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Lahmheiten und Beinprobleme aller Art
(Moderator:
Bantu
) | Thema:
Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Thema: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme?? (Gelesen 5713 mal)
GilianCo
Holsteiner aus Überzeugung...
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #90 am:
25.08.10, 12:42 »
Ich würde zumindest nichts komplett ausschließen. Bei meinem Pferd stand Anfang des Sommers auch mal der Verdacht "Rehe" im Raum. War es am Ende nicht, trotzdem bestand die Möglichkeit. Und mein Pferd ist schwerfuttrig und überhaupt kein Kandidat für Rehe.
Es ist einfach so, daß es immer, sagen wir mal, "riskant" ist, etwas von vornherein auszuschließen. So kommen dann nämlich solche Odysseen zustande, weil etwas ausgeschlossen wird weil es unwahrscheinlich ist.
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Mutzel
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
«
Antwort #91 am:
25.08.10, 14:19 »
STEHT er den rehetypisch, sprich entlastet er die Beine durch vermehrtes raus- oder unterstellen?
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
«
Antwort #92 am:
25.08.10, 14:25 »
Zitat von: Mutzel am 25.08.10, 14:19
STEHT er den rehetypisch, sprich entlastet er die Beine durch vermehrtes raus- oder unterstellen?
Nein, absolut nicht. Sonst hätte ich den TA da schon längst drauf gestuppst. Er entlastet das betroffene Hinterbein aber häufig, was ja auch gg. Rehe spricht.
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Redlucy
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #93 am:
25.08.10, 14:57 »
Ich finde der läuft vorne auch sehr übel und ich würde ihm das Longieren für die Filmchen nicht antun bzw. nicht zur Bewegung zwingen.
Das rehetypische Stehen ist oft nicht vorhanden, daher kein verlässliches Symptom. Manchmal hat man es nur beim hochakuten Schub (wir selbst da nicht) und manchmal tut es eben hinten auch schon so weh, dass diese Haltung, die vorn entlastet und hinten belastet, eben nicht eingenommen wird.
Bzgl. Cushing habe ich auch schon ein Pferd gesehen, dem man nichts ansah...aber nach Odyssee und Tests kam eben Cushing raus. Nachdem das Fjord nicht mehr der jüngste ist, würde ich das in Betracht ziehen.
Wenn eine Grunderkrankung vorliegt (Tests müssen richtig gemacht sein, siehe auch Hufreheforum...ein bisschen Zeit zum reinlesen sollte einem das Thema schon wert sein), dann kann das Tier auch Rehe haben ohne einen Grashalm gesehen zu haben. EMS muss ebenfalls nicht durch die Lehrbuchmäßigen Fettbeulen in Erscheinung treten. Und EMS kann sein...für so wenig Koppelgang ist das Pferdchen verdammt dick. Bei schleichendem Verlauf hatte mein Hoppa auch keine Pulsation...und es betrifft alle Hufe...nicht nur vorn...grad je länger sich der Zustand hinzieht. Etwas ohne saubere Diagnostik auszuschließen halte ich für ......
Gleiches betrifft das Hufrollenthema...wobei ich bei auf allen Vieren lahm eher von einer systemischen Erkrankung ausgehen würde.
Klar kann es auch sein, dass das Tier von vorn bis hinten verspannt ist und daher lahmt...es gibt Muskelverspannungen, die sich vom Gangbild wie Hufrollenerkrankungen äußern.
Ferndiagnosen sind halt leider nicht machbar. Aber Du könntest nach und nach eine Möglichkeit nach der anderen diagnostisch ausschließen lassen.
Genug Input/Ansatzpunkte hast Du ja bekommen bisher...
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #94 am:
25.08.10, 15:12 »
Zitat von: Redlucy am 25.08.10, 14:57
Wenn eine Grunderkrankung vorliegt (Tests müssen richtig gemacht sein, siehe auch Hufreheforum...ein bisschen Zeit zum reinlesen sollte einem das Thema schon wert sein), dann kann das Tier auch Rehe haben ohne einen Grashalm gesehen zu haben.
Hallo,
woher weißt du denn bitte, was ich schon alles gelesen habe??? Ich bin Mitglied im Hufreheforum und habe mich dort auch über EMS informiert - bereits vor Jahren! Ich weiß also sehr genau wie kompliziert und aufwendig der Test für EMS ist und dass er leider leicht verfäschbar ist...
Ich kann aus Erfahrung nur sagen, dass alle Pferde, die ich mit Cushing und EMS kenne, eindeutig andere Symptome und Aussehen zeigen. Natürlich werde ich den TA darauf ansprechen. Eine Idee ist es allemal wert, danke...
Allerdings lief das Pferd nach dem Abspritzen lahmfrei... Ich denke auch, dass es mehrere Baustellen sind...
Longiert wurde er übrigens nur diese paar Minuten, da eine Freundin (auch Tierärztin) dies sehen wollte...
Und was soll ich deiner Meinung noch mehr machen als 4x den TA zu holen und alles abzufragen? Das ist kein billiger Wald- und Wiesentierarzt, sondern er ist u.a. spezialisiert auf orthopädische Diagnostik und alle TAs dort gehören zu einer Klinik. Fast alle meinten ich soll einfach abwarten, aber das kann ich nicht, ich muss wissen was es ist.
Ich lasse mir hier nicht (auch subtil) vorwerfen, nichts für mein Pony zu tun!!!
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carola
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #95 am:
25.08.10, 15:54 »
*hmlaus*
Klar wäre es schön, eine Diagnose zu haben. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man, egal, was man macht, nicht zwingend eine kriegen muss.
Auch, wenn man in die renommierteste Klinik fährt und alles abchecken lässt.
Und man muss sich natürlich auch fragen, was die Diagnose ändern würde. Klar würde man bei einem Reheschub wegen EMS etc. anders behandeln/halten als bei einer Sehnenverletzung, aber wenn ich das ganze recht gut eingrenzen kann und letztendlich die Behandlung gleich bis ähnlich wäre, ist die tatsächliche Ursache zwar interessant aber nicht lebenswichtig.
Natürlich ist das kein Freibrief "nichts" zu tun, aber das tut Hexenkind hier ja offensichtlich auch nicht. Das Pony lahmt, keine Frage, aber er sieht in meinen Augen auch nicht so leidend aus, dass man hier mehrere Kliniken anfahren muss. Er ist in Rente und steht auf der Koppel.
Wie gesagt, wenn es um Haltungsfragen geht, ja, wenn es um "Hilfe" geht, natürlich TA, aber irgendwo sind auch Grenzen. Sowohl finanziell als auch technisch. Mein Pferd hatte schon zwei langwierigste Lahmheiten ohne genaue Diagnose. Und zumindest beim ersten Mal habe ich richtig Geld in die Diagnostik gesteckt.
Beim zweiten Mal habe ich zumindest im zweiten Anlauf das Glück gehabt, an jemanden zu geraten, der sowas schon gesehen hat und einordnen konnte. Die 1. Klinik ist zu keiner Diagnose außer "Entzündung unbekannter Ursache" gekommen.
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #96 am:
25.08.10, 16:08 »
Hallo Carola,
ich bin durch eigene Erfahrungen als Typ so, ich *brauche* eine Diagnose...
Hoffe, dein Pferd ist wieder fit!!
Übrigens, habe zur Rehe noch dies gefunden:
"Zur Kontrolle des Futterzustandes dient weniger die Fettschicht auf den Rippen, sondern der Zustand des Kammes. Er schwillt bei zu hohem Eiweißgehalt richtig dick an." Ich kenne genug Ponys mit Speckkamm, meiner hat keinen. Klar, das schließt Rehe nicht 100% aus! Jedoch war auf dem betroffenen Huf keinerlei Anzeichen für eine Hufbeinsenkung zu sehen.
Habe zum Thema atypische/schleichende Rehe einiges Interessantes gefunden, auch nochmal zu Cushing. Symptome dafür können wohl auch Zahnfissuren sein, Roy fiel letztens ein Zahn aus, einer wurde gezogen, allerdings laut TA auf Grund von Karies...
Ich habe halt manchmal das Gefühl, dass Diagnosen wie EMS/Cushing oder Borreliose manchmal (!) als "Notnagel" gestellt wird, wenn der TA nicht wirklich etwas findet.
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Letzte Änderung: 25.08.10, 16:12 von Hexenkind17
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GilianCo
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #97 am:
25.08.10, 20:03 »
Wobei, nicht zu viel Eiweiß löst Rehe aus, nur leider sitzt das zu fest in den Köpfen fit dem Eiweiß.
Ich kenne ein Rehepony das total dünn war... Was die Modediagnosen angeht, hast Du sicher auch recht. Und ich kenne das, ich muß auch immer eine Diagnose haben
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #98 am:
30.08.10, 19:01 »
Hallo,
habe heute das Pony vortrabe lassen. (Kamera hatte ich natürlich vergessen...)
Pony läuft auf der Gerade im Trab gut, in den Wendungen tickert er noch. Im Schritt alles ok.
Morgen werde ich mit dem TA telefonieren. Ich tendiere dazu ihn jetzt noch 2-4 Wochen Zeit und Ruhe zu geben.
530 Euro TA Rechnung reicht erstmal...
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #99 am:
31.08.10, 12:02 »
Hallo,
habe heute mit dem TA telefoniert. Er meint, noch 2 Wochen Ruhe und dann müsste es auch in der Wendung weg sein, sonst doch lieber nochmal Klinik...
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GilianCo
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #100 am:
31.08.10, 15:54 »
Zitat von: Hexenkind17 am 31.08.10, 12:02
Hallo,
habe heute mit dem TA telefoniert. Er meint, noch 2 Wochen Ruhe und dann müsste es auch in der Wendung weg sein, sonst doch lieber nochmal Klinik...
*weiter Daumen drück*
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carola
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #101 am:
31.08.10, 20:19 »
Ich drücke auch die Daumen. Wäre doch gelacht...
Es wird ja besser. Und natürlich könnte man diagnostisch weitermachen. Aber ob einem das weiterhilft?
Da dieses Tier ja nur auf der Koppel rumdümpelt und offensichtlich nicht leidet (natürlich lahmt er, und das sind Schmerzen, aber ich gehe mal davon aus, dass er nicht mit Leidensmine auf der Koppel rumsteht und keinen Schritt mehr tut), würde ich es genauso machen.
P. S.: Ich würde die 530 EUR gerne zahlen, und ich bin sicher, Hexenkind täte das auch - WENN es denn hilft!! Aber meist verschwindet ein Haufen Geld in Kanälen und nix tut sich. Weder Abhilfe noch Diagnose. Zumindest war das bei mir schon mehrmals so. Echt super.
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #102 am:
31.08.10, 20:35 »
Hallo Carola,
du sprichst mir aus der Seele!
Pferd kommt angaloppiert, wenn ich es rufe, so schlimm kann es also nicht sein.
Lahmfrei auf der Geraden, ein Ticken in ganz engen Wendungen im Trab, damit kann ich (und er wohl auch) erstmal leben!
TA meinte, Gelenk abchecken und Fessleträger überprüfen...
Das Geld ist es mir natürlich wert, auch meinen Seelenfrieden, aber wenn man immernoch nix Genaues weiß...
Ich war mit dem TA allrdings trotzdem sehr zufrieden, ist halt nicht immer so einfach!
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kalea
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #103 am:
01.09.10, 18:25 »
naja die frage ist doch, würdest du ihn mit diagnose "fesselträger" oder "gelenksentzündung" auf der weide lassen? ja? dann ist es eh egal...eben das hatte ich vorher schonmal auszudrücken versucht
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Hexenkind17
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Re: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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Antwort #104 am:
01.09.10, 19:47 »
Zitat von: kalea am 01.09.10, 18:25
naja die frage ist doch, würdest du ihn mit diagnose "fesselträger" oder "gelenksentzündung" auf der weide lassen? ja? dann ist es eh egal...eben das hatte ich vorher schonmal auszudrücken versucht
Das hatte ich auch überlegt. Gelenk war ja auf Röntgenbild ok. Ich denke ein absolutes strammes Stillstehen wäre vielleicht gar ungesunder als die jetzige Situation (Paddock und Weide mit 3 anderen Pferden). Laut TA darf er auch wieder auf die Weide momentan. Ich probiere mich jetzt in pos. Denken...
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Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??
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