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Rücken
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Thema: Rücken (Gelesen 14677 mal)
sa
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Beiträge: 844
Re: Rücken
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Antwort #15 am:
22.12.09, 12:55 »
Pebbels, wann hast Du denn die Metallentferungs-O P ? Und woher kamen Deine Bein-probleme ? Hat das was mit der geschädigten Bandscheibe (Nerv) zu tun ? Kommen Deine Schmerzen dann von den Nerven oder sind es Muskelschmerzen ?
Ich kann auch nur sagen, dass ich alte Leute sehr viel besser verstehe. Nach dem dreiwöchigen Liegen konnte ich monatelang kaum auf einem Bein stehe; die hatten in der Reha da so ein Gerät , wo ich nicht in der Lage war, einbeinig zustehen. Die Fähigkeit zu Koordination + Balance geht weg, wenn man lange liegt. Ich habe nach langem Liegen morgens manchmal Probleme, da sind die Bandscheiben vollgesogen und es drückt auf meine Wirbel. Meine Osteo hat mir speziell dafür eine Übung gezeugt, damit man die Bandscheiben etwas entwässert.
Bei mir haben im Krankenhaus alle Ärzte immer mit den Augen gerollt, wenn ich fragte, wie es denn mit Reiten wieder sei. Ein Freund von mir ist Arzt, die Sorte, die im Rettungshubschrauber sitzt. Der hat dann auch noch seine Erfahrungen zu Reitunfällen zum Besten gegeben....Danach habe ich dann auch ernsthaft überelegt, ob ich aufhöre zu reiten und vielleicht Kutsche fahre. Mein selbst reitender Orthopäde sieht das anders, der hält Reiten für gut für den Rücken. Der hat mir nahe gelegt, wenn ich wieder anfange, mit Sicherheitsweste zu reiten. Ich bin von Haus aus Dressurreiterin, und es wäre schön, wenn das wieder gehen würde.
Ich habe nach diesem Unfall aber deutlich gemerkt, dass meine Brüche mir eine Heidenangst eingejagt haben. Vor dem Rollstuhl - oder noch Schlimmerem - habe ich wirklich Angst.
Macht Ihr Sport (ausser Rückenübungen) ? Und was mich auch interessiert, falls die Unfälle mit nicht eigenem Pferd passiert sind, habt Ihr versucht, Schadensersatz/ Schmerzensgeld geltend zu machen? Hat eine von Euch auch eine Unfallversicherung ?
Liebe Grüsse
Sabine
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peppels24
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Beiträge: 188
Re: Rücken
«
Antwort #16 am:
22.12.09, 16:29 »
Wann die OP sein wird, muß ich noch ausdiskutieren
woher die Probleme im Bein kommen/ kamen, keine Ahnung, bei der letzten Kontrolle hat sich der nette Dr nicht wirklich dazu geäussert, außer dass man eventuell noch einen Neurologen drauf schauen lassen kann. Ich vermute aber, dass es eine Art Blockade gepaart mit Schwäche der Muskeln ist. Denn nach der Akupunktur/ Massage lief ich jedesmal wesentlich besser. Das muß ich dann auch mit dem Arzt nochmal besprechen. Wenn ich weiß, durch was diese Probleme kamen, kann ich für mich entscheiden, wie groß das Risiko der OP ist. Ich hatte insgesamt das Gefühl, dass der Großraum Becken irgendwie nicht zusammen gepasst hat. Manchmal war es beim Laufen als würden irgendwelche Bänder über Kanten schrappen.
Als es nach der WiderholungsOP so aussah, als ob das wieder nicht zusammen wächst, wollten die Ärzte mir das Metall rausnehmen um Druck auf den Knochen zu geben... auf die Frage, wie es dann danach weitergehen solle, meinte der Arzt gleich "Sie wollen wieder reiten" aber nicht gerade in einem netten verständnisvollen Ton... wir diskutierten auch mehr über die Gefahren des Reitens als über meinen Rücken... dabei hatte ich in dem Moment nicht mal ans Reiten gedacht, aber ich weiß schon ganz gerne vorher, auf was ich mich einstellen muß, dann kann ich mich damit anfreunden.
Kutsche fahren ist auch nicht unbedingt ungefährlich. Ich denke, man sollte mit einem gesunden Bewußtsein der Gefahren durchs Leben laufen (man muß z.B. nicht mehr jedes Pferd reiten) aber man sollte auch nicht zu viel Angst zulassen. Es gibt soviele Gefahrenquellen, auf die man gar keinen Einfluß hat (Ich habe manchmal tierische Angst, dass mir einer ins Auto fährt und dann alles von vorne beginnt. Sollte ich wieder vom Pferd fallen, bin ich zumindest selbst schuld und habe eben dieses Risiko in Kauf genommen)
Ich gehe in Rückenschule und Aerobic (das ist ein abwechslungsreicher Kurs mit verschiedensten Geräten wie Aeropad, Hanteln, Tubes, Step, Swingstick), da habe ich zwar Probleme, wenn viele schnelle Bewegungen gemacht werden, aber alles was Gymnastik ist, ist super. Ansonsten gehe ich nur spazieren.
Unfall war mit eigenem Pferd. Ich habe eine Unfallversicherung, die mußte aber bisher noch nicht zahlen, da das ja noch nicht abgeschlossen ist. Wer in der Gewerkschaft ist, ist automatisch über die Freizeit unfallversichert, das ist sehr schön, vor allem, wenn man wie ich so lange im Krankenhaus liegen mußte (die bezahlen nur Krankenhaustagegeld)
Liebe Grüsse
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Tinchen
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Re: Rücken
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Antwort #17 am:
22.12.09, 17:54 »
Hi,
da mache ich doch auch mal mit. Ich hatte einen Autounfall im Sommer. Glücklicherweise ist nicht viel passiert aber mein Skoliose macht mir seitdem wieder zu schaffen. Schuld war ich nicht und ich habe glücklicherweise eine Rechtsschutzversicherung. Ich hoffe dass ich so wenigsten meine Auslagen zurückbekomme.
Aber wenn ich brav mein Fitnesstraining mache geht es einigermaßen. (D.h. Geräteraininig ätz...) Allerdings muss ich das mindestens zweimal die Woche machen und dann auch noch regelmäßig. Wenn nur der böse böse Schweinehund nicht wäre, der knurrt manchmal fürchterlich.
Glücklicherweise ist eine meiner besten Freunde Physiotherapeuth, der nervt mich dann immer und macht mir ein schlechtes Gewissen.
Glücklicherweise ist mein Pferd ein Sofa und beim Reiten habe ich keine Problem. Allerdings muss ich beruflich viel Autofahren, da merke ich das schon extrem.
Was macht Ihr so? Geht Ihr auch ins Fitnessstudio oder könnt ihr Euch zu Hause aufraffen?
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sa
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Re: Rücken
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Antwort #18 am:
22.12.09, 18:46 »
pebbels, eine Unfallversicherung habe ich auch, da steht aber die Untersuchung erst im nächsten Jahr an. Mal sehen, was dann da herauskommt....
Klar, von Kutsche fahren habe ich auch einiges über Unfälle gehört. Ich möchte halt auch gerne meinen Esel wieder reiten, das steht schon auf meinem Programm...Erst mal muss ich allerdings wieder fit genug für die Arbeit werden. Ich freunde mich schon mit dem Gedanken an, mir in mein Büro ein Sofa zu stellen und mich da ab und an mal drauf hinzulegen. Publikumsverkehr habe ich nicht, und Akten kann man auch im Liegen lesen. Aber das ist so die Notlösung, ich hätte es schon gerne anders...Hältst Du ohne zu Liegen einen 8-Stunden-Tag durch ?
Tinchen, willkommen hier bei den reitenden Invaliden >g>....Ich bin derzeit sozusagen das Muster an Diszipliniertheit; ich gehe mehr oder minder jeden Tag ins Fitnessstudio, da arbeite ich an Geräten (GÄHN !) und auch auf der Matte. Ausserdem mache ich noch zu Hause viel Rückenübungen. Und walken ohne Ende, ich kenne in dem Park mittlerweile jeden Strauch persönlich >g>. Schmerzmittel nehme ich gar nicht, dass klappt auch so. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auch vor dem Unfall sehr viel Sport gemacht habe, ich bewege mich gerne. Ich wäre nur lieber immer draussen, so Geräte in Räumen ist eigentlich nicht so mein Ding...Aber ich merke, dass mir diese Bewegungen gut tun, also mache ich es.
Pebbels, was sind denn Deine Schröpfmassagen ?
liebe Grüsse
Sabine
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peppels24
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Re: Rücken
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Antwort #19 am:
22.12.09, 19:13 »
Hallo Tinchen!
Bei der Schröpfmassage werden Gläser mit Vakuum über den Rücken massiert. Das fördert die Durchblutung und beseitigt Verspannungen. Den Grad der Verspannungen und den Ort derer sieht man hinterher sehr deutlich an den "Knutschflecken". Das macht meine TCM.
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AndreaT.
schimmelndes
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Re: Rücken
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Antwort #20 am:
23.12.09, 09:32 »
Ich hab zwar keine Wirbelbrüche, aber vor 3 Jahren hatte ich einen ganz fiesen Bandscheibenvorfall - klar L3/L4. 2 Monate hab ich versucht um die OP herumzukommen, aber die Schmerzen wurden immer schlimmer. Nach einem MRT hab ich es dann eingesehen, es konnte nicht mehr konservativ behandelt werden.
Die OP ist gut verlaufen, trotzdem bin ich nicht beschwerdefrei. Vor allem wenn man dann mit dem Sport lumpt - aber wir haben dieses Jahr ein Haus gekauft - viel renoviert und umgezogen, da habe ich es nicht geschafft neben den Pferden in Selbstversorgung und Vollzeitjob auch noch zum Sport zu gehen und zu Hause kann ich mich zu überhaupt nichts aufraffen.
Mit dem Effekt, dass ich mich uuuuuralt fühle.
Ja doch, ich habe sehr gute Vorsätze fürs nächste Jahr (und das mach ich auch) und gehe wieder sporteln. Das hat mir schon immer gut getan. Im ersten Jahr nach der OP bin ich 3x in der Woche gegangen, danach auf jeden Fall immer 2x.
Geritten bin ich ein viertel Jahr nach der Operation wieder, allerdings nur im Gelände, die ersten Dressurstunden hatte ich erst wieder nach einem dreiviertel Jahr.
Jetzt habe ich gar keine Möglichkeit zum Dressurreiten, möchte aber auf jeden Fall wieder und ich denke es wird auch gehen.
Ja, mit dem Gleichgewicht ist es auch nicht mehr so wie es einmal war und ich fühle mich so schrecklich steif im Lendenwirbelbereich.
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Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
Oskar Wilde
sa
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Re: Rücken
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Antwort #21 am:
23.12.09, 12:51 »
Liebe Andrea,
auch Willkommen im Club der Rückengeschädigten >g> ! Weisst Du, woher deine Beschwerden kommen ? Ist das eine Schmerzgedächtnis - Sache?
Na, es sieht ja so aus, als ob man wirklich lebenslänglich Gymnastik machen muss...ich habe jetzt in mein Turnprogramm auch noch Yogaübungen mit aufgenommen; da gibt´s wirklich gute Sachen, die auch nicht so dieses >Turnvater Jahn>-Image haben...
Mir haben sie nach meinem Unfall sehr deutlich gesagt, dass ich nur wieder hochkomme, wenn ich Übungen mache. Ich denke inzwischen, dass der Mensch - rückentechnisch - überhaupt nicht für diese dauersitzende Tätigkeit geschaffen ist. In meiner Reha bin ich übrigens fast vom Glauben abgefallen; die meisten Leute dort meiner Rückengruppe zogen bis zu 4 Bandscheibenops der Tatsache , dass sie Gymnastik machen müssten, vor....Meine absolute Hard-core-Truppe waren die einbeingen Raucher ; das nenne ich Produkttreue !
ich wünsche hier allen Rückengeschädigten schmerzfreie Feiertage .
lg
Sabine
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Binesdiva
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Realiwas?
Re: Rücken
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Antwort #22 am:
24.12.09, 06:41 »
So, wieder da.
Also, eine OP hatte ich (bislang) noch nicht, meine Ärzte hatten damals auch die Abwartemethode favorisiert, keine Ahnung, ob das gut war oder nicht. Manchmal denke ich, es wäre besser mit OP gewesen.
Andererseits finde ich OPs nicht so angenehm.
Naja.
Angst vor Stürzen aller Art hatte ich anfangs auch, bei mir war's sogar eine zeitlang so schlimm, daß ich Angst hatte, von anderen geschubst zu werden. Und Menschengedränge hat mir auch Angst gemacht.
Das hat sich allerdings mittlerweile größtenteils gelegt, manchmal kommt's allerdings wieder.
Mein Unfall war auch mit dem eigenen Pferd, eine Unfallversicherung habe ich auch. Den Schaden habe ich da aber nicht eingereicht.
Bei mir kam ja auch noch ein anderes Problem dazu:
Als ich wieder einigermaßen arbeitsfähig war, habe ich wieder im Hamburger Modell begonnen. Nach der zweiten Schicht, gerade, als ich das Gelände verlassen habe, ist mir jemand in die Seite geknallt. Dabei haben sich die Bruchenden irgendwie verschoben (deswegen wächst es ja nicht mehr gerade zusammen).
So, und dann hat meine Unfallversicherung gesagt, daß sie nichts zahlen, weil ja der Verkehrsunfall dazugekommen ist. Und die gegnerische Versicherung hat gesagt, daß sie auch nichts zahlen, weil ja schon ein Vorschaden da ist.
Mußte dann meine Ansprüche durch einen Rechtsanwalt durchsetzen.
Sa, Ärzte rollen IMMER mit den Augen, wenn man von Reiten spricht. Das ist völlig normal.
So, jetzt wünsche ich aber allen hier eine schmerzfreie und besinnliche Weihnachtszeit!!!
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Reitet ein Cowboy zum Friseur.
Kommt wieder raus:
Pony weg...
sa
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Re: Rücken
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Antwort #23 am:
24.12.09, 11:28 »
Binesdiva, dass mit der Angst, es könnten einen jemand schubsen, hatte ich auch. Ich hatte dauernd Angst, dass mir jemand aus Versehen in den Rücken haut- Man fühlt sich da plötzlich sehr verwundbar...
Kannst Du mir bitte mal sagen, was für Ansprüche Du mit welchem Ergebnis durchsetzen konntest. Das interessiert mich sehr; gerne auch per PN.
lg
Sabine
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peppels24
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Re: Rücken
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Antwort #24 am:
24.12.09, 11:39 »
Andrea, wurdest Du versteift oder hast Du einen Bandscheibenersatz bekommen?
Ich wünsche euch auch entspannte und fröhliche Weihnachten!
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Binesdiva
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Realiwas?
Re: Rücken
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Antwort #25 am:
24.12.09, 12:02 »
Kann leider keine PNs schreiben, aber kein Problem, das geht auch öffentlich.
Ich konnte Schmerzensgeld und sämtliche Kosten für Ärzte, Physio, Medikamente und ähnliches durchsetzen, wohl gemerkt aber bei der Versicherung des Unfallgegners.
Natürlich aber nicht in der Höhe, wie eigentlich möglich, da ja aufgrund des Reitunfalles ja schon ein Vorschaden bestand, sonst wäre es erheblich höher gewesen.
Meine Unfallversicherung hätte, wäre nur der Reitunfall gewesen, auch gezahlt, leider weiß ich nicht, wieviel.
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Reitet ein Cowboy zum Friseur.
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Pony weg...
sa
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Re: Rücken
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Antwort #26 am:
25.12.09, 08:22 »
Binesdiva, also, ich habe bei meiner Unfallversicherung mal nachgefragt; da liegen Dauerschäden aufgrund von gebrochenen Wirbeln bei einer Summe zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Ich habe ja die Unfallversicherung mal abgeschlossen , weil es Pflicht war für Lehrgänge im Landgestüt Moritzburg (da war ich öfter), jetzt bin ich natürlich froh, dass ich sie habe.
Hast Du Dir das mit der OP noch mal überlegt ? Vielleicht ist das ja doch eine Lösung..?
lg
Sabine
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AndreaT.
schimmelndes
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Re: Rücken
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Antwort #27 am:
25.12.09, 14:13 »
Nein, sie haben nichts versteift und auch die Bandscheibe nicht ersetzt, sie meinten das würde an der Stelle einfach verknöchern und ich würde nur etwas steifer sein als vorher. Ich denke mal, dass das wirklich so ist. Die Chirurgin machte einen sehr kompetenten Eindruck und hat mich gut beraten.
Woher meine Beschwerden immer wieder einmal kommen, weiss ich nicht so genau. Ich denke, es sind Verwachsungen, die OP hat mehrere Stunden länger gedauert als gedacht, weil mein Bandscheibenvorfall sich wohl über mehrere Monate - wnn nicht Jahre - hingezogen hat. Deshalb war das ausgetretene Gallert nicht homogen sondern von ganz unterschiedlicher Konsistenz und sie musste es in kleinen Stücken herausfitzeln.
Was die Sache so schmerzhaft macht ist, dass ich ein grosses Wärmedefizit habe, was wiederum für mein Gedärm nicht taugt - und das zusammen mit den Verwachsungen ist ziemlich höllisch. Für die innere Kälte habe ich jetzt seit 2 Jahren einen Arzt der auf TCM umgesattelt hat und nur noch mit Kräutertees und Akupunktur arbeitet.
Zu dem bin ich voller Verzweiflung gekommen, weil die normalen Ärzte alle gesagt haben, es wär ein Bandscheiben-Rezidiv und mir nicht geglaubt haben, dass das wo anders her kommt. Na ja, festgemacht hat es sich als starker Rückenschmerz.
In der Wartezeit auf einen Termin bei dem TCM-Arzt, hat mich meine Lieblingstierärztin zweimal akupunktiert - sonst wär ich gestorben vor Schmerzen.
Die TCM-Tees haben es dann gerichtet, aber es ist eine ganz grosse Schwachstelle, sobald irgendetwas ist - zu kalt, blöd gehoben, zu viel gehoben, zu schwer gehoben (aber ohne gehts doch gar nicht ?!), falsch gesessen, zu lang gesessen, schon gehts wieder los.
Ich mag auch nicht dauernd Schmerzmittel nehmen und die TCM_Tees sind auch nicht als Dauerlösung gedacht, ganz abgesehen davon, dass man das hübsch selber blechen darf.
Ich habe übrigens auch seit Jahren eine Unfallversicherung, die aber in meinem Fall überhaupt nichts gezahlt hat - es war ja kein Unfall.
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Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
Oskar Wilde
sa
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Re: Rücken
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Antwort #28 am:
25.12.09, 19:47 »
Andrea,
werden denn Deine Beschwerden besser, wenn Du Gymnastik machst ? Oder verändert sich dann nichts ? - Bei mir hängt wirklich alles von der Gymnastik ab, und ih vermute mal stark, dass wird bis zum Rest meines Lebens so bleiben.
Aber ich habe noch eine Frage an alle Rückenleute; wisst Ihr noch spezielle Übungen zum Aufbau der Tiefenmuskulatur
? - Da bräuchte ich noch was. Bis jetzt habe ich eine Atemübung und das >Schüttelgerät> in dem Fitnessstudio.
lg
Sabine
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sasthi
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Re: Rücken
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Antwort #29 am:
25.12.09, 20:16 »
Hallo,
ich hab mir im Sommer 2003 den 1. Lendenwirbel gebrochen, auch ein Stauchbruch. 2006 kam dann noch eine Bandscheibenvorwölbung im Lenden-/Steißbeinwirbelbereich dazu.
Der Brustwirbelbruch wurde damals nicht entdeckt, ich bin 2 Wochen zuvor schonmal vom Pferd gebrezt ins Kornfeld, ähnliche Stelle, dementsprechend habe ich die Schmerzen nicht wirklich ernstgenommen. Entdeckt wurde er erst im Winter 2003 kurz vor Weihnachten, weil bei einer Routineuntersuchung wegen meinem Rheuma ein komisches Szintigraphiebild rauskam (neben bekannten betroffenen Stellen eben noch die WS). Nun ja, ein Röntgen ergab dann eben die Diagnose. Therapie oder dauerhaftes Liegen war da eben nicht wirklich, ich habe währenddessen noch meinen Umzug gestemmt und bin auch weiterhin geritten.
Gut, nach der Diagnose wollte ich über ein Jahr nicht mehr wirklich galoppieren (der Unfall ist im Galopp passiert)
Der Bandscheibenprolaps hat mich damals ziemlich geärgert, denn just in dem Moment kam gerade DAS Gefühl auf dem Pferd, wie sich DAS einfach anfühlen sollte. Die Bandscheibe wurde damals dann mittels
Bandscheiben-Ozon-Therapie
verkleinert... 4 Wochen später saß ich das erste Mal wieder auf dem Pferd und war soweit schmerzfrei.
Das mit der schlechteren Balance ist mir auch bekannt *seufz*, wirklich zufrieden bin ich noch nicht, aber es wird langsam.
Sabine, es gibt bei Sport Saller so ein Prorezeptorenkissen, was einerseits für die Balance, andererseits auch für die Tiefenmuskulatur gut ist. Hat mich mein EM- Bewegungstrainer draufgebracht
Der hat mir auch mal Übungen (die halbwegs Spaß machen) gezeigt, wo ich auch einen Erfolg verspüre, mit Gerätetraining werde ich so gar nicht warm und mit verhärteten Muskeln ist auch mit Physiotherapie immer schwierig gegenan zu kommen (weshalb die Physiostunden eher erstmal zur Massage genutzt wurden...).
Wobei ich auch weiterhin gerne auf die Dienste unseres Physiotherapeuten zurückgreife, neben den schon erwähnten Schröpfmassagen akkupunktiert er auch mal oder macht craniosacrale-Therapie.
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Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht das Selbe.
Haflinger sind nicht stur, sie geben ihrem Menschen nur mehr Zeit, über seine Fehler nachzudenken
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