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691928 Beiträge in 5263 Themen von 4973 Mitglieder
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Pferdeforum  |  Aktuell & Interaktiv  |  Tierschutz (Moderator: Walle)  |  Thema: Pferderipper unterwegs! 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
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Autor Thema: Pferderipper unterwegs!  (Gelesen 5665 mal)
Barnados
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 22



« am: 21.08.07, 22:29 »

Hallo liebe Pferdefreunde!

Am 17.07.2007 wurde mein kleiner Vollblut Wallach innerhalb einer Stunde auf der Koppel so schwer verletzt, das ich ihn leider an Ort und Stelle einschläfern lassen musste! Die Täter müssen ihm wohl mit einem scharfen gegenstand den Bauch aufgeschlitz oder ihn mit etwas spitzem gepfählt haben! Sie handeln wohl schnell und auch am Tage!!!
Jedenfalls ist es in der Umgebung Ramstein ( bei Kaiserslautern ) wohl öfter zu solchen Fällen gekommen! Das ganze wurde auch zur Anzeige gebracht, allerdings wurde bisher noch kein Anhaltspunkt gefunden bzw. die Täter!
Ich möchte alle nur bitten ihre Pferde nicht unbeaufsichtig auf der Koppel zu lassen und gut acht auf etwas ungewöhnliches zu geben!

Leider wird so eine Tat laut Gesetz nur als Sachbeschädigung geahndet! Traurig aber wahr !
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Je lebendiger und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
wie ein kostbares Geschenk in sich.
Amadeus
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Beiträge: 224


« Antwort #1 am: 22.08.07, 06:49 »

Hallo Barnados!
Das ist ja total schrecklich! Fühl dich gedrückt!
Bei uns (Rheingau-Taunus-Kreis) gab es in den letzten Wochen auch mehrere Fälle. Allerdings haben die Pferde überlebt.
Was mich nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, das es nun einen Wallach getroffen hat.
Bisher habe ich nur von Stuten gehört (was natürlich genauso schlimm ist!).
Wenn ich so einen erwischen würde, und eine Waffe zur Hand hätte, könnte ich für nichts mehr garantieren.
Die einzige wahre Bestie auf Erden ist leider der Mensch !

Traurige Grüße A.
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Barnados
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 22



« Antwort #2 am: 22.08.07, 11:12 »

Hallo und danke für deine Anteilnahme!
In meinem Fall waren nur zwei Pferde auf der Koppel! Beide Wallach !
Den älteren hats nicht betroffen nur meinen vierjährigen!
finde es traurig, das auf dem gesetzlichen wege nix passiert!
und wenn ich den jenigen finde, dann gnade ihm gott
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Jupp
unverkäufliches Muster
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 277


dumdumdidum


« Antwort #3 am: 22.08.07, 11:28 »

ach herje..

barnados, das ist ja übel *festdrück*

sei bitte so lieb, melde das (evtl. hast du ja auch eine polizeimeldung ?) bei http://www.takvorian.de/

wurden die anderen vorfälle auch zur anzeige gebracht und sind dort weideverletzungen auszuschließen?
also alles wirklich "fremdeinwirkung"? 

wir haben diesen sommer auch schon 2 (mir bekannte) fälle im odenwald gehabt. eine stute und ein wallach. beide haben aber überlebt. derzeit ist wohl "ruhe". trotzdem sind alle pferdehalter im umkreis sehr sehr wachsam und kontrollieren regelmäßig unregelmäßig die weiden.

alles gute
jupp


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Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!
 
Wer Würmer hat, ist nie allein!
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"Wenn jeder Mensch auf der Welt nur einen einzigen anderen Menschen glücklich machte, wäre die ganze Welt glücklich."Simmel
Krümel 99
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« Antwort #4 am: 22.08.07, 14:30 »

Bernados, auch von mir ein geschocktes beileid  Traurig
Diese Bestien zwingen einen dazu, seine Pferde einzusperren anstatt sie artgerecht zu halten  Verlegen

Und das in der Justiz nicht wirklich was passiert und als sachbeschädigung abgehandelt wir ist einfach unfassbar Weinen
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Barnados
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 22



« Antwort #5 am: 22.08.07, 17:51 »

Hallo und auch euch danke!
der polizei wurde der Vorfall gemeldet, allerdings scheint es die nicht wirklich zu interessieren!
Ob andere es zur Anzeige gebracht haben, kann ich leider nicht sagen, aber ich gehe mal schwer
davon mal aus, denn es ist ja nicht nur der Seelische schaden, den man davon bekommen hat
der jenige soll dafür bestraft werden!

Und ja ich kann verstehen, warum die Mensche angst haben! Ich werd mir so schnell kein Pferd mehr kaufen!
Mein kleiner kam übrigens auch aus dem Odenwald! Vom gestüt Etzean!
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Kampfhühnchen
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Beiträge: 106


Mutter (Schneewittchen) & Sohn (Giant Sharour)


« Antwort #6 am: 22.08.07, 22:13 »

Oh je, das ist ja schrecklich *fühldichgedrückt*
Was ist das nur für ein Mensch der so was abscheuliches macht. Und mindestens genauso schlimm ist es, das laut Gesetz das Tier 'Pferd' nur eine Sache ist!!!

Unverständlich!

Ich könnte auch für nix garantieren wenn ich so einen erwischen würde  Ärgerlich
Wahrscheinlich ist man dann seines eigenen Lebens nicht mehr sicher  Unentschlossen
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Das Glück der Pferde, liegt der Reiter auf der Erde Zwinkernd
Barnados
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« Antwort #7 am: 23.08.07, 10:40 »

Solche Menschen sind meiner Meinung nach auch fähig andere Menschen zu quälen oder
gar zu Töten! Und da sie ja für Ihre Tat nicht bestraft werden, könne Sie ungestört weiter
machen, bis dann ein Mensch zu Tode gekommen ist. Er dann wird meist gehandelt!
Muss man sich wirklich fragen wie das mal weitergehen soll!
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Barnados
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 22



« Antwort #8 am: 24.08.07, 09:19 »

Ich kann nur jedem Raten auch am Tage seine Pferde im Auge zu behalten!
Die Täter handeln sehr schnell ! Schon zehn minuten reichen um ein Pferd so
schwer zu verletzen! Sicherlich kann man seine Tiere nicht den ganzen Tag
überwachen, aber es gibt auch Mittel und Wege, die Koppeln so zu sichern,
das ein Täter keine Möglichkeit hat unbemerkt einen schaden anzurichten!

Oftmals reicht es schon aus, wenn Hunde auf der Anlage frei laufen dürfen
oder man bringt eine Lichtanlage bzw eine Handyalarm Anlage an der Koppel
an! Das kostet zwar Geld, aber macht es einem schwer sich einfach an Quälereien
zu ergötzen! Schiebts also nicht so weit weg, es kann jeden Treffen! In jeder Minute
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Paulista
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Beiträge: 1282


« Antwort #9 am: 09.10.07, 09:08 »

Hallo.

zunächst auch von mir herzliches Beileid!

Auch bei mir auf der Koppel (Landkreis Dillingen/Donau) ist am 29.-30.09.2007 ein Wallach verletzt worden.
Stichwunde an der Schulter.
GsD geht es dem Pferd einigermaßen und es scheint zu heilen.

Haben es auch der Polizei gemeldet. Sie sprachen nicht von Sachbeschädigung, sondern vom 'Tatbestand der Tierquälerei'.

Aber machen können/wollen sie auch nix.

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Karin 55
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« Antwort #10 am: 10.10.07, 15:16 »

Erstmal mein Beileid !!!!!!! Weinen

Ich weis nicht was ich mit so einem machen würde den ich erwischen würde ( - oder eher gesagt ich weis es ganz genau  Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich )
- nur das ist ja das Problem man erwischt sie nicht und ohne Anhaltspunkte kann auch die Polizei nichts machen.

Es handelt sich hier nicht um eine Sachbeschädigung sondern wie Paulista schreibt Tatbestand nach Tierschutzgesetz und ist durch den Vorsatz eine Straftat. Die Anzeige geht zur Staatsanwaltschaft - nur wenn die keine Hinweise bekommen können von Zeugen , Kennzeichen von auffälligen Fahrzeugen ect. was sollen sie den tun  Huch
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Kruemmelmonster
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Beiträge: 126



« Antwort #11 am: 15.10.07, 15:19 »

Barnados, auch von mir herzliches Beileid! Ich weiss nicht, ob es in D anders ist als in der Schweiz, aber wir hatten vor zig Jahren mal einen Vorfall in unserem Stall. Da hat die Polizei auch gemeint, es sei eine Sachbeschädigung.
Wir haben dann vom TA bestätigen lassen, dass es Fremdeinwirkung war und sind nachdrücklich auf die Polizei losgegangen und haben darauf beharrt, dass es Tierquälerei war. Das hat gewirkt und sie haben darauf hin auch für lange Zeit immer wieder Kontrollfahrten am Stall vorbei gemacht.
Erwischt wurde das A*** nie, aber wir hatten seither keine ähnlichen Vorfälle mehr.

Grüessli Christa
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Mazeem
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Beiträge: 2


« Antwort #12 am: 11.07.08, 09:23 »

Achtung, der Pferderipper ist wieder unterwegs:
Es ist schon traurig. gestern am Donnerstag den 10.07.2008 stand von einer erneuten Pferderipper -Attacke in der Rhein-Lahn Zeitung. Ich bin selbst Pferdebesitzer und nun in heller Aufregung. Meine Tiere stehen einige Kilometer weit weg von zu Hause und ich habe nur die Möglichkeit zwei mal am Tag zu Kontrollieren. Bis jetzt ist noch nichts passiert aber ich mache mir grosse Sorgen. Letzte Nacht wurde ich um 1 uhr wach und bin zur Weide gafahren. In der Zeitung stand das ein Tier zu tode Gehetzt wurde in Berg. Zwei andere ein paar Kilometer weiter in Hunzel (Taunus) mit Schnittverletzungen an den Hinterbeinen . Wenn ich so ein Schwein erwische Gnade ihm Gott. Ich werde mir ein Wohnmobil kaufen und an der Weide nachts schlafen. Welche Möglichkeit hat man denn noch seine Tiere Artgerecht zu halten?Mein Mitgefühl an die alle geschädigten!!
« Letzte Änderung: 11.07.08, 09:32 von Mazeem » Gespeichert
Giftzwerg
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Beiträge: 411


Ramsnase


« Antwort #13 am: 14.07.08, 19:39 »

Das mit dem Wohnmobil kann aber doch auch keine Dauerlösung sein  Schockiert

Gibts denn keine Möglichkeiten einer (wirklich lauten) Alarmanlage oder/und einer Videoüberwachung?

Ich hätte auch die Möglichkeit, meine Pferde bei mir zu Haus ums Eck zu halten, allerdings wäre der Stall und die Koppeln nicht von mir zuhause aus einsehbar, und deshalb mach ichs nicht  Verlegen   
Wenn ich sie den halben Tag und die ganze Nacht einsperren muss, stell ich sie lieber in einem Stall ein, wo sie mehr rausdürfen Traurig

Das Problem ist ja außerdem, dass Einsperren ja auch nicht unbedingt die günstigere Variante ist; in der Box hat das Pferd ja noch weniger Möglichkeiten, wegzulaufen  Weinen

Mein ausgesprochenes Beileid an die Opfer. Weinen
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Rübe
Ausbindende
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Beiträge: 2567


Ha!!!


« Antwort #14 am: 14.07.08, 19:53 »

Ich will nur zu bedenken geben, dass viele üble Verletztungen keinesfalls die Tat eines Menschen sind! Beispiele? Und ja, es war alles ein Pferd - meines!

Die halbe Brust klaffte weg, als hätte man eine Axt rein geschlagen oder das Pferd gepfählt - es war der Boxenverschluss, 3 x 3 cm Metall.  Schockiert

Arterie auf der Koppel aufgeschlitzt (tagsüber, keine Leute auf der gut einsehbaren Koppel) man sah den grossen Blutkuchen nach 3 Tagen Regen noch - wahrscheinlich ein Ast.  Augen rollen

Offenes VVWG - Stallkollege mit Stollen  Weinen

4 Wochen später - Schnitt genau darunter - weiss der Geier, woher. Irgendwas im Offenstall, gefunden haben wir nix. Es war am helllichten Tag und sicher kein Pferdeschlitzer!

Ihr glaubt gar nicht WAS es für Verletzungen gibt, die einen "natürlichen" Ursprung haben.  Unentschlossen
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Manchmal ist das Ungesagte das Aussagekräftigere.
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