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Neuestes Mitglied: toni
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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  wenn der Tierarzt kommt ... (Moderator: Bantu)  |  Thema: Klammern ohne Sedierung 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Klammern ohne Sedierung  (Gelesen 698 mal)
speedy
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Beiträge: 45


« am: 07.02.11, 18:46 »

Hallo,
habe heute Speedy von der Koppel geholt und gesehen, dass er sich die Unterlippe aufgeschnitten hatte. Habe gleich den Tierarzt gerufen. Zu Anfang meinte dieser, dass man das auch so zuwachsen lassen könnte aber als er dann den weghängenden Hautlappen weggeschnitten hatte, meinte er, wir sollten das vll doch klammern.Das wurde dann nur mit einer Nasenbremse gemacht und Speedy hat sich das auch gefallen lassen.
Hab das dann einer Freundin erzählt und die hat mich dann gleich als "Tierquäler" hingestellt weil man sowas ja nicht ohne Sedierung macht. Hab daher jetzt ein schlechtes Gewissen und wollte da eure Meinung dazu hören.
Habe auch schon früher die Zähne ohne Sedierung machen lassen weil das bei Speedy auch ohne große Probleme geht und der TA es ohne Sedierung besser fürs Pferd findet. MAch mir da aber jetzt schon etwas Gedanken ob das so in Ordnung ist oder ob ich auf eine Sedierung(sollte es wieder nötig sein) bestehen sollte?
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nob
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Beiträge: 297


« Antwort #1 am: 07.02.11, 20:05 »

Ich würde nur kurz drüber nachdenken wer der berufenere Fachmann für Wundversorgung beim Pferd ist. Der TA oder die Freundin...

Was besser ist kommt auch mal auf das Naturell des Pferdes an. Aber meinen Wallach würde ich wegen ein paar Klammern an gut erreichbarer Stelle auch nicht gleich abschießen lassen.
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Bonsai2
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Beiträge: 295


« Antwort #2 am: 08.02.11, 08:57 »

Wenn dann evtl. eine örtliche Betäubung, aber Sedierung find ich schon übertrieben. Wenn man aber nur ein oder zwei Klämmerchen macht, dann ist der Pieks der Spritze mindestens genauso überflüssig. Meiner läßt sich auch ne Menge gefallen, ohne daß man den gleich sedieren muß, weil eine Sedierung für das Pferd ja kein Klacks ist. Mein Freund hatte sich mit der Heckenschere in die Hand geschnitten und der Doc im Krankenhaus hat das auch ohne Betäubung genäht, weils genau ein Faden war. Deshalb macht man ja keine Vollnarkose.
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terra
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Beiträge: 1728


« Antwort #3 am: 08.02.11, 10:54 »

Ich finde da jetzt auch nix dabei ... solange Pferd sich das gefallen lässt  Küsschen  (meine müsste man vermutlich schon zum Abschnippeln des Hautfetzens in Vollnarkose ablegen  Grinsend)
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Subito
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« Antwort #4 am: 08.02.11, 11:01 »

Mein Pferd wurde auch mal ohne jegliche Betäubung an der Schenkeninnenseite hinten mit 4 Klammern getackert. Hätte es ihm so weh getan, hätte er locker treten können, war aber nicht.
Als mein Hund an der Pfote ohne Betäubung getackert wurde, hat sie nur kurz gezuckt, aber ist auch ein Terrier;)
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Ingrid
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 891



« Antwort #5 am: 08.02.11, 11:04 »

Wenn es sich um eine kleine glatte Wunde handelt, ist der Sedierungsprozeß oft aufwendiger als das gekonnte Klammern. Eine fachgerecht gehandhabte Nasenbremse ist auch eine Art Sedierung und keineswegs Tierquälerei.

Bei einer ordentlichen Zahnbehandlung würde ich allerdings schon eine Sedierung befürworten, weil der TA sonst garnicht dort hinkommt, wo es oft am nötigsten ist, nämlich an die hintersten Backenzähne!
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„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.“
speedy
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Beiträge: 45


« Antwort #6 am: 08.02.11, 16:37 »

Danke für eure Antworten. Bin beruhigt das ihr genau so gehandelt hättet wie ich. Heute hat es auf alle Fälle schon viel besser ausgesehen und Speedy war mir auch nicht beleidigt:-)
Nächsten Donnerstag kommen die Klammern raus und dann hoff ich das alles gut zugewachsen ist.
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