferd wählen, dem älteren, komplett unerzogenem Hengst, der nur auf zwei Beinen neben mir hergeht, würde ich auch die Führkette durch's Maul ziehen, wenn's nicht anders geht, da geht die Sicherheit für alle anderen einfach vor.
Ich möchte keinem erklären müssen, wieso mein Pferd sich losreissen konnte und dann vielleicht auf eine Straße gerannt ist...

Mit Knotenhalftern habe ich keine Erfahrung, kann man da wirklich so gut einwirken?  Kann ich mir ehrlich gesagt, auch nicht wirklich vorstellen, werde mir aber mal von den Westernreitern und Bodenarbeitsprofis bei uns eins ausleihen.
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Reitet ein Cowboy zum Friseur.
Kommt wieder raus:
Pony weg...
Hexle
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gern hätten
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« Antwort #406 am: 13.04.12, 10:30 »

die Knotenhalfter funktionieren deshalb so gut, weil sie sehr dünn und damit sauscharf sind (quasi schärfer in der Einwirkung auf Nasenbein und Genick als ein Kappzaum, einfach weils wesentlich weniger "Auflagefläche" ist) ..

die Sache mit den "Knoten an neuralgischen Punkten" stimmt zwar nicht so wirklich, aber allein durch das hauchdünne und unkaputtbare Seilchen hat man doch wesentlich bessere Argumente als mit Stallhalfter oder normaler Trense  Schweigend

der Kappzaum punktet halt durch seinen "Hebel" auf dem Nasenbein - wenn ich aber z.B. meinen Führstrick (mit Karabiner) am Nasenband eines gut sitzenden  Knotenhalfters einhänge, habe ich ingesamt doch ne schärfere Wirkung als auf "Normalo-Kappzaum" (serreta mal ausgenommen Zwinkernd )

nicht umsonst stehen NH so "parat"  Schweigend wenn man en bisschen am Seilchen wackelt Zwinkernd das ist schlichtweg schweinescharf 
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Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben geniale Ideen Grinsend
sasthi
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« Antwort #407 am: 13.04.12, 10:35 »

kommt halt immer aufs Pferd drauf an.
Manchen ist es auch schietegal, was um deren Kopf gewickelt wird, ob Kappzaum, Serreta, Knotenhalfter, Steigergebiss, etc. wenn die weg wollen (aus welchem Grund - oder auch nicht - auch immer), gehen sie.
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Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.

Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken
Anja
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« Antwort #408 am: 13.04.12, 11:27 »

Binesdiva, bei einem gut erzogenen Pferd mache ich mir überhaupt keine Gedanken, das nicht am Halfter halten zu können. Auch wenn es 4 Beine hat und nicht halbtot ist.  Grinsend

Und mit Gerte zu führen ist mir meistens zu umständlich..... 

Hexle, mein Knotenhalfter nutzt gerade eine Miteinstellerin für ihren Junghengst.... Da findet sie doch etwas eher Gehör...  Grinsend Diplomatisch ausgedrückt.  Grinsend
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Das Leben ist kein Ponyhof und das ist auch gut so.
Aleike
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« Antwort #409 am: 14.04.12, 00:39 »

Mein guterzogenes Pferd habe ich sogar manchmal am Halsriemen spazieren geführt, weil ich weiß, dass er auch bei großer Angst oder heftigem Erschrecken bei mir bleibt. Allerdings gehört egal mit welcher Zäumung ein langer Bodenarbeitsstrick für mich immer dazu, damit man im ungeahnten Katastrophenfall was zum nachgeben hat. Außerdem kann man damit auch mal auf Abstand oder aus der LZ-Position führen oder das Pferd über einen Graben hüpfen lassen oder oder. Super Werkzeug. Smiley Und eine Gerte als verlängerter Arm auch.

Eigentlich gehe ich davon aus, dass jedes normale (nicht ernsthaft führverdorbene) Pferd bei entsprechender Erziehung und Gewöhnung nach einiger Zeit sicher am Stallhalfter mit langem Strick zu führen sein sollte.

Ich kannte aber auch mal ein Pferd, dass sogar an der Serreta durchgegangen ist, wenn ihm danach war und der Mensch nicht seeehr schnell reagiert hat. Und ich kenne aktuell eins, dass sich schon öfter trotz Führkette auf den Heimweg gemacht hat.
Wenn ein Pferd wirklich will, ist es mit nichts zu halten, notfalls läuft es auch durch den Schmerz durch. An einer ordentlichen Ausbildung am Boden führt kein Weg vorbei.
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Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)
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