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748979 Beiträge in 5145 Themen von 5169 Mitglieder
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Pferdeforum  |  Interessengemeinschaften  |  Tierische Begleiter (Moderatoren: Kimble03, Eva)  |  Thema: Crash-Kurs im "Unerzogene-Hunde-Handling"? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Crash-Kurs im "Unerzogene-Hunde-Handling"?  (Gelesen 1071 mal)
carola
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« am: 23.07.10, 09:01 »

Hallo,

ich habe das bewusst so geschrieben, denn ich möchte a) wenig bis keine Zeit investieren und b) das Tier auch gar nicht erziehen. Ist nicht mein Job.
Hund von SB (riesiger, junger, ungestümer, total lieber, überschwänglicher Schäferhund) freut sich wie bekloppt, wenn ich komme - mit dem Ergebnis, dass ich dann zur Begrüßung erstmal die Vorderpfoten auf der Brust habe. Danke!! Das Tier ist nicht grade klein, mit einfach abschütteln oder runterdrücken ist mal nix.

Ich habe keinen Hund und will keinen Hund, aber ich hätte gerne ein Patentrezept im Umgang damit. Grinsend

So ähnlich wie ich jemandem, der auf eine Koppel mit büffeligem Pferd gehen will, raten würde, Gerte mitzunehmen und zu wedeln und ggf. vor die Brust zu klatschen, wenn es drängelt. Damit erzieht man das Tier auch nicht, aber man schützt sich wenigstens selbst.
Und ich würde mich gerne vor diesem Überschwang schützen. Gibt es irgendwas, wie ich dem Tier zügig klarmachen kann, dass ICH das nicht möchte? Zeitung aufs Haupt.... Huch Und gibt es vielleicht auch noch einen Tipp, wie ich dem Tier klarmachen kann, dass ich es nicht um mich rum haben möchte? Auf dem Hof ist mir das egal, auf der Koppel auch, härtet mein Pferd ab, aber leider verfolgt mich das gute Stück begeistert, wenn ich ausreiten möchte und auch, wenn ich heimfahre. Zunge Egal, ob eine Straße im Weg ist oder nicht. Also irgendwas, womit ich ihn zurücktreiben kann?

Und natürlich sind hier eigentlich die Besitzer in der Pflicht. Aber drücken wir es mal so aus: darauf kann ich lange warten.

Bin für alle Tipps dankbar! Küsschen
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ElShadaar
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« Antwort #1 am: 23.07.10, 10:20 »


Auf Anhieb würden mir erstmal 3 Sachen einfallen :

-Abwenden, wenn er auf Dich zukommt, also ihm den Rücken drehen
-Knie hochziehen, in dem Moment, wenn er halb am Hochspringen ist und ihn damit in die Brust stupsen
-Schlüsselbund in seine Richtung werfen, möglichst schon im Ansatz, das könntest Du auch immer dann machen, wenn er versucht, Dir zu folgen

Und dann würde ich das Gespräch mit dem Besitzer suchen, sag ihm, Du sperrst ihn in die Box, wenn das nicht aufhört, daß er beim Ausritt mitläuft. Ich kann das immer garnicht begreifen, daß den Leuten egal ist, was ihre Hunde so treiben, er könnte ja auch überfahren werden oder so. Traurig..
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Reiten soll Duett sein, nicht Duell..                         Ein gutes Pferd hat keine Farbe, aber einen Aalstrich..
carola
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« Antwort #2 am: 23.07.10, 10:35 »

Einsperren bzw. Anbinden ist vollkommen okay für den Besitzer. Muss ich ja.
Aber es ist halt doof, wenn ich gehe und Hund anbinde und weiß, dass er dann erstmal eine Weile angebunden/eingesperrt ist, weil keiner da ist. Okay, der hat Futter und Wasser. Ist ein Hof mit ein bisschen Alleinlage, also mal eben auf die Straße rennt das Tier nicht. Nur im Verfolgungswahn. Augen rollen
Mit dem Knie werde ich probieren. Danke. Wenn ich den Rücken zudrehe, habe ich ihn glaube ich im Kreuz.
Man hat sich auch gestern an die Klotür geworfen "Wo bleibst du??". Zunge
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tara
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« Antwort #3 am: 23.07.10, 10:41 »

habe ich bisher immer erfolgreich angewendet:

den Hund erst mal kommen und springen lassen (notfalls für festen Stand sorgen),
ihm dabei aber merklich auf die Hinterpfoten treten.
Der Hund verspürt einen Schmerz, wenn er dich anspringt, bringt es aber nicht mit deiner Person in Verbindung, da du ihn ja freudig empfängst.
Nach einigen Malen mit Schmerzen in der Pfote wird er dich zwar freudig wedelnd begrüßen, aber nicht mehr hochspringen.
Ich hatte damit immer 100% Erfolg.
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(Ralph Waldo Emerson, (1803 ‐ 1882)
tara
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« Antwort #4 am: 23.07.10, 10:46 »

seh es mal aus des Sicht des Hundes: endlich ist mal was los!!!

wenn du verhindern willst, daß er dir folgt, wirst du ums anbinden nicht herumkommen.
Hast du mal getestet, wie weit er dir beim reiten nachlaufen würde? vielleicht gibt er nach 500 m auf?
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Carlotta67
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« Antwort #5 am: 23.07.10, 10:47 »

Carola, vom Hundeplatz (jaaa, unserer war früher auch mal da...  Augen rollen Grinsend) weiß ich, daß Hundetrainer eben das wie El Shadaar machen, nämlich Knie hochziehen, kurz und kräftig in die Rippen/Brustkorb kneifen oder kurz auf einen Hinterfuß treten.
Ganz unbeteiligt, ohne schimpfen, so daß der Hund ähnlich wie Pferd beim E-Zaun denkt, daß er sich bei dir beim springen "automatisch" einen Piek/Knuff am Bauch einfängt bzw. "Aua" am Fuß hat.
Wegschubsen nützt nichts, das versteht der junge Hund als Aufforderung zum spielen und raufen.

Es funktioniert auch beim eigenen nicht unbedingt, daß nur der Besitzer das macht.  Augen rollen Fremde anzuspringen wenn Herrchen nicht dabei ist, ist ja dann trotzdem noch einfach.


*oh mit tara überschnitten*  Grinsend
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carola
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« Antwort #6 am: 23.07.10, 10:49 »

Ich muss mal gucken, ob ich überhaupt treffe, wenn das Tier angesegelt kommt. Ich muss zumindest schneller von meinem Roller absteigen. Grinsend Danke, werde es versuchen. Küsschen
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carola
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« Antwort #7 am: 04.08.10, 12:31 »

Übrigens, vielen Dank, es hilft! Küsschen
Das Tier ist zwar tottraurig, dass es nicht mehr springen darf, aber alleine Knie hochziehen reicht jetzt schon. Am Anfang ist sie halt ein paarmal dagegen geprallt und ich bin auch auf eine Hinterpfote getappt. Verlegen *winsel*
Mit dem weiter freundlich Begrüßen, das klappt nicht so wirklich bei mir Augen rollen, ich kann meinen Automatismus "NEIN!!!" zu sagen, wenn sie schon angetanzt kommt, nicht abstellen, aber inzwischen reicht ein "Nein!!", und sie lässt es. Lächelnd Lächelnd Lächelnd Ich hoffe, es hält. Gestern vor dem Umziehen mit sauberen Klamotten bis in die Sattelkammer gekommen! Lächelnd Sie ist völlig traurig über diese böse Begrüßung, aber ich streichel sie dann, und dann ist es auch gut.
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tara
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« Antwort #8 am: 04.08.10, 13:31 »

Übrigens, vielen Dank, es hilft! Küsschen


hätte mich auch sehr gewundert, wenn nicht. Lächelnd
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