Autor Thema: Kennzeichen von Reellem Reiten - oder wie gut muss gut sein?  (Gelesen 66703 mal)

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Muriel

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reell oder unreell hat eigentlich wenig damit zu tun, ob man ein video schön findet oder nicht. reitet der so, wie ich es auch mache, also ph.k., western, w.e. oder fn, dann bin ich eher geneigt, das ganze schön zu finden oder fehler zu verzeihen, als wenn der mensch einen anderen reitstil als ich favorisiert, dann wird kritisiert, wo es nur geht und nicht auch nur ein viertelauge wird zugedrückt.

das heisst du meinst es gibt keinen absoluten Maßstab, sondern nur deine eigene Meinung?

seh ich anders.  ;D

ich bin Freizeitreiter, habe mein Pony von einem Westerntrainer grundausbilden lassen, kenne einige gute FN-Reiter, reite derzeit "nach PK" (ich hasse diesen Ausdruck "reite nach", also in der Schule der Legerte ``´´ , mache Freiheitsdressur und Zirkus und nehme mir heraus, zu kritisieren oder schön zu finden - ja was? das was nach meinem derzeitigen Kenntnisstand eben anatomisch korrekt und reiterlich korrekt ist.

Klar, Versammlung ist im Westersport einer anderen Philosophie unterliegend als in der Klassik.
Aber in der Balance, im Schwung, in der Bemuskelung sollte es doch gleiche grundsätze geben - oder?

genau deshalb das Thema. Weil ich denke, daß es nicht nur maßgeblich ist, was mir gefällt oder nicht.

denn dann müsste ich zugestehen, daß das, was anderen gefälllt, ich aber grauslich finde, gut sein könnte. Und das bin ich nicht bereit zu glauben.  ;D ;D

geolina

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hallo,

schön gesagt, aber, wenn ich mir ansehe, was gefällt und was nicht, dann bekomm ich eben den eindruck, dass wohl sehr viele bei dir unterschreiben würden, aber dennoch ganz anders urteilen ;).

nix für ungut, wie gesagt, hört sich sehr hart an, weiss ich ja und evtl. bin ich da auch dem ein oder anderen gegenüber unfair (passiert eben bei verallgemeinerungen *g*), dennoch scheint mir extrem viel davon abzuhängen, welcher lehre man selber (zur zeit) am meisten anhängt, oder was einem selbst am wichtigsten ist, wenn man über andere urteilt.

(eigentlich ja nur menschlich, oder? wichtig nur, dass man das weiss, dann kann man sich evtl. selbst testen, urteile auch mal revidieren und dann evtl. auch mal bissl objektiv an die ganze sache rangehen)

alex

Muriel

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urteile auch mal revidieren und dann evtl. auch mal bissl objektiv an die ganze sache rangehen)
ja genau darum gehts doch.

geolina

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yep, aber dazu muss man ganz schön über den eigenen schatten springen ;). vielleicht hab ich aber auch nur ein sauschlechtes bild vom menschen an sich *g*.

alex

Muriel

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musstu mehr auf die Pferde gucken  ;)

geolina

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*psst* sehen eh besser aus  ;D

alex

Offline Aleike

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Weil ich denke, daß es nicht nur maßgeblich ist, was mir gefällt oder nicht.
denn dann müsste ich zugestehen, daß das, was anderen gefälllt, ich aber grauslich finde, gut sein könnte. Und das bin ich nicht bereit zu glauben.  ;D ;D

Es gibt aber auch verschiedenes, was sicher in sich korrekt ist, mir aber nicht gefällt. Um beim Beispiel Western zu bleiben: Ein typisches Westernpferd ist sicher nicht dafür geeignet, in derselben Versammlung geritten zu werden wie ein ausgebildeter Iberer oder mit dem Schwung eines entsprechenden Warmbluts.

Die Bewegungen gefallen mir schlicht nicht (Sorry an alle Westernreiter), trotzdem kann das Pferd korrekt geritten sein, auch wenn das Ergebnis rassebedingt anders aussieht.
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Offline Kaijsa

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Also ich finde, reelles reiten ist etwas, was man eher fühlt als sieht.(Nicht das ich perfekt reiten würde, aber den Unterschied "macht mein Pferd im Schritt den Kopf runter" oder "mein Pferd geht im Schritt VWAW weil die Hinterhand ordentlich arbeitet" kann man eben merken, genauso kann man stauenn, dass es flotten Trab gibt, den man sitzen kann und flotten Trab, den man nicht sitzen kann; SH wo das Pferd vorne größer scheint und SH wo das Pferd sich vorne in den Boden zu graben scheint...usw.
 Das Problem bei Videos und Fotos ist also, dass ich nicht fühlen kann, sondern mich auf äußere Merkmale konzentrieren muss. Und da kommt, wie von anderen schon gesagt, der eigene Geschmack dazu. Da finde ich eben das kompakte Pferd "reelller" als das Gazellenmodell- selbst wenn beide gleichgut geritten werden.

Reelles Reiten muss für mich als Betrachter "leicht" aussehen, ich denke da immer gerne an Balletttanzen: sieht kinderleicht aus, dieses schweben und hüpfen- und ist in Wirklichkeit tierisch anstrengend. Und trotzdem wird dabei auch noch gelächelt. Eine Grundspannung ist erforderlich,aber bei zu viel wirkt alles auf einmal hölzern...
Wie Muriel, geolina und andere schon sagten: reell geritten mache ich nicht daran fest, ob der Fährt schon Piaffeln kann, sondern ob das, was es beherrscht fließend und tänzerisch wirkt. Und das kann schon eine glatt gerittene einfache Schlangenlinie sein, ein Übergang Trab-Halt, der scheinbar aus dem Nichts erfolgt, ein Angaloppieren...
Und wieder ist es so: die Gewohnheit des eigenen Auges macht bei mir aus, was ich als schön empfinde. Und wodurch schule ich mein Auge? Durch Fotos oder Videos, zu denen andere ihre Kommentare abgeben, durch Besuch von Auftritten und (jaha, auch da kann man vom Zuschauen was lernen) Turnieren. Und das wichtigste: sich mit anderen darüber austauschen, wie man selbst etwas gesehen hat. Jeder Mensch guckt auf verschiedene Dinge und nur im Austausch kann man so dazulernen.

Bei Fotos besondern schwierig finde ich den Aufnahmemoment: selbst bei einem versammelt gerittenem Pferd kommt die Bewegungsphase, in der das Gewicht vorne ist- und das sieht auf einem Foto immer doof aus.
Und auch bei DVD´s merke ich bei mir selber, dass ich auch nach meinem Geschmack urteile.Beispiel: DVD von R.Hirichs, ich glaube "Dressurpferde motivieren" oder so- schöne, locker laufende Pferde- und ein Pferd ist dabei, dass ich einfach total häßlich finde und immer hatte ich den Eindruck, das Pferd läuft komisch oder macht es weniger gut. Weil es mir vom Aussehen nicht gefiel- wie billig *g*.



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Offline Mettie

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Ach, was hab ich Fotos, die nur eine Phase des Trabs hintereinander aufgenommen sind - und dem einen sieht das Pferd super fleißig und ordentlich geritten aus, auf dem nächsten ist es völlig auseinander gefallen  ;D

Fotos sind mehr Schein als Sein. Wie soll man mit "starren" Aufnahmen etwas dynamisches beurteilen können?

Noch ein Kennzeichen von reellem Reiten - meiner Meinung nach - gute Übergänge im Allgemeinen.
Hat jetzt halt keine Signatur mehr um Schleichwerbung für THM Strahlbalsam zu machen.

Offline Sugar-for-Rick

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Ich wage mal die Behauptung, dass es genauso wenig DAS reelle Reiten wie ein Standard-Pferd gibt.  :-\

Und je mehr ein (Freizeit-)Reiter akzeptiert, dass sein nettes Pferd mit durchschnittlichem Exterieur nun mal kein Überflieger ist, desto weniger läuft er Gefahr, es in irgend ein Schema quetschen zu wollen, das seinen eigenen Wunschvorstellungen entspricht.

Fotos finde ich schwer zu beurteilen, weil man nur einen kurzen Moment-Aufnahme sieht.
In Bewegung jedoch kann ich schnell sagen, ob es mir gefällt oder nicht. Wichtig ist mir dabei zu sehen, ob das Pferd in einer Haltung läuft, die ihm nicht schadet (z.B. durchgedrückter Rücken bei hoch erhobenem Kopf mit durchgedrücktem Unterhals) und ob es entspannt und zufrieden aussieht.
Hochstehende Lektionen sind mir dabei zweitrangig.

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Liebe Grüsse von Simone

Offline McFlower

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"Reelles Reiten" hat nicht nur was mit der Technik zu tun, sondern auch mit der geistigen Einstellung des Reiters.

Ein Beispiel (ich kenne weder Pferd noch Reiter persönlich):
http://www.myvideo.de/watch/5473195/Dressurhengst_v_Rohdiamant
Das ist für mich ein Beispiel für NICHT reelles Reiten. Der Reiter sieht eigentlich so aus, als könnte er ganz ausgezeichnet reiten, aber das, was er auf dem Video tut, ist Auktionspferde-Strampeln. Er könnte ganz sicher auch anders reiten.
Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die Straße dunkel wird. (Gimli - Die Gefährten)

Muriel

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Ich finde, man kann schon auch am Pferd an der Muskelentwicklung beurteilen, ob es korrekt geritten wird. Viele Pferde, die in der Bewegung den Arm-Kopfmuskel herausdrücken, sehen im Stand auf  der Weide völlig anders aus. Und auch der Lendenbereich gibt mir Aufschluss über einen korrekt tragenden Rücken.
Wenn der Rücken von der Sattellage steil ansteigt und der Übergang zum Becken eher kantig ist, trägt der Lendenbereich auch nicht.
das ist auch sehr schön auf dem Video von dem "Dressurhengst" zu sehen, der im Rücken nur nach unten durchschwingt.
Auch die "Muskelpäckchen" auf der Nierenpartie verraten, daß der Rücken im Bereich der Sattellage festgestellt ist und dort einfach nicht arbeitet. Diese Muskulatur wird auch gerne mit "guter Rückenmuskulatur" verwechselt.  :-X
Klar, wenn man erst auf dem Weg ist, wird die Muskulatur nicht so ausgeprägt sein.
aber trotzdem gibt es da einige Hinweise, die mir sagen wie das Pferd geritten wird - und das kann man auf Fotos (auch ohne Reiter) oder im Stand durchaus sehen lernen.



Offline terra

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Der Reiter sieht eigentlich so aus, als könnte er ganz ausgezeichnet reiten, aber das, was er auf dem Video tut, ist Auktionspferde-Strampeln. Er könnte ganz sicher auch anders reiten.

Auktionsstrampeln sieht für mich nochmal anders aus. Bei dem gezeigten Pferd kommt ja wenigsten die HH mit und tritt unter den Schwerpunkt. Vom Tempo her erscheint mir die ganze Kiste allerdings total überzogen. Die Nase könnte auch noch einen Tick weiter vor. Und insgesamt mehr Gelassenheit ins immerhin erst 5-jährige Pferd.
Ich schlage als Bezeichnung für das Gezeigte "Schaureiten" vor  :D

Und auch der Lendenbereich gibt mir Aufschluss über einen korrekt tragenden Rücken.
Wenn der Rücken von der Sattellage steil ansteigt und der Übergang zum Becken eher kantig ist, trägt der Lendenbereich auch nicht.

Satz eins stimme ich dir zu, auch bei den eigentlich falschen Muskelpäcken. Mir erscheint so ein Pferd immer leicht karpfenrückig :-\

Der Anstieg von der Sattelllage und der Übergang zum Becken ist  pferdindividuell und gerade bei blütigen Pferden oftmals so steil/kantig naturgegeben. Sie können aber trotzdem bei korrektem Reiten eine ordentliche Bemuskelung der Lendenwirbelbereiches entwickeln. Angeblich sind die Dornfortsätze in diesem Bereich etwas länger ausgebildet....behaupten wenigsten die xx-Leute

Insgesamt gefällt mir das Pferd unter der Prämisse, dass es sich hier um ein Verkaufsvideo handelt, sogar ganz gut. Blütertyp eben ;D. Würde ich gerne mal weniger auf Schau geritten sehen :D

Es gibt aber auch verschiedenes, was sicher in sich korrekt ist, mir aber nicht gefällt. Um beim Beispiel Western zu bleiben: Ein typisches Westernpferd ist sicher nicht dafür geeignet, in derselben Versammlung geritten zu werden wie ein ausgebildeter Iberer oder mit dem Schwung eines entsprechenden Warmbluts.

Die Bewegungen gefallen mir schlicht nicht (Sorry an alle Westernreiter), trotzdem kann das Pferd korrekt geritten sein, auch wenn das Ergebnis rassebedingt anders aussieht.

Wieso soll das Durchschnittswesternpferd rassebedingt nicht in der gleichen Versammlung geritten werden können, wie ein DurchschittsEuropäisches WB?
Bitte, bitte, jetzt nicht den durch Reiten von jeglichem Vorwärts "befreiten" PleasureQuarter in einen Topf mit dem vom Anreiten an auf schwungvoll vorwärts gerittenen Dressurkracher in einen Topf werfen. DAS wird klar nix.
Quarter können sehr wohl eine ansprechende Dressur gehen, auch mit Versammlung und ordentlichem Schwung, es müsste nur mal jemand mit ihnen machen (in D :D, in US gehen sie alles - D, S, VS, Fahren....)

Offline Sugar-for-Rick

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Stimmt terra, nicht jeder Quarter hat eine so steile Schulter, dass er schlicht nicht nach vorne greifen kann. Und die HH eines QH ist ja eigentlich gemacht, um Gewicht aufzunehmen.

Aus dem Nähkästchen geplaudert bin ich gerade dabei, bei meinem QH-Wallach etwas mehr Schwung und Gang zu erarbeiten. Ich habe ihn jahrelang unter anderem in Pleasure gestartet, und er ist einigermassen erfolgreich darin. Jedoch macht es ihm nun sichtlich Spass, auch mal im "Schwebetrab" dahingleiten zu dürfen.  :D Dabei geht er absolut über den Rücken und ist butterweich zu sitzen.
Durch die aktivere Hinterhand fallen ihm nun auch die Wechsel leichter. Und interessanterweise fällt ihm nun auch der langsame Jog leichter.
Hätte ich die Ausrüstung, würde ich glatt mal eine Anfänger-Dressur starten mit ihm.  ;)
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)

Liebe Grüsse von Simone

Offline donau

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ich persönlich mache reelles geritten sein im prinzip am ausdruck eines pferdes fest. wenn ein pferd schöner wird durchs geritten werden, und lektionen oder reitstunden nicht nur herunter spult, sondern mitmachen will, und sich bemüht - dann ist es reell geritten. muskulatur ist relativ, vorallem auf fotos oder videos - denn da können ganz schnell auch veranlagung, der vorbesitzer (doch, es gibt pferde, die so veritten sind, dass man niemals wieder rückenmuskeln hinbekommt :P ), die passform des sattels oder die generelle "nervigkeit" des pferdes eine rolle spielen. eine stunde reiten hilft nun mal nicht, wenn der arab/vb/pseudo-vb ansonsten auf der koppel mit hohem kopf rumrennen muss und feinde ausspähen. allerdings verändern sich solche pferd dann unterm sattel, werden schöner, bekommen oberlinie, und der unterhalsmuskel ist entspannt. wenn ich an das video des cremello-walkers aus der verkaufsanzeigen box denke, hab ich da das genau umgekehrte - schönes pferd wird hässlich unterm reiter.

ich kann gar nicht sagen, woran ich das festmache, es sind spannungszustände der muskulatur des pferdes unterm sattel an bestimmten stellen (unterhals, bauchmuskeln, lendengegend, kruppe). und die sind reitweisen unabhängig, ich finde verspannt nach oben gestellte dressierer ebenso widerlich wie totgerittenen westerner, iberer die nur zappeln, aber nicht locker vorwärts laufen, oder springer, die nicht mal mit scharfen gebissen passend an distanzen geritten werden können, weil rücken und hh nicht "drunter" sind. das hilft auch, gewisse defizite des pferdes zu berücksichtigen, die meisten mir bekannten quarter sind hinten überbaut, vb´s haben oft einen axthieb, der schwache rücken bei enormem halsaufsatz von friesen und iberern etc. wenn man unterm reiter das gefühl hat, die defizite verschwinden, dann ist das mein beweis für reelles reiten. reitstil ist da nebensächlich. leider leider wird viel zu oft das defizit des pferdes als "stärke" ausgenutzt (guck, der geht am zügel *roll*, oh, er piaffiert *zappel*, schau mal, die geht von selber jog *erdbohrer*, boah, mitteltrab *spanniglosrast*) :P

reell hat nichts mit lektionen oder reitweise zu tun, eher mit dem pferd selbst. wobei die objektivität da nicht immer gegeben ist- ich finde von 2 relativ gleich gut gerittenen pferden immer das braune mit blesse im blütertyp am schönsten ;D
Wer auf seinem Standpunkt beharrt, darf sich nicht wundern, dass er nicht weiterkommt...

Authorised WEIGUMS Desillusionator