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(Moderator:
Kimble03
) | Thema:
Heureste Pferdemaul
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Autor
Thema: Heureste Pferdemaul (Gelesen 744 mal)
Sky2
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Heureste Pferdemaul
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am:
29.10.11, 12:07 »
Habt Ihr Tips, wie man bei älteren Pferden, bei denen sich z.B. Heu- und andere Futterreste in den Backen ansammeln diese entfernen kann. Normalerweise benutzen wir ne Zahnbürste. Bessere Vorschläge? Nur vorweg, die Stute ist jährlich mind. 1 x bei Zahnärztin (mit super Equipment, also geraspelt wird nicht, sie hat Geräte ähnlich wie bei "Menschenzahnarzt"). Was habt Ihr für Erfahrungen und welche Lösungen?
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Kiowa
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #1 am:
29.10.11, 12:33 »
Mit
der Gloria o.ä.
spülen. Es geht auch Gartenschlauch oder Maulspritze, aber Gloria ist wahrscheinlich am leichtesten anzuwenden. Welchen Aufsatz man dafür dann nimmt, muss man ausprobieren.
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Sky2
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #2 am:
01.11.11, 12:20 »
Maulspritze ist wohl zu klein und hat zu wenig Druck. Mit Gartenschlauch könnt ich mal ausprobieren.
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Sky2
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #3 am:
01.11.11, 12:22 »
Bei den Sprühgeräten muss ich mal checken wie ich Wasser auffülle (evtl. lauwarm) und was so ein Teil kostet. Danke jedenfalls für den Tip-
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carola
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #4 am:
01.11.11, 12:28 »
Bei Lidl, Aldi, etc. pp. zur Blumensaison um die 5 EUR. Im Baumarkt als No-Name-Gerät daher zumindest nicht teuer.
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GilianCo
Holsteiner aus Überzeugung...
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #5 am:
01.11.11, 14:39 »
Ich hätte jetzt auch als erstes Gartenschlauch gesagt. Was heißt denn, sie wird nicht geraspelt? Die Zähne des Pferdes sind ja komplett anders aufgebaut als die Zähne des Menschen, daher ist die Behandlung auch zur begrenzt zu vergleichen. Wenn der Abrieb bei Deiner Stute so gleichmäßig ist das man nicht raspeln braucht, ok, und das man gerade bei Pferden über 20 Jahren guckt, das man möglichst wenig wegnimmt, ist auch klar. (sollte auch bei jungen Pferden drauf geachtet werden, wird es leider allzuhäufig nicht...).
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Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze
Sky2
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #6 am:
04.11.11, 19:41 »
Das mit dem ZA habe ich auch nur angemerkt, um Fragen vorzubeugen wie, sind die Zähne in Ordnung usw., hat aber leider nicht geholfen
Hacken und was nötig wird weggenommen, aber eben nicht manuell mit so ner "Brachialraspel"
Die Zahnärztin (auch Chiropraktikern für Pferde etc.) hat ganz moderne Geräte, ebenso Ähnliche als wenn Du oder ich zum ZA gehen würden, nur grösser
Jedenfalls habe ich jetzt einiges zum Ausprobieren. Merci
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Sky2
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #7 am:
04.11.11, 19:52 »
Ach ja Carola, nur 5 Euronen, das ist nicht teuer - hihihi Hände reib - werde dann evtl. mal Versuche starten, Maul öffnen und zisch zisch
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GilianCo
Holsteiner aus Überzeugung...
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #8 am:
05.11.11, 03:58 »
Brachialraspel kenn ich jetzt nicht... Ich kenne aus meinem Studium etc. Jetzt keine Methode die nicht manuell wäre, kann mir ansonsten wenige Geräte vorstellen die für ne Zahnbehandlung beim Pferd sinnvoll wären und irgendwelchen Humangeräten ähnlich wären. Hatte mich halt interessiert, weil ich mir darunter nix wirklich vorstellen konnte.
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Kimble03
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #9 am:
06.11.11, 17:25 »
Gillian, es gibt die "altmodische" Raspel, eine Stange, wo vorne ein Raspelkopf dran ist, wo der TA mit der Hand hin und her bewegt, damit was von den Zähnen ab geht. Meist eher rabiat/ brachial und sicher eher ungenau. Und da sie ziemlich dick sind, kommt man bei einigen Pferden nicht ganz an den letzten Zahn ran.
Und es gibt "highend so wie beim Zahnarzt" elektrische Dinger, die vorne einen rotierenden (oder was auch immer, ich hab noch nicht drauf gefasst
) Kopf haben, mit dem der TA ohne große Bewegung die Zähne abschleift. Dabei natürlich wesentlich genauer/ klarer als die anderen Dinger. Und flacher.
Interessant, dass du eines der beiden Sachen anscheinend nicht kennst, ich dachte du bist TA oder studierst das?
Oder bin ich mal wieder ahnungslos?
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Entgegen allen anders lautenden Meinungen und Darstellungen ist es für mich völlig überraschend, dass nun ein Keks in mein Leben getreten ist und ich mit dem alle Fehler dieser Welt machen kann, die ein ahnungsloser Mensch so macht, wenn er einen rohen Keks in die Hände kriegt und gute Absichten hat
GilianCo
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #10 am:
06.11.11, 18:38 »
Kimble, richtig, ich studiere Tiermedizin. Und ja, ich habe sowohl das eine wie auch das andere schon in der Hand gehabt und benutzt. Grundsätzlich ist aber beides mechanisch, das war wohl der Punkt, der mich irritiert hat. Ich kenne ebenso Verfechter der These, das die elektrischen Raspeln "viel zu viel wegnehmen", und damit dann die Handraspeln, je nachdem, was für welche man hat, dann "viel exakter in der Anwendung" sind. Aber das ist ein weites Feld, ich hatte mich nur gefragt, wie man "nicht mechanisch" Zähne bearbeiten kann, das war es, was mich verwirrt hat.
Grundsätzlich kann man auch mit Handraspeln genau arbeiten... für mich ein großes ABER wäre dann, das man häufig eben doch deutlich länger braucht, wie mit der Maschine, und wenn man mit der Übung hat, geht es damit eben "auch gut", und ich bin daher auch eher ein Fan der Maschine, weil ich einfach nicht sehe, warum ein Pferd bitte für eine Zahnbehandlung sediert und dann 2,5 h "bearbeitet" werden muß.
Das geht aber jetzt wirklich zu sehr ins OT, ich konnte mir einfach unter der Beschreibung nichts konkretes vorstellen, vermutlich ist das einfach ein Irrtum gewesen. Ich denke auch nicht, das das Pferd der Threaderstellerin keine Korrekte Zahnbehandlung / eine nicht ausreichende Zahnbehandlung erhalten hat, um das noch mal zu betonen. Gerade bei alten Pferden kann man häufig eh meist weniger machen, weil die Zahnsubstanz, die nachschiebt irgendwann eben aufgebraucht ist.
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Kimble03
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #11 am:
06.11.11, 18:43 »
War auch nicht bös gemeint, hätt ja auch sein können, dass es die "alten" Raspeln nicht mehr gibt. *mich manchmal recht alt fühle*
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GilianCo
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #12 am:
06.11.11, 18:45 »
Nein, gibt es noch *g* Ich hab wie gesagt beides schon "getestet", und komme NOCH mit der Handraspel besser zurecht, weil das Koordinieren der elektischen Raspel, weil die ja auch noch schwerer ist, für mich einfach noch etwas Übung bedarf. Aber es ist schon ab und zu so, das einiges mit Handraspel noch besser geht, die Schneidezähne meines Pferdes habe ich beispielsweise komplett mit einer Handraspel gemacht. Wurde besser akzeptiert, und man bekommt auch damit einiges runter. (und bei MIR ist die Kontrolle noch besser *grinsel*)
Ich hab es auch nicht als "Angriff" aufgefaßt, keine Sorge
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Figonero
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #13 am:
09.11.11, 13:36 »
Hey Gillian,
falls Du noch mal hier rein guckst.... so aehnlich wie Du hat es mir mein Schmied auch erklaert. Zaehne raspeln ist ja nicht sein "Hauptberuf" und da meint er, haette er ein besseres Gespuer mit der Handraspel. Mit der E-Raspel meint er, macht man schnell mal ein "Wellblech-Dach" in die Kauflaeche, weil sie eben weniger eigenen Kraftaufwand benoetigt... Er findet die Dinger schon gut, aber fuer Jemand der es nicht jeden Tag macht zu schwierig zu dosieren. Allerdings finden gerade weibliche TA sie gerade deshalb gut, weil eben fuer die Handraspel mehr Kraft benoetigt wird.... wirst Du dann, wenn Du offiziell im Einsatz bist entscheiden muessen, was Du verwendest. Wenn auch die potenziellen Kunden die Handraspel scheinbar als antiquiert und "brachial" empfinden. Auch ein Punkt, der beruecksichtigt werden will..
Kerstin
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carola
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Re: Heureste Pferdemaul
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Antwort #14 am:
09.11.11, 13:39 »
Ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann?! Ich hatte vor Jahren mal einen TA da, der mit so einer umgebauten Schlagbohrmaschine gearbeitet hat. Das war fürchterlich. Danach kamen viele Handraspeln, das schien sehr sanft. Und in letzter Zeit wurde es elektrisch gemacht, weil zwei unabhängig voneinander gesagt haben, am letzten Zahn, wo der Haken ist, kommen sie mit der Handraspel nicht so hin, dass sie vernünftig abraspeln können. Klingt logisch. Irgendwo ist der Kiefer zu Ende.
Die Elektrodinger sind aber sehr klein und fein und werden von einem großen Teil betrieben, mit dem sie verbunden sind. Wie eine Art Dremel, über Fußpedal feinst justierbar. Das Teil, das ins Maul kommt, ist faustgroß und meiner Meinung nach sehr wohl fein einsetzbar. Da muss auch nichts gestemmt oder geschleppt werden. Der Motor sitzt ja unten auf dem Boden.
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Kimble03
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