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Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Akute Probleme / Hilfegesuche (Moderator: Kimble03)  |  Thema: Verdacht auf Quecksilbervergiftung -was nun? 0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Verdacht auf Quecksilbervergiftung -was nun?  (Gelesen 1918 mal)
Walle
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« Antwort #15 am: 11.05.11, 15:28 »


-Muskelenzyme im Blut sehr hoch
-Selenwert: akuter Mangel (kann das auch durch das extreme Schwitzen und Krampfen verursacht sein, oder ists andersrum?)

Andersrum, zu wenig Selen führt zu Krämpfen

Ich habe derweil auch mal meine Literatur gestöbert, und eigentlich sprechen deine Angeben nicht für eine Vergiftung im Gesamtbild betrachtet sondern eher auf sowas wie Infekt/Entzündung.
Vergifugen haben fast immer Durchfall.
Ein "stinknormaler Kreuzverschlag" wäre z.b. auch möglich (Wetterumschwung, Stehttage, zu viel gemacht, Futterwechsel...?)
Ebenfalls bei den derzeitigen Temperaturen ein Hitzeschlag möglich! (Erhöhte Temperatur, Muskelkrämpfe, Abgeschalgenheit, Kein Interesse an Futter, Darmgeräusche vermindert, bzw. nicht vorhanden)

Kalziumspiegel?

Ich würde alles in Richtung Muskel mal durchleuchten...
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Mutzel
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« Antwort #16 am: 11.05.11, 15:32 »

Mutzel,
ich glaube es bringt Dich nicht wirklich weiter, eine Krankheit im I-net zu diagnostizieren und danach die Symptome umzudeuten....wenn keine Schwermetalle im Blut sind, sind da keine!

Hast du nicht ganz unrecht ;-). Das Problem ist, dass wir hier im Umkreis von 40 km genau 2 Ta haben, die großtiere behandeln -mit einem hab ich/Familie/etliche Freunde und Bekannte etliche Sachen erlebt, die mich dazu bringen, zu ihm nicht gehen zu wollen. Z.B. Einem Tier nach einer krankheitbedingten Diabetes nochmal ne volle Dröhnung Insulin zu geben, nachdem der eben gemessene Zucker im Blut des Tieres fast ok war, sodass dieses dann fast an Unterzuckerung kre.. wäre.
Der andere ist eben der, den ich habe. Dieser ist aber menschlich n bisserl arg schwierig. Das wir bei seinem 4.(!!) Besuch auf eine Blutprobe bestanden haben (akzeptiert dann im 3. Anlauf) hat ihn schon recht geärgert. Warum auch immer. Kann nach ein oder zwei Ausredversuchen teilweise auch an der Art meines GöGa gelegen haben. Ansonsten wüssten wir jetzt aber beispielsweise nicht, dass beide Pferde einen argen Selenmangel haben. Er kommt morgen nochmal vorbei und bringt mir erstmal ein Präperat um den akuten Mangel aufzufangen. Hoffe, es ist dann nochmal Gelegenheit, in Ruhe mit ihm zu reden. Aber in Eile ist er auch immer, kann also auch sein, dass er mich abblitzen läßt.


Vor allem, wie ist denn das Quecksilber auf die Weide gekommen? Du schreibst, Du hast da einen Verdacht.... also nehme ich an, Du vermutest Vorsatz. Ansonsten kaeme ja nur Duengung mit Klaerschlamm oder so in Frage, das ist ja wohl nicht der Fall.
Was meint denn der TA, der das Blut abgenommen hat? Evtl. ist es etwas ganz Anderes?
Kerstin

Wir vermuten Fahrlässigkeit einer direkt neben der Weide befindlichen Klempnerfirma. Allerdings kann das theoretisch auch schon Jahre zurückliegen und erst durch die Nässe des vergangenen Herbstes wieder mit hoch gekommen sein. (Grundwasseranstieg, ehemaliger Moorboden usw). Der Betreiber hat vor einiger zeit gewechselt, habe mit der Mutter einer Freundin gesprochen, die im Umweltamt arbeitet. Auch sie hat mir wenig Hoffnung gemacht, dies  beweisen. (Zumal das erstmal per Raster Bodenuntersuchung auf meine Kosten laufen würde, wir haben die Weide nur in Nutzung), de4shalb hab ich mich dazu eher bedeckt gehalten ;-)
Er sagt ebenfalls Vergiftung, kam aber immer wieder mit den Pferden neuen, unbekannten Giftpflanzen. Die ich beim Abgehen auf der Weide aber nicht gefunden habe. Zudem hatten die Pferde dort nur für gut 2 Wochen Futter fressen ja dann doch eher das, was sie kennen, schmeckt und sie vertragen.
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Mutzel
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« Antwort #17 am: 11.05.11, 15:40 »

Walle: mein Ta hat auf Grund absoluter Gleichzeitigkeit eine fütterungsbedingte Krankheit jedweder Art ausgeschlossen. die Pferde sind von der Futterverwertung her grundverschieden. Nach einem Kreuzverschlag wäre die Kruppen-/Rückenmuskulatur fest und -in Ermangelung eines anderen Ausdruckes- hoch gewesen. Hab das schonmal bei einem anderen Einsteller erlebt.
"rausgeflutscht" ist es beim akuten Anfall (Freitag beide Pferde, Sonntag eins nochmal leichter) je immer einmal, dann war Ebbe. Die Pferde waren bis dahin immer nachts auf Koppel, draußen Weide und im Stall eine mini Ration Heu. Auf dieser Weide waren sie 5 Tage, vorher aber bereits angeweidet. Kein KraFu, keine Boxenhaft. Ich Fahre die beiden, da Kremser dies zu fast 100 % Schritt.

Zum Kalziumspiegel hat er nix gesagt, wird dann wohl ok sein. Ich hoffe, er bringt mir morgen das Fax vom Labor mit.
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Walle
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« Antwort #18 am: 20.05.11, 22:40 »

Gibts eigentlich inzwishen Neuigkeiten??
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Mutzel
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« Antwort #19 am: 23.05.11, 11:04 »

Nicht viele, Schwermetalle sind ebenfalls mittlerweile ausgeschlossen. Bei Grass-sickness hätten sie eigentlich hohes Fieber haben müssen, scheidet also wahrscheinlich ebenfalls aus.
BB ist da, Leukozyten relativ normal, Infekt also auch nicht. Heu und Wasser sind gleich geblieben -scheiden also ebenfalls aus.

Pferde haben sich zwar noch nicht vollständig erholt, sind jedoch bedingt und voooooorsichtig wieder belastbar.
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tara
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« Antwort #20 am: 28.07.11, 13:36 »

Hallo, wollte mal nach dem Stand der Dinge fragen.
Deine Beschreubung ließ mich sofort an die atypische Weidemyopathie denken.
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Gruß tara
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« Antwort #21 am: 28.07.11, 13:39 »

Hallo, wollte mal nach dem Stand der Dinge fragen.
Deine Beschreubung ließ mich sofort an die atypische Weidemyopathie denken.

Tara, das hatte ich auf der 1. Seite auch schon geschrieben...
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« Antwort #22 am: 01.08.11, 10:35 »

Tara, das hatte ich auf der 1. Seite auch schon geschrieben...

ich hatte 'gras sickness' nicht als atypische Weidemyopatie interpretiert....
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Hexenkind17
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« Antwort #23 am: 01.08.11, 10:42 »

ich hatte 'gras sickness' nicht als atypische Weidemyopatie interpretiert....
Ach so. Grass sickness ist einfach der englische Begriff dafür...
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