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Pferdeforum  |  Rund ums Reiten  |  vom Boden aus... (Moderator: ahpe)  |  Thema: Langzügelt hier eigentlich noch wer? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Langzügelt hier eigentlich noch wer?  (Gelesen 2964 mal)
GilianCo
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« Antwort #105 am: 24.11.11, 15:29 »

Grundsätzlich denke ich schon, das man das (wenn man am Langzügel dann so weit ist) das ruhig einbauen kann, weil vieles dem Pferd ja auch ohne Reiter leichter fällt als mit Reiter. Gibt ja auch "Ausbildungstheorien" die genau das aussagen / ausnutzen.


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Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze
angi
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muh


« Antwort #106 am: 24.11.11, 15:38 »

Kenn den Stahlecker eh auch Zwinkernd
Ich arbeit meine derzeit halt ungern ohne Gebiss (weil sie manchmal eine kleine Arschkretze sein kann und ich keine Diskussionen aufkommen lassen will) und hab da ein bissl Angst vor falschem Verkrageln.
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donau
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« Antwort #107 am: 24.11.11, 16:11 »

na eh mit gebiss, gebisslos läuft nur die kleine, die dicke donau hat von anfang an immer mit gebiss gearbeitet.  und mein plan da oben ist bitte frei schnauze, den stahlecker hab ich nur nach guten ideen für´s piffeln und paffeln durchforstet Grinsend
wenn du angst wegen falsch verkrageln hast, tät ich am langzügel im schritt zusätzlich zur tempovariation auch rahmenveränderungen üben. also dehnen ans gebiss, aufnehmen-aufrichten, langlassen, und dabei das unbedingte vorwärts ans gebiss installieren. letzteres ist sehr hilfreich, und ich installier mir das tatsächlich am langzügel leichter als geritten. also quasi als etappenziel "stabile anlehnung" draufschreiben, und das in jeder situation im schritt, und dann nochmal im trab oder so? Zwinkernd
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angi
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muh


« Antwort #108 am: 24.11.11, 16:17 »

Ständiges Gebisssuchen ist auch fertig Installiert (hast du hoffentlich gemerkt beim Fremdreiten Zwinkernd), bloß ist Madame da recht heikel und ich recht grobmotorisch mit den langen Leinen und im Zweifelsfall gehts dann doch *klapp* Vorallem im Trab stell ich mir das so vor, wenn ich da beim nachlaufen versehentlich hängenbleib. Haltparade über Stimme gehen gut, sollt ich vielleicht bald mit Trab-halt-Trab anfangen? *grübel*
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donau
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« Antwort #109 am: 24.11.11, 16:23 »

trab-halt-trab ist in dem fall nicht so toll. gegen´s  hängenbleiben hilft longiergurt verwenden, und in die oberen ringe karabinerhaken einhaken, und die leinen da durch rennen lassen. oder hannoversches reithalfter über die trense schnallen, und in beides einhaken Zwinkernd

und eventuelle leichtere leinen verwenden, weiss ja nicht, was du grad nimmst?

dass sie schön ans gebiss tritt hab ich gemerkt, ja, beim langzügeln kommst aber nicht immer dran vorbei, mal bissl bremsen müssen, damit sie das mit dem gesetzt traben lernen. anfangs renn ich immer mit *keuch*, und weiche halbe paraden. am besten ist da dann aber eh eine kombi mit nasen und gebiss (geht auch mit verbindundsriemen mit kappzaum, oder mit sidepull und trense)
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angi
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muh


« Antwort #110 am: 24.11.11, 16:30 »

Das Hannoveranische hab ich schon dazugeschnallt gehabt. Bloß da hat sie gleich auf den ersten 5m versucht, ob man mir das nicht aus der Hand ziehen kann, wenn man den Kopf verdreht und penetrant richtung Bahninneres wurstelt... woraufhin die Karabiner dann in die Trensenringe gewandert sind und Ruhe war Zunge
Zum (not)Bremsen und Rückwärts installieren hab ich gestern einen Strick um den Hals verwendet. Ist man ja schnell vorne bei einem kurzen Pferd Grinsend
Longiergurt werd ich das nächste Mal montieren *notier*
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GilianCo
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« Antwort #111 am: 24.11.11, 21:15 »

Longiergurt hab ich anfangs auch verwendet. Heut wird mir zum versammeln wieder dazu geraten, aber ich bin ohne flexibler, finde ich. Ne unabsichtliche Parade kann da schon mal in die Hose gehen (so gehabt als mein Großer scheute und nach vorn lossprang, wenn man nicht draufsitzt ist ein weiches mitgehen mit der Hand dann kaum möglich. Aber da es mir exorbitant selten passiert, denke ich, mein Pferd kommt damit zurecht.

Sollt übrigens auch nicht heißen das ich nach Stahlecker arbeite,  sondern nur andeuten, das ich darin, einem jungen Pferd das "setzen" am Langzügel beizubringen kein Problem sehe Grinsend


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Aleike
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« Antwort #112 am: 25.11.11, 12:22 »

und ich recht grobmotorisch mit den langen Leinen und im Zweifelsfall gehts dann doch *klapp* Vorallem im Trab stell ich mir das so vor, wenn ich da beim nachlaufen versehentlich hängenbleib. Haltparade über Stimme gehen gut, sollt ich vielleicht bald mit Trab-halt-Trab anfangen? *grübel*

Das ist auch gerade das Gute am LZ für den Reiter:
Dass man sich so stark mit den Zügelhilfen und ihrer Wirkung beschäftigen muss. *kopfrauch* Finde ich.

Wenn die Langzügel hinten noch genug Luft für eine Schlaufe lassen, kannst man sie ja notfalls auch immer mal bis zum Ende durchrutschen lassen. Wenn das Anhalten über Stimme funktioniert, dürfte das bei Missverständnissen ja reichen, dass das Pferd nicht voll in den Zügel rennt oder sich aufrollt?

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GilianCo
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« Antwort #113 am: 25.11.11, 16:25 »

Bei Mißverständnissen, ja, bei scheuen wie bei mir langt das vermutlich nicht (oder hat es da jedenfalls nicht). Und sich mit der Zügelwirkung sollte man sich tatsächlich auseinandersetzen...




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« Antwort #114 am: 28.11.11, 17:33 »

Bei Mißverständnissen, ja, bei scheuen wie bei mir langt das vermutlich nicht (oder hat es da jedenfalls nicht).
In so einem Fall lasse ich meistens einen Zügel ganz durchrutschen und "bremse" etwas am andern, dann kann das Pferd sich in einer Volte um mich herum auslaufen, DL-artig.
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« Antwort #115 am: 21.03.12, 13:53 »

Hat jemand schon das neue Langzügel Buch?

http://www.amazon.de/Am-langen-Z%C3%BCgel-Saskia-Gunzer/dp/3930953692/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1332334105&sr=8-1 Und wenn ja, ist es gut?

oder eher das? http://www.amazon.de/Pferde-gymnastizieren-Doppellonge-Stefan-Radtke/dp/3440120635/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1332334105&sr=8-4

oder doch das vom Hilberger?  Huch

Und noch ne Frage an die, die schon länger Langzügeln: Hattet ihr schonmal ne Situation wo das Pferd nach euch getreten hat? zB weil es sich erschreckt hat? Dass man nicht mit einem Pferd langzügelt, welches zum Treten neigt ist ja logisch, aber das könnte ja auch so mal passieren.
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GilianCo
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« Antwort #116 am: 21.03.12, 14:18 »

Auch damit kann ich dienen... ich habe mit meinem Pferd am fliegenden Wechsel geübt. Nachdem ich im Oktober meinen ersten Kurs am LZ absolviert habe, hat der Kursleiter mir erklärt, das ich im Galopp auch üben sollte, am äußeren Hinterbein zu gehen, weil man dann immer an dem Hinterbein ist, welches den Galopp beginnt, und auch für solche Dinge wie Traversalen etc. auf der "richtigen Seite" läuft. Das ist natürlich erst mal eine herbe Umstellung, und ich hab jetzt zwei Situationen gehabt, wo mein Pferd gewechselt ist, und dabei mit dem umspringenden (dann INNEREN) Hinterbein mich erwischt hat. Beide male nicht schlimm, aber trotzdem bekommt man Respekt, ohne Frage. Es wird aber besser, und man lernt definitiv auch, "geschickter" zu laufen. Ich war ihm in der Bewegung im Weg, weil ich zu nah am Hinterbein war.

Beim Erschrecken hingegen ist mir das noch nicht passiert.
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Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze
tara
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« Antwort #117 am: 21.03.12, 14:51 »

also hat er dich nicht getreten, sondern 'ungeschickt' mit dem umspringenden Hinterbein berührt.
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stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara
GilianCo
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« Antwort #118 am: 21.03.12, 19:26 »

also hat er dich nicht getreten, sondern 'ungeschickt' mit dem umspringenden Hinterbein berührt.

... oder mich (das war beim ersten mal mein Eindruck) mit dem Hinterbein etwas schwungvoller aus dem Weg geschafft, "damit er Platz hat" umzuspringen.... Mecker gab es trotzdem, denn er hat mich schon getroffen und ich bin auch quasi "weggeflogen", also jedenfalls fühlte es sich so an (ich rückwärts vom Pferd weg). Das geht allerdings in der Regel ja auch so schnell, das man hinterher gar nicht exakt sagen kann, wie nun genau der Ablauf war.
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« Antwort #119 am: 22.03.12, 22:11 »

Nee, ich bin noch nicht getreten worden. Das höchste der Gefühle war, dass mein Pferd bei gefühlt zu hohem Druck/Hektik einmal abwehrend die Hinterhand hochgezogen hat, aber komplett defensiv. Prinzipiell erwarte ich eigentlich von einem gut erzogenen Pferd, dass es auch bei Erschrecken noch weiß, wo der Mensch sich befindet und da seine Beine fernhält.

Ich dagegen bin paddeligerweise Cool meinem Pferdchen schon öfter hinten gegen die Ballen getreten; hat er aber klar als Versehen eingeordnet und nicht übel genommen.

Das Buch von Gunzer und Künzel habe ich und finde es gut.

Derzeit bin ich leider langzügelmäßig wegen Achillessehnenproblemen schon eine Weile außer Gefecht gesetzt. Und dabei waren wir Anfang des Winters gerade so schön dabei, ich hatte mir sogar gerade eine kleine Kür zur Aufgabe gesetzt ...
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