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691936 Beiträge in 5263 Themen von 4973 Mitglieder
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Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Sonstiges (Moderator: Bantu)  |  Thema: Nachhaltigkeit im Reitsport? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Nachhaltigkeit im Reitsport?  (Gelesen 491 mal)
JCB
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Beiträge: 2


« am: 10.01.12, 10:30 »

Hallo,
mich interessiert, welchen Stellenwert ökologisch korrekte Produktion und Fairtrade, also Nachhaltigkeit in der Reitsportwelt haben.
Dem entsprechend schreibe ich meine Bachelorarbeit. Dafür habe ich eine Umfrage programmiert, weil mir die Meinung der Reiterwelt zu diesem Thema sehr wichtig ist!
Link zu dieser Umfrage:
http://www.studentenforschung.de/web/?id=240554

Die Daten sind selbstverständlich anonym und werden nur für meine Abschlussarbeit verwendet.

Freue mich auf jede Antwort  

Liebe Grüße
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terra
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Beiträge: 2148


« Antwort #1 am: 10.01.12, 10:55 »

.... öööhm, gibt es im Reitsportbedarfshandel überhaupt nachhaltig hergestellte und entsprechend gekennzeichnete Produkte ? Futtermittel vom (Bio-)Bauern aus der Nachbarschaft mal ausgenommen ?
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holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #2 am: 10.01.12, 11:15 »

Vielleicht die pflanzlich gegerbten Leder vom Sattler? Huch

Sorry, mir ist da auch noch nix weiter untergekommen was man mit Fairtrade oder als nachhaltig produziert bezeichnen könnte.
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Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss. Cool

carola
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WWW
« Antwort #3 am: 10.01.12, 11:19 »

Hobelspäne? Biologisch abbaubar, äh, hergestellt und gesägt?
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Ein gewisses Maß an Unordnung ist der Preis für Freiheit!
holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #4 am: 10.01.12, 11:38 »

Man könnte ja mal überlegen welche Produkte im Reitsport überhaupt hergestellt werden..

- Sättel, Sattelzeugs, Trensen, Gebisse, Sattelunterlagen und Co. inkl. Fahrsport
- Decken aller Couleur
- Reitklamotten und -Schuhwerk
- Putzzeug, Pferdepflege
- Weidezaunbedarf, Weidepflege
- Gerten und Co.
- Bücher, Fachzeitschriften
- Futtermittel (nicht nur Kraftfutter, auch Heu und Stroh und Heucobs, Saftfutter wie Rübenschnitzel und Möhren)
- und im weiteren Sinne alles was ein Landwirt braucht um diese zu gewinnen (Dünger, Maschinen...)

fällt Euch noch was ein?

Und bei der Auflistung sieht man dann doch, dass man durchaus auf ökologisch und fair hergestellte Sachen achten könnte, v.a. im Bereich Bekleidung, Sattelzeugs, Printmedien (mir z.B. ist es kürzlich positiv aufgefallen, dass eine Fachzeitschrift von Hochglanz- auf Recyclingpapier umgestiegen ist).
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holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #5 am: 10.01.12, 11:42 »

Nun ja, ich hab dann mal den Fragebogen ausgefüllt... sonderlich tiefschürfend ist das nicht - falls mehr Infos gebraucht werden, bitte hier melden.  Grinsend
« Letzte Änderung: 11.01.12, 10:55 von holzwurm » Gespeichert

Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss. Cool

terra
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« Antwort #6 am: 10.01.12, 12:20 »

Mir hat sich der Fragebogen "nicht erschlosen" - was interessierts, z.B. ob ich bei Krä... Loes... oder einem anderen Händler bestelle ?

Ansonsten finde ich das Thema an sich allerdings sehr interessant Lächelnd

Nur weil Leder vegetabil gegerbt ist, muss es noch nicht nachhaltig erzeugt sein - und obs dann auch noch fairgetradet ist ? 
Weiss ich, ob die Gerber und Sattler, die in Indien/Paksitan für z.B.Kief... Trensen machen, unter ordentlichen Bedingungen arbeiten? Fair bezahlt werden?
z.B. Egg... stellt teures Biofutter her - aber woher stammen die Inhaltsstoffe ? werden die Erzeuger fair bezahlt ? - ist es nachhaltig, ein Futter zu verfüttern in dem Kokosraspel oder Reiskleie vom andern Ende der Welt verarbeitet ist ?



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JCB
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« Antwort #7 am: 10.01.12, 21:44 »

Hey,

finde ich ja super, das ihr euch schon so umfangreiche Gedanken macht!!!

@holzwurm: ich bin unglaublich interessiert an deiner Meinung, kann aber irgendwie keine PN's verschicken- musst du mich evtl. zuerst anschreiben?

@Terra: finde deine Ansätze super! Sehe du lässt dich nicht mit Labels usw. abspeisen und weißt welche Kette hinter den Produkten steht! Auch an Anregungen von dir bin ich interessiert. Das Interesse ob bei großen oder kleinen Onlinehändlern bestellt wird dient der Überprüfung der 'Marktmacht' der großen Händler. Diese haben ja noch kein wirkliches Angebot in der Richtung, häufig wird der Grund genannt, Kunde hat kein Interesse oder zu wenig- das wollte ich gern mal überprüfen Zwinkernd

Gern möchte ich mit euch ausführlich darüber diskutieren!!!!

Lg
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holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #8 am: 11.01.12, 10:51 »

JCB, Meinung wozu? Zum Fragebogen?

PNs können hier nur die zahlenden "Bewohner" versenden - ich bin leider keiner, sondern nur einfaches Mitglied.  Zwinkernd Ich tu meine Meinung aber durchaus auch gern öffentlich kund.  Cool

Ad Onlineshops - bei den "Großen" ist einfach die Wahrscheinlichkeit höher, das Passende zu finden. Kleinere Onlinehändler haben oft nicht mehr im Sortiment als ein gut sortiertes Reitsportfachgeschäft auch - und wenn ich eh eins "vor der Tür" habe (wohne in SH, Stichwort "Sattelkammer"), dann fahre ich lieber vor Ort und schau mir die Sachen direkt an, auch wenn's ein paar Teuro mehr kostet. Speziell Kleidung und Satteldecken und Leder fass ich vor dem Kauf gern an.  Cool

Achso - bei Onlinekauf sollte man das große Auktionshaus nicht vergessen...  Zwinkernd "drei zwei eins, meins!"  Grinsend
« Letzte Änderung: 11.01.12, 10:54 von holzwurm » Gespeichert

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terra
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« Antwort #9 am: 11.01.12, 11:36 »

seh ich andersrum Holzwurm - gerade bei den kleineren Versendern hat man doch die eher Chance "genau das" zu finden, was man sich vorstellt - Optik, Qualität, Preis (der Qualität entsprechend) 


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holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #10 am: 11.01.12, 11:52 »

Das kommt drauf an, terra... wenn ich Nullachtfünfzehn-Zubehör haben will, sind die Großen einfach umfangreicher ausgestattet. Wenn ich spezielles Zubehör brauche (baumlose Sättel und Zubehör, Kaltblut-Zubehör...) dann such ich mir natürlich einen entsprechenden Shop.

Aber für das ganz normale Zeugs, Putzkram, Satteldecken, Pflegemittel, ggf. Gebisse, was man häufiger kauft als z.B,. eine Regendecke und so - da guck ich definitiv entweder bei den beiden Großen oder direkt im Fachgeschäft bzw. bei ibäh. Bei den Kleinen werde ich da meist nicht besser bedient. So ist das jedenfalls bisher meine Erfahrung. Muss ja nicht allgemeingültig sein.  Grinsend
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Aleike
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« Antwort #11 am: 11.01.12, 12:10 »

Zum Thema Nachhaltigkeit finde ich vor allem wichtig
- ob man keine überflüssigen Dinge kauft und
- ob die Dinge die man braucht und dann auch kauft so haltbar sind, dass sie nicht dauernd ersetzt werden müssen.
Bei einer Wurzelbürste, die ich jahrelang benutze, ist es sicher vergleichsweise wurscht, aus was für einem Kunststoff die Borsten sind ...
Ansonsten stelle ich abgesehen von Futtermitteln keinen großen Warenumsatz fest. Meine sonstige Lebensführung ist da in Nachhaltigkeitsfragen wichtiger.

Interessant ist sicher noch der Ressourcenverbrauch für die Wege zum Pferd, die ja meist mit dem Auto zurückgelegt werden. Die sind bei mir aber zum Glück und auch bewusst eher kurz.

Bei Heu und Stroh sehe ich kein Nachhaltigkeitsproblem, allenfalls ein allgemeines ökologisches Problem in der konventionellen Landwirtschaft. Aber da ich nicht zu denen gehöre, die das selbst einkaufen, habe ich darauf kaum Einfluss.
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Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)
terra
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« Antwort #12 am: 11.01.12, 12:37 »

Holzwurm - bei den Grossen kaufe ich ganz, ganz selten, einfach weil mir die Qualität meistens nicht gefällt Zwinkernd , "0815 Zubehör" gibts aus dem Laden ums Eck, das muss nicht extra nochmal verpackt und rumgeschippert werden. 

Aleike - ich habe eine (Naturborstenwurzel)Bürste seit der Weltausstellung in Hannover im fast täglichen Gebrauch, Made in GB vom Hoflieferanten, der fehlt noch überhaupt nichts ... wird mich vermutlich überleben .... für die Schulpferde haben wir Billigteile von K&L, die müssen regelmässig ersetzt werden, weil absolut verwurschtelt.
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geolina
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« Antwort #13 am: 11.01.12, 17:56 »

hallo,

holzwurm, das ist ein bätscheler (sprich eine zwischenprüfung, die sich nun abschluss nennt - mich gruselt das ja immer so ein klein wenig Zwinkernd), kein master. da geht das schon so kurz und knapp, wenn es sich nur um einen unterpunkt dreht - sprich würde es überhaupt nachfrage nach nachhaltig produzierten produkten geben.

wobei mir persönlich die frage: wieviel würden sie ausgeben immer zu einfach ist - weil ja jeder von uns ein gutmensch ist und JAAAAA schreit, wenn man ihn so fragt *lach*. die frage nach namen von geschäften geht mir aber auch viel zu weit, ist doch für so ein forschungsthema unerheblich.

kurzer zusatz; da ist ein rechtschreibfehler drin. normal ja kein problem - aber beim onlinefragebogen für ne "abschlussarbeit" hätte man sich schon bissl bemühen können. und ja, ich bin ein korinthenkacker, selbst schuld, wer mich nach meiner meinung fragt, der bekommt sie nämlich aufgetischt *lach*.

alex
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Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.

Henry Ford
holzwurm
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Dünnbrettbohrer


« Antwort #14 am: 12.01.12, 09:52 »

Geolina, ahja. Danke. Ich hab zwar Abi, bin aber erstens ziemlich alt, und zweitens kein Akademiker  Grinsend (dafür aber auch Korinthenkacker im mathematischen Sinn), mir ist nicht im geringsten klar was für Anforderungen Bachelor und Master so stellen.  Zwinkernd
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