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752667 Beiträge in 5160 Themen von 5182 Mitglieder
Neuestes Mitglied: bertobo
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Pferdeforum  |  Interessengemeinschaften  |  Tierische Begleiter (Moderatoren: Kimble03, Eva)  |  Thema: kreuzbandverletzung beim hund 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: kreuzbandverletzung beim hund  (Gelesen 1224 mal)
uteh
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moin grumbeeren!


« am: 06.04.10, 18:10 »

unser hund ( 9 monate, mischling, 65 cm groß, 30 kg bei sportlicher figur) hat sich am gründonnerstag am kreuzband verletzt. ob es an- oder durchgerissen ist, wissen wir noch nicht. er bekommt entzündungshemmer (rimadyl). beim stehen und sitzen entlastet er das bein. im hof ist er teilweise auf 3 beinen unterwegs, aber hauptsache vorwärts. auf weichem boden läuft er fast beschwerdefrei. ev. steht eine richtig teuere operation an. wir kennen uns damit gar nicht aus. kennt sich jemand aus? kennt jemand ein gutes hundeforum mit infos zum thema kreuzband?
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carola
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« Antwort #1 am: 06.04.10, 20:12 »

Ich habe selbst eine Kreuzbandplastik und ein Pferd mit lädiertem Kreuzband. Muss in der Familie liegen. Augen rollen Wie die OP beim Hund ist, weiß ich nicht. Für mich als Menschen habe ich sie als grausam empfunden, auch die ganze Heilung. Beim Pferd ist es nicht operabel, aber selbst wenn, meinem Tier würde ich das niemals antun. Wenn die mit Kunststoffen arbeiten, mag es gehen, mir haben sie die Patellasehne gespalten, was mir heute noch Probleme macht (kann partout nicht knien), und die mitsamt Knochenblöcken quer durchs Knie gebohrt. Danke.
Heute geht es mir gut, aber ich bin nicht sicher, ob ich es nochmal machen lassen würde. Man kann auch durch Muskelaufbau viel machen. Mein Pferd läuft im Moment auch relativ gut.
Ich bin schmerzfrei, mir geht es gut, bis auf die Tatsache, dass ich nicht knien kann, aber ich hab knapp zwei Jahre später das andere Bein durchgetreten bekommen (offener Schien- und Wadenbeinbruch), und obwohl das alleine wegen des offenen Bruchs lange gedauert hat, war das ein Spaziergang gegen diese Kreuzband-OP. Kommt sicher auch drauf an, wie sie gemacht wird.
Ich weiß nicht, ob dir das hilft. Unentschlossen Aber nicht alles ist so schlimm wie es scheint, und Mensch und Tier können gut ohne Kreuzband leben. Zwinkernd
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TinaH
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« Antwort #2 am: 06.04.10, 20:25 »

Puh, ich kann Dir leider nicht wirklich weiterhelfen, bin mir aber relativ sicher, daß ich das schon öfters mal gelesen habe. Also irgendwas mit "Kreuzband und Hund". Weiß nicht mehr, ob OP oder nicht... bist Du auf der koppel angemeldet? Dort gibts ja auch ne Hundeabteilung, dort wurde mir bisher immer gut geholfen. Wenn sie nix zum Thema sagen können, dann kann Dir mit Sicherheit jemand bzgl. guten Foren weiterhelfen.

Gute Besserung fürs Hundi  Küsschen

*edit*
Warst ja schon auf der koppel aktiv...
« Letzte Änderung: 06.04.10, 21:09 von TinaH » Gespeichert

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uteh
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« Antwort #3 am: 07.04.10, 18:45 »

paul geht es an sich gut, er scheint kaum schwerzen zu haben. besonders heute habe ich den eindruck, daß er besser läuft.

carola,
ich habe gehört, bei kaputtem kreuzband bekommt man arthrose im knie. Huch

tinah,
auf der koppel habe ich schon hinweise bekommen, danke. Smiley
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carola
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« Antwort #4 am: 07.04.10, 21:19 »

Ute, ja, sicherlich, die Bewegung, die ohne das Band möglich ist, tut nicht gut. Mit Muskelmasse kann man das aber im Zaum halten. Und mit Kreuzbandplastik bedeutet ja nicht automatisch keine Arthrose. Zwinkernd Bei mir haben sie auch beide Male (OP und Nach-OP) "geglättet". Beim Menschen gäbe es noch dazu eine Schiene.
Bei mir haben sie damals gar nicht manuell feststellen können, dass das Kreuzband nicht mehr da ist, weil die Muskeln das gehalten haben. Das war nur technisch messbar. Ich habe es machen lassen, weil ich mir überlegt habe, dass ich vielleicht im Alter nicht mehr so gut bemuskelt bin.
Für mich wäre es die Frage, wie es bei dem Tier gemacht wird. Wenn sie Kunststoff nehmen (wie bei den Sportlern, aber da ist es auch nicht für die Ewigkeit gedacht - wobei das Zeug wohl besser hält als erwartet), wäre es eine Option. Aber meine OP möchte ich echt meinen Tieren nicht zumuten. Dann kriegen sie halt im Alter Arthrose. Die sie vermutlich eh kriegen nur in anderer Form.
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uteh
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« Antwort #5 am: 08.04.10, 11:03 »

carola,
ich möchte nur das risiko für arthrose niedrig halten, da paul ein großer, langbeiniger hund ist. für hunde gibt es eine neue methode namens TPLO. grob gesagt wird am knochen etwas verändert und die sehne anders geführt. genaueres muß ich aber selbst noch nachlesen.
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carola
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« Antwort #6 am: 08.04.10, 11:41 »

Ich habe eben mal  nachgelesen. Bei Wikipedia klingt alles so toll, aber scheinbar gibt es wohl auch sehr negative Berichte. Unentschlossen

Viel Glück und vor allem Erfolg! Ich wüsste auch nicht, was ich tun würde.
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uteh
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« Antwort #7 am: 16.04.10, 17:59 »

gestern hatte paul seinen ta-termin: der "schubladen"-test war negativ, d.h. die kreuzbänder sind ok. *steinvomherzfällt* es ist nur noch eine leichte gewebeschwellung festzustellen. es kam noch ein 2. ta dazu, der diese schwellung auch an der hüfte erfühlt hat. röntgen war nicht nötig, wir sollen allerdings in 2 monaten (dann ist paul 1 jahr alt und "erwachsen") noch mal kommen und die hüfte in bezug auf hd ansehen und ev. röntgen lassen. momentan hat er ev. einen wachstumsschub. eine woche sollen wir noch langsam machen, dann können wir wieder normales programm machen, wir sollen ihn nur nicht rennen und toben lassen. hauptsache, wir können wieder größere spaziergänge machen und er kann wieder in die hundeschule.
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