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Pferdeforum  |  Das kranke Pferd  |  Lahmheiten und Beinprobleme aller Art (Moderator: Bantu)  |  Thema: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme?? 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Undefinierbare Lahmheit: Hufgeschwür oder Rückenprobleme??  (Gelesen 5713 mal)
Hexenkind17
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« am: 07.08.10, 18:40 »

Hallo,
ich habe einen 24jährigen Fjordwallach, der an COB und Spondylose im Rücken leidet.
Dann begann er vor ca. 2-3 Wochen hinten sehr kurz zu treten und als ich dann die TÄ holte, meinte sie, dass er Spat hätte. Sie meinte, es sähe aber nicht so schlimm aus und sei nunmal eine Alterserscheinung. Zusätzlich wurden seine Zähne kontrolliert und 2 gezogen, da locker.

Nun ja, heute kam ich in Stall und die SB meinte schon, dass Roy gestern leicht getickt hätte. Als ich zum Paddock kam, kam er mir nicht entgegen. erst nach vielen Rufen kam er und zog die Hinterhufe nur durch den Sand, er bekam sie kaum hoch. Es sah erbärmlich aus.  Unentschlossen
Ganz langsam gingen wir zum Putzplatz und ich zeigte ihn der SB, mittags wäre er noch ok gelaufen.

Ein Hinterbein wollte er gar nicht belasten, an Hufe geben war nicht zu denken. Als mit ihm losgehen wollte, verweigerte es mitzukommen. Ich wollte gerade die TÄ anrufen, als er doch losging. Wir gingen ca. 40 min. spazieren (ganz langsam) und es war eine erhebliche Verbesserung zu sehen, er hatte sich eingelaufen und lief nur noch etwas steif. Trab ging aber gar nicht.

Ich bin total über diese schnelle Verschlechterung schockiert!!  Schweigend Schockiert  Das Pferd der SB hat auch Spat und sie meinte, dass der auch momentan Probleme hätte.

Als Sofortmaßnahmen wollte ich Ingwer und/oder Teufelskralle füttern und möglichst hinten röntgen lassen, um zu sehen wie schlimm es ist. Habe mich schon durch einiges über Spat durchgelesen, aber bin sehr an Verläufen interessiert: ist es wirklich so, dass wenn die akute Phase vorbei ist und das Gelenk verknöchert ist, das Pferd wieder schmerzfreier geht? Was taugen Spritzen ins Gelenk? Was taugen Futterzusatzmittel?

Pferd ist momentan Tag und Nacht auf dem Paddock mit stundenweise Weidegang. Wie soll das dann erst im Winter werden, wenn er nachts wieder in seiner Box steht??  Verlegen

Ich könnte ihn am Stall in einen Offenstall stellen, der aber "nur" Gummimatten und keine Einstreu hat (Allergie in der Herde). Außerdem wird der im Winter öfters ziemlich knubbelig. Außerdem hasst meiner Regen und ist inzw. mehr als froh abends seine Box zu haben. Ich könnte ihn in eine Paddockbox stellen. Wäre das gut oder die vielen Wendungen beim Rein- und Rausgehen eher schlecht??
Die SB hat gleich vorgeschlagen, dass es ein Paddock mit 4 Pferden gibt, davon 2 Spatpferde, da die momentan ca. 15 Wallache für ihn in der Herde doch Stress bedeuten. (er ist rangniedrig)

Ich selber reite ihn kaum noch, er hat aber zwei Reitmädels, die ihn 3 mal die Woche vorsichtig und meist unter Aufsicht reiten (oder auch mal nur Spazierenführen).
Im Winter war er noch total fit und rannte und bockte wie ein Jungpferd...  Unentschlossen

So, sorry für den Roman, musste mal raus! Bin dankbar für Tipps und Verläufe!!


PS: Wenn es morgen nicht besser geht, wird natürlich sofort der TA gerufen!!!!


******edit von Carola: Titel auf Wunsch geändert Zwinkernd ********
« Letzte Änderung: 12.08.10, 08:33 von carola » Gespeichert

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Hexenkind17
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« Antwort #1 am: 08.08.10, 16:16 »

Hallo,
finde es einfach nur schade, dass hier keiner antwortet.. Unentschlossen

Pferd läuft heute leicht besser, morgen hole ich den TA:

http://www.youtube.com/watch?v=rzEuSrg5qao


http://www.youtube.com/watch?v=eWVOgYe5rNk

Bitte um Tipps für Fütterung von Zusätzen wie Ingwer und Co...
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Tinchen
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« Antwort #2 am: 08.08.10, 16:32 »

Hi,

sei mal nicht ungeduldig, es ist Wochenende und keiner ist im Büro *g*.

Mein Pferd hat Spat und ist mittlerweile sogar operiert wurden, dadurch wird das Gelenk schneller verknöchert.

Versuche die Entzündung rauszubekommen, danach verknöchert das Gelenk und Du hast eine Weile Ruhe. Hayloronsäure und Cortison wird dazu normalerweise in den Gelenkspalt gespritzt. Vorher würde ich auf jeden Fall mal röntgen lassen (beide Hinterbeine). Wenn er akut lahm ist würde ich ins Gelenk spritzen lassen, aber nur von einem guten TA wei er direkt in die Spalte spritzen muss. Dann hast Du sicherlich erstmal ruhe.

Denke Dein Pferd hat halt gerade einen Schub, das war bei meinem auch so. Manchen Pferde haben eine verknöcherten Spat und waren vorher nie lahm. Das kann man nicht vergleichen.

Eine alten Box zu dem Thema müsste aus auch geben.

Füttern würde ich an Deiner Stelle alles was die Entzündung rauszieht, also nix was die Gelenke zusätzlich schmiert. Eher was mit Ingwer und Teufelskralle. Frag mal den TA, es gibt ein gutes und günstiges Mittel wo das drinnen ist, weiß nur grad net wie das heißt.
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mopstier
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« Antwort #3 am: 08.08.10, 19:49 »

Hi,

mein Pferd hat auch Spat... rechts wesentlich schlimmer als links. In Entzündungsphasen (z.B. bei nasskaltem Wetter) tritt er rechts deutlich kürzer als links, allerdings war es nie so "unwillig" wie es bei Dir auf den Videos aussieht. So habe ich es auch noch nicht bei den anderen Spatpferden gesehen.
Mein Rat wäre auch erstmal den TA zu holen und abzuklären, ob wirklich Spat die Ursache ist.
Wenn Du eine gesicherte Spatdiagnose hast, wird er Dir auch sicherlich die weitere Therapie nennen.
Möglichkeiten wären a) die Entzündung einzudämmen (Entzündungshemmer oral bzw. ins Gelenk), oder b) zu verstärken oder c) abzumindern.
Kommt aber alles auch darauf an, ob es sich bei Euch um einen zubildenden Spat handelnd > dann kann das Gelenk "vor sich hin knöchern" und wird bei gutem Verlauf schmerzfrei.. oder aber, ob ihr knochenauflösenden Spat habt > dann muss anders behandelt werden und die Prognose ist nicht ganz so günstig.
Röntgen empfehle ich auch, weil man da auch sieht, ob die "richtigen" Stellen zuknöchern oder ob sich Zubildungen bilden, wo sie denkbar ungünstig sind.

Wenn meiner spattechnisch schlecht läuft, gebe ich (mit TA abgesprochen) Equipalazone für 2-3 Tage. Dann wird es in der Regel besser. Denkbar sind natürlich auch -wie Tinchen schreibt- pflanzliche Sachen wie Ingwer und Teufelskralle, denen man auch eine entzündungshemmende Wirkung zuschreibt. Oder unterstützend noch Homöopathika wie Traumeel.

Ohne vorher zu röntgen würde ich aber damit nicht experimentieren.
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Hexenkind17
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« Antwort #4 am: 08.08.10, 20:48 »

Hallo,
danke ihr Beiden!!
Als TA letztes Mal da war, hat sie Beugeprobe auf Spat gemacht und diese war positiv. Vorher hatten wir ihn kurz longiert. Da war es aber nur ein ganz minimales Kürzertreten und nicht sowas.  Schockiert

Morgen rufe ich gleich die TÄ an, dass sie kommen soll...

Von diesem auflösenden Spat habe ich auch schon gehört, wie grauslich...  Unentschlossen

Habt ihr Inger/Teufelskralleprodukte extra fürs Pferd gegeben (gleich viel sauteuer) oder anderes? Ich weiß, dass meine alte SB ihrem Pferd die Teufelskralletabletten von Aldi gegeben hat,,, Ob das richtig dosiert ist??

Er hat auch Zubildungen an den Sprunggelenken:


PS: Es ist auch die Frage wie seine Rückenprobleme da mitreinspielen. Zwei Wirbel im Widerristbereich sind bereits zusammen gewachsen, ein 3. folgt. (Stand vor ein paar Jahren mit Röntgenbildern...)
Hätte ich nur schon am Sa. den TA gerufen.  Unentschlossen Habe mich von den anderen überreden lassen, das ist nie gut...  Unentschlossen
« Letzte Änderung: 08.08.10, 20:53 von Hexenkind17 » Gespeichert

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Mutzel
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« Antwort #5 am: 09.08.10, 08:34 »

hatte auch 10 jahre ein Spat-/Arthrosepferd. ich finde es aber etwas verwunderlich für Spat, wie du den Verlauf beschrieben hast -ging ja on nahezu jetzt auf gleich fast nicht mehr zu bewegen? Wenn ich mir die kurzen Videos anschau, dann kommts mir auch eher so vor, als könne er "von oben her" nicht richtig laufen. (wobei die schleifenden Hinterzehen schon typisch Spat sind).
was bei Arthrose auch gut hilft, ist Steirocall. Ist ebenfalls ein homöopathisches Mittel.
Medis von menschen sind bei sowas nicht soo der Hit -die Dosierungen stimmen einfach nicht.

In jedem Fall würde ich das Pferd aus der Herde rausnehmen. Als es mit meiner ollen Dame zu Ende ging hatte sie zuletzt auch keine Ruhe mehr und wurde häufig von den anderen getrieben -war auch Schütze Karl-Arsch im letzten Glied.
Du müsstest für ihn sowohl Pflaster, als auch (tiefen) Sand erstmal vermeiden können.
Mein Haflinger hat ab etwa dem 15. Lebensjahr mit Spat angefangen, später kamen dann noch diverse anderen Arthrosen hinzu. Sie wurde 28 und wäre evtl noch älter geworden, hatte dann aber nen Unfall, wo sie sich das Sprunggelenk nochmal anschlug, was auch net mehr wurde.
Sie stand bis zum 22. jahr im sommer tags im Stall und nachts draußen, im Winterhalbjahr andersrum. Dann hatte ich die Pferde in Eigenregie, da war sie sommers komplett draußen, solang es von der Witterung her ging und im Winter nachts auf dem Stall, tags draußen. muß aber dazu sagen, dass sie außer nach dem Unfall nie so extrem schlecht lief.
wenns schlecht lief, hab ich von masterhorse das GSM zugefüttert. ob das wirklich geholfen hat? EINGEBILDET hab ichs mir jedenfalls...
Mit dem Ingwer hab ich mich letztens auch belesen. aber keine Erfahrungswerte.
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Wallhalla
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« Antwort #6 am: 09.08.10, 12:10 »

Ein Versuch gegen Schmerzen und Entzündungen wären evtl. auch Blutegel...können aber müsen nicht wirken.
Bei meiner Schulter wirken sie sehr gut.
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Ich bin wie das Meer. Wenn man sich die Mühe macht und tief eintaucht, findet man einen Schatz.
Hexenkind17
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« Antwort #7 am: 10.08.10, 12:07 »

Hallo,
TA war gestern da, leider nicht meine übliche TÄ, aber auch ein sehr guter von der Klinik. Er hat sich fast 1,5h Zeit genommen. Pony wurde vorgetrabt, gebeugeprobt auf beiden Händen, Huf abgedrückt  und longiert. Das sah vielleicht aus... *grusel*  Zunge
Zuerst meinte der TA, Pony sei auch vorne lahm, aber es war schwierig zu sagen, weil er überall "aua" ging.
Dann entschloß er sich beide Sprunggelenke und den einen Huf zu röntgen. Dabei setzt das Pony den Huf gar nicht mehr ab, so dass der TA doch von einem Hufgeschwür ausging. Pony reagierte beim Abdrücken mit der Zange leicht im vorderen Bereich (dort hat er auch seit Ewigkeiten einen großen Hornspalt). Keine wirkliiche Pulsation. Ein Aufschneiden brachte keinen Eiter oder Hohlräume zum Vorschein. Erstmal Verband zum Aufweichen des Hufs und Schmerzmittel ... Pony steht jetzt erstmal alleine auf dem Krankenpaddock und genießt das.

Heute Morgen habe ich die Ergebnisse der Röntgenbilder bekommen: Sprunggelenke ok, altersbedingter Spat, aber nix Schlimmes!  Lächelnd Huf zeigt keinerlei Auffälligkeiten!  Huch TA vermutet weiterhin ein Hufgeschwür. Aber sieht man sowas nicht auf dem Bild??  Huch

Huf wird jetzt am Do. etwas gewässert und am Fr. kommt nochmal der TA zum Aufschneiden... Naja, warten wir mal ab, nix Genaues weiß man nicht.  Zunge Und ich bin trotzdem etliche von 100e Euro los...  Augen rollen

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tara
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« Antwort #8 am: 10.08.10, 14:02 »

aber du weißt, daß die Sprunggelenke ok sind.

ISG ok? evtl mal osteopaten schauen lassen.

wegen Hufgeschwüren schau mal hier: http://www.ecus.net/eitertierarzt.html
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stell dir vor, du hast ein Pferd und es kann nicht t ö l t e nin diesem Sinne...
Gruß tara
Hexenkind17
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« Antwort #9 am: 10.08.10, 14:15 »

Hallo,
ja, das stimmt. Ich wünschte nur ihm wäre das mit dem Huf *vorher* eingefallen.  Augen rollen
ISG wurde schon zweimal eingerenkt, ist aber schon einige Jahre her (vor der Spondylose Diagnose).
Ehrlich gesagt habe ich persönlich bisher keinerlei langfristige (!) positiven Wirkungen von Osteopathie gesehen. Weder bei mir, noch bei Pferden...

Danke für den Link. Habe versch. Aussagen dazu gefunden, ob man ein HG auf Bildern sehen kann. *grübel*
Seitdem ich meine Hufschmiedin habe (seit etlichen  Jahren), hatte er keine HG mehr und vorher auch nur 2 oder 3. Allerdings hatte ich vorletztes Mal einen anderen Schmied da, da meine nicht konnte.  Huch
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Mutzel
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« Antwort #10 am: 10.08.10, 16:00 »

Wie gesagt, ich dachte auch, er geht vorne ebenfalls lahm.
Zu HG: dann sollte er aber nur auf EINEM Bein lahmen. Und müsste auf dem Bein eine Pulsation haben. ich kenn es auch so, dass man HG nicht auf Röntgenbildern sieht.
Hat er die Wirbelsäule auch angeschaut? Finde, dein Pferd lief oben "klemmig", weiß aber natürlich nicht, wie er normalerweise läuft.
ich würde mir evtrl nen zweite Ta holen.
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Hexenkind17
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« Antwort #11 am: 10.08.10, 16:11 »

Hallo,
@mutzel: Danke für deine Antwort.
Echt? du dachtest das auch?  Unentschlossen Habe ich total überlesen...
Ja, er hat den Rücken abbedrückt, null Reaktion (hat er dort allerdings nie).
Laut TA hatte er an dem Hinterhuf eine leichte (!) Pulsation. Es war sehr auffällig, dass er das Bein gar nicht mehr belasten oder aufsetzen wollte. Ich meinte auch, dass ich finde, dass beide Beine schleifen, aber er meinte die Seite sei sehr auffällig.
Hmm, 2. TA: ich sage es mal ganz ehrlich; ich muss nächsten Monat Steuern nachzahlen und dann diese Rechnung, da bekomme ich schon das Grausen und muss mir was leihen...  Unentschlossen Schweigend Ich warte erstmal den Fr. ab, ob er was findet, sonst müssen wir weitergucken, hilft ja nix, seufz...


Kann man hier nicht soo gut sehen, aber da war er fit:
wie ein junger Gott läuft er natürlich nicht, aber soo krass auch nicht, denke ich.
http://www.youtube.com/user/SnapeVictorious#p/u/20/RiN6TDBci7Q

http://www.youtube.com/user/SnapeVictorious#p/u/7/8-2OoD_r5kw
« Letzte Änderung: 10.08.10, 16:15 von Hexenkind17 » Gespeichert

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kalea
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« Antwort #12 am: 10.08.10, 20:42 »

zum thema hufgeschwür kann ich sagen, ich hatte mein hochgradigst lahmes pferd in der klinik, röntgen, beugen, abdrücken. diagnose kreuzbandriss (!)

das pferd hatte auf dem bein generell einen hahnentritt, daher diese fast tödliche fehldiagnose... das bein war nicht warm, nicht dick, kein puls.
aber die halbe hufwand stand unter eiter.. was da ne woche später am kronrand raus kam.. bah! im übrigen einen tag bevor er eingeschläfert werden sollte, weil kreuzband und 3 beinig immer schlechter laufen nunmal keine alternativen mehr lässt.

gegen das, was ich allerdings als wirklich deutlich lahm von meinen und fremden pferden kenne, läuft dein pferd noch gut. und ich finde nicht das es nach sprunggelenk aussieht, sondern nach weiter oben. zehen schleifen hatte meiner im übrigen auch kreuzdarmbeinbedingt. ein guter chiro wäre nen anhaltspunkt (~80 euro), im gegensatz zu anderen knochenmenschen renken die auch gescheit...von reinmassieren halte ich beim pferd nix. (erfahrungswerte..)
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skyhopper
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« Antwort #13 am: 10.08.10, 21:05 »

Auf den ersten Videos sieht es fast aus als würde das Problem von oben kommen, ggf. Becken oder Kreuzdarmbein. Es könnte aber auch was muskuläres sein. Gerade wenn sich jetzt wegen Spat oder Knochen nicht wirklich was ergeben hat  Augen rollen
Wurde mal ein grosses Blutbild (inkl. Muskelwerte) gemacht?
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt (Albert Einstein)
Hexenkind17
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« Antwort #14 am: 10.08.10, 21:29 »

Hallo,
nochmal danke für eure Tipps!
Seine bisherigen HG sahen auch ganz "typisch" aus: auf drei Beinen stehen und nix ging mehr.  Schweigend

@kalea: Was für eine krasse Geschichte!!!  Schockiert Schockiert Schockiert Zum Glück ist das gutgegangen!!! *schauder*
Das Zehenschleifen ist definitiv neu. Und ich ärgere mich etwas, dass ich beim Traben keine Videos gemacht habe, das sah sooo grauslig aus.
Chiro ist auch gute Idee.

@skyhopper: Das letze Blutbild ist *überleg* schon etwas her (1-2 Jahre). Wurde wg. Testosteronwert gemacht (benahm sich wie ein Hengst...) und da wurde alles andere natürlich auch untersucht. War alles ok. Wäre auch noch gut...

Pferd war heute natürlich super fit, klar, steht noch unter Schmerzmittel. Ich soll ihm noch heute, morgen und übermorgen Phenylbutazone geben. Fr. wird er dann beschnitten und wenn dann nichts gefunden wird, bzw. die Lahmheit so stark wiederkommt ist guter Rat teuer...  Huch Wollte seinen Rücken sowieso mal wg. Verschlechterung röntgen lassen, aber nicht gerade *diesen* Monat.  Augen rollen 2 seiner Wirbel sind ja bereits total zusammengewachsen, ein 3. fast (Stand bei Diagnose vor ca. 4 Jahren?). Jedoch war er nie empfindlich im Rücken, sondern wurde einfach immer unbeweglicher und steifer. Vielleicht drücken diese Zubildungen nun gerade irgendwodrauf?
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