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Autor Thema: Literaturempfehlungen  (Gelesen 4207 mal)
Corali Seifert
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« Antwort #15 am: 09.06.07, 15:37 »

Hai Presto,
darf ich fragen wo du deine Ausbildung machst? Ich habe sie in der Schweiz gemacht.
Ciao  Smiley
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Presto
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« Antwort #16 am: 09.06.07, 16:29 »

beim Kuratorium, Schweiz wollte ich nicht, auch wenns in Bayern weiter verbreitet ist...
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Corali Seifert
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 35



« Antwort #17 am: 09.06.07, 17:33 »

Habe auch schon mit dem Gedanken gespielt diese Ausbildung auch noch zu machen... zumal das DKThR nach meinen letzten Inforamtionen dabei ist diese Ausbidlung Richtung staatl. Anerkennung zu bringen... allerdings dann mit einer größeren Anzahl an Stunden.
Bin ja mal gespannt....
Wir (mein Arbeitgeber)sind Mitglied im Kuratorium und werden schon mitbekommen wenn sich was ändert.
HAst du schon etwas von dieser FATP gehört, die Arbeitsgruppe, die an den Rcihtlineien für die Ausbildung arbeitet? In dem sind Vertreter der untersch. Ausbildungsanbieter vertreten.
Schönes Wochenende noch
 :)Ciao
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Presto
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Beiträge: 1030



« Antwort #18 am: 10.06.07, 08:21 »

muss ich mal googeln  Zwinkernd
ich hab mal nur ganz erschrocken in einer Pferdezeitschrift was gelesen, dass es eine gäbe die irgendwas staatlich wäre, hab ich aber noch nicht 'überprüft'... Beim Kurs hab ich mal gefragt. Das ist wohl nicht so leicht mit der Anerkennung.
Das war aber mit ein Grund warum ich zum Kuratorium bin  Zwinkernd
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FYLGJA
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« Antwort #19 am: 11.06.07, 12:38 »

Hallo Ihr zwei,

nein, es gibt noch keine staatliche Anerkennung,. Dazu müßte es erstmal einen Berufsverband geben, der Ausbildungsrichtlinien aufstellt und bis die dann staatlich anerkannt würden... ich denke, das werden wir nicht mehr erleben !  Augen rollen Zunge
Die FATP ist ein Zusammenschluß verschiedener Ausbildungsträger, die seit ein paar Jahren auf einen gemeinsamen Nenner kommen wollen. Nicht mehr und nicht weniger ! Also keine Panik !!! Wir haben uns zB. bisher noch nicht entschlossen, mit unserer Ausbildung da mitzumachen, warten erstmal ab...  Zwinkernd

Soweit. Ich rate allen die Ausbildung da zu machen, wo ihnen Inhalte, Ausbildungsanbieter, usw. am meisten zusagen und wo die Ausbildungen und damit die Ausbildungserfahrungen seit vielen, vielen Jahren bestehen. Und nicht wo es am einfachsten, günstigsten oder auch vielleicht irgendwann mal am 'anerkanntesten' ist...  Augen rollen Zwinkernd Wer weiß das alles ?!? Huch

Nichts desto trotz beobachte ich den Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren auch mit Sorge. Augen rollen Es spriessen immer mehr unqualifizierte 'Ausbildungen' und 'Ausbilder' aus dem Boden, da kann sich kaum ein Interessierter wirklich durchfinden...  Zunge Das ist sehr schade und tut dem Berufsbild des/der ReitpädagogIn/ReittherapeutIn sicherlich überhaupt nicht gut !!! Ärgerlich

Aber das ist ein anderes Thema. Das dazu erstmal von mir.

Herzlichen Gruß, Anne von Hof FYLGJA (... die ihre Ausbildung vor 18 Jahren beim FöKr gemacht hat)

« Letzte Änderung: 24.07.07, 21:50 von FYLGJA » Gespeichert

Highlandponies - the versatile breed !
Aleike
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« Antwort #20 am: 11.06.07, 14:27 »

Auf jeden Fall muss folgendes in dem Diplom vorkommen:
   Mensch – Pferd – Beziehung
   Wirkung des Reitens auf den („normalen“) Reiter
   Kommunikation und Interaktion Mensch – Pferd

Dr. Ina Sommermeyer: "Pferdeschule - Menschenbildung"
(oder andersherum?)

Wenn ich mich recht erinnnere, ist sie Psychologin oder Psychotherapeutin, arbeitet jedenfalls mit reitenden Klienten/Klienten und Therapiepferden und hat (auch) aus dieser Erfahrung ein ausführliches Buch mit viel Text und wenig Bildern für interessierte Reiter geschrieben, wo sie aus diesen Erfahrungen schöpft.

Sie spricht über typische Reitthemen, wie z.B. Losgelassenheit, Schwung, ..., mit Blick jeweils auf Pferd und Reiter, und darüber, wie die allgemeine Lebenshaltung des Reiters das Reiten und das Pferd beeinflusst und umgekehrt wie Lerneffekte beim Reiten sich im sonstigen Leben auswirken können.
Klingt vielleicht ein bisschen banal, wie ich es jetzt beschriebe, ist aber lohnend.

Ich bin zwar reittherapeutisch unbeleckt, vermute, es könnte für Dich ergiebig sein.
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Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)
Corali Seifert
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« Antwort #21 am: 12.06.07, 23:23 »

Hallo Fylgja,

die Sorge kann ich nur mit dir teilen... gibt schon am Bodensee ein Institut und nehmen schweine viel Geld für die Ausbildung... kann natürlich nicht einschätzen wie gut die Inhalte sind... Papier ist geduldig... und die Parxis sieht meistens anders aus.
Kennst du evtl. jemand der Kurse beim... Mist wie hießen die nochmal.... Ithp... oder so... werde nochmal nachschauen.
Am Niederrhein gibt es auch wieder was...
scheint eine Marktlücke zu sein... Traurig
Sicherlich ist es gut eine Ausbildung bei den Verbänden zu machen die bei der FAPT mitarbeiten.
Ich selber bin im Trab e.V. - Verband der Reitpädagogen und Therapeuten im Großraum München und unterstütze die Qualitätssicherung sehr.

Das mit der staatl. Anerkennung meinte ich nicht als Frage sond als Info die ich von einer Person bekommen habe, die gerade die Ausbild am Kuratorium macht... es scheint Bestrebungen in die Richtung zu geben von Seiten des Kuratorium.... aber wer weiß wie lange das dauert. Augen rollen

Also gute Nacht... Zwinkernd
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silence
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« Antwort #22 am: 13.06.07, 14:46 »

Hallo Andelino,
es gab früher einen Mann, wer die schwierigste Pferde die Hohe Schule beibringen könnte. Dieser Mann (1796-1873) war bis 1855 ganz gesund. Im Jahr 1855 eben hat er einen schweren Unfall erlitten sodas er enorm behindert geworden war: er hat seine Beine fast nicht mehr benutzen können und man hat ihm die Hände und Arme "operiert" sodas er könnte weiter ein paar Zügel halten.
Ab dieser Zeit sind seine Pferde noch schöner, noch leichter gegangen.
Warum?Weil er hatte die Légèreté -die Leichtheit - endeckt.
Vor ein paar Jahre, eine Reiterin ist während der Newyorker Turnier, vor ca 10.000 Leuten, eine Pferd in der Hohe Schule nach der Methode diesen Mann geritten. Alles war dabei was die Hohe Schule im Schritt, Trab ,Galopp und Rückwärtzrichtung bitten kann!
Ja, was ist besonderes dabei?
Diese Reiterin ist ab der 1. Lindenwirbel quergelähmt.
Wie heißt aber schon diesen Mann?
Hat vielleicht jemand, der sich mit Therapeutisches Reiten beschäftigt, schon davon gehört?
Ach ja! Ich weiß es wieder!
Der Mann heißt Francois Baucher.
(Eine gute Übersetzung von seiner Methode -von ein Schüler von ihm, sehr gut beschrieben:Faverot de Kerbrecht- ist bald erhältlich, wenn genug Interessanten für dieser neuer Übersetzung da sind.).
Sehen auch das Werk von J.C. Racinet.
Sozialpädagogisch gesehen her, ist es ,finde ich, interessant zu heraufinden warum, überhaupt, dieser Methode kaum oder wenig eingesetzt ist . Ich kann sogar so fragen: warum, bis in höchstem Niveau (Paralympic) , "man" sich -als TRAINER- dagegen wehrt?
Sehr ungerecht finde ich, für alle diesen wervoller Reiter(ine)n.
Oder was denkst Du?
L.G.silence
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"Die Natur ist an glückliche Menschen interessiert" Bärbel Mohr
Presto
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« Antwort #23 am: 13.06.07, 14:56 »

ui, sehr spannend!
Also je schneller je mehr bei Olms vorbestellt wird meinst du?
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silence
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« Antwort #24 am: 13.06.07, 18:03 »

nee nee...aber jetzt weiß Du es ;-)
lgp
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"Die Natur ist an glückliche Menschen interessiert" Bärbel Mohr
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