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Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Tierschutz (Moderator: Walle)  |  Thema: Pferderipper unterwegs! 0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Pferderipper unterwegs!  (Gelesen 5665 mal)
Obscurant150
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Quotenpuschelfuß...


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« Antwort #15 am: 14.07.08, 21:20 »

Achtung, der Pferderipper ist wieder unterwegs:
Es ist schon traurig. gestern am Donnerstag den 10.07.2008 stand von einer erneuten Pferderipper -Attacke in der Rhein-Lahn Zeitung. Ich bin selbst Pferdebesitzer und nun in heller Aufregung. Meine Tiere stehen einige Kilometer weit weg von zu Hause und ich habe nur die Möglichkeit zwei mal am Tag zu Kontrollieren. Bis jetzt ist noch nichts passiert aber ich mache mir grosse Sorgen. Letzte Nacht wurde ich um 1 uhr wach und bin zur Weide gafahren. In der Zeitung stand das ein Tier zu tode Gehetzt wurde in Berg. Zwei andere ein paar Kilometer weiter in Hunzel (Taunus) mit Schnittverletzungen an den Hinterbeinen .

dem verletzungsbild nach waren beides keine attacken durch menschen.
durch eine meiner arbeitskollegeinnen, die in Hunzel wohnt und beide Weiden (Berg und HUnzel) sowie die pferde kennt, weiß ich dies.

der schimmel aus Berg wurde wol in der tat "zu tode gehetzt", da aber die anderen pferde aus der koppel raus sind (umgedrückter pfosten) und rund um die koppel Wildschweinspuren sind (die gegend hat sehr mit wildschweinen zu kämpfen) könnten die verursacher wildschweine gewesen sein, dazu sollte man wissen das der schimmel bereits ein recht alter geselle war.

die pferde in Hunzel hatten "schnittverletzungen" an den fesselgelenken, waren aber auch außerhalb der koppel. durch meine kollegin weiß ich das die pferde sehr oft aus der koppel ausbrechen, somit sind die verletzungen eher den ausbrüchen als einem ripper zuzuordnen, solcheleute suchen sich zudem andere stellen aus um den tieren wunden zuzufügen.

einen tag später kam dann ein bericht in der Rhein-Lahn Zeitung in der tierärzte fremdeinwirkung nahezu 100% ausschlossen.
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Es ist mir scheissegal wer dein Vater ist, solange ich hier angle, läufst du nicht übers Wasser....
Obscurant150
Total verFriest
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Geschlecht: Männlich
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Quotenpuschelfuß...


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« Antwort #16 am: 14.07.08, 21:23 »

Ich will nur zu bedenken geben, dass viele üble Verletztungen keinesfalls die Tat eines Menschen sind! Beispiele? Und ja, es war alles ein Pferd - meines!

Die halbe Brust klaffte weg, als hätte man eine Axt rein geschlagen oder das Pferd gepfählt - es war der Boxenverschluss, 3 x 3 cm Metall.  Schockiert

Arterie auf der Koppel aufgeschlitzt (tagsüber, keine Leute auf der gut einsehbaren Koppel) man sah den grossen Blutkuchen nach 3 Tagen Regen noch - wahrscheinlich ein Ast.  Augen rollen

Offenes VVWG - Stallkollege mit Stollen  Weinen

4 Wochen später - Schnitt genau darunter - weiss der Geier, woher. Irgendwas im Offenstall, gefunden haben wir nix. Es war am helllichten Tag und sicher kein Pferdeschlitzer!

Ihr glaubt gar nicht WAS es für Verletzungen gibt, die einen "natürlichen" Ursprung haben.  Unentschlossen

btw: agar.de wurde unter bezugnahme auf das posting von "Amadeus" im ersten zeitungsbericht erwähnt. Grinsend
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Mazeem
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« Antwort #17 am: 17.07.08, 15:03 »

Na dann kann ich ja etwas beruhigter sein. Leider erfährt man aus der Zeitung nicht alle Einzelheiten.
Trotzdem vielen Dank für diese Aufkärung!
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christi281
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« Antwort #18 am: 17.07.08, 21:26 »

Ganz ehrlich es gibt viele Irre die durch die Gegend laufen.

aber ich habe schon des öfteren gehört das die Besis selber die Verletzungen verursacht haben um die Lebensversicherung zu kassieren.
Sowas gibt es auch.
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Nur wer seine Schwächen kennt kann seine Stärken zeigen!
managersos
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« Antwort #19 am: 09.08.08, 12:49 »

Vielleicht will jemand die Konkurrenz ausschalten. In der letzten Zeit haben wir eine gehäufte Zahl merkwürdiger Anfragen nicht nur im Bezug auf
Pferdetötungen.Angefangen von Rufmord bei Züchtern und Stallbesitzern,Gutbesitzer über Psychoterror bishin zu Bedrohungen etc. es stellt sich die Frage
ob es nur um die Pferde alleine geht oder ob da einige probieren systematisch und gezielt anderen Schaden zuzufügen oder die Konkurrenz auszuschalten.
Letzteres ist eine Vermutung die ich schon on mehreren aus der Szene gehört habe. Gerade in Offenburg auf der Messe wieder gehört. Täter aus den eigenen Reihen
und Trittbrettfahrer gemischt?
gruß Managersos karin Schneider
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Karin Schneider
   FrankHeyde
Maus
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« Antwort #20 am: 30.09.09, 13:26 »

Ich greife mal das Thema neu auf, nachdem ich nun selbst betroffen bin und sich rundherum auch komische Vorfälle ereignen

Vielleicht könnte man ja hier eine Sammelbox draus machen, wo was passiert ist. Vielleicht finden sich irgendwo Parallelen ?

Bei meiner Stute dachten wir auch erst sie hätte sich irgendwo auf der Weide verletzt, da in unserem Kreis (Rheinland-Pfalz) in den letzten Jahren überhaupt keine Vorfälle waren und auch ein kleiner Wald auf der Weide mit dabei ist.  Wir haben alles abgesucht, ob wir irgendeinem Baum finden an dem sie sich vielleicht geschubbelt hat und mit ihrem Beinchen drin hängen geblieben. Nix!
Am Nachmittag fand´dann meine SB die Blutlachen. Etwa 1 Meter neben dem E-Zaun innerhalb der Weide und an einem Stück wo weit und breit nichts ist außer Gras und kleinere Büsche. Anhand der Größe der Blutlachen und anderen Spuren außerhalb des Zauns konnte nachvollzogen werden, was passiert sein könnte.

Allzu viel will ich jetzt hier öffentlich nicht dazu schreiben. Möchte nicht riskieren, daß hier irgendwelche Leute zu irgendwas animiert werden und vielleicht noch probieren ob so was machbar wäre.

Jedenfalls waren die Verletzungen so schwerwiegend, daß sich der Ta nicht vorstellen konnte, daß sie per Menschenhand ausgeführt wurden


Hier steht in vielen Fällen geschrieben: Och, wenn ich so einen erwischen würde........

Genau das dachte ich auch immer.............
und dann trifft es einem selbst

und ich kann Euch sagen, man tut gar nichts

Man ist dermaßen überwältigt von Fassungslosigkeit, daß man zu gar keinem klaren Gedanken fähig ist.

Zum Glück habe ich Freunde die mir beigestanden haben, den Ta gerufen, die Poizei und nächsten Tag war ich dann zumindest fähig einen Anwalt einzuschalten.




Nur ein paar Wochen später wurde ein Stall mit Sicherheitssystem geöffnet, zwei Pferde rausgescheucht
Beide Pferde von einem Auto erfaßt und so so schwer verletzt, daß sie vor Ort eingeschläfert werden mußten


Ich bin schon seit Wochen am sammeln, leicht ist das alles für mich nicht


Und auch ich werde mir noch nicht mal mehr einen Kanarienviogel anschaffen, der Schmerz sitzt zu tief


« Letzte Änderung: 30.09.09, 13:31 von Maus » Gespeichert

Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht
Bini
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« Antwort #21 am: 02.10.09, 13:15 »

Lass Dich drücken Maus. Das tut mir unendlich leid für Dich!

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First I rode a horse, now I fly a Traber!
Maus
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« Antwort #22 am: 05.10.09, 19:05 »

Ich danke Dir
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Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht
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