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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  Klassisch - back to the roots (Moderatoren: esge, Rübe)  |  Thema: Die Königliche Reitschule zu Jerez 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Die Königliche Reitschule zu Jerez  (Gelesen 17901 mal)
felis
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« Antwort #30 am: 21.05.08, 14:17 »

Im Cortijo del Cuarto in Sevilla.
Monika Amelsberg organisiert in D. Kurse mit ihm.
Googel mal nach Monika oder nach Artagena.
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AndreaT.
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« Antwort #31 am: 21.05.08, 14:25 »

 Lächelnd Im Ausland denken übrigens viele Leute, dass Frauen aus Deutschland alle so gut reiten wie unsere Dressur-Olympioniken und wir alle auf so super tollen Hanoveranern unterwegs sind  Grinsend
...........
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Darfs ein Sprickel mehr sein ?
zaino
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« Antwort #32 am: 21.05.08, 14:40 »

Naja, dass ALLE gut reiten hofft und erwartet ja keiner, aber ausgerechnet die MULTIPLIKATOREN einer ganzen (angeblich existierenden?) Reitkultur, die auf  Shows reisen und/oder in einer "Königlichen Reitschule" die Fahne tragen, da hätte ich schon die eine oder andere klitzekleine berechtigte positive Erwartung von Vorbildlichkeit? *leisewiederrausschleich*....
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Lucie
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« Antwort #33 am: 21.05.08, 14:59 »

Mann Leute, wieviel witrklich grandiose Reiter gibts denn in D?. Und warum bitte, soll der Prozentsatz in Spanien höher sein? Wenn sich noch jemand für einen ECHTEN spanischen GHorseman interessiert kann ich übrigens Raffael Jurado emopfehlen.
Na ja es ging aber in dem Ausgangsbeitrag nicht um den Otto Normal Reiter in Spanien, sondern um die königliche Reitschule. Und genau wie z.B. mit der Hofreitschule in Wien verbindet man damit bestimmte Werte. Und die sind ja leider anscheinend nicht mehr erfüllt.
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felis
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« Antwort #34 am: 21.05.08, 15:06 »

Na ja es ging aber in dem Ausgangsbeitrag nicht um den Otto Normal Reiter in Spanien, sondern um die königliche Reitschule. Und genau wie z.B. mit der Hofreitschule in Wien verbindet man damit bestimmte Werte. Und die sind ja leider anscheinend nicht mehr erfüllt.
@Lucie - inweit werden denn Deine Idealvorstellung klassischer Reiterei von den Deutschen Aushängeschildern der Reitkunst erfüllt - mal so ketzerisch nachgefragt. Die rollkur wüurde von der Ikone Uphof "für den Dressursport erfunden" nur mal so nebenbei bemerkt ...
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Lucie
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« Antwort #35 am: 21.05.08, 15:18 »

@Lucie - inweit werden denn Deine Idealvorstellung klassischer Reiterei von den Deutschen Aushängeschildern der Reitkunst erfüllt - mal so ketzerisch nachgefragt. Die rollkur wüurde von der Ikone Uphof "für den Dressursport erfunden" nur mal so nebenbei bemerkt ...
gar nicht. Aber ich halte auch den Deutschen Dressursport nicht für klassische Reiterei!
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zaino
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« Antwort #36 am: 21.05.08, 15:29 »

Nnnja, ich meinte genau wie Luzie - Wiener Hofreitschule, Cadre Noir, Jerez... irgendwo MUSS sie sich doch verstecken oder erhalten haben, die Klassische Reitkunst?
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Hexle
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« Antwort #37 am: 21.05.08, 15:36 »

auch die müssen mittlerweile alle geld verdienen - geld verdirbt bekanntlich den charakter - auch den der Reiter dieser Institutionen - sobald es um Geld geht, wirds immer irgendwie hässlich  Unentschlossen
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Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben geniale Ideen Grinsend
Lucie
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« Antwort #38 am: 21.05.08, 15:47 »

Dabei geht der Trend (zumindest im Maschinenbau) doch angeblich in Richtung Qualität, für die entsprechend bezahlt wird. Schade das das in der Reiterei noch nicht angekommen ist.
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Manu
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« Antwort #39 am: 21.05.08, 16:00 »

Wir hatten Gelegenheit, Manolo Rodriguez beim Reiten zuzuschauen, der Doma Classica und Doma Vaquera reitet. Und das war ausgesprochen schön!
...und der hat vor 16 Jahren seine Ausbildung in eben dieser Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre gemacht. Ja, damals hat er mich mehrfach dorthin mitgenommen und ich war doch über das meiste, das ich dort zu sehen bekam, sehr begeistert. Habe es auch (verbotenerweise!  Zwinkernd) gefilmt und kann es immernoch anschauen, ohne brechen zu müssen. Allerdings war ich dort nie im Morgentraining, sondern immer in der Mittagsvorführung. Ich denke aber eher, daß der Unterschied in der veränderten Führung dort liegt. Damals war noch Don Alvaro Domeq am Ruder, der Gründer der Reitschule. Er selbst saß zwar nicht wirklich schön auf dem Pferd, aber die Pferde liefen trotzdem gut und er konnte seinen Auszubildenden anscheinend gutes Reiten vermitteln. Ich hatte vorher noch nie so viele Reiter gesehen, die wie gemalt auf dem Pferd saßen und mit so wenig sichtbarem Aufwand so große Leistungen von ihren Pferden bekamen. Damals war jeder Auszubildende ein volles Jahr lang nur an der Longe und hat Sitzschulung bekommen. Viele, die auf der elterlichen Finca mit Pferden aufgewachsen waren und dachten, sie könnten eh reiten, haben in dieser Zeit während des ersten Ausbildungsjahres aufgegeben. Die, die sich durchgebissen haben, sind alle zu sehr guten Reitern geworden.
Manolo hat mir auch Unterricht gegeben und sehr auf die Basics geachtet. Erst als er damit zufrieden war, habe ich ein Pferd zum Anreiten bekommen und durfte am Ende meines Aufenthaltes dort auch mal auf seinem damaligen Lieblingspferd piaffieren. Das war das größte Lob für mich. Ich denke mal, zahlende Gäste dürfen früher mal eine Piaffe fühlen  Zwinkernd, aber ich war damals zum Arbeiten dort.
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zaino
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« Antwort #40 am: 21.05.08, 16:05 »

Wow, und der Alvaro Domeq ist doch dieser "Schnappsbaron"... hab Pferde von ihm in Mexiko gesehen, halt Charros, und die haben da diese Raza Azteca gezüchtet, war auf einer Landwirtschaftsshow, wo ich die geballt gesehen habe.. oder war das nur die Verwandtschaft von jenem?

Wo ist er nun und wer hat die Leitung und warum??? Blöde Fragen, up-date mich aber bitte, Manu, wennst magst  Lächelnd
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Manu
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« Antwort #41 am: 21.05.08, 16:11 »

Soviel ich weiß, ist DIESER Alvaro Domeq mittlerweile gestorben. Aber die Familie Domeq ist riesengroß und alle züchten Stiere, Pferde und machen Sherry. Irgendwie. Ich glaube, es gibt auch ein paar Alvaros in verschiedenem Alter. Kann Dir also nicht sagen, ob der in Mexiko der selbe Alvaro Domeq war, der die Reitschule geleitet hat.
Wer momentan die Leitung hat, müßte ich selber erst auf der Homepage nachschauen. Eine Weile war das glaub ich Ignacio Rambla, der Olympiareiter. Ob er es immer noch ist, weiß ich nicht.
« Letzte Änderung: 21.05.08, 16:13 von Manu » Gespeichert

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« Antwort #42 am: 21.05.08, 16:15 »

Ja, bin da auch nie ganz durchgestiegen, aber Stiere, Pferde, Sherry, Brandy, die waren auch in der mexikanischen Fernsehwerbung mit diversen Gesöffen damals  Grinsend

Also war die Reitschule erstmal "privat"... Huch Damals? Tja, die Domeqs hatten wohl einfach Geld genug sowas ohne kommerziellen Druck aufzubauen. *seufz*.
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Manu
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« Antwort #43 am: 21.05.08, 16:22 »

Ja, ich glaube, so war das. Gegründet wurde die Reitschule in den 70er Jahren von Domeq. Ist also eigentlich noch sehr jung. Das "Königlich" kam dann viel später, als Herr Domeq den König mal eingeladen hat. Dem hat das gefallen und er gab seinen Segen dazu. Irgendwie floss dann aber auch Staatsknete. Ich glaube, daß zumindest die Anlage, auf der die Schule heute zuhause ist, in Staatsbesitz ist. Heute wird es wohl wieder vor allem privatisiert sein und sich selbst erhalten müssen. Warum soll's dieser Schule besser gehen, als den Wienern? Könnte höchstens sein, daß die Familie Domeq da immernoch dran beteiligt ist. Weiß ich aber nicht.
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« Antwort #44 am: 21.05.08, 22:02 »

Nun ja, inzwischen haben hier ja einige Leute wieder das Ruder rumgerissen. ganz richtig: Wir haben hier nicht über "den durchscnnittlichen spanischen Reiter" sondern über eine Institution geredet, die sich als beispielhaft und in eine Reihe mit Wien darstellt. Zudem Zertifikate für Reitlehrer ausstellt, die als maßgeblich gehandelt werden. Wenn ich dann von einer deutschen Reiterin, die eines dieser Zertifikate erworben hat höre, dass hinter verschlossenen Türen heutzutage auch gern mal der schlaufzügel durch die blanke Kandare gezogen wird, dann muss ich leider brechen. Genauso würde ich brechen, sähe ich das hier in D.

manolo hat jedenfalls die spanische Reiterehre in unseren Augen gerettet. Ich erwarte mit Sicherheit nicht, dass jeder 0815 Spanier reitet wie dieser begnadete Mensch. Der ist einfach Oberliga. Da kann uinsereins lernen und lernen und lernen und kann trotzdem immer nur wieder seufzend am Rand stehen, wenn solche Leute reiten. Das beste was man dann noch von sich selbst sagen kann ist, dass man erkennt, dass man so nie wird reiten können.
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