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(Moderator:
Kimble03
) | Thema:
Pferdehaltung aufgeben?
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Thema: Pferdehaltung aufgeben? (Gelesen 13193 mal)
geolina
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #15 am:
05.07.10, 17:38 »
hallo,
wenn ich ehrlich bin, dann liest sich das nach aufgeben und auch danach, dass du dir einen schubs in diese richtung wünscht, weil du evtl die aufgabe als persönliche niederlage sehen würdest? tu das nicht. man muss prioritäten setzen. was hart ist, macht uns eben nicht stark, sondern schwach und depressiv und dann bricht evtl deine ganze welt irgendwann zusammen. dann lieber einen schlussstrich ziehen und die pferde gehen lassen.
und nun nochmal ganz ehrlich? egal wohin.
du hast den pferden jahrelang das leben finanziert, deine schuld ist abgetragen. was ich nie machen würde: einfach als beistellpferd abgeben. eine freundin von mir hat ihr pferd nun zurückgeholt, nachdem es als beistellpferd 3 stationen durchhatte. bei allen wurde lebensstellung versprochen. entweder ein normaler verkauf, eben billig und mit offenen karten oder (wenn offenstallplatz auch noch zu teuer ist) die spritze, ist bei einer 9jährigen zwar schade, aber die dame liest sich wie ein ehemaliges pferd meiner rl. der hat sich dann bei einem unfall selber umgebracht, als er mal wieder durchgetickt ist. man kann nur sagen, zum glück hat er die rl nicht mit in den tod gerissen. ehrlich - solche pferde können evtl. nix dafür, aber man muss für ein pferd nicht sein leben riskieren. inserier sich offen und ehrlich, wenn sie einer will: toll, wenn nicht, dann eben ein ende des schreckens für das pferd.
alex
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Henry Ford
carola
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #16 am:
05.07.10, 21:05 »
Mal OT: Spritze ist bei so einem Tier nicht. Wenn, dann schlachten. Zum Einschläfern gibt es keinen Grund.
Sowas lässt der Gesetzgeber nicht zu.
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Ein gewisses Maß an Unordnung ist der Preis für Freiheit!
geolina
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #17 am:
05.07.10, 21:11 »
wie ist eigentlich aber auch egal, bis anke weiss, was sie überhaupt machen wird
.
alex
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Henry Ford
carola
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #18 am:
05.07.10, 21:21 »
Das ist richtig. Manche tun sich nur mit dem bösen Wort "Metzger" so sehr schwer.
Einschläfern klingt doch so viel netter.
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ankeb
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #19 am:
05.07.10, 21:46 »
Danke für Eure Antworten; war heute mit meiner Mutter für einen Tag auf der Insel, deshalb war ich tagsüber nicht online.
Ich glaube, ich muss noch ein paar Sachen klarstellen:
1. Ich MAG schwierige Pferde, brave Pferde finde ich stinklangweilig! (es sei denn, ich brauche sie für RU!!!)
2. Ich nage nicht am Hungertuch, meine Eltern sind gut situiert, und obwohl ich natürlich sehr viel lieber selbst genug verdienen würde: verhungern werd ich bestimmt nicht, und meine Viecher auch nicht. Diese Abhängigkeit setzt mir zwar sehr zu, aber was soll ich machen? Ich habe unzählige Bewerbungen geschrieben, und nur Absagen gesammelt. Ich mache fast alles für Geld, habe z.B. schon Geflügelställe gemistet, Sonnenblumen geschnitten bei 31 °C (erstaunlich, das man 8 l trinken kann, ohne einmal aufs Klo zu müssen)...
3. Ich komme mit den Pferden klar, beide haben mich noch nicht einmal abgesetzt. (ich Doof falle nur von braven Pferden!)
4. Ein Pony kommt mir nicht auf den Hof, sorry! Fast gleiche Kosten, dafür Stress ohne Ende: Pferde ständig trennen wegen Hufrehegefahr, Kinder da, weil ich zu groß bin, um ein Pony zu reiten, Pony geht unter dem Zaun durch... Nee, is nich!
@ carienchen: Danke für Dein Verständnis. Alleine lassen geht gar nicht, das stimmt, aber ich werde den Zeitpunkt hoffentlich selbst bestimmen können. Bei meinem für mich besten Pferd der Welt konnte ich das nicht, die ging eine halbe Stunde, bevor sie tot zusammenbrach noch topfit im Reitunterricht, und ich habe das bis heute nicht annähernd verkraftet.
Ich habe mit einer guten Freundin über die Sache gesprochen, sie meinte: "gib bloß nicht die Pferde ab, da gehst du völlig kaputt! Tritt dir selber in den Hintern, und fang langsam wieder an, deine Pferde zu reiten. Wenn du Probleme hast, helfe ich dir" Siie ist gelernte Bereiterin, und gibt genialen Unterricht, wenn ihre Gesundheit es zulässt, sie ist 100% schwerbehindert; sie hat mir vor zwei Jahren sehr geholfen, als ich mit der heute 9-jährigen Stute nicht weiterkam. Sie ist eine Woche täglich zu mir gekommen, und hat mir Unterricht gegeben, und mir nicht mal Spritgeld berechnet. Dafür helfe ich ihr natürlich auch in jeder Notlage.
Ich habe genug Pferde zum Korrektur reiten, "meine" Schulpferde, und einige Privatpferde, die meist schlimmer sind als die vergurkten Schulis *grusel*. Wenn ich nur noch solche Pferde reiten soll, möchte ich die Reiterei komplett an den Nagel hängen! Das einziger Pferd, was ich zur Zeit gerne reite, gehört meiner Freundin, ist 17 oder 18 Jahre alt, und hat PA. Diese Stute ist potthässlich, aber wir beiden haben einen tollen Draht zueinander, sie geht mit mir gut Dressur (habe für sie eine Zahnbehandlung bezahlt, die Zähne sahen vorher aus wie Haifischzähne!), springt toll, und geht im Gelände überall lang. Wenn das mit der PA nicht wäre, würde ich echt die Vorbesitzerin der 19-jährigen Stute beknien, sie zurück zu nehmen (für umme), und meine Freundin so lange nerven, bis sie mir die Stute überlässt.
Denkbare Alternative: eine Stute abgeben, rohes Pferd kaufen und selbst ausbilden?
Pferde schlachten lassen, Meerschweinchen den Spaten in den Nacken hauen, Haus verkaufen, und nen Strick nehmen?
Job beim RV kündigen, und wieder den Eltern komplett auf der Tasche liegen?
Hab gerade nachgeguckt: die 19-jährige ist als Nichtschlachtpferd eingetragen, die 9jährige als Schlachtpferd.
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Schnett
die mit den Haffis flüstert
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #20 am:
05.07.10, 22:08 »
Einerseits weißt du was du brauchst, anderereits was du nicht willst.
Du bist an einem Punkt, wo du eine Entscheidung treffen musst und holst dir Tipps.
Ich kann mich den ganzen Vorschreibern nur anschließen und ja viele von ihnen und eben auch ich können dich verstehen.
Sicher musst du wieder anfangen zu reiten. Aber dann doch auf einem Pferd, welches dir Spaß macht.
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Gönnen können ist eine Kunst denn neiden kann jeder
Binesdiva
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Realiwas?
Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #21 am:
05.07.10, 23:17 »
Anke, irgendwie verstehe ich das alles nicht.
Liegt's am Geld?
Liegt's an der Zeit?
Biste genervt und wenn ja, wovon?
Die Pferde, die Arbeit im RV oder einfach mal vom ganzen Leben?
Vielleicht haste Dich auch einfach mal mit allem übernommen?
Du hast zwei abgeschlossene Berufsausbildungen, mistest aber Geflügelställe?
Werde aus Dir nicht schlau, Deine anderen Threads sind mir gerade nicht mehr präsent, auf jeden Fall geht mir das Gejammere aber auf den Keks. Und was willst Du denn mit diesem Thread erreichen?
Gute Ratschläge (die haste bekommen) oder brauchst Du einfach nur ein bißchen Aufmerksamkeit und dutzi-dutzi?
Was sagen denn Deine Freunde und Eltern?
Entschuldige, aber wenn Du meine Freundin wärst und ich Dich persönlich kennen würde, würde ich Dir aber sowas von in den A.... treten!
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Reitet ein Cowboy zum Friseur.
Kommt wieder raus:
Pony weg...
zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Kathastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #22 am:
06.07.10, 08:21 »
Tja, was soll man nun sagen? 2 Seelen wohnen, ach, in Deiner Brust, ankeb.
Du hast Dich an mehreren Enden gebunden und festgetackert und kannst nicht aus, die Situation nicht ändern.
Das nervt, und abhängig sein, das kenn ich auch grad mal wieder.
Vermutlich hast Du einfach Burn-Out, höchste Eisenbahn, dann wirklich was zu ändern!!!
Was ich früher schon mal geraten habe:
Liste machen, mit Stressfaktoren und Negativem, dem gegenüber eine Liste mit dem, was man so nicht missen möchte, Vorteile davon hat etc.
Evt. doch EIN Pferd abgeben, evt. das Jüngere? Wenn Du brave Pferde doof findest, aber zugleich sagst, Du hast derzeit nur 1 Viech das Du GERN reitest weils eben mit statt Stress macht, würde ich doch diesen dicken Stressfaktor halbieren.
Die alte Stute mit 'nem anderen Oldie zum Bauern stellen, der da nicht viel rumfuhrwerkt, ausser Misten und Füttern oder die ganz auf die Weide schmeisst. Arbeit teilen, und nur zum Geländereiten rausziehen, die Alte.
Für die Jüngere findet sich jemand, der mit sowas (AUCH!) gut umgehen kann. Ausgelastet, und regelmässig trainiert, kriegt die vielleicht die Kurve. Es ist immer fatal, zu denken/denken zu müssen dass nur man selber mit einem Tier klarkommt. Die frage ist auch immer ob das wirklich so stimmt?
Damit sind wir beim nächsten Punkt:
Deine Eltern - meine sind 76 + 80, meine Mutter hat massive Probleme, aber ich wohne weiterhin 125 km weit weg und komme nur gelegentlich heim. Ist das jetzt "böse"? oder nicht fürsorglich? Noch kommen sie klar, wenn nicht mehr, muss man sich was überlegen. Deine Eltern würden sich sicher für Dich freuen, wenn Du sagen wir mal, Deinen beruflichen Aktionsradius erweiterst, die wünschen Dir, wenns liebe Eltern sind, normale, wie Du schreibst, dass Du weiterkommst, und NICHT festsitzt.
Finanzielle Belastungen: Haus gepachtet? Kannst ein Zimmer untervermieten, zum Bleistift? Und wenns nur als Lagerfläche oder Werkstatt für irgendwas wäre? Oder jemand Nettes, der/die mal nach dem Viechzeugs guckt?
Reitverein: Hab den anderen Fred noch in etwa im inneren Ohr: DU BIST ZU NETT und DU MACHST DICH zu billig. Bzw. verkaufst Deine Leistungen für lau. Du hast Konzepte, den RU effizient zu gestalten, viele Kinder als Kunden zu binden und Erfolge vom Turnier heimzubringen. Dazu gehört, den Pappnasen vom Verein mal zu sagen, wo der Hammer hängt. Die Angst, rauszufliegen, ist deren beste Waffe... + Dein mangelndes Selbstbewusstsein, das sich sicher in Deinem Auftreten widerspiegelt.
Du könntest auf alle Fälle peu a peu sinnloses Engagement runterfahren, da einbringen, wo es lohnt, eigene Berittpferde und RU gegen GUTES Geld ausbauen. Evt. mit Deiner genannten Freundin zusammen was auf die Beine stellen?
Bewerbungen: Hier im Forum gibts zig Leute, die Du herzlich gern anmailen kannst, und die Dir kompetent Deine Anschreiben, LL, etc. gegenlesen. Inkl. meine Wenigkeit. Es gibt Bewerbungscoachings, die Geld kosten, und welche vom AA. UND: Weiterbildung puscht das Selbstwertgefühl!
Dass Du traurig bist wg. Deinem Hund: Volles Verständnis. Freu Dich über Eure lange gute Zeit, Eure Freundschaft, vermittle ihr, dass sie gehen kann, wenn sie müde ist, und dass Du dankbar bist für alles.
Ihr anderen, lacht ruhig, ich hätte auch dazu eine Geschichte...
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Subito
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #23 am:
06.07.10, 08:40 »
Zitat von: carola am 05.07.10, 11:34
wer nimmt denn einen Beisteller, der noch dazu gefährlich ist? Die Eltern werden sich ja nicht umsonst nicht auf die Koppel trauen, und beide Pferde klingen nicht soo super verträglich. Ich denke, sowas wie ein Beistellertraum verwirklicht sich selten. Die meisten suchen ein billiges Pferd. Für den Unterhalt kann ich mir aber auch ein reitbares hinstellen, und das lernen die meisten schnell. Noch dazu, wo diese hier reitbar sind. Und mit ein bisschen Wendy-Feeling kriegt man die schon hin. Die lernen dann dem Menschen zu vertrauen und werden gaaaanz brav. Ob man dann noch ruhig schlafen kann, wenn so ein Trottel im Krankenhaus liegt, weil er - vorhersehbar - von dem Pferd abgeschossen wurde, das man ihm hingestellt hat?
Meine Mutter traut sich auch nicht mein Pferd von der Koppel zu holen, die 6 jährige Tochter unseres SB schon...das hat aber nichts mit gefährlich o. brav zu tun. Eben weil die jüngere reitbar wäre, findet sich bestimmt jemand der sie als Zweitpferd nimmt weil der/diejenige eine reiterliche Herausforderung sucht. Ich kenne auch zwei laut Vertrag als unreitbar u. gefährlich geltende Pferde bei uns im Stall, die einfach nur beschäftigt werden wollen u. eben nicht nur alle paar Wochen geritten werden möchten. Dann sind die so normal u. friedlich wie jedes andere Pferd auch. Nicht jedes Pferd gibt sich mit artgerechter Haltung zufrieden, aber das ist ein anderes Thema....
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ankeb
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #24 am:
06.07.10, 09:46 »
@ binesdiva: tut mir leid, das dich mein Gejammer nervt, aber es zwingt dich niemand, hier mitzulesen! Ja, ich bin genervt, vom blöden Vorstand im RV, und vom Leben überhaupt! Tritt mich ruhig, macht eh jeder...
@ zaino: danke für dein Angebot, aber ich brauche niemanden, der für mich Bewerbungen gegenliest. Ich habe selber mal Personal gemacht, und mein Bruder ist Personalchef in einer großen Firma. Er sagt, meine Bewerbungen sind formal in Ordnung, aber kein Mensch stellt jemanden an, der schon so lange aus dem Job raus ist.
Mangelndes Selbstbewusstsein und zu nett trifft beides absolut zu. Ich weiß aber nicht, wie ich das ändern soll, mir geht es im Moment einfach viel zu dreckig, um selbstbewusst aufzutreten.
Ich habe gerade meine Pferde geritten, die 9-jährige war ganz brav, die 19-jährige habe ich nur Schritt geritten, weil ich heute keinen Bock auf einen Kampf hatte. Sicherlich könnte jemand anders (eine sattelfeste Frau, Männer mag se nicht) auch mit dem jüngeren Pferd umgehen, wenn ich eine ausführliche Gebrauchsanweisung mitliefere. Allerdings würde ich sie nicht für 1.200,- € abgeben, dafür ist sie ein viel zu gutes Pferd!
Was will ich mit dieser Box erreichen? Nun ja, andere Meinungen hören, und das Chaos in meinem Kopf ordnen, und ob ihr es glaubt, oder nicht, es hilft!
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sasthi
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #25 am:
06.07.10, 09:52 »
Ich würd die Pferde nicht abgeben... aber
ein sehr, sehr klares Wort mit dem Vorstand des RV sprechen. Und sollte das nicht fruchten, würde ich ernsthaft überlegen, ob es nicht sinniger ist, sich selbstständig zu machen und auf den Verein zu pfeifen.
Für mich klingt das alles sehr nach "Burned out", und gerade dein letzter Beitrag liest sich für mich sehr stark danach, einerseits möchtest du Feedback, andererseits fühlst du dich scheins - zumindest kommt es beim Lesen so rüber - angegriffen und knurrst zurück.
Und da würde ich am Job ansetzen. Du bist nicht auf der Welt, um Everybodys Darling zu sein. Wie man ja schon weiß "Everybodys Darling is Everybodsy Depp".
Gesteh dir eine gesunde Portion Egoismus zu.
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Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.
Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken
zaino
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #26 am:
06.07.10, 09:58 »
Zitat von: ankeb am 06.07.10, 09:46
Mangelndes Selbstbewusstsein und zu nett trifft beides absolut zu. Ich weiß aber nicht, wie ich das ändern soll, mir geht es im Moment einfach viel zu dreckig, um selbstbewusst aufzutreten.
Klar, deswegen schreibst Du ja auch hier.
Eine Politik der kleinen Schritte und wirklich mal aufschreiben, für Dich, was gut ist und was definitiv sch**** ist und geändert werden MUSSSS!
Schreib auch auf, gut leserlich und aufhängbar, was DU gut kannst und gerne tust.
Das Engagement im RV täte ja an und für sich Spass machen, sie bürden Dir nur alles auf, ohne aber auf Deine Anregungen je zu hören, richtig? GRRR. Wie sieht es mit dem Feedback von Eltern und Vereinsmitgliedern aus? Hast Du da Deine Freunde und "Anhänger" die Dich auch mal unterstützen?
Wenn die jüngere Stute so ein gutes Pferd ist, dann kommt auch ein sportlicher furchtloser Reiter gut mir ihr klar. Bietest Du sie zu billig an, kannst Du bei den Käufern die Böcke schlecht von den Schafen scheiden. Für ein gutes (wenn auch schwieriges) Pferd fährt ein guter ambitionierter Reiter mal ein paar Meilen; sieht man, dass es passt, kann man immer noch nach unten verhandeln. Und übers Knie brechen musst Du nix.
Das Angebot wg. Gegenlesen oder coaching war gut gemeint, eben da bekäme man vom Profi von "aussen" mal wieder neue Tips. Oder Du baust wirklich Deine Reitlehrer-Existenz weiter auf und aus und machst da was draus? Gute RL haben den Terminkalender auch voll. Grad wenn sie mit Kindern, Jugendlichen oder Späteinsteigern/Erwachsenen umgehen können und wollen.
Und ja, sasthi, *wink*, DANKE, gut formuliert. Das Nettsein im Verein brachte Dich bislang nicht weiter. Also fahr die Stacheln aus, den pferden und den Kindern da zuliebe - schmeissen sie Dich dann raus, ok, gehts sicher auch irgendwie weiter. Aber immer nur gegen die Wand laufen und neue Arbeit aufgehalst kriegen, + Kritik obendrauf, nein, das ist ein no-go!!!
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ankeb
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #27 am:
06.07.10, 10:33 »
Ich gebe die Pferde nicht ab! Habe gerade mit meinem Heubauern telefoniert, er bringt mir gleich schon mal den ersten Teil meines Jahresvorrats.
@ sasthi: kommt das so rüber, als ob ich zurückknurre? So war das nicht gemeint! Ich muss wohl mehr darauf achten, was ich schreibe.
Ihr habt Recht, ich werde dem RV die Brocken vor die Füße schmeißen, so, wie es aussieht, machen die eh bald Pleite.
@ zaino: genau so sieht es aus! Meine Eltern unterstützen mich, die meisten Vereinsmitglieder mögen mich, für einige von ihnen betreue ich z.B. ihre Pferde, wenn sie krank oder im Urlaub sind, aber das hilft mir nix, wenn der Vorstand sich so bescheuert anstellt.
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sasthi
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #28 am:
06.07.10, 10:39 »
hi ankeb,
bei mir kommts zumindest so rüber.
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zaino
Mein Pferd ist als Pferd eine Kathastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Pferdehaltung aufgeben?
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Antwort #29 am:
06.07.10, 10:43 »
ankeb, ja, kam schon a bissl knurrig rüber - erst ein hilfesuchender Schrei, dann ein Nö, mach ich nicht brauch ich nicht etc. ...
aber egal, wir verstehen sowas. Kann mir vorstellen, wie sch*** Du Dich manchmal fühlst in der Lage.
Vorstand: Mei, dann setzt Euch doch mal alle, die Ihr einig seid, OHNE den plöden Vorstand zusammen, evt. kann man den Kassenwart mit beiseite zerren? *fiesbin* und dann macht ihr mal Brainstorming, Status Quo feststellen, was ist los, wo klemmts, was geht, was tät gehen wenn nicht der vorstand so hartmäulig wäre und und und... Reitschülereltern, Vereinsleute, Einsteller, Leut, die sich freuen, wenn Du Dich mal auf ihre Krampen setzt und die Mores lehrst. Und danach setzt Ihr euch zu 3 oder 4 mit dem Vorstand zusammen und präsentiert Euer Ergebnis, Eure Wünsche, Eure Vorschläge, und Euren Änderungsbedarf? Mit Argumenten und Rückendeckung gewappnet?
Es gibt schon Wege... bestimmt! Und immer wieder an sasthi denken: Everybody's Darling? Bist Du nicht!!!
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Kimble03
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Pferdehaltung aufgeben?
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