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Tierische Begleiter
(Moderatoren:
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) | Thema:
Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
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Autor
Thema: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung? (Gelesen 601 mal)
Figonero
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Beiträge: 1399
Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
am:
18.10.11, 23:33 »
Also, die Ueberschrift sagt es ja schon, worum es geht. Unsere Drahthaar-Huendin hat seit etwa 1/2 Jahr Probleme mit den Analdruesen. Sie ist es jetzt ungefaehr 6 Jahre alt. Wann es genau angefangen hat, weiss ich nicht, ich konnte es ja erst feststellen, als die Symptome schon ausgepraegt waren (Geruch, Schwanzwurzel-Lecken).
Die akute Vereiterung wurde beim TA natuerlich behandelt (Antibiotika), des weiteren sollte ich etwa einmal die Woche "ausdruecken" (hat mir auch gezeigt, wie und wo) und wenn es Probleme gibt .... eben wiederkommen.
So hab ich das auch gemacht, die Vereiterung ist weg, nach wie vor muss ich aber relativ haeufig ausdreucken. Was nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschaeftigungen gehoert (berg) und dem Hund ja auch weh tut.
Nun wollte ich einfach wissen, was man gegen die Ursache (uebermaessige Sekretbildung) tun kann. Die TA hatte ich gefragt, ob es stimmt, dass ein Zusammenhang mit der Fuetterung besteht. "Ja, was bekommt sie denn?" Ich "Reis, Fleischabschnitte, Huhn, Karotten, alles gekocht, manmchmal auch Essensrteste , Nudeln usw." TA "Ah, ja gut". Nicht sehr aufschlussreich also.
Dann gegoogelt und in diversen Hundeforen gelandet. Sehr unsachlich und uninformativ dort, das kenn ich hier von agrar anders.... auf die Seite vom HdV..... fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.... und nun weiss ich genauso wenig, wie zuvor. Manche sagen, das Futter soll weich und nass sein, damit die Druesen nicht gereizt werden, andere sagen, das Futter solle einen festen Stuhl bewirken, damit die Druesen sozusagen beim Absetzen ausmassiert werden...
Sonst noch relevante Infos?
Weiss es jemand genauer? So ist es naemlich ein wenig aetzend, staendig umweht einen ein leichter Hauch von "Eau de Chien", wenn ihr versteht. So schlimm, dass man eine operative Entfernung der Druesen in Erwaegung ziehen muesste, ist es dann allerdings auch wieder nicht....
Danke, Kerstin
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sway
Mitglied
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Beiträge: 281
Re: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
Antwort #1 am:
19.10.11, 00:49 »
HI!
Also meine Erfahrung zeigt je öfter man die Analdrüsen ausdrückt desto öfter muss man das auch in Zukunft machen...
Hast du denn einen Heilpraktiker in der Nähe der sich den Hund mal anschauen kann? Den Beobachtungen auf dem Hupla nach kann ich nicht wirklich Rückschlüsse auf das Futter beziehen... Da würde ich ich also eher bedeckt halten.
Positive Erfahrungen hatten wir auf dem Hupla eher mit der klassischen Homoöpathie. Doch dazu ist das Allgemeinbild des Hundes wichtig und wie das Sekret und die Symptomatik genauer aussieht....
Liebe Grüße Angie
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Figonero
Mitglied
Offline
Beiträge: 1399
Re: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
Antwort #2 am:
20.10.11, 14:11 »
Danke Sway,
das mit der Homoeopathie hatte ich in einem Hunde-Forum auch gelesen, da hat es scheinbar auch gut angeschlagen bei dem Patieneten, um den es ging.
Allerdings wuesste ich nicht, dass es hier Jemand gibt, der h. Behandlungen durchfuehrt. Ich wuesste sogar erst mal gar nicht, wo ich die Globuli oder Tropfen herbekommen sollte. Eine normale Apotheke hat so was ja nicht.
Hm, also das Sekret sieht aus, wie rohe Leber, von der Farbe, duennfluessig. Man koennte es fuer geronnenes Blut halten, ist es aber nicht. Und dann natuerlich der charakteristische Geruch. Unbeschreiblich.
Ich versuche ja, so selten wie moeglich auszudruecken, erst wenn der Hund offensichtlich Probleme hat. Schwanz-Lecken, Popo-rutschen oder aehnliches. Sie leckt auch immer ganz pingelig auf, wenn davon etwas auf ihre Decke troepfelt, beim liegen z.B. Der Geruch bleibt allerdings, und wenn es dann "nur" die Hundeschnauze ist, die riecht (hat halt Rassebedingt einen Bart).
Ich fuerchte halt nur, dass es wieder vereitert, wie beim ersten Mal, wenn ich gar nichts mehr mache. Der Hund ist eh Antibiose-Dauer-Abonniert. Pyrometra (Gebaermutter Vereiterung), Zwingerhusten. Da versuche ich eigentlich schon, Antibiotika nur zu geben, wenn es unbedingt noetig ist, bei der Gebaermutter-sache z.B. und nicht wegen Lappalien.
Sonst noch Tips, wie man das Problem ursaechlich angehen koennte?
Kerstin
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sway
Mitglied
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Beiträge: 281
Re: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
Antwort #3 am:
20.10.11, 15:07 »
Hi!
Du kommst aus Spanien richtig?
Also normale Apos sollten Homoöpathika haben oder zumindest bestellen können.
Gut dann schreibe ich dir mal die Infos raus die ich habe Quelle: Homoöpathie in der Tiermedizin von B. + M. Rakow
1. Symptom: rezidivierende Anabeutelabzesse, nicht ausheilender Analbeutelabzess, Sekret klumpig, dick eitrig, schleimig.
Reaktionsmittel durch Sulfuranteil!
Mittel: Calcium sulfuricum/ Calcaera Sulfurica in D4, D6
2. Symptom: Chronische Verstopfung der Analbeutel mit klebrigen, zähen, gelblich-grünlichem Sekret. Der after ist rissig oder schmierig, groß, vorgewölbt und schmerzempfindlich
Mittel: Causticum Hahnemanni in D6, D12
3. Symptom: Akute Entzündung mit Analbeutelabzess in Anbildung, hochgradige Berührungs- und Schmerzempfindlichkeit, Schwellung und Rötung muß in 24-48h seine Wirkung gezeigt haben!
Mittel: Hepar Sulfuris/ Calcium sulfuratum Hahnemanni in D8
4. Symptom: Akute Entzündung mit Analbeutelabzess in Anbildung, harte Schwellung, sehr schmerzhaft, dunkelrote Verfärbung, noch keine Demarkation oder Abszedierung feststellbar.
Mittel: Mercurius solubilis/ Hydrargyrum oxydulatum nigrum in D8 oder D12
5. Symptom: analbeutelabszess besteht schon einige Tage, nicht so akut und schmerzhaft wie bei ... (3)auch bei vorzeitig aufgebissenen anabeutelabszess mit mangelnder Abkaspelung
Mittel: Myristica sebifera/ Viola sebifera in D3
6. Symptom: fördert die Ausheilung von Entzündungen und Abzessen, besonders bei schlechter Heiltendenz und Neigung zu Fistelbildung, Sekret eher dünnflüssig.
Mittel: Silicea/ Acidum silicicum in D6, D12
So also von dem was du bislang geschrieben hast würde ich spontan sagen 1 oder 6 aber ich hab da auch keine entsprechende Ausbildung! Und man darf nie vergessen es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung! aber wenn es wirklich keinen THP bei dir gibt...
tiefe Potenzen (D1- D8) 2-3x tägl
mittlere (D9- D20) 1-2x tägl
Beim Hund 5-8 globulis
Also Silicea wird auch gerne als Aufbaumittel verabreicht:
Symptom: Bindegewebsschwäche, Bänderschwäche (Gelenke, Ohren, Gesäuge), Neigungen zu entzündungen, Eiterungen und Fistelbildungen der Haut. Jungtiere: schlank, zarter knochenbau, dünnhäutig, allgemeine Bänderschwäche, rezidivierende Infektionen, ängstlich, mangelndes Selbstbewusstsein, wollen sich nicht recht entwickeln, wachsen nicht
Vielleicht hilft es dir?? Aber natürlich ohne Gewähr!
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Figonero
Mitglied
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Beiträge: 1399
Re: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
Antwort #4 am:
24.10.11, 15:05 »
So, es get weiter mit der "never-ending" Story.....die letzten Tage hab ich mich zurueckgehalten mit dem Ausdruecken, weil ich eben raus aus diesem Kreislauf wollte....eben hab ich sie beim "Knabbern" gesehen. Gleich rauf auf die Terasse und ausgedrueckt. Was rauskam war eitrig, gruenlich/gelblich.
Spricht also fuer eine bakterielle sekundaerinfektion. Da hilft wohl nur der Griff zu Antibiotika. Gottseidank hat die Apotheke das Rezept das letzte Mal nicht abgestempelt, ich habs aufgehoben (hehe).
Das "normale" Sekret ist ja wohl das dunkelrote, so wie es die letzte Zeit auch war, nur eben uebermaessig in der Produktion....das wuerde ich dann wohl mit hom. Mitteln versuchen, bei so akuten Sachen wie jetzt eben greif ich dann doch lieber zu "Chemie".....
Kerstin
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sway
Mitglied
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Beiträge: 281
Re: Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
«
Antwort #5 am:
24.10.11, 17:38 »
HI!
Ich glaub ich würde beides parallel versuchen und wenn die AB alle sind mit den Homöopathika weiter machen. Und schauen was passiert
Liebe Grüße und gute Besserung an deinen Wuff!
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Hundefachleute gefragt: Analdruesenentzuendung?
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