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748941 Beiträge in 5145 Themen von 5169 Mitglieder
Neuestes Mitglied: Miro
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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  vom Boden aus... (Moderator: ahpe)  |  Thema: Longieren nach der ARR Methode von K. Schöneich 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Longieren nach der ARR Methode von K. Schöneich  (Gelesen 13166 mal)
Waddington
pssst...Hafiträumtnoch
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« Antwort #15 am: 16.08.04, 23:27 »

Jetzt mal die Frage an diejenigen, die es schon kapiert haben:

Mein Hafel schiebt sehr stark mit dem rechten HB, dabei tritt er recht weit nach innen rein (auf der rechten Hand) oder tritt auf der Außenseite eben recht weit nach außen. Das hat zur Folge, dass das linke HB beim Kreisbogen etwas kürzer tritt und scheinbar mehr unter den Schwerpunkt. Linke Hand sieht oberflächlich betrachtet rund aus, rechte Hand bricht er oft über die äußere Schulter aus, oder schiebt sich quasi mit rechts um den Kreisbogen rum.

Tendenz beim Reiten und beim Longieren gleich.

So, jetzt die eigentliche Frage:
Wie würde Schöneich in den Bewegungsablauf eingreifen, damit das linke HB mehr Aktivität zeigt und das rechte HB besser unter den Schwerpunkt tritt, ohne dass das Pferd über die linke Schulter ausfällt??

Wenn es jemand beschreiben könnte, wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Annette
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wolkennavigator
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« Antwort #16 am: 17.08.04, 08:15 »

Hallo Annette!

K. Schöneich longiert immer in einem Longierzirkel, damit das Pferd eben nicht mit der HH oder der Schulter nach aussen ausweichen kann und eine Begrenzung hat! So wie Du es beschrieben hast (zumindest habe ich beim lesen das Gefühl) longierst Du frei, also ohne äussere Begrenzung, oder irre ich mich da!!
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Ein Pferd galloppiert mit seiner Lunge,
hält durch mit seinem Herzen,
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hippozippo
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« Antwort #17 am: 17.08.04, 13:18 »

Hallo Anette!
Er würde die Begrenzung der Bande zur Hilfe nehmen und das Pferd dann im Hals vermehrt abstellen. aber bitte auf beiden händen!!!
Die "schlechte" Hand wird erst dann besser, wenn die "gute" Hand noch mehr Last aufnimmt bzw. unter den Schwerpunkt tritt!

wir haben zwar auch einen Longierzirkel, ist aber für diese Art des Longierens eigendlich auch zu groß (puhh früher war er mir immer zu klein... so ändert sich halt alles Grinsend) Da haben wir 3 richtige Ecken und eine abgerundete, in die verkrümel ich mich immer wenns Pferdi mal nicht so richtig mitmacht bzw wenn ich lange nicht nach schöneich longiert habe!
Aber es klappt auch kganz gut in unserer Halle, da geht ich dann wohl auch immer in eine Ecke und lauf dann noch ein Stück an der Bande mit um ihn zu begrenzen!
Wenn der Bursche sich dann fügt longiere ich ganz frei in der Zirkelmitte (in der Halle) und er läuft dann so wie es sein soll!

Aber das mit den Muskeln ist doch echt "ein Wunder", ne!!?? Das muß man gesehen haben um es zu glauben Lächelnd

So long
Hippozippo
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wolkennavigator
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« Antwort #18 am: 17.08.04, 14:18 »

@hippozippo: Das mit den Muckis ist echt fast nen Wunder, wenn ich das Pferd damals nicht mit eigenen Augen vorher und nacher gesehen hätte, hätte ich jeden der mir das erzählt hätte als Spinner abgetan  Grinsend!
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hippozippo
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« Antwort #19 am: 18.08.04, 13:24 »

@wolkennavigator:
ging mir niicht anders Grinsend. Ich hatte den AHJA-Effekt allerdings noch bei Schöneichs! Da kam an unserem ersten We ein Pferd an, der sah aus wie frischem vom Schlachtpferdetransport gesprungen! Am nächsten WE war der schon nicht mehr wiederzuerkennen Schockiert
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Frisby
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« Antwort #20 am: 13.09.04, 22:25 »

Ich hatte mein Pferd vor zwei Jahren bei ihm und kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen. In dem Stall geschehen kleine und große Wunder  Smiley Mein Pferd war dort wegen starker Rückenschmerzen, angenäherten Dornfortsätzen, Taktunreinheiten und fehlender HH- und Rückenmuskulatur. In der Klinik hatte man der Vorbesitzerin gesagt, dass das Pferd nur noch bedingt reitbar ist und sein Leben lang viel longiert werden muss.
Nach zwei Wochen im Zentrum war aus meiner unförmigen, schlappen Weidetonne ein Muskelprotz mit Ausstrahlung und Selbstbewußtsein geworden. (muss dazu sagen, dass das Pferd sowieso schnell an Muskulatur gewinnt) Nach vier Wochen haben wir ihm einen neuen, gut angepassten Sattel aufgelegt, und ich konnte aufsitzen. Von Rückenschmerzen keine Spur mehr. (und das ist auch bis heute so geblieben)
Allerdings hab ich mein Pferd dort noch als leichten Fall angesehen. Dass man Rückenschmerzen weglongieren kann, ist ja kein Geheimnis. Aber ich hab da andere Pferde gesehen...... Hahnentritt, Lahmen auf vier Beinen, eine Stute konnte sich nicht mehr hinlegen, in der Klinik meinte man "Ataxie". Da waren Pferde die psychisch total durch den Wind waren, nur noch scheuten oder keinen Schritt mehr vorwärts gingen usw. usw. Am beeindruckendsten war die tragende Stute, die sich eben nicht mehr hinlegen konnte (geschweige denn geritten werden) und quasi auf vier Beinen lahmte. Nach vier Wochen lag sie wieder, die Lahmheit war so gut wie weg und es schien nichts dagegen zu sprechen, dass sie nach der Geburt wieder geritten werden konnte.
Was ich auch sehr gut finde: die kümmern sich da um alles. Es geht eben nicht nur um die Ausbildung, sondern das gesamte Pferd wird durchgecheckt. Zähne, Hufe, Futter, Sattel (ganz wichtig) Blutbild usw. Alles in allem ist es zwar teuer hat aber wirklich Hand und Fuß.

Naja, ansonsten gebe ich hippozippo recht. Schöneich ist nicht ganz einfach im Umgang und seine Lebensgefährtin fand ich fast noch schlimmer   Augen rollen Es sind einige Sachen blöd gelaufen im menschlichen Umgang, so dass ich mich nach dem Aufenthalt entschieden hab, mir einen anderen Ausbilder zu suchen. (allerdings auch aus dem Grund, weil ich einen RL brauchte, der nicht 600 km weit weg ist)  Meinem Pferd hat er aber super geholfen. Ich kanns nur weiter empfehlen - den Pferden tut man damit wirklich etwsa Gutes.
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HappyDigit
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« Antwort #21 am: 15.09.04, 14:20 »

...kann mich HippoZipppo, Wolken... und Frisby in jeder Hinsicht anschliesslich. Mein Pferd war vor 4 Jahren für 6 Wochen im ARR. Übrigens für meinen Geschmack ein ganz tolle Anlage. Mein Araber hat leider einen massiven Senkrücken, musste gezielt Muskulatur aufbauen und mehr über den Rücken gehen. Schöneich wurde mir von meinem Sattler empfohlen (Voss aus Kamp-Lintfort).  Und es hat funktionert. Mein Pferd ist seitdem gut gymnastiziert und BEDEUTEND rittiger, hat fast schon ein bisschen Dressurtalent entwickelt. Ich habe die Methode bis heute beibehalten, longiere 1x die Woche.

In der Tat finde ich Schöneich im Umgang SEHR schwierig. Habe selten einen dermassen von sich überzeugten Menschen kennen gelernt. Der lässt wirklich keine anderen Götter neben sich gelten. Kann mit kritischen Rückfragen nur schwerlich umgehen.

Aber das Longieren funktioniert, das gibts nix.
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Cinnamon
Potentiallosengaulverbieger
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« Antwort #22 am: 15.09.04, 18:27 »

da die schöneichmethode wohl auch nur mit wasser kocht und sich mit den üblichen themen wie zb. "schultern anheben" beschäftigt, möchte ich gerne wissen, wie sich die krassen vorher-nachher unterschiede erklären - wird einfach intensiver gearbeitet als es unsereins freizi in seiner knapp bemessenen zeit schafft und lust hat (wer geht nicht lieber ins gelände bummeln?  Lächelnd ) oder steckt doch mehr dahinter?
habe bei meinem blüterchen schon fast jede hoffnung aufgegeben, dass es eines tages doch nochmal sowas wie einen dressurhals bekommt...
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Tradition does not make a statement true. Hans Senn
lastunicorn
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« Antwort #23 am: 16.09.04, 14:06 »

Hallo zusammen !

Falls Interesse besteht :  vom 5. - 7. November findet nördlich von Hamburg , in Wiemerskamp , ein Longierkurs mit Klaus Schöneich statt.

Genauere Infos bei Silke Reclam ( 0171 6259935 oder 040 4203262 ) oder bei Silvia Harlandt ( s.harlandt@grafoservice-gmbh.de  oder 0171 9381584 )
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benito
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Beiträge: 17


« Antwort #24 am: 16.09.04, 15:13 »

@hippozippo: steht deine Idee mit dem Video aufnehmen nach? Dann würde ich mir das auch gerne ansehen (Köln/Aachen ist schon ganz schön weit). Auf der Seite steht aber auch, dass ein Kurs in Berlin stattfindet. Mal sehen, ob ich da zusehen kann.
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Frisby
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« Antwort #25 am: 16.09.04, 22:28 »

@cinnamon: wirklich beantworten kann ich Dir Deine Frage auch nicht, aber wirklich "intensiv" im Sinne von viel werden die Pferde nicht gearbeitet. Neue Pferde mit großen Problemen werden am anfang nur 10 min am Tag longiert. (die Pferde sind danach wirklich ko, haben auch oft Muskelkarter usw.) Und länger als 20 min wird nie longiert. Von daher muss da schon mehr dran sein. Schöneich sagt, dass seine Gymnastizierung so tiefgehend ist, dass sie sogar Stoffwechselprozesse beeinflusst und ich denke, dass da was dran sein kann. Mein Pferd war ziemlich schlapp als er dort hin ging, sah irgendwie nicht gut aus, roch ein bißchen komisch usw. Als ich ihn nach zwei Wochen wiedersah, war er energiegeladen mit glänzendem Fell und wachen Augen. Das war schon sehr erstaunlich.
Ansonsten kenne ich kaum Ausbilder die sich besonders viel mit "Schulteranheben" und Geraderichten beschäftigen. Bei den Klassikern findet man die zwar eher als bei den FN´lern, aber die Bedeutung die Schöneich dem Geraderichten einräumt (er stellt es an den anfang der Ausbildungsskala, noch vor Takt und Losgelassenheit!) , das findet man in der Form sonst nirgends. Ob er damit recht hat.....keine Ahung. Ich bin kein bedingungsloser Schöneichfan, aber wenn man gesehen hat, was er bei den Pferden bewirkt und wie sehr er hoffnungslosen Fällen hilft, dann fällt mir dazu nur der Satz ein "wer heilt hat recht" 
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Schnett
die mit den Haffis flüstert
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« Antwort #26 am: 17.09.04, 11:06 »

Hallo zusammen !

Falls Interesse besteht :  vom 5. - 7. November findet nördlich von Hamburg , in Wiemerskamp , ein Longierkurs mit Klaus Schöneich statt.

Genauere Infos bei Silke Reclam ( 0171 6259935 oder 040 4203262 ) oder bei Silvia Harlandt ( s.harlandt@grafoservice-gmbh.de  oder 0171 9381584 )

Weist  du evtl auch genaueres?
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Gönnen können ist eine Kunst denn neiden kann jeder
lastunicorn
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« Antwort #27 am: 17.09.04, 13:27 »

leider nicht wirklich, ( bin nicht der Organisator ) außer daß wohl nur noch Zuschauerplätze frei sind. Aber am besten bei den beiden mal nachfragen
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hippozippo
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Beiträge: 42


« Antwort #28 am: 20.09.04, 13:36 »

@cinnamon:
Lt. Schöneich bewirkt die vollkommenen Losgelassenhait der Muskulatur das enormen Wachstum! Da die Muskeln so an- und abspannen können wie sie von Natur aus sollen, können sie ihre Größe auch schneller der "Arbeit" anpassen.
Dadurch ensteht dann der positive Nebeneffekt, das der gesamte Organismus so verstoffwechselt wie er sollte! Alle Nähwerte werden besser verarbeitet und ausgebeutet und somit auch wieder possitiver Einfluß auf das Muskelwachstum ausgeübt.
Alles klar Lächelnd Zwinkernd??

Das mit dem Video werde ich sicher noch machen, nur longiere ich bereits ein Pferd seit einiger Zeit und da habe ich leider das Anfangsstadium nicht mitgefilmt. Evtl finde ich aber im stall noch ein neues "Opfer" was dann zum filmen herhalten muß!

So long
Hippozippo
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LailaKind
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Positiv Denken, am Ende wird doch Alles gut


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« Antwort #29 am: 21.09.04, 12:35 »

Hallo

Es war mal irgendwann die Rede von einem Buch von K.S. Hat das jemand zufällig.

Kann mir vielleicht auch einer - ich weiß, dass ist bestimmt nicht einfach - erklären, wann das Pferd  bzw. woran man sieht, dass das Pferd die Schulter zurück nimmt und wo geau man die Schulter an ticken sollte.

Ich hoffe ich krieg mal irgendwann die Kohle zusammen und kann mal ins ARR-Zentrum. Obwohl das alles ziemlich weit weg von mir ist. kennt vielleicht irgendjemand irgendjemanden, der schon mal bei K.S. war oder der Kurse organisiert. Ich wohne im HSK.

Liebe Grüße

Meli

P.S.. Am dem Viedeo wäre ich sehr interrsiert.
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