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Autor Thema: Reiten mit künstlicher Hüfte?  (Gelesen 4184 mal)
terra
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Beiträge: 2148


« Antwort #15 am: 30.01.09, 23:02 »

Ich hatte ja neben der Schrauben noch ein "Aussengestell" um die gerissenen Bänder und die wiedergefundenen Sehnen zu unterstützen, so eine sperriges Teil, in dem kleine Metallkeile eingelegt werden können, um Beugung und Streckung zu begrenzen. Damit bin ich auf dem Pferd gesessen - auch ohne Bügel. Das Reiten hat gut gegen die Kreuzschmerzen vom ewigen Liegen geholfen Grinsend
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Traki
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Beiträge: 18


« Antwort #16 am: 28.05.09, 21:41 »

Das Thema wird wieder aktuell:
die Hüft-Beschwerden meiner Mutter werden schlimmer und sie muß mittlerweile leider täglich Schmerzmittel nehmen.

Nichtzuletzt wegen eurer positiven Rückmeldungen (Danke dafür Lächelnd) hat sie sich jetzt doch entschlossen die Hüft-OP machen zu lassen.

Es geht jetzt darum, wo man eine solche OP am besten durchführen läßt.
Kennt ihr aus eigener Erfahrung oder aus eurem Bekanntenkreis Kliniken/Operateure, die für eine Hüft-OP zu empfehlen sind, auch im Hinblick auf ihre postive Einstellung zum Reiten mit der künstlliche Hüfte.

Ihr Arzt zuhause ist strikt gegen anschließendes Reiten. Für die Operation würde sie sich sehr viel wohler fühlen, wenn es dort eine positive Einstellung dazu gäbe.

Antworten gerne auch per PN, wenn Namensnennungen nicht so öffentlich sein sollen.
Achja, meine Mutter wohnt in NRW, aber wenn es empfehlenswert ist, kämen natürlich auch weiter entfernte Kliniken in Frage. 
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Leben heißt, mehr Träume in der Seele zu haben als die Realität zerstören kann :-)
eden
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Beiträge: 11


« Antwort #17 am: 03.06.09, 15:31 »

Hallo Traki, ich habe das gleiche vor wie deine Mutter, habe schon einen Termin in der 30 KW in der Endo-Klinik in Hamburg. Dort hat man nichts gegen Reiten mit neuer Hüfte! Mir wurde gesagt, ca. 4 Monate, aber es kommt natürlich immer individuell auf den Heilungsverlauf an. Und es ist richtig, reiten ist nicht das Problem, sondern das Fallen!
LG
Anke
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Traki
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Beiträge: 18


« Antwort #18 am: 03.06.09, 16:24 »

Hallo Anke, diese Klinik ist meiner Mutter schon von Nicht-Reitern empfohlen worden. Da ist dein Hinweis dazu, jetzt genau passend. Danke  Lächelnd
Und fallen wäre in ihrem Alter nicht nur für die Hüfte ein Problem ...

Alles Gute für Deinen Termin!!
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eden
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Beiträge: 11


« Antwort #19 am: 04.06.09, 21:40 »

Danke, für deine Mutter auch, ich bin ja schon einen kleinen Schritt weiter als sie...  werde mal hier reinsehen wenn ich es überstanden habe und berichten.
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Teppi
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Beiträge: 2


« Antwort #20 am: 08.06.09, 11:35 »

Hallo,
ich (31) habe seit 11.03.09 eine künstliche Hüfte. Mich hat der Arzt erst gefragt, ob ich wirklich wieder reiten will. Klar! Also sollte ich 12 Wochen warten. Nicht früher. (Er ist selber Reiter. Wahrscheinlich weiß er, dass es Reitern schwer fällt, sich daran zu halten.)
Das Problem ist wohl zum Einen das Auf- und Absteigen vom Boden und zum Anderen der Knieschluss. Muss man also mal die Knie stark andrücken, können die Kräfte, die dann wirken, die Hüfte aus der Pfanne drücken. Daher muss man der Gelenkskapsel die Zeit lassen, wieder stabil zu werden. Das ist unabhängig von dem OP- Verfahren, da die Kapsel in jedem Fall (auch bei einer Kappe) geöffnet werden muss. Am Mittwoch bin ich das 1. Mal geritten. Das ging gut, im Trab hat es sich noch etwas komisch angefühlt. Heute werde ich es wieder tun.  Grinsend Leider war ich ab Donnerstag krank. Daher seitdem noch kein weiterer Versuch. Ich kann aber weiter berichten.
Ich war in der Orthopädischen Klinik in Markgröningen (www.okm.de) und war sehr zufrieden. Meine Schwester hat von dort 2 Hüften. Seit der neue Chefarzt da ist, habe ich persönlich noch keine Klagen gehört...
Ich kann die OP nur Empfehlen. Die Schmerzen nach der OP waren auch nicht größer als nach Belastung, sie haben nur schneller wieder nachgelassen. Zwinkernd
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Teppi
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Beiträge: 2


« Antwort #21 am: 24.06.09, 12:20 »

So, reiten funktioniert. Erst hat es sich im Trab komisch angefühlt. Weil man durch Aufhören nicht schlauer wird, bin ich weitergetrabt. -> War muskulär, es war beim nächsten Mal schon fast ganz weg. Am Wochenende bin ich rund 1 1/2 Stunden ausgeritten. Kein Problem, außer dass sich der Pomuskel für lange Strecken Leichttraben ganz schön anstrengen muss. Das macht ihn aber für alle anderen Aktivitäten besser... Grinsend Aussitzen geht auch, gab beim ersten Mal aber auch Muskelkater im Bauch. Gestern Aufhalten beim Hufschmied war auch gut. Pferd und Hüft- TEP funktionieren also ganz gut zusammen.
Zum Aufsteigen: Eigentlich ist es ja sinniger, auf der nicht operierten Seite aufzusteigen, da man die Hüfte ja in der Anfangszeit nicht mehr als 90° beugen darf. Das kann nur das Standbein erfüllen. Ich steige aber eh von der Treppe auf, so dass ich beide Beine nicht extrem beugen muss.
Ich wünsche Trakis Mutter und eden alles Gute für die OP. Ich hoffe, dass meine Berichte euch Mut machen. Bei mir war alles nur halb so schlimm. (Halsschmerzen finde ich schlimmer...)
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Peron
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 145



« Antwort #22 am: 03.07.09, 04:23 »

OT - Traki, wenn du hier nochmal reinschaust, was ich hoffe  Zwinkernd - ich kann dir auf deine PM nicht antworten (kein Bewohner), schickst du mir hier einfach mal deine privat Email (Profile anschauen geht auch nicht).

LG
Britta
OT aus
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FelixTheCat
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Beiträge: 763


« Antwort #23 am: 22.07.10, 15:49 »

Wie sind inzwischen Eure Erfahrungen mit TEP und Reiten? Bei mir steht das Thema (hoffentlich!!!!!!) nächstes Jahr an, bis dahin muß ich links ohne echtes Hüftgelenk auskommen, da links infektionsbedingt der Hüftkopf entfernt werden musste. Ich habe meinen Orthopäden hier in der Reha heute auf das Thema Reiten mit der derzeitigen Situation angesprochen, und da antwortete er, daß ich ja eh eine TEP haben will und damit Reiten nicht angesagt ist - da kann ich ja auch jetzt schon mit Aufhören anfangen *grummel*. Begründung fürs Nicht-Reiten-Sollen: Erschütterungen und die Gefahr des Fallens. Ich habe ien großes WB, mittlere Kammerweite und steige eh nur mit Hilfen auf, betroffen ist bei mir die linke SEite.
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