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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  Lahmheiten und Beinprobleme aller Art (Moderator: Bantu)  |  Thema: Bin gefrustet.....was soll ich tun,brauch nen Rat! 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Bin gefrustet.....was soll ich tun,brauch nen Rat!  (Gelesen 4733 mal)
Severine
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« am: 12.07.07, 12:33 »

Hi,

mein Hü hat ja vor 4 Wochen eine HGE Diagnose bekommen vorne links, ohne Röntgenbefund, Beugeprobe ergebnislos, vermutlich hat er sich verdreht, vertreten etc.

Am Anfang hat er im Schritt in der Wendung getickt, und im Trab war er gradaus lahm und in der Wendung sowieso. Heute vor 4 Wochen hat er eine Injektion bekommen (Hyaluron mit Cortison), 2 Wochen später war die TA zur Kontrolle schon da (weil sie in Urlaub ist, sie wollte sehen ob die Spritze anschlägt) und da war er dann nur noch in der Trabwendung links etwas lahm, also ein ticken, gradaus war er aber lahmfrei dann, also die Spritze hat angeschlagen.

Er hat übrigens Boxenruhe und ich führe nun immer noch 20 Minuten, meine TA war vor 2 Wochen der Meinung ich könnte auch Schritt reiten, steigern bis zu 40 Minuten ob ich drauf sitze oder nicht sei egal.
Ich soll Schritt reiten/führen auf weichem Boden gradaus.

Heute sind 4 Wochen vergangen nach der Injektion, wir haben gestern mal ganz kurz geschaut, in der Wendung tickert er immer noch etwas, aber gradaus nach wie vor lahmfrei, Schrittwendung auch lahmfrei.
Ich weiss 4 Wochen ist keine Zeit......aber ich hätte mich so gefreut wenn er komplett lahmfrei gewesen wäre, bin ich da zu ungeduldig?

Und ich bin nun am überlegen, da ich immer noch 20 Minuten führe, erst war ich auf dem Reitplatz, der ist nicht besonders gross, irgendwann muss ich ja in die Wendung gehen, als es dann so geregnet hatte (Platz voller Löcher tief und matschig) bin ich eben auf unseren grossen Innenhof ausgewichen, aber das ist Asphalt.....auch nicht so super, dafür kann ich aber ewig gradaus laufen mit ihm.

Ich würde gerne auf der Koppel laufen (die ist total gross der Boden ist eben und weich, eigentlich total optimal), aber führen geht nicht, da geht er mir ab weil es ja seine Koppel ist, ich habe mir eben nun überlegt ob ich ihn da die 20 Minuten reiten soll auf der Koppel (unterm Sattel ist er brav) oder ob ich lieber weiter führen soll.....die TA meinte ja es macht nicht so den Unterschied, aber ich hab mich nicht getraut.
Aber ich denke da muss er eben am wenigsten in die Wendung gehen, was ja gut wär.

Was soll ich nur machen....und ich zerbrech mir den Kopf, weil ich mir gewünscht hatte das er nach 4 Wochen lahmfrei ist....aber anscheinend dauert so was noch länger, aber immerhin ist es ja viel besser.....

Menno....

LG
Severine

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Elchnase
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« Antwort #1 am: 12.07.07, 12:48 »

Hi Severine,

so eine HGE ist halt nicht ungefährlich. Wenn Du zu früh wieder anfängst, kann es da ganz leicht Arthrosen geben und dann hat Du den Mist! Sei geduldig und warte ab, das ganze muss echt richtig abheilen. Das wichtigste ist, dass es ganz ausheilt, bevor Du wieder arbeitest. Also ich häng an die vom TA verordnete Führzeit meistens noch 2 Wochen dran und mein Pferd gibt mir recht. Trotz schlimmer Unfälle ist sie beintechnisch wie neu.

Hab Geduld. Wenn Du unbedingt reiten willst, dann reit ein anderes Pferd.
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zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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« Antwort #2 am: 12.07.07, 13:02 »

Na, ich glaub nicht, dass es Severine ums Reiten geht, sondern darum, dass das Pferd momentan etwas "unausgeglichen" reagiert u. wie man damit umgeht. Wenn Führen auf der Koppel und auch sonst nicht so gut kommt, dann tu halt SChritt reiten. Manche Pferde sind IMMER auch vom Boden aus zu händeln, kein Problem, oder auch noch zu halten, selbst wenn sie mal zappeln... andere sind einfach vom Sattel aus besser zu halten u. ruhiger. Da muss man sich dann halt drauf einstellen.
Gegen das Reiten spricht natürlich das mit dem Ausheilen.
Dafür spricht, dass WENN das Pferd dann mal ausbüxt u. seinen Frust in Getobe u. Kaltstarts abreagiert, ist u. U. mehr kaputt als bei 20-30 min geradeaus im Schritt bummeln gehen.
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Severine
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« Antwort #3 am: 12.07.07, 13:23 »

@Elchnase
OH....ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich nicht vor habe ihn wieder belasten zu wollen, ich hätte mich eben nur gefreut wenn er lahmfrei wäre....also komplett, obwohl es ja schon viel besser ist.
In 2 Wochen kommt meine TA wieder.
Er hast sowieso Boxenruhe, leider, aber es muss sein.

Ich bin eben nur grad am Überlegen was ich tu, der Platz ist löcherig wie noch was, da tu ich grad nicht mal mein gesundes Pferd drauf.
Ich bin dann auf den Asphalt ausgewichen, was ja nicht gut ist, und die Koppel wäre zum führen ideal....aber da geht er düsen.....und da die TA ja gesagt hat ich soll sogar steigern bis 40 Minuten Schritt reiten hab ich gedacht ich könnte doch auf der Koppel Schritt reiten.....da geht es halt ewig gradaus auf weichem Boden.

Also ich will ihn nicht reiten, nein, sorry das hätte ich dazu sagen sollen ( ich hab noch ein Pferd) nur bin ich am Überlegen wo und wie ich das Schritt Training weiter mache, das es für sein Bein am besten ist. Das beschäftigt mich.

@Zaino
Ja danke, du hast ich verstanden.
Es geht mir ums Schritt führen für sein Bein, wo es am besten ist.
Auf dem Platz und auf dem Hof kann ich am langen Strick gehen, er ist jetzt sogar nach 4 Wochen Box, total brav, aber auf der Koppel kann ich nicht führen, ich kenn ihn, es ist seine Koppel....und ich trau dem Frieden da nicht.
Aber da wär der Boden eben so gut....

Als meine TA sagte vor 2 Wochen ich soll ruhig reiten im Schritt immer gradaus (da ist er ja lahmfrei in allen Gangarten nur die Trabwendung tickert halt O Ton: Ob sie drauf sitzen oder nicht das macht keinen Unterschied) bis zu 40 Minuten ganz langsam steigern.
Hab das aber nicht gemacht, bin weiterhin erst mal 20 Minuten gelaufen und möchte nächste Woche 22 Minuten fphren usw. am 24.07. kommt die TA wieder.
Sie sagte sogar ich kann ins Gelände gehen auf weichen Wegen dann wenn ich bei 30 Minuten angekommen bin, mach ich aber nicht, da ist der Boden nicht gut.
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Elchnase
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« Antwort #4 am: 12.07.07, 13:29 »

Alles klar, war ein Missverständnis  Zwinkernd Bin ganz Deiner Meinung, er sollte auf weichem, ebenen Boden geradeaus Schritt gehen: Also auf der Koppel reiten. Das würd ich tun. Harter Boden ist Gift für's Gelenk, Löcher aber auch. Und abdüsen sollte er auf keinen Fall, also reiten, klar  Grinsend

Du kannst den Heilungsprozess auch gut homöopathisch unterstützen, hast Du da jemanden, der sich auskennt? Wünsche euch eine schnelle und gute Heilung  Smiley
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Severine
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 339


« Antwort #5 am: 12.07.07, 13:35 »

Ja das war etwas missverständlich geschrieben....

So denke ich halt auch.....ich hab nun eben 2 Tage auf Asphalt geführt und dachte immer: das kann nicht so gut sein......

Ich denke wenn ich mal überhaupt nicht viel Zeit habe kann ich das „mal“ machen, aber das ist selten der Fall und dann mach ich doch lieber den Sattel drauf und reite auf der Koppel.....die ist eh viel grösser.

Ja momentan bekommt er noch Traumeel, und nach meinem TA Termin, sollte er noch lahmen kommt eine THP und setzt Blutegel.
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Severine
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 339


« Antwort #6 am: 13.07.07, 11:31 »

Hallo,

also der Koppelreitversuch ist gescheitert, aber grad noch mal gut gegangen.
Beim führen ist er ja echt so brav.....aber als ich gestern in die Koppel rein geritten bin hab ich schon gemerkt wie er sich anspannt, hat den Schweif gestellt und rumgetänzelt.....also es hat nicht viel gefehlt und er wär ab und ich wär wahrscheinlich unten gelegen.

Ich bin dann gleich wieder zurück, das wär echt bös ins Auge gegangen.

Bin dann halt auf dem Hof (auf Beton.....) weiter gelaufen.....da war er dann wieder sehr brav.

Menno.....

Muss das wohl so durchziehen.

LG
Severine
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baltika
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« Antwort #7 am: 13.07.07, 13:02 »

Hallo Severine,
sehr vernünftig von dir, abgehen sollte er wirklich nicht, dann lieber harter Boden.
Hat dein Pferd Eisen? Wenn nicht könntest du Hufschuhe anziehen mit Gummisohle,
z.B.die Turf King von Krämer, das würde auf Asphalt ein wenig dämpfen.
Sei nicht so ungeduldig. Eine Hufgelenkentzündung kann sehr langwierig sein.
Eventuell mußt du auch noch ein zweites mal spritzen lassen bis die Entzündung ganz weg ist.
Zum Gelenkaufbau könntest du Glukosaminglykane und MSM füttern.
MSM wirkt entzündungshemmend und Glucosamin HCL (nicht das sulfat!!) ist  Nährstoff für den Knorpel.
Das Zeug bekommst du z.B. bei www.amarelo24.de oder www.msm-gluco.de
Dosierung ist ca 15g MSM und 10g Gluco
Das bekommt mein Stütchen wegen leichter Arthrose und es scheint zu wirken.
Gute Besserung!
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Severine
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Geschlecht: Weiblich
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« Antwort #8 am: 13.07.07, 13:26 »

Hi,

ja also ich kann das nicht verantworten so.....der ist echt das liebste Tier, aber ich kann es ihm ja nicht verübeln, ich wär mir 100%iger Sicherheit geflogen.....

Nein er hat keine Eisen drauf zum Glück, mit den Schuhen hab ich mir überlegt, aber ich wollt welche kaufen wenn er wieder gesund ist, das wir überwiegend raus können dann ins Gelände.

Mit einer zweiten Spritze hätte ich kein Problem, das hat die TA ja auch gesagt, und die erste Spritze hat ja recht gut angeschlagen.
Ich werde nun weiterhin eben auf dem kleinen Platz laufen wenn es der Boden zulässt und eben auf Asphalt und mich da durch kämpfen, ich kühle das Bein täglich und danach kommt ein Retterspitzumschlag drauf.

Er bekommt das JointSaverS vom TA, da sind all diese Sachen vorhanden, wenn die Dose leer ist wird er wahrscheinlich MSM bekommen.

Ey danke für die Seite, die merk ich mir gleich :- )

LG
Severine
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Muffin
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WWW
« Antwort #9 am: 13.07.07, 13:48 »

Hallo Severine,

ich kann Dir nur empfehlen paralell eine THP mit Blutegeln arbeiten zu lassen. Ich habe die besten Erfahrungen in diesem Bereich aus der Kombi TA und THP und vor allem mit Blutegeln im Falle von HGE.

Liebe Grüße
muffin
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Sabino
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Für Uli K.: und et loped eben doch!


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« Antwort #10 am: 13.07.07, 17:29 »

Hallo Severine, wie ist denn die Hufstellung? Hast Du da mal einen kritischen Blick (mit einem noch ktitischeren Hufbearbeiter) draufgeworfen?? (Ich glaub, ich hatte Dir das eh schon mal geschrieben...?)

Oftmals liegt da etwas im Argen, das die HGE auslöst, bzw. kann man da einfach die Stellung etwas optimaler an den jetzigen Problemzustand anpassen.

Ich würde nicht im tiefen Boden führen, eher noch auf festerem Untergrund (am besten wär nat. federnder Waldboden (ich weiß...  Grinsend)) Ist das Pferd beschlagen? ansonsten könntest Du einiges an Härte abfangen über Hufschuhe mit dämpfenden Einlagen (und dann weiter geradeaus auf dem härteren Boden langzuckeln) Die Turf Kings von Krämer sind z.B. Wolke7 für geschundene Huftiere! Sagt zumindest mein Dicker (Spat, Arthrose) Läuft damit wie in Turnschuhen.

Ansonsten schieb ich Dir jetzt mal ne Rieeeeeeesen Tüte Geduld extra rüber! Das dauert halt einfach, das mußt Du wirklich so sehen. Evtl brauchts auch nochmal ne Spritze und Zeit ist da wirklich schon mal die halbe Miete (Zeit , ein guter TA ein noch besserer Hufbearbeiter und ein ganz besonders bestes Fraule, aber das biste ja  Lächelnd)

 Zwinkernd Grinsend Smiley

« Letzte Änderung: 13.07.07, 17:34 von Sabino » Gespeichert

Ich glaube an das Pferd! Das Automobil ist bloß eine vorübergehende Erscheinung!

(irgendson Kaiser...)
Severine
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« Antwort #11 am: 14.07.07, 09:12 »

Hallo Sabino *wink*,

Hufstellung ist gut (hab eine HO nach Biernat schon seit 2 Jahren) und kenn mich damit zum Glück auch gut aus (mein andres Pferd hat eine Hufodysee hinter sich da wird man hellhörig), am Mittwoch kommt meine HO wieder (Alle 4 Wochen).
Er ist auch barfuss und wird es auch bleiben (also nix Spezialbeschlag oder sowas, das ist nicht mein Fall), aber Schuhe bekommt er so oder so. Muss mich mal erkundigen.

Momentan lauf ich auf Platz und Beton wieder.....der Wald ist sehr weit weg....

Ja man muss Geduld haben...ich hab mich gestern nochmal erkundigt, die meisten gehen von 3 bis 3 1/2 Monaten aus.....und wir haben ja grad mal 4 Wochen um......das beruhigt mich etwas.
Für den Dicken ist es zwar blöd drin zu stehen, aber sonst bekommt das Gelenk ja keine Ruhe. er bekommt 4x am Tag Heu, ich miste seine Box immer ab, abends gehen wir spazieren und putzen und Bein kühlen, die andren sind ja "nur" von 8 bis 16.30 auf der Wiese....also er ist so lange nun auch nicht alleine.
Da müssen wir durch, wir schaffen das  Grinsend

LG
Severine

PS: Ach ja, meine TA ist spitze, Schwarzwaldtierklinik Neubulach wem das was sagt.



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Tinchen
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« Antwort #12 am: 14.07.07, 17:06 »

Hi Severine,

meiner hatte auch schon mehrere HGEs. Ich habe alles ausprobiert aber trotzdem wurden die Abstände immer kürzer. Aber beim Plocki bist Du ja super aufgehoben  Grinsend. Meiner wurde dort deswegen operiert und danach hatte ich nie mehr Probleme mehr. (Bin immer 200km dort hingefahren.) Aber mit Geduld und viel Zeit kommst Du sicherlich um eine OP rum.

LG Tinchen

PS: Irgendwo gab es auch mal eine alte Box zu dem Thema.
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Severine
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« Antwort #13 am: 14.07.07, 19:55 »

@Tinchen
Wieso war das bei deinem so oft?
Hatte er was am Gelenk? Also Knochen? Ich kenne das mit den OP's bei der HGE eigentlich eher selten....also das man das echt selten macht, wenn der Knochen unrund ist oder so....oder bin ich da falsch informiert?

Die Frau S. sagte wenn die Entzündungen von Knochenveränderungen kommen, dann ist das nicht so gut weil es sich immer wieder entzündet. Meiner hat gar nichts.....

Mein Pony hatte vor 3 Jahren eine HGE.....seither ist sie aber wieder total fit. Aber das hat auch sehr lange gedauert.

Ich verlass mich auf diese Klinik, denen vertraue ich auch, ich mach es immer so wie der TA sagt, hab bisher auch immer nur gutes von der Klinik gehört, bin da jetzt 2 Jahre und war immer super beraten.
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Tinchen
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Beiträge: 315


« Antwort #14 am: 14.07.07, 20:59 »

Hi Severine,

meiner hatte hinten Spat. Das ging leider ziemlich lang und natürlich auch auf die Vorderhufe. Damit er endlich wieder zum Laufen kam (er hatte hinten eine Spat- und eine Ringbandop und musste deswegen fast ein Jahr pausieren) habe ich mich ziemlich schnell für eine OP entschieden weil die Abstände immer kürzer wurden und die Spritzerei ja auf Dauer nicht das ware ist. Es wurde arthroskopisch geglättet (waren also schon Veränderungen da). Da stellte sich doch eine massive Entzündung raus und der Plocki meinte dass hätten wir nie anders wieder hinbekommen. Das hat man sehr gut im Film sehen können. Danach hatte ich nie mehr Probleme damit. War sicherlich eine Ausnahme und soll Dich nicht beunruhigen. Will damit nur sagen dass es immer noch eine Alternative gibt, falls es Deinem Hotte auf Dauer nicht besser geht.

Leider bekam er dann doch noch eine richtige Huftollenentzündung, aber das ist eine andere Geschichte. (Hatte dann zu guter letzt doch vier OPs). :-( Mitterweile erlebt jedoch mein Pferd seine zweiten Frühling und ist ihn Frührente. Reite nur noch freizeitmäßig.

Jedoch würde ich sicherlich mal an die Ursachenforschung gehen. Zu viel auf der Vorhand? Falscher Beschlag? Und vor allem musst Du Geduld haben.

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