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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  Lahmheiten und Beinprobleme aller Art (Moderator: Bantu)  |  Thema: Lahmheit 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Lahmheit  (Gelesen 1274 mal)
Lucca
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Beiträge: 3


« am: 03.06.07, 11:06 »

Im Februar dieses Jahres fing mein Pferd re an zu lahmen. Röntgenbilder, Leitungsanesthesie, Hyaloron, bis hin zum Klinikaufenthalt ergaben keine eindeutige Diagnose. Ich muss dazu sagen, das mein Pferd vor dem Klinikaufenthalt nur noch auf einem Bein stehen konnte.....Die Tierärzte schlossen Rehe aus, da es ein sehr untypischer Verlauf wäre, zumal nur einseitig In der Klinik bekam sie einen Spezialbeschlag, Schmerzmittel und wurde radikal auf Diät gesetzt so dass es ihr dann besser ging. Ganz im Gegensatz zu den Aussagen der Tierärzte geht mein Hufschmied nicht davon ab, dass meine Stute Rehe hat..Die Tierärzte sagen sie hat keine Hufbeinabsenkung (lt. Röntgenbilder), der Hufschmied sagt sie hätte Hufbeinabsenkungen und ich soll sie nur schonend im Schritt reiten. Sie lahmt inzwischen nicht mehr, kommt täglich 2 Std. auf die Weide, steht weiter auf Diät und ich bin inzwischen völlig verunsichert. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?Huch??  Ärgerlich Ärgerlich Wäre für jede Antwort dankbar. Lucca
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Bantu
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« Antwort #1 am: 03.06.07, 11:11 »

Lass einen Borreliose-Test machen.

Ich kenne einen lahmenden Hund, der röntgen- und ultraschallmäßig durchgecheckt wurde, ohne dass die TÄ irgendetwas gefunden hätten. Vor einiger Zeit konnte er ganz plötzlich überhaupt nicht mehr aufstehen. Blutuntersuchung auf Borreliose war positiv. Nach einer massiven Antibiotikabehandlung geht es ihm wieder gut. Die undefinitierte Lahmheit ist laut TA auf die Borreliose zurückzuführen.
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Lucca
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Beiträge: 3


« Antwort #2 am: 03.06.07, 12:08 »

ein Borriliose Test wurde gemacht, war alles o.k. Hab eigentlich alles untersuchen lassen was es gibt.....
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Ishe
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Beiträge: 212


« Antwort #3 am: 03.06.07, 18:12 »

Mein Pferd hatte drei Reheschübe nur auf einem Bein! Muß also nicht heißen, daß es keine Rehe ist!
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carienchen
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Beiträge: 2097



« Antwort #4 am: 21.07.07, 12:59 »

Hallo!
Wie ist Dein Pferd denn auf die Leitungsanästhesie angesprungen??? Mein 10j Wallach hat eine ganz ähnliche Krankengeschichte. In der Klinik wurden ebenfalls Röntgenbilder und Leitungsanästhesie gemacht, ebenfalls ohne konkreten Befund! Der Tierarzt tippte daraufhin auf Huflederhautentzündung. Er hat jetzt Spezialbeschlag (gute 180€ alle 7 Wochen  Schweigend) mit Gummisohle und darf nur so auf die Weide, dass er nicht tobt. Damit haben wir es innerhalb von 6 Wochen soweit in den Griff gekriegt, dass er im Schriff klar lief und nur im Trab etwas hinkte. Besserung war aber jede Woche zu sehen. Letzte Woche ist er dann aus dem Stall ausgebrochen und die ganze Nacht mit seinen Kumpels über die Wiese gelaufen, danach war er wieder Stocklahm! Jetzt geht es aber schon recht schnell wieder aufwärts!
Kann es bei Deinem Pferd etwas ähnliches sein? Die Symptome sind ähnlich wie bei Rehe, allerdings nur auf einer Seite. Wobei, wenn man den Huf betäubt hat, ging er auch auf dem anderen Lahm, nur nicht ganz so schlimm!
Ach ja, Leitungsanästhesie war bei ihm stark verzögert, Lahmfrei war er erst nach 45 Min....
Hoffe ich konnte ein bisschen helfen und alles gute für Euch,
Carina
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Nattrun
reiten kann man die auch?
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Beiträge: 1396



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« Antwort #5 am: 21.07.07, 13:54 »

Wenn Du Hufrehe als massive Durchblutungsstörung interpretierst, die die Lederhaut reizt - dann könnte sowas durchaus hinkommen.
Die Hufrehe ist eine Stoffwechselkrise im fein verästelten Durchblutungssystem des Innenhufs, in etwa vergleichbar mit einem Herzinfarkt, der auch mit großen Schmerzen einhergeht.
Vor allem, daß es Deinem Pferd mit Diät besser geht, macht mich stutzig.
Würde mich hier auf die Ausage des Hufschmiedes eher verlassen ..
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Wen kein Bangen mehr beschwert,
frei von hinnen reitet.
Heil führt ihn auf seinem Pferd,
Glück die Zügel leitet.
(Bischof Jón Arason, 1550)
 
Lucca
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Beiträge: 3


« Antwort #6 am: 21.07.07, 16:11 »

Hallo!
Wie ist Dein Pferd denn auf die Leitungsanästhesie angesprungen??? Mein 10j Wallach hat eine ganz ähnliche Krankengeschichte. In der Klinik wurden ebenfalls Röntgenbilder und Leitungsanästhesie gemacht, ebenfalls ohne konkreten Befund! Der Tierarzt tippte daraufhin auf Huflederhautentzündung. Er hat jetzt Spezialbeschlag (gute 180€ alle 7 Wochen  Schweigend) mit Gummisohle und darf nur so auf die Weide, dass er nicht tobt. Damit haben wir es innerhalb von 6 Wochen soweit in den Griff gekriegt, dass er im Schriff klar lief und nur im Trab etwas hinkte. Besserung war aber jede Woche zu sehen. Letzte Woche ist er dann aus dem Stall ausgebrochen und die ganze Nacht mit seinen Kumpels über die Wiese gelaufen, danach war er wieder Stocklahm! Jetzt geht es aber schon recht schnell wieder aufwärts!
Kann es bei Deinem Pferd etwas ähnliches sein? Die Symptome sind ähnlich wie bei Rehe, allerdings nur auf einer Seite. Wobei, wenn man den Huf betäubt hat, ging er auch auf dem anderen Lahm, nur nicht ganz so schlimm!
Ach ja, Leitungsanästhesie war bei ihm stark verzögert, Lahmfrei war er erst nach 45 Min....
Hoffe ich konnte ein bisschen helfen und alles gute für Euch,
Carina
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