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Rübe
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Beagle-Petra
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Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Thema: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?! (Gelesen 5321 mal)
Lacona
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #195 am:
02.02.12, 19:26 »
Zitat von: carienchen am 02.02.12, 17:54
Vermutlich wird sie diese Box schliessen weil sie derartige "Ausbildungsmethoden" zumindest in gewisser Weise für durchaus akzeptabel hält.
Ohne Beagle-Petra und ihren Umgang mit dem Pferd persönlich zu kennen, ist das eine gewagte Vermutung.
Sie hat in keinem ihrer Posts geschrieben, daß sie diesen Umgang mit den Pferden akzeptiert, selber praktiziert oder sogar gutheißt.
Sie hat nur sehr sachlich die Hintergründe erklärt, die zumindest mir geholfen haben, die Denkweise zu verstehen, die zu diesen Trainingsmethoden führt.
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Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg.
(Peter Fox)
Maltez
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Maltez - aus Erfahrung gut!
Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #196 am:
02.02.12, 20:39 »
Leute, ich hatte heute ein 4-Augen Gespräch mit Trainer B! Er hat mich gefragt, ob ich mal 2 Minuten Zeit für ihn hätte - selbstverständlich! Er machte in freundlichem Ton deutlich, daß er hier Trainer wäre, das ein Trainingsstall, der Trackt in dem mein Pferd stünde sein Trackt und wie er handhabe hätte alles seinen Sinn. Er fände es nicht in Ordnung, daß ich hinter seinem Rücken über seine Methoden herziehen würde (da hat er Recht!) und Fotos machen. Gestern hab ich nämlich einen Hengst fotografiert, der fast 4 Stunden lang mit Kopf - sagen wir mal - sehr hoch hing. Eine andere Englischreiterin hat sich darüber auch aufgeregt und ihn wohl angesprochen. Keine Ahnung, wie das Gespräch lief, auf jeden Fall hat sie ihm gesteckt, daß ich Fotos von dem Pferd gemacht hätte....! Super! Als er ausgesprochen hatte, habe ich ihm dann genauso freundlich und ruhig meine Ansichten über Reiterei und Pferdeumgang deutlich gemacht und gemeint, daß diese Hochbinderei sowohl die Nacken- als auch Rückmuskulatur verspannen würde und die grobe Reiterei nicht verstehe. Er meinte, er würde die Pferde nach wie vor so behandeln und wenn ich etwas an der Art und Weise nicht verstehen würde, dann sollte ich doch zu ihm kommen und ihn direkt fragen, er würde mir gerne Auskunft erteilen. Ich hab noch die Sache mit Trainer A und dem Api angesprochen, daß ich sowas noch nie gesehen hätte und das Pferd ja auch verletzt war. Eines Kommentars hat er sich enthalten, ich hab auch keinen erwartet. Eigentlich ein gutes Gespräch, wir können uns wieder in die Augen schauen. Ich bin ihm noch dankbar - ehrlich -, daß er mich angesprochen hat und ich Gelegenheit, meine Warte - wenn auch ergebnislos - zu schildern. Ergo, die Pferde werden weiterhin so angebunden, nur wenn ich in der Halle bin, dann kommt das Pferd raus (er reitet es eben am vormittag und bindet es ab, wenn ich komme). Trainer A hat mich heute angeschaut als wollte er mich erschießen.
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zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Kathastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #197 am:
02.02.12, 21:04 »
*urgs*....
ich frag mich nur, a) wie lang so jemand es sich gefallen lässt dass Du seine Methoden hinterfragst und wie lange b) Dich nicht erschiesst, Maltez.
Klar, das Pferd muss zum nachdenken hoch angebunden stehen, das ist so, und die Erde ist eine Scheibe, und das ist MEIN Stall u.s.w.
Vom Grundprinzip her hat er natürlich schon recht, was und wie er mit Dir redet.
Das ist ja das vertrackte daran...
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Maltez
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Maltez - aus Erfahrung gut!
Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #198 am:
02.02.12, 21:16 »
Weißt Du, im Prinzip ist mir der Typ noch sympatisch - wenn die Reiterei nicht wär! Das ist kein schlechter Kerl. Unser Gespräch hat bestimmt 20 Minuten gedauert und ist nie ins Negative abgerutsch (vom Gesprächsverlauf). Dennoch hat er sein Vorgehen gerechtfertigt und ich meine - ohne, daß einer irgendwie laut oder ausfallend geworden wäre. Das halte ich ihm wirklich zugute! Da prallen wirklich Welten aufeinander. Er hat gemeint, ich müßte lernen wegzuschauen und ich "Wenns so einfach wär" und daß ich in einem Freizeitstall besser aufgehoben sei. Recht hat er! Er hat von Ausbildungsmethoden in USA erzählt, die ich schauerlich fand. Vielleicht meint er deshalb, seine Methoden sind noch pferdefreundlich und gerecht, weil er - wie er sagt - sich auf das jeweilige Pferd einstellt. Manche brauchen eben mehr Druck... konnte ich nicht bestätigen. Aber faiererweise: ich bin kein Turnierreiter und habe alle Zeit der Welt, er nicht!
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Carlotta67
ODH™Filiale Nord
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #199 am:
02.02.12, 22:09 »
Zitat von: zaino am 02.02.12, 21:04
Klar, das Pferd muss zum nachdenken hoch angebunden stehen, das ist so, und die Erde ist eine Scheibe, und das ist MEIN Stall u.s.w.
Ich schaue hier eh schon vorsichtshalber nur noch mit einem halben Auge rein aber bei manchen Sachen kriege ich einen Stich in den Magen. Wenn man es denn doch so deutlich schwarz auf weiß geschrieben sieht.
Maltez, bleib tapfer! Ich würde jeden Abend kochen vor Wut wenn ich aus dem Stall nach Hause käme.
Ich versteh eh bei manchem die Welt nicht mehr. Als ich noch ein Teenie war gab es im RV einen Züchter/Reiter von dem die Erwachsenen sich hinter vorgehaltener Hand erzählten, was das für ein Miesling sei weil er Pferde über Nacht ausgebunden in die Box stellt damit sie "Halsmuskeln kriegen". Der wurde da schon merklich geächtet. Das war vor 30 Jahren!!
Und HEUTE hat sich sowas schon als akzeptabel und normal etabliert?! Alles geht rückwärts statt vorwärts? Das ist absolut abscheulich.
Gewalt beginnt wo Wissen endet!
Aber Maltez, Hut ab. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie ich jemandem
sachlich
(!) erklären sollte wie hirnlos ich "stundenlang hoch anbinden, damit es xy lernt" finde. Von anderem mal ganz zu schweigen. Wie geht es da noch sachlich und pragmatisch??
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Maltez
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Maltez - aus Erfahrung gut!
Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #200 am:
02.02.12, 22:24 »
Ich koche nicht vor Wut jeden Abend (nur jeden 2.) - manchmal kann ich aber nicht schlafen. Die Typen sind ehrlich davon überzeugt, daß sie das richtige tun und was sie tun gut für das Pferd ist, zumindest schaden sie ihm nicht, was mir Trainer B heute überzeugend zu erklären versuchte. Und wenn die sich die Methoden, die die Amis anwenden, anschauen, dann sind die noch human. Trainer B hat mir heute z.B. erzählt, daß in dem Stall in USA ein widerspenstiges Pferd bei 30° mit einer süßen Flüssigkeit eingesprüht wurde und dann in die pralle Sonne gebunden und den Fliegen überlassen wurde, selbstverständlich ohne Wasser und Futter! Und wie brav das Pferd dann am Abend zum Reiten war.... Ein Pferd, das nicht über eine Plane gehen wollte, umgeschmissen, die Beine zusammengebunden, die Plane über das Pferd und eine Nacht lang da so liegen lassen - alleine. Soweit ich verstanden habe, hat das Pferd das nicht überlebt. HORROR!!! Und wenn die Typen 2 Jahre lang sowas sehen, was ist dann den Kopf ein paar Stunden hochbinden? Alles ein Frage der Relation!
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zaino
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #201 am:
02.02.12, 22:46 »
Das Schlimme ist ja, wie hier Grobheit und sinnlose Massnahmen noch mit Theorie untermauert werden .
Aber es ist immer das gleiche... ich hab mal auf der Bayern Pferd vor vielen Jahren, als die ersten PREs herkamen, an einem Verkaufsstand die vielen fiesen ungepolsterten Serratas kritisiert. By the way, in einem der grössten Verkaufs- und Zuchtställe in Bayern damals sah ich reihenweise Hengste mit Serrata-Narben überm Nasenrücken, da fragst dich schon auch...
... Man erklärte mir, bei 50 Hengsten im Stall müssten die einfach funktionieren. und darum verkauften sie diese Wunderteile auch. (und nein, ich rede nicht von den beliebten und gediegenen klassischen Ausbildungszäumen, sondern von Teilen, die nicht nur Serrata heissen sondern richtig sägen...)
Ok. Aha. Wenn das so sein muss...
Ich hab mir mal Radsporen da bestellt, zum Anstecken. Als sie kamen, beschloss ich sofort, die kommen nicht ans Russenfellchen, sonst hängt mein Köpfchen demnächst und begreiflicherweise im Busch... super um Leder zuzuschneiden oder Ravioli auszuradeln, oder evt. um an kniffligen Stellen zu hm, enthaaren? Ich hab die zurückgeschickt. Auf meinen Kommentar hin bekam ich die Antwort, sie würden halt EFFIZIENTE Ausrüstung verkaufen - aha, also solche mit der man einem Pferd schon mal RICHTIG weh tun kann, weil alles andere ist ja Pipifax.
Oder eben die Idioten, die meinen, wenn ein Pferd erschrickt, muss mans kräftig durchhauen, dann erschrickt es künftig nicht mehr... hatten wir ja schon. Suuuper logisch, und plüschologisch so einleuchtend, gell?
Wie die in Amiland ihr Pferdefleisch grillen, kann uns hier eigentlich wurscht sein. Ich finde, das ist auch kein Argument.
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geolina
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #202 am:
03.02.12, 06:44 »
hallo,
also ehrlich, diese in den usa ist alles noch schlimmer geschichten find ich albern. natürlich sind die usa ein riesen land und mit sicherheit wirst du da viele finden, die evtl. in "widehintermmountainhügel* noch so einen müll verzapfen, aber da gibt es auch ganz tolle westernställe.
hab in einem mal paar pferde gesprungen, die eben für`s cutting nicht gut genug waren - weil nicht genug cow sense, und die dann in richtung pony club angeboten wurden (nur 3 tage, während meine patin dort ein pferd gekauft hat, aber dann galten die als eingesprungen und waren mehr geld wert - sprünge so um die 30 cm *lach*). da hättest du sowas nicht gesehen, was ich aber gesehen habe: unterrichtsstunde und reiterin hing ständig in der knarre und zuppelte herum. trainer mahnte 3x, dann ging er hin, nahm die knarre ab, stapfte hoch zum stall, holte die trense und schnallte die drauf (reiterin blieb solange wie ein häuflein elend in der mitte des platzes auf dem pferd). sagte dann: und das nächste mal gleich mit trense und dann schaun wir mal, ob du endlich lernst die pfoten still zu halten!
beine zusammenbinden, damit die brav sind?
kopf hochbinden?
verdrehen der schädel und das dann flexionieren nennen?
das konnte ich da nicht mal im ansatz sehen, aber nicht mal im ansatz!
und ja, wie schon gesagt, mag es geben, aber zu sagen in den usa ist es so und so schlimm und deswegen muss man das so machen, ehrlich, das ist käse.
und ja, als profi magst unter druck stehen, aber dass hast ja in jeder reitsportdisziplin und dann muss man sich eben mal selbst drauf überprüfen, was mach ich, bis wohin will ich gehen und wo mach ich nimmer mit. und doch, man kann es sich leisten einen gewissen schlussstrich zu ziehen. durchaus kann man das. freizis zahlen nämlich genausoviel für ihren unterricht wie mittelklassige turnierreiter und nehmen auch beritt und da muss man solche methoden dann nicht anwenden.
und außerdem hab ich das wie gesagt bei uns im stall auch noch nicht gesehen, dass pferde da hochgebunden oder irgendwo angebunden werden, damit sie auch in der ecke laufen als wären sie blind und tot und nie mit dem ohr zucken und eine unserer westernreiterinnen ist wohl turniermäßig auch sehr erfolgreich (ich blick da ja nicht so durch
) und wie gesagt, manchmal denk ich mir, hm, das versteh ich nun nicht, oder so mach ich das nicht, ABER dass da was brutales vorgehen würde, weil in den usa ist es ja noch schlimmer und das muss man so machen - da müsste ich aber bisher sehr blind gewesen sein.
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terra
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #203 am:
03.02.12, 08:41 »
Deine argumentation ist jetzt allerdings schon, nein, in europa gibt es keine anky, weil, bei der klimke sind die ordentlich geritten.
Du warst vermutlich in einem eher europäisch angehauchten stall - die gibt es, unbestritten! aus kanada habe ich z.b.eine seeehr schöne reitlehre. Ansonsten ist es gerne mal sehr “rustikal “, motto: das haben wir schon immer so gemacht, und wer die geschichte der cowboys auch nur in grundzügen kennt, weiss dann auch, was da teilweise abging ( und bei uns war es auch nicht besser, bis das militär da einen zug reingebracht hat)
Ansonsten hat BP recht, es gibt abweichende methoden, die, richtig angewandt, einem pferd selbsterklaerend, schnell und schonend zeigen, wo s lang geht.
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Maltez
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Maltez - aus Erfahrung gut!
Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #204 am:
03.02.12, 09:26 »
Ich will nicht anzweifeln, daß es solche und solche Ausbildungsställe gibt - überall in der Welt. Ich bin halt in einem solchen gelandet. Gestern z.B. hab ich gesagt, daß ich es nicht gut finde, mit Pferden zu kämpfen, schließlich gibt es doch Techniken, um einem Pferd zu zeigen wo man hin will. Trainer B würde nicht mit Pferden kämpfen! Im Ring, ach nee ist ja ne Reithalle, sah das schon wieder ganz anders aus. Er hat 2 Pferde geritten, denen er ganz demonstrativ gezeigt hat, wo der Hammer hängt. Ich glaub, die können es nicht anders. Die reden so und machen das Gegenteil.
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geolina
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #205 am:
03.02.12, 15:01 »
Zitat von: terra am 03.02.12, 08:41
Deine argumentation ist jetzt allerdings schon, nein, in europa gibt es keine anky, weil, bei der klimke sind die ordentlich geritten.
nein, ist sie definitiv nicht. nebenbei: ich habe keine lust mir das wort im mund verdrehen zu lassen. argumentation des trainer b war, in den usa ist ES viel schlimmer. und ich habe aufgezeigt, dass ich in einem westernstall in den usa war und es da aber mal ganz anders zuging. von wegen in den usa ist das so - *seufz*. klar nur 3 tage, aber da war respekt vor dem pferd da, ne unheimliche konsequenz und wenig tüddelei, aber das war sogar mal ganz erfrischend *lach*.
punkt und aus. zudem habe ich doch auch gesagt, dass es mit sicherheit leute gibt, die irgendwo in irgendeinem scheiß stall das noch so machen. dennoch ist es NICHT in DEN usa eben so.
zudem mag ich keine ahnung vom westernreiten haben, ABER wenn bei uns 3 westernreiter sind, 3 englischreiter bei denen mit trainieren (und wenn neue pferde kommen, dann bestimmt quarter
) und wenn 2x im jahr ein international bekannter (hab ich mir sagen lassen
) westerntrainer zu uns in den stall kommt und da dann ab und zu auch noch andere westernreiter mit in den stall kommen und ich das noch nie gesehen habe, dann ist eine gewissen verwunderung, die bei mir immer noch in richtung entsetzen geht, wohl erlaubt, oder?
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #206 am:
03.02.12, 15:44 »
stimmt, es gibt absolut und in jeder Reitweise überall so'ne und so'ne, aber die Negativ-Leuchten als Ausrede nehmen, weil man ja selber immer NOCH schlimmer sein könnte (als man eh schon ist... *hust*)
find ich genau wie Geolina absolut beschränkt. DARUM gings ja eigentlich.
Das sind keine echten Argumente, das sind nur dämliche Diskussionsstopper, damit man sich nicht mit einer konträren Meinung wirklich auseinandersetzen muss. Ob nun A-Hörnchen oder B-Hörnchen...
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terra
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #207 am:
03.02.12, 16:37 »
Das ist hier doch schon lange keine diskussion mehr, sondern nur mehr noch rumgehacke auf vermutlich “schwarzen schafen“.....
@ geolina, habe gerade zum wiederholten male ein absolut zufriedenes, gelassenes,ausgeglichenes bestientier aus professionellem reiningberitt wieder heimgeholt. Auch bei diesem trainer gibt es keine negativen auswüchse, liese er auf seinem betrieb auch bei anderen nicht zu!
Trotzdem kenne ich mehrere, nicht unerfolgreiche trainer, denen ich NIE ein pferd in die hand gaebe, noch nicht mal zum kurz festhalten auf turnier. Und die haben erstaunlicherweise auch “den stall voll “
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geolina
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #208 am:
03.02.12, 17:14 »
hallo,
terra, ach das gibt es in jeder reitweise, wieviele englischreiter, dressur und springen hab ich schon gesehen, da käme mein pferd eher auf ne wiese, als dass ich denen das pferd geben würde. und dann eben wieder die guten, wo ich mir so gar keine gedanken machen würde
und ja, das sind weniger.
und ehrlich, mir geht es gar nicht darum auf westernreitern herumzuhacken (wie es wohl bei dir und bp ankommt), den stall in den usa fand ich toll und der hat auch lust auf mehr gemacht. viel netter als die pinguine;). es geht darum schlicht zu sagen: geh da weg, wo es nicht schön ist. jeder cent, den man in einem stall ausgibt, der nix taugt oder der trainer zulässt, die nix taugen - weil brutal oder nur noch hart - unterstützt die falschen
.
ich meine, wie habe ich mich (fremd-)geschämt, wenn leute da waren und diese möchtegern super dressurtrainerin hat ihrem einen total lieben wallach mal wieder gezeigt, wer der boss ist. was hab ich 3000 kreuze gemacht, als die endlich (noch nicht mal ein jahr
) aus dem stall flog. und ja, die hatte auch bei uns ihre anhänger, dass leute gerne auch mal auf die falschen stehen, egal in welchem lager, auch da unterschreib ich sofort bei jedem, der das will
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alex
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Re: Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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Antwort #209 am:
04.02.12, 11:40 »
Es gibt halt eine Menge Tips, Tricks und Ausrüstungsgegenstände aus diversen Reitweisen, die sind in Könnerhand grenzgenial und tun keinem Pferd weh, aber in der freien Wildbahn in Nichtkönnerhand sind sie halt das sprichwörtliche Rasiermesser in der Hand des sprichwörtlichen Affen. Da ist eine riesige Grauzone, Fehler-Zone, Diskussionszone entstanden (wobei ich 30 min lang Nase am Schweif fixieren bzw. in Steigbügelhöhe festknoten und Pferd damit im Round pen allein lassen für groben Unfug halte, keine Frage! aber auch schon gesehen, mich stark gewundert und auf Frage vom Trainer damals kurz abgefertigt worden)
Schlimm halt wenn Menschen dieses ganze Geraffel benutzen, mit der Einstellung, dem Pferd "zu zeigen wo der Hammer hängt" und nicht mit der Einstellung, nur so als Beispiel: "ich wähle das dünnere Gebiss, weil es diesem speziellen Pferd offensichtlich bequemer im Maul liegt". Und klar, jeder von uns hatte schon mal 'ne Rauferei mit (s)einem Pferd, bei der man sich oder sich gegenseitig auf die Palme gebracht hat. Schlimm ist dieses Unterwerfungsding und dieses ES-MUSS-Ding.
Profis die vom Pferdeausbilden leben, stehen freilich unter großem Existenzdruck. Die Frage ist, wie man sich da das Gleichgewicht zwischen "Gutmensch" und erfolgsorientiertem Profi findet....
Hat jemand dieses erste Buch von M. R. gelesen? ich fands anfangs schockierend, dass er schrieb, einige seiner allerersten Berittpferde gab er stante pede an die Besitzer zurück von wg. "lohnt sich nicht". Oooops. Was ist aus diesen Pferden dann geworden? Wie war das gemeint? Je nun, er wollte und musste eben Erfolg haben und mit den Berittpferden punkten, um in dem Job zu überzeugen und Geld zu verdienen. Also hat er offenbar (meine Interpretation jetzt, ganz wertfrei) alles vorab aussortiert, womit er nicht gut zurecht kam, wo er Probleme sah, die in kurzer Zeit nicht zu managen gewesen wären. Übrig blieben gut veranlagte Pferde, mit denen er sofort eine Verständigungsbasis hatte. Mit denen erritt er dann auch gleich mal Erfolge - Punkte auch für seinen Ruf als Ausbilder.
Punkte auch dahingehend, dass er sich den Ruf erwarb, ein gutes Auge für gute Pferde zu haben, und ein gutes Urteilsvermögen.
Man kann das jetzt für Mogeln halten. ok. Man kann aber auch sagen, je nun, statt auf pferden rumzudreschen, mit denen einfach die Chemie nicht stimmte oder die vielleicht körperliche Probleme mitbrachten, hat er die halt gleich zurückgegeben. M. E. VIEL besser als "Ich krieg jedes Pferd klein" oder "ich zeig allen, wo der Hammer hängt".
Nur mal so in den Raum gestellt als Gesprächsaufhänger...
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Brutale Ausbildungsmethoden - normal ?!
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