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748886 Beiträge in 5145 Themen von 5168 Mitglieder
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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Klassisch - back to the roots (Moderatoren: esge, Rübe)  |  Thema: Klassiker klönen durch den Sommer in den Herbst 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Klassiker klönen durch den Sommer in den Herbst  (Gelesen 25792 mal)
Terrier
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Hier habe ich den Durchblick


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« am: 22.07.10, 08:43 »

War ja schon länger fällig Lächelnd
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der bissige Terrier schickt Grüsse
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Ich bin zu alt um nur zu spielen und zu jung um ohne Wunsch zu sein
tara
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« Antwort #1 am: 22.07.10, 09:47 »

na, hoffentlich läßt der Herbst noch ganz lange auf sich warten!!!
ich genieße erst mal den Sommer.
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stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara

"Ausbildung heißt, das zu lernen, von dem du nicht einmal wußtest, dass du es nicht wußtest."
(Ralph Waldo Emerson, (1803 ‐ 1882)
Terrier
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« Antwort #2 am: 22.07.10, 11:27 »

Tara - ICH AUCH!! Aber im anderen Thread waren wir noch im Frühjahr, und wenn wir hier auch so lange schreiben ( 4 Mon. ) ist halt Herbst Lächelnd
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der bissige Terrier schickt Grüsse
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« Antwort #3 am: 22.07.10, 12:56 »

Terrier, fliegst du nach Kentucky?
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Mettie
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« Antwort #4 am: 22.07.10, 14:15 »

*lesezeichen*  Grinsend
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Hat jetzt halt keine Signatur mehr um Schleichwerbung für THM Strahlbalsam zu machen.
Terrier
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« Antwort #5 am: 22.07.10, 16:01 »

tara - nö, mir haben über 3 Monate Wintertraining gefehlt.
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tara
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« Antwort #6 am: 23.07.10, 11:41 »

hach, ich bin irgendwie so...lustlos....unzufrieden.....
Ich glaube, Pferd wird alt (25)....
gestern beim Ausreiten, er scheint keine Lust zu haben, schleicht so vor sich hin. Das kenne ich von ihm aus seiner schlimmen Atemnot-Zeit...

ist er nun lustlos, weil ich es bin, oder ist es umgekehrt?

ich möchte so gerne mehr machen, mehr reiten, länger reiten...,
ich hab so viel gelernt, was ich gerne anwenden würde....
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Gruß tara

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« Antwort #7 am: 23.07.10, 12:14 »

ist er nun lustlos, weil ich es bin, oder ist es umgekehrt?
Das ist wohl schwer zu beantworten.  Unentschlossen Dein Pferd hat ja schon ein schönes Alter, aber zum alten Eisen muss es deshalb noch lange nicht gehören.  Lächelnd

Gestern bin ich in den Stall gefahren mit dem Vorsatz, mal wieder an den Feinheiten zu arbeiten. Seit der Hitze-Zeit haben sich immer längere Verzögerungen zwischen meinen Hilfen und seinen Reaktionen eingeschlichen und Rick war oft einfach nur träge und faul.  Augen rollen
Beim 1. Mal Ignorieren meiner Trab-Hilfe habe ich ihn mit meinen Schenkeln tüchtig aufgeweckt. Ich habe ihn mal richtig geknufft (ohne Sporen natürlich). Da war er auf einen Schlag hellwach und lief anschliessend einfach nur toll. Lächelnd Kaum war meine Körperspannung und Entschlossenheit da, hat auch er sich sofort angestrengt und während meinem ganzen Programm mit vielen Übergängen und Richtungswechseln prima mitgemacht.  Lächelnd

Ev. lässt ja auch Dein Pferd sich gerne aufwecken durch abwechslungsreiches Programm mit klaren und "straffen" Hilfen. Ich drücke die Daumen.  Lächelnd

Hier regnet es gerade in Strömen. Wir brauchen das Wasser ja auch dringend. Aber anschliessend soll bitte schön der Sommer noch einmal zurückkommen.  Zwinkernd
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)

Liebe Grüsse von Simone
donau
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« Antwort #8 am: 23.07.10, 12:27 »

zu uns sollen regen und gewitter ja heute kommen... zumindest bei mir zuhause waren heute morgen schon wolken, alles grau und starker wind, der den regen angekündigt hat. abkühlung und wasser sind schon dringen nötig, hier wächst nix mehr.
gestern waren dann alle bauern ganz hektisch am dreschen und stroh machen, das wetter dürfte also wirklich umschlagen Zwinkernd

gestern war´s einfach nur noch heiss, also hab ich das schimmelchen nur ein wenig zirkuskram machen lassen, und neben die aufsteighilfe stellen geübt. viel geistige arbeit, wenig körperliche, schimmelchen fands toll, die will momentan geistige aufgaben, aber eben nur für 10-15 minuten inkl. pausen dazwischen. mal schaun, ob ich mich zu "ernsthaften" dingen aufraffen kann, wenn das wetter kühler ist, langzügel wär nett, aber bei 32° um 8 uhr abends muss das nicht sein... Zwinkernd
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Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

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« Antwort #9 am: 24.07.10, 10:44 »

Tara, mir ging es immer dann so, wenn ich das Gefühl hatte, ich kann meinem Pferd nichts mehr beibringen. Reiten ist ja sehr schön - aber so richtig packen tuts mich nur, wenn ich das Pferd auch ausbilden kann. Dir geht es, wie es scheint, ähnlich.
Eine Lösung habe ich für dich nicht. Neues Jungpferd nebenher geht ja vermutlich zeitlich/finanziell nicht. Anderes Pferd zum mitreiten ist nicht jedermanns Sache. Und deinem Pferd irgendwelche abstrusen Tricks beibringen - mein Ding wär es nicht. Aber vielleicht findest du ja doch was, was du noch sinnvolles Neues mit deinem Pferd machen kannst? Wichtig ist oft, den alteingefahrenen Trott (Reiten, Ausreiten) zu unterbrechen.
Mit Saltim habe ich mir in letzter Zeit immer mal ein paar Slalomstangen in die Bahn gestellt und so einen  a la Working Equitation gemacht. nicht brillant aber hat Spaß gebracht und auch die Dressureinheiten am nächsten Tag beflügelt.

Ausreiten ist ja eh nicht mehr so meins. Ich überlege immer schon am Anfang des Ausritts, wie schnell ich wieder heimkomme  Augen rollen Dem Pony machts halt Spaß, drum gehe ich raus. Ich selbst könnte drauf verzichten. Könnte ich nur noch ausreiten - hm, ich glaube, ich würde auch die Lust verlieren.
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Mettie
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« Antwort #10 am: 25.07.10, 10:45 »

echt esge, warum magst du ausreiten nicht mehr?

Also nur herum punzeln wäre auch nix mehr für mich. Das Gefühl, zu stagnieren ist echt doof. Irgendwo suche ich mir dann auch neue Herausforderungen, an denen ich arbeiten kann, aber für mich muss es eben nicht unbedingt die Dressur sein.
Dressur ist halt die Grundlage, aber es gibt auch etliche andere Dinge zu verbessern:
Meine Springangst,  Grinsend, allgemein Stangenarbeit mit dem Pferd, denn das ist da noch ziemlich jungfräulich-unkoordiniert, mit mehr als 3 Stangen oder Inouts ists völlig überfordert *G*
Geländesicherheit: steile Hänge hinauf oder runter, in höheren Gangarten bergab reiten können, Dressurlektionen im Gelände abfragen können (das ist solange wir auf Feldwegen bleiben null Problem, aber der Herr wird richtig grantig wenn ich auf eine Wiese oder einen Stoppelacker gehe und dort IM KREIS! reite - sowas unsinniges  Grinsend, Wasserdurchritte, Schrecktraining...
Bodenarbeit: Seitengänge an der Hand, Zirkuslektionen und anderes Tricktraining - wobei das immer unsere Kranken-Beschäftigung war und uns dementsprechend zu den Ohren raus kommt. Langzügel, Longenarbeit etc etc.


Ich wage es irgendwie kaum, es auszusprechen  Verlegen aber bisher - toi toi toi - nach 3 Tagen 20min Trab an der Longe keine Verschlechterung der Bewegung, und auch keine vermehrte Schwellung am Bein. Ganz klar lief er ja von Anfang an nicht, ist aber laut TA was aus der Hüfte und nur minimal, würde "kein Turnierrichter sehen"  Augen rollen und meine Tierarzt-Bekannte bestätigte mir dass es mehr nach Blockade aussieht als nach Sehne.
Ich traue der Sache trotzdem immer noch nicht. Warum sollte aus heiterem Himmel das Bein dreimal so dick anschwellen, als es normal ist? Im Dezember war es ja auch sehr dick, und mein Haus-Tierarzt und der eine Klinik-Tierarzt meinten ja sie könnten den Schaden, der damals auf Ultraschallbildern markiert wurde, nicht nachvollziehen, sprich damals hätte er auch nix an der Sehne gehabt.
Nur warum dann ein dickes, warmes Bein? Sehnenscheidenentzündung, vielleicht, aber wie kommt sowas?
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zaino
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« Antwort #11 am: 25.07.10, 14:34 »

Ich traue der Sache trotzdem immer noch nicht. Warum sollte aus heiterem Himmel das Bein dreimal so dick anschwellen, als es normal ist? Im Dezember war es ja auch sehr dick, und mein Haus-Tierarzt und der eine Klinik-Tierarzt meinten ja sie könnten den Schaden, der damals auf Ultraschallbildern markiert wurde, nicht nachvollziehen, sprich damals hätte er auch nix an der Sehne gehabt.
Nur warum dann ein dickes, warmes Bein? Sehnenscheidenentzündung, vielleicht, aber wie kommt sowas?
KEINE Ahnung - vor Jahren hiess das bei uns mal, da wäre ein Krümel Knochen in der HInterfessel unterwegs, UND er hätte auf beiden HInterfesseln Arthrose (ich dachte bis dato, wir indolenten Freizis reiten immer alles auf die Vorhand und DA dann kaputt - also was hab ich falsch gemacht?).
Nach einem Rückschlag vor ca. 2 Jahren wegen exzessiven Tobens + Hengstkampf um Stute ( Huch Augen rollen) war klar - er wird den Bollen, die Galle, an der linken Hinterfessel behalten bis an sein seliges Ende... der TA meinte, nach Röntgen, da war nie Arthrose (sowas gibts also auch, oder wars eine Wunderheilung?). Eher war damals die "Arthrose" wohl eine satte fette Sehnenscheidenentzündung, herausgefordert durch Schlurchgang damals im leihweisen Reitunterricht, zeitgleich mit einer totalen fiesen Blockade im ISG-Bereich. Sag ich jetzt mal so. Ist auch schön anhänglich, diese Macke. Aber immerhin ist es keine angefressene Sehne, und es heilt! Hab meinen 6 Monate lang im Offenstall einfach in Ruh gelassen, bis ich ihn ertappt hab, wie er wie ein geölter Blitz taktrein den steilen holperigen auslauf zur Koppel hochgesaust ist. Da schau her. Der SB und ich haben uns angeguckt und gegrinst.
Mettie, wenn Du richtig, richtig Bange hast, lass ihn nochmal ultraschallen. Ansonsten lass einen Osteopathen dran und übe mit dem Pferd viel so, dass es sich löst und den Rücken "locker" kriegt.
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« Antwort #12 am: 25.07.10, 15:07 »

Ich kann dir nicht sagen, wann und warum ich den Spaß am Ausreiten verloren habe. Klar, mit jemand nettem zusammen, dass man schwatzen kann, ist es fein. Oder halt richtig mit Speed. Aber letzteres wird durch die Wege eben stark eingeschränkt. Und ansonsten finde ich ausreiten einfach nur noch totlangweilig. Ewig muss man im Schritt tapern, weil es entweder bergab geht, der Weg zu stark geschottert ist, dauernd Fußgänger kommen oder sonst was ist. Und letztlich sind es immer dieselben Wege.
Ich mache es, weil mein Hund damit sehr viel mehr Bewegung bekommt, als würde ich zu Fuß mit ihr gehen und ich mache es, weil die PFerde es einfach als Ausgleich brauchen. Aber ich selbst habe eben selten Lust dazu. Heute war ich mit Vento draußen, das war fein. Aber bei dem ist das auch ausbildungsmäßig grad einfach dran und ich kann mit ihm an der Rücken- und Halsdehnung arbeiten, am rhythmischen traben und galoppieren - das ist dann halt auch schon wieder sowas wie Dressurreiten - nur im Gelände. Das macht dann auch Spaß.
Mir macht halt schon länger kaum noch das Reiten an sich Freude, sondern nur das Ausbilden des Pferdes. Ich weiß, ich bin komisch.
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Rubens
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« Antwort #13 am: 25.07.10, 16:13 »

Ich weiß, ich bin komisch.

Nicht wirklich.
Ich hab das mit Piter dann der jeweiligen RB überlassen als ich endlich ein bisserl was vom Dressurreiten kapiert hab - und es auch noch ansatzweise funktioniert hat.
Ich denke, der Knackpunkt ist, dass man bei Dressur - egal ob aus dem Sattel oder vom Boden - relativ schnell ein Ergebnis (welcher Art auch immer) zu sehen ist.
Die von Mettie beschriebene verbesserte Geländegängigkeit ist nicht so eindeutig und schnell festzustellen wie verbesserte Kraft/Beweglichkeit auf den immer gleich bleibenden (naja fast) Böden von Halle und Reitplatz. Da gibt es einfach weniger eindeutige Bewertungsmöglichkeiten.

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tara
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« Antwort #14 am: 26.07.10, 09:06 »

Tara, mir ging es immer dann so, wenn ich das Gefühl hatte, ich kann meinem Pferd nichts mehr beibringen.
ja esge, das könnte schon sein. Er ist gut so, wie er ist, und besser wird er nicht mehr.
wir haben diesen Sommer viel Longe-Handarbeit und Ausreiten gemacht. Richtig Dressur eigentlich gar nicht, weil ich die Halle nicht gebucht habe. Und unsere Reitwiese ist mir zu ...hmm, nun, ich kann da jedenfalls nicht wirklich arbeiten. Nun freue ich mich schon wieder auf die Hallensaison (noch 2 Monate!), auf ein wenig Kringel reiten, Blödsinn in der Halle (Slalom-Hütchen liebt er!). Mal sehen, wie es weiter geht.
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Gruß tara

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