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Neuestes Mitglied: ardana
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Autor Thema: Die AAvG Box - Anti-AvG  (Gelesen 16589 mal)
geolina
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« Antwort #105 am: 07.09.06, 09:08 »

*g* also wenn ich ehrlich sein soll - ne galopppirouette ist für mich echt eine augenweide, wenn sie schön ausgeführt wird, dagegen ein spin für mich immer ein wenig schlimm anzusehen, weil ich eben an die armen beinchen der pferde denken muss Zwinkernd (beine haben die wenigsten quarter - nur so steckerle)

aber was soll es.

jaja, die gute alte zeit - übrigens - in der kür durfte früher der schritt weggelassen werden - wenn das pferd da zu sehr trippelte oder den takt verlor....waren schon pfundskerle die reiter früherer zeit - die haben sich das schrittreiten einfach erspart, wenn der zosse beim abreiten so gequält wurde, dass an schritt nicht mehr zu denken war.  Augen rollen die reiter haben dann dennoch mit ihren schrittlosen küren gewonnen. ein schelm, wer denkt, dass es früher vielleicht auch nicht nur um ehre und die gesundheit des pferdes ging.

deshalb merke: nicht jedes alte bild ist gut, weil es ein altes bild ist und nicht immer ist die oberlinie deswegen nicht da, weil gut geritten wurde *g*

alex
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Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.

Henry Ford
winston
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« Antwort #106 am: 07.09.06, 09:22 »

Natürlich war die "gute, alte Zeit" nicht ganz so idyllisch. Damals gab es auch miserable Reiter. Aber wenn ich halt diese Reiter von damals (ach, übrigens Lillebror, der Heinz Pollay war mit vielen Pferden über mehrere Jahrzehnte erfolgreich, später auch noch international tätiger Richter) mit denen von heute vergleiche, dann liegen da Welten zwischen. Ich glaube, ein Josef Neckermann hätte keine Probleme damit , einen Salinero in einer Prüfung fein und sensibel zu reiten. Aber ob eine Anky van Grunsveen mit Asbach zurechtgekommen wäre? Da hätte ich meine durchaus berechtigten Zweifel.
Die heutigen Reiter benötigen das damals erforderliche Können ja nicht mehr, weil die Pferdezucht im Hinblick auf Reitpferde-Eigenschaften Enormes geleistet hat.
Eine der wenigen Reitpferderassen vor dem Weltkrieg war der Ostpreusse, alle anderen, uns heute so bekannten Sportpferderassen wie Oldenburger, Holsteiner, Hannoveraner und wie sie alle heissen,  waren Arbeitspferde.
Und da liegt für mich eben der große Unterschied.
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geolina
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« Antwort #107 am: 07.09.06, 09:39 »

hallo,

@winston - klar ist da der unterschied.

aber es wurden früher schon mehrere medaillen mit ausgeliehenen pferden erritten. heute gibt es das ja nur noch im distanzsport Zwinkernd

das kam daher, dass profis nicht an der olympiade teilnehmen durften, also haben die ihre spitzenpferde von anderen vorstellen lassen, die davor zwar mit dem pferd trainiert haben, aber eben nur die bedienelemente erlernen brauchten  Cool wenn man das so sagen darf.

ich bleibe dabei - soooooooo rosig war es damals nicht. (und damit meine ich alle damalse *ggg* auch die barocken, klassischen, und vor und nachkriegs-damalse - und ja, ich weiss, dass es diesen plural nicht gibt)

alex
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Henry Ford
terra
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« Antwort #108 am: 07.09.06, 11:29 »

ich bleibe dabei - soooooooo rosig war es damals nicht. (und damit meine ich alle damalse *ggg* auch die barocken, klassischen, und vor und nachkriegs-damalse - und ja, ich weiss, dass es diesen plural nicht gibt)

Hast meine vollste Unterstützung, alex

lg
ed
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perdita
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Pfostensetzer


WWW
« Antwort #109 am: 16.09.06, 10:18 »

forsch such wühl

hab was gefunden  Grinsend





das untere gezeichnete bld ist ein beispiel für starken trab

oben das erinnert mich ein bischen an den brenderdingsda ist aber schon jahre vorher entstanden  Augen rollen

das mitlere steht für schrit am hingegebenen zügel.

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felis
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« Antwort #110 am: 16.09.06, 22:00 »

Im übrigen bejammert schon Steinbrecht in seinem Gymnasium den Niedergang der Reitkunst (und der ist glaube ich so 1880 gestorben).  Cool
Eigentlich wollte ich in diesem Thread n9ix schreiben, weil mich schon der Titel stört. Aber Lillebrors statement muss ich unbedingt ergänzen:
Im Werk des wohl bekanntesten Reitausbilders überhaupt findet sich das statement (frei wiedergegeben)
"Die Leute heutzutage haben überhaupt keine Zeit mehr. Sie verheizen ihre Jungpferde statt sie schonend auszubilden...."
Und bevor ihr jetzt lang rumrätselt. Der Reitmeister ist F.R, de la Gueriniere, das zitierte Buch erschienen im Jahr 1735.  Grinsend Zunge
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chaps
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chaps , sorry not gloved


« Antwort #111 am: 26.09.07, 17:28 »

hi there,
wo hier die alten meiter zitiert werden.
ich wär da vorsichitig (der pllay sieht schön aus auf den fotos , allerdings wird er manchmal auch mit herrn oppeln bornekoswsky auf den  vewechselt). Ein Bild sagt fast nix. Ich bin stolze besitzerein eines videos der alten meister, auf em video kochendie auch nur mit wasser. Einer über den gustav rau schreib: der reiter mit dem begnadetem sitz o.ä. sagre mir selbst heute wird besser geritten.

Bitte nicht nur anky kritisieren, auf der wm war zumindest auch ein deutsches Paar , bei dem Pferd während der Passage striche mit den hinterbeinenin den Sand zog. Peinlich,
lg
chaps
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Die Kunst des Reitens liegt im Nachgeben
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