Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
26.05.12, 08:37

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Suche:     Erweiterte Suche
Herzlich willkommen im @grar.de Pferdeforum!
691932 Beiträge in 5263 Themen von 4973 Mitglieder
Neuestes Mitglied: Deichpfoten
* Übersicht | Hilfe | Kalender | Login | Registrieren
Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Akute Probleme / Hilfegesuche (Moderator: Kimble03)  |  Thema: Verdacht auf Quecksilbervergiftung -was nun? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Seiten: [1] 2 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Verdacht auf Quecksilbervergiftung -was nun?  (Gelesen 1918 mal)
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« am: 09.05.11, 14:27 »

Hallo,
seit Freitag nachmittag haben meine Pferde eine recht schwere Vergiftung. Derzeit geht der Verdacht in Richtung Schwermetall/ Quecksilber. Eines hat seither mächtige Probleme mit Muskelentzündungen, heut ist sie erstmals wieder 400m straffen Schritt bis zur Koppel gegangen. Mehr wär wohl nicht drin gewesen. Sie hat Spritzen gegen die Entzündung bekommen, heut eine paste und morgen nochmal Paste zum Eingeben.
meine andere Stute scheint Muskulär keine probleme mehr zu haben, beginnt aber nach einer Weile Heu-fressen zu Koliken. Mitllerweile nicht mehr so schwer, sodass es genügt, wenn ich sie etwas führe, bis gestern war noch zweimal täglich Ta aufm Hof.
Es ist beiden Pferden Blut abgenommen worden und eingeschickt. untersuchungen auf Enzyme wg der Muskelentzündungen und auf Schwermetallgehalt im Blut -Ergebnisse bekomme ich wohl Dienstag Nacht/Mittwoch.
Derzeit bekommen die beiden Vovorjahresheu (nix gammeliges oder so, einfach nur n Jahr älter), füttere angewelkte Brennesseln und Löwenzahn um die Nierentätigkeit anzuregen. Leinsamen hab ich ausgekocht und mit Kamillentee vermischt um den Magen der Stute mit den Koliken etwas zu beruhigen. Wasser logo ad libitum. Um die Aufnahme noch zu verstärken hab ich salzlecksteine drin. Kann ich sonst noch was tun? Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Dauer??

Dazu, wie das Quecksilber auf die Weide gekommen ist, gibts es einen verdacht, da dies aber nicht zu beweisen sein wird, werde ich ihn nicht laut äußern.


verzweifelte Grüße
Gespeichert
Hexenkind17
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1070



WWW
« Antwort #1 am: 09.05.11, 17:32 »

Das hört sich ja furchtbar an!

Zum Quecksilber kann ich leider nichts sagen, aber habt ihr das grass sickness syndrome ausgeschlossen??

http://en.wikipedia.org/wiki/Grass_sickness


http://www.equinegrasssickness.co.uk/

PS: ZU Quecksilbervergiftung fand ich auf Englisch einen guten Link und auf Deutsch auch nur einen Link, scheint extremst selten zu sein, Seid ihr sicher, dass es das ist??

http://www.horseadvice.com/horse/messages/4/71326.html

http://www.busch-forum.de/forum/showthread.php?t=4414
« Letzte Änderung: 09.05.11, 17:37 von Hexenkind17 » Gespeichert

Friends help you move. Real friends help you move dead bodies ...


Schock deine Lehrer, lies ein Buch !!!
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #2 am: 09.05.11, 20:12 »

Danke dir. Mein Englisch ist leider etwas verstaubt und im Momement hab ich auch nicht mehr so ganz die Kraft und die nerven, mich auf irgendwas außer direkt am Pferd zu konzentrieren  Augen rollen Zwinkernd.
Was mich stutzig macht, ist, dass beide Pferde Zeit ihres lebens (12 J. und 9J.) auf der Weide waren, auf DIESER Weide bereits 4 Nächte und noch für mindestens 2 Wochen gutes Futter gewesen wäre -an Giftpflanzen sollten sie dann also nicht rangehen, mir ist beim rübergehen auch nix aufgefallen -außer hahnenfuß und der steht hier wirklich ÜBERALL zu Hauf. Kennen sie und fressen rundrum. Hat auch keines gespeichelt, Nasenausfluß oder ähnliches gehabt. Es hat beide Tiere absolut gleichzeitig getroffen. Hab auf: http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm  die Symptome eingegeben -da kam Quecksilber/-verbindungen raus.

Heut Abend scheint ein Pferd erstmals wieder eine Heuration ohne Kolik zu überstehen (dreimal Holz klopft), das andere Pferd ist erstmal 400 m n vernünftigen Schritt bis zur Koppel mitgelaufen -locker und ohne Muskelzittern anschliessend. Das nach ner Biene ausschlagen und 10 m traben auf der Koppel hat sie auch problemlos überstanden. Ok, sie ist noch unter Medis, hat heut morgen aber nur noch ne Paste ins Maul bekommen. Das war vorher nicht mal unter Spritzen drin -so gesehen bin ich grad schwer optimistisch  Grinsend
Gespeichert
Hexenkind17
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1070



WWW
« Antwort #3 am: 09.05.11, 20:23 »

Ach so, ich dachte, du wolltest Links.  Verlegen
Direkte Erfahrungen habe ich (zum Glück!!) nicht, aber guck mal hier (auf Deutsch):
http://www.p-wie-pferd.de/2007/07/31/graskrankheit-grass-sickness/

http://www.suite101.de/content/gefahr-fuer-weidepferde-a37156

Nach einer Eingabe im Internet die Krankheit zu diagnostizieren ist ja etwas merkwürdig, oder wurde das auch von deinem TA im Blut gefunden?

Die Graskrankheit ist unabhängig von der Anweidezeit, sie tritt aber meistens nach kalten, frostigen Nächten im Herbst und  Frühjahr auf. Hier war es die letzten Nächte frostig und dann sehr warm, also typisches Wetter. Wäre eine Idee, aber nur theoretisch, ich kenne das zum Glück auch nur vom Hören-Sagen.

Wünsche deinen Pferden alles Gute!! Wenn du magst, kannst du vielleicht noch etwas die Symptome beschreiben? Kolik und Bewegungsprobleme sprechen ja schon evtl. für grass sickness. Keine Ahnung, ob die TA sich hier schon gut damit auskennen.  Huch
Gespeichert

Friends help you move. Real friends help you move dead bodies ...


Schock deine Lehrer, lies ein Buch !!!
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #4 am: 09.05.11, 21:19 »

Das Blut ist noch im Labor, werde vlt am Dienstag Abend, spätestens Mittwoch die Ergebnisse kriegen.

Beide Pferde fingen auf den 300 m zur Koppel an auffällig zuwerden, bin sofort wieder umgedreht und habe die Pferde nur mit Hilfe eines Nachbarn wieder zurück auf den Stall bekommen. Die eine hat versucht vor den Schmerzen davon zu stürmen, die andere bewegte sich von Schritt zu Schritt unwilliger (die, die immernoch mit der Muskelentzündung zu kämpfen hat), beide versuchten sich direkt aus dem Laufen heraus fallen zu lassen.
In der Stallgasse hat sich die eine dann nahezu garnicht mehr bewegt -entfernt vergleichbar mit Kreuzverschlag- die andere ist völlig abgedreht, hin- uind hergetobt, gegen die Wände geworfen, Kopfscheuern usw(im folgenden der Koliker). Beide Pferde haben massivst geschwitzt. es hat sogar vom Kopf nicht nur getropft, es liefen regelrechte Sturzbäche. Habe beim Arbeiten Pferde schon schwitzen sehen, aber so nicht. Sah aus, als hätte ich unter den Pferden 1,5 Eimer Wasser ausgeschüttet. Stark erhöhte Temperatur hatten beide,ebenfalls atrakes Muskelzittern. Roten Harn für die nächsten 1,5 Tage.
Der Ta hat jedem 4 Sptzen gegeben: je eine zum Entkrampfen, Sedierung, Entzündungshemmer und sowas wie n Antibiotika.
Das eine Pferd schiens zunächst überstanden zu haben, hatte dann Samstag auf ner anderen, abgegrasten Koppel ne Weile draußen, da ist sie nur etwas langsamer als sonst mit hin gelaufen. Habs aber darauf geschoben, dass sie einfach groggy sind.
Das andere Pferd hat dann mit am Anfang Dauerkolik bis Samstag Mittag reagiert. Nachts die nächste Kolik. Dann Sonntag früh nach etwas Heu nochmal leicht, dann aber so, dass es mit 20 min Führen gut war. Das Ganze dann weiter nach jeder Heumahlzeit. Heut Abend zum ersten mal nicht mehr.
Bei der anderen ist dann Sonntag früh aufgefallen, dass sie nach n paar Hundert Metern Schritt wieder anfängt zu schwitzen und zu zittern, erneut roter Harn und kurzfristig leichtere Kolik, war aber nach einmaliger Schmerzmittelgabe und Entzündungshemmer gut. Sie hat heut nochmal ne Paste mit Entzündungshemmer bekommen, morgen auch nochmal. Insgesamt wird es jeden Tag besser,wie gesagt, heut ist sie erstmals völlig problemlos gelaufen (Hand) auf ner Strecke, die vorher voll ausgelöst hat.
Labor ist n bisserl weiter weg, die Blutproben sind mit der Post unterwegs, hoffe, dass die nicht verschlampt werden... Hab auf Schwermetalle untzersuchen lassen und auf zwei Enzymspiegel im Blut, die Aussage über den Zustand der Muskelzellwände geben sollen.

Probleme mit dem Schlucken hatte keine der beiden,ebensowenig ist eine getaumelt.
Gespeichert
Hexenkind17
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1070



WWW
« Antwort #5 am: 09.05.11, 21:59 »

Ach du Schande...  Schweigend Schweigend Schweigend

Der rote Harn und die Muskelprobleme könnten ja schon auf grass sickness hindeuten, aber halt auch garantiert auf andere Vergiftungen.

drücke euch ganz doll die Daumen, dass es bald überstanden ist!!! Hat der TA einen Verdacht geäußert?
Gespeichert

Friends help you move. Real friends help you move dead bodies ...


Schock deine Lehrer, lies ein Buch !!!
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #6 am: 10.05.11, 06:39 »

Nee, nicht wirklich. Fing immer wieder mit Giftpflanzen an. Hatten diese Weide aber mehrere Jahre in Nutzung (nu logo nicht mehr) und mir ist beim abgehen auch keine fremde Pflanze aufgefallen. Das Pferd mit den Koliken habe ich "erst" ein Jahr, sie hatte bis dahin nie was bei mir. Ich weiß aber auch von ihr, dass sie sehr selektiv frisst... Das trotz mehr als genug bestem Futter beide Pferde gleichzeitig so stark an Giftpflanzen gehen würde, glaube ich net so ganz.
Gespeichert
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #7 am: 10.05.11, 09:23 »

*Zwischenbericht geb*
Dem Pferd mit den Koliken gehts gut -gestern Abend nix, heut nix. Fing sonst immer nach nem Teil der Heuration an, hatte ihr gerstern noch Leinsamen ausgeschleimt und Kamille untergemischt. Heut morgen war sie auch das erste mal komplett wie immer: mit gespitzten Ohren über die Boxentür scheuen (soweit waren wir schon), auf das Morgen-Streicheln die Ohren zurücklegen, mißmutiger gesichtsausdruck: Spar die Duisselei, schieb lieber das Futter rüber und zwar FLOTT!!, Umdrehen und beleidigt in die Ecke gehen, Strecken -oh, wir sind so weit na dann -MAMPF!

Die mit der Muskelentzündung: 400 m an der Hand gut gelaufen, heute letzte Ration Medis (Flunidol 5%), Mistabsatz immer noch zu wenig, Pferd sonst aber vom Benehmen/Saufen her voll ok. Heu bekommen sie derzeit älteres und mäckeln da beide etwas. Bekommen sonst Heu in Tee-Qualität  Cool. Wie kann ich den Mistabsatz ankurbeln, ohne sie zuviel zu bewegen (Muskulatur) und das Verdauungssystem/Schadstoffhaushalt/Nieren noch weiter zu belasten? Ach ja, ist n dickes KB, möchte deshalb auch net soo gern mit Weizenkleie hantieren...
Gespeichert
GilianCo
Holsteiner aus Überzeugung...
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4235



« Antwort #8 am: 10.05.11, 22:44 »

Mist, wg der Weizenkleine wollte ich noch mal fragen... ansonsten einfach mal hier erkundigen: http://www.netzwerk.prosaani.de/irgang.htm Die hat von Fütterung mittlerweile echt Ahnung, und kann da ggf. gezielt weiterhelfen.

Ansonsten sorry, hatte das heute morgen leider nicht gesehen (nur vom Handy aus in der Uni im Net), daher schreib ich jetzt erst. So wie es ausschaut scheint ja das schlimmste an Symptomen durch zu sein, ich hoffe sehr, das das auch so bleibt.

Quecksilber hemmt im Körper einige Enzyme, indem es sich an die SH Gruppen bindet. So kann es (aber das ist meist eher bei chronischen Vergiftungen von Bedeutung) auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden, und zu neurologischen Symptomen führen. Bei Euch ist es ja eher akut verlaufen, und mittlerweile (wie es scheint, *aufHolzklopf*) abzuklingen. Halbwertszeit von Quecksilber im Körper (ggf. von Mikroorganismen umgewandelt zu Methylquecksilber, so kann es fatalerweise auch besser resorbiert werden) liegt bei 70 Tagen, daher würde ich nach abklingen der Symptome das trotzdem noch weiter unter Beobachtung haben. Drück Euch aber die Daumen, das da nix mehr nachkommt...
Gespeichert

Wichtig ist, nie mit dem Fragen aufzuhören. A. Einstein.

Das wirklich gute Lernen bewegt sich in kleinen Schritten auf einem Grad zwischen Monotonie und Chaos. Susanne von Dietze
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #9 am: 11.05.11, 07:15 »

Danke dir, kein Thema -bin froh, dass du dich unbekannterweise trotzdem herzitieren lassen hast.  Zwinkernd
Heißt Halbwertszeit 70 Tage, dass ich das Pferd mit der Muskelentzündung solang net einsetzen kann?  Schockiert (ich lebe von meinen Pferden und die Saison ist kurz, muss mir sonst ggf Ersatz beschaffen).
habe gelesen, dass bei Schwermetallen Holzkohle gegeben werden soll, um das Zeugs zu binden -die Braune (Muskelentzündung) setzt eh immer relativ wenig Mist ab, im Moment eher noch weniger. Schieß ich mir dann mit der Kohle evtl ein Eigentor von wegen Verstopfung? wieviel Kohle müsste es sein, um zu wirken (Pferd hat so 800 kg)? Sollte es keine Schwermetallvergiftung sein (Blutergebnisse noch net da) -schade ich den Tieren damit vlt?
Zwischen letztem Mal auf entsprechender Weide und Auftreten der Symptome lagen 9h, beide Pferde haben weder gespeichelt, noch gerotzt, gibt es überhaupt Giftpflanzen, die so langsam wirken? dachte immer, bei Giftpflanzen sei auch automatisch Speichelfluß und/oder Rotz bei?
Gespeichert
Schnett
die mit den Haffis flüstert
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2634



WWW
« Antwort #10 am: 11.05.11, 08:15 »

Beim Menschen kann man Metalle mittels Kinesiologie und Akkupunktur ausleiten.

Hat bei mir geholfen. Vielleicht gibts da auch nen Fachmann für Pferde?
Gespeichert

Gönnen können ist eine Kunst denn neiden kann jeder
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #11 am: 11.05.11, 08:25 »

Ach ja, was ich oben vergessen hab zu beschreiben -bei akut hatten beide Pferde stark verlangsamte Darmgeräusche -ziemlich durchgängig.

Für Pferde ist mir hier im Großraum keiner bekannt -nur Kleintiere.

*auf Blutergebnisse hibbel und guit planlos von einer Ecke in die nächste stürzen könnt*
Gespeichert
Walle
Moderatoren
*
Offline

Beiträge: 1013



WWW
« Antwort #12 am: 11.05.11, 13:33 »

Verdaunung läßt sich auch mit Massagen ankurbeln! Die Frage ist halt dabei wie weit die Muskeln das grad vertragen würden?

Wurde den mal Temp. gemessen?

Wurde evt. in den letzten Tagen im näherem/direktem Umfeld der Pferde ein Feld gedüngt? Vor zig Jahren hatten wir eine Stute mit Fohlen, wo das Fohlen fast verendet wäre deswegen. Es war sehr windig und die Pferde schauten dem treiben des Bauern zu... Alle Pferde die sich realtiv nahe zum Zaun aufhielten erkrankten an ähnlichen Krankheitsbild (Muskelschmerz, Koliken) Die meisten bekamen Kohle und so ein "salzgesteinsgemisch" das Giftstoffe bindet.
Hatte Gute 2 Wochen gedauert bis alle wieder fit waren...
Gespeichert

Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!
(Special Olympics Eid)
Mutzel
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 488


« Antwort #13 am: 11.05.11, 14:02 »

Walle: ja, sie hatten stark erhöhre Temperatur. Aber ich glaub, nen Kb in dick durchkneten wäre dann wohl n bisserl viel verlangt;-)
Edit, vergessen: nein, sämtliche Felder/Wiesen rundherum werden entweder von uns selbst, oder von dem Agrarbetrieb bewirtschaftet, in dem mein GöGa Meister in der Pflanze ist -wüssten wir also mit Sicherheit.

Hab per Telefon grad die Auswertung vom Bluttest bekommen, bin aber eben erst rein, hatte also noch keine Gelegenheit irgendwas nachzuschlagen.
aalso:
-Schwermetalle waren im Blut NICHT nachweisbar. Andererseits hab ich wo gelesen, dass dies auch nicht (mehr) der Fall ist, wenn sich die Schadstoffe in der Leber usw festgesetzt haben. Das Blut wurde erst knapp 2 Tage nach den akuten Symptomen abgenommen. (Wie schnell setzen die sich wohl fest? Ist nichts gleich nichts?)
-Muskelenzyme im Blut sehr hoch
-Selenwert: akuter Mangel (kann das auch durch das extreme Schwitzen und Krampfen verursacht sein, oder ists andersrum?)
-Leberwerte sind aarg schlecht (behandelt man das(wenn ja, wie?), korrigiert sich das von allein? kann ich das über z.-B. Brennesselgabe zum ankurbeln der Nierentätigkeit steigern?)

*Mit vielen Fragezeichen jetzt Meyers Fütterungsbuch befragen geh*
Gespeichert
Figonero
Mitglied
*
Offline

Beiträge: 1271


« Antwort #14 am: 11.05.11, 14:54 »

Mutzel,
ich glaube es bringt Dich nicht wirklich weiter, eine Krankheit im I-net zu diagnostizieren und danach die Symptome umzudeuten....wenn keine Schwermetalle im Blut sind, sind da keine!

Vor allem, wie ist denn das Quecksilber auf die Weide gekommen? Du schreibst, Du hast da einen Verdacht.... also nehme ich an, Du vermutest Vorsatz. Ansonsten kaeme ja nur Duengung mit Klaerschlamm oder so in Frage, das ist ja wohl nicht der Fall.
Was meint denn der TA, der das Blut abgenommen hat? Evtl. ist es etwas ganz Anderes?
Kerstin
Gespeichert
Seiten: [1] 2 | Nach oben Drucken 
Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Akute Probleme / Hilfegesuche (Moderator: Kimble03)  |  Thema: Verdacht auf Quecksilbervergiftung -was nun?
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Bäuerinnentreff
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben