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Pferdejugend, Reitbeteiligungen uvm.
(Moderator:
Melly
) | Thema:
Pro Contra Pflegepferd vergeben
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Autor
Thema: Pro Contra Pflegepferd vergeben (Gelesen 7607 mal)
carienchen
Mitglied
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Re: Pro Contra Pflegepferd vergeben
«
Antwort #30 am:
04.01.11, 20:37 »
Wieselchen, ich denke man muss einfach die Verantwortung dafür übernehmen können. Das könnte ich für meinen Ecki momentan nur, wenn ich sehe das ich einen wirklich guten Reiter habe! Eine Freundin, die begeisterte Ponybändigerin ist und alles reitet und sich auch durch Hüpfer usw. nicht aus der Fassung bringen lässt, würde ich mein Pony blind in die Hand geben! Jemanden, den ich nicht wirklich gut kenne... schwierig! Wenn der ne RB abbuckelt oder abwirft und die verletzt sich, dann heisst es hinterher ich hätte irgendwas verschwiegen oder soo schlimm hätte man sich das ja nicht vorgestellt....Und es hat schon viele gegeben die angeblich M reiten und dann nichtmal wissen wie man die Zügel richtig hält...
Wenn man ne Halle hat und die RB Unterricht nehmen kann und wirklich schon sicher reitet, womit ich keine Lektionen meine sondern einfach auch bei kleinen Hüpfern besonnen bleibt, ist es wesentlich einfacher!
Daher kann ich es verstehen das es viele Leute gibt die meinen, mein Pferd kann keine RB reiten, auch wenn es sicher anders wäre- es gibt sicher etliche (RB's) die meine Pferd besser reiten könnten als ich - aber das muss ich doch nicht wollen, oder
ß
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Man kann ein Pferd zur Tränke führen, aber man kann es nicht zwingen zu trinken. Man kann einen Menschen an Wissen heranführen, aber man kann ihn nicht zwingen zu denken
Wieselchen
Plüschpferdebesitzer
Mitglied
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Beiträge: 3416
Re: Pro Contra Pflegepferd vergeben
«
Antwort #31 am:
04.01.11, 20:45 »
Ok klar, wenn das Pferd zu unberechenbar und schlecht erzogen ist oder aus anderen Gründen nicht gut händelbar hätte ich auch Bedenken mit einer RB. Nun ist mein Pferd brav und lieb, so daß ich mir über Buckler o.ä. keine Gedanken machen muss. Ok, ausreiten dürfen sie nicht ohne Übung, da ist das Wiesel zwar brav, aber sie erschreckt sich ja gerne mal und für ungeübte Reiter wäre das vielleicht etwas gefährlich.
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Der Weg ist das Ziel
Hexenkind17
Mitglied
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Beiträge: 561
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Re: Pro Contra Pflegepferd vergeben
«
Antwort #32 am:
04.01.11, 22:10 »
Zitat von: carienchen am 04.01.11, 20:37
Daher kann ich es verstehen das es viele Leute gibt die meinen, mein Pferd kann keine RB reiten, auch wenn es sicher anders wäre- es gibt sicher etliche (RB's) die meine Pferd besser reiten könnten als ich - aber das muss ich doch nicht wollen, oder
ß
Wieso nicht... *schulterzuck* Verstehe das Problem nicht ganz, wenn Pferd (und wohl auch Reiter) dadurch profitieren.
Muss dem Wieselchen zustimmen, meiner war beim Reiten auch schon immer pottenbrav, ins Gelände durften aber auch nie alle RBs mit ihm, sondern nur die wirklich Sattelfesten mit Erfahrung. Mit den Mädels bin ich ab und an, wenn ich Zeit hatte, mit dem Rad oder zu Fuß ins Gelände gegangen, das fanden die toll. Alleine wäre es mir auch zu gefährlich gewesen.
Bei dem Dicken gab es eher im Umgang ganz feste Regeln, ihn nicht drängeln lassen, nicht aus der Hand füttern, da er sonst anfängt zu knapsen (das HASSE ich!) etc.
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Bonsai2
Mitglied
Offline
Beiträge: 294
Re: Pro Contra Pflegepferd vergeben
«
Antwort #33 am:
05.01.11, 09:13 »
Zitat von: Wieselchen am 30.12.10, 19:25
Wenns wirklich um ein Kind geht, ok, Kinder sollte man nicht allein mit Pferden hantieren lassen. Aber ansonsten ist das Pferd schlecht erzogen, wenn es sich bei anderen Personen nicht zu benehmen weiß.
Das Pferd sollte von jedem händelbar sein, der grundsätzlich weiß wie man mit Pferden umgeht. Ansonsten ist das auch für jede RB oder Pflegerin zu gefährlich.
Das bezog sich nur auf Kinder. Ich hätte ein Putzmädchen übernehmen können, aber bei der hatte ich nicht das Gefühl, daß ich sie alleine mit dem Pferd hantieren lassen könnte. Damit meine ich, von der Box zum Anbindeplatz und zurück. Sie hatte vorher ein Pferd täglich alleine aus der Box holen und putzen dürfen.
Er ist eigentlich sehr brav und umgänglich, hatte aber vor einem Jahr verletzungs- und umszugsbedingt kein so gutes Benehmen gezeigt. Wenn ich merke, daß nicht der Mensch am Strick das Kommando hat, sondern das Pferd, dann geht das eben nicht. Der merkt schon, wenn da einer nicht so sicher ist. Frei nach dem Motto, ich weiß wo das Gras wächst, kannst mich ruhig loslassen
Bei RB`s kommt es mir schon drauf an, daß Pferdi dadurch keine Verschlechterung beim Reiten zeigt. Dafür ging er zu lange durch zu viele Hände, daß ich das Erlernte und den Trainingszustand wieder herstellen konnte. Knoten kann ich da schon alleine reinreiten
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carienchen
Mitglied
Offline
Geschlecht:
Beiträge: 2097
Re: Pro Contra Pflegepferd vergeben
«
Antwort #34 am:
10.01.11, 07:40 »
Mein Pony hat meine Freundin mal getreten- in Bauch und an den Arm. Nicht aus bösartigkeit sondern weil sie nach einem sehr anstrengenden Ritt in der Heide zu dicht hinter ihm von ihrem Pferd abgesessen ist. Sowas hat er auch noch nie gemacht, da hätte ich auch im leben nicht mit gerechnet! Normalerweise kann ich hinter ihm alles machen! Das war aber so eine Situation wo ich einfach sagen muss Pferde sind unberechenbar und für meines übernehme ich die Verantwortung für fremde Reiter nicht- auch wenn er vermutlich in zwei oder drei Jahren ein grottenbraves Anfängerpony sein wird *schulterzuck*
Und das es mein Ego angreift, wenn da regelmässig ein besserer Reiter als ich draufsitz, dazu steh ich einfach. Ich finds toll wenn ich jetzt sehte wie weit wir uns in 1,5 Jahren entwickelt haben- und das ganz alleine auf meine Kappe (und die meiner RL) nehmen kann. Dafür hab ich halt ein eigenes Pferd...
Sicher würde er sich unter einem besseren Reiter vlt. schneller entwickeln- und mit einem schwächeren würde er spazieren gehen...So bewegen wir uns halt im Rahmen der Möglichkeiten und dank wirkich gutem RU auch stetig voran
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(Moderator:
Melly
) | Thema:
Pro Contra Pflegepferd vergeben
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