Autor Thema: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt  (Gelesen 33146 mal)

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Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #15 am: 06.09.06, 09:28 »
wEIA! sch...buckelei!

Erinnere mich noch an die Jugend von meinem - mit 60 km/h in der Gruppe bergauf u. ich dachte, da wird der schon katholisch!
Ja schnecken! Kopf zwischen die Vorderfüss u. gebuckelt wie sonstwas!  :P
wochenlang bin ich mit kinnhoher Hand angaloppiert u. verbissen zischend: Neinduwirstnichtbuckeln, Neinduwirstnichtbuckeln!  ;D
Wenn Du fest sitzt mal vorn kurz u. hinten kräftig eins auf den schinken. kuriert manchmal... aber die chuzpe musste als Reiter auch erstmal haben!

Offline Peggy1

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #16 am: 06.09.06, 10:00 »
Zum Glück habe ich keinen Buckler und auch keinen Steiger .
Mir reicht es schon , wenn er wie vor Wochen , im Galopp umdreht .
Obwohl ich es bestimmt ....nein es war so ... mein Fehler war .
Ich war mir zu sicher und habe mal wieder locker flockig drauf gesessen und kein bein am Pferd gehabt und ab ging es mit mir ...autsch  ::) ::) :P
moinmoin

Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #17 am: 06.09.06, 10:19 »
So wie wir neulich im Ebersberger Forrest - habs ja geschrieben. Mein Fehler! Sass oben wie a packerl Kunsthonig - u. er dann mit seiner Ganzkörperaktion auf die Seite aus dem vollen Trab - watz-bumm! ZS = zelmd schuld.  :-[ :-X

Naja, im Galopp UMDREHEN ist aber auch gemein - wieso DAS denn???
Dass wir 10 m versetzt in einer anderen Spur weitergaloppeln oder bremsen u. DANN umdrehen, ok, fies aber sitzbar wenn man das Biest kennt!
Aber einfach kehrt machen ist gschert! GRRR!

Offline Peggy1

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #18 am: 06.09.06, 10:28 »
wieso ?
Weil Juri sich wohl auf mich nicht verlassen konnte ..... trotzdem darf er es nicht .
Also , wir galoppierten schön unser letztes Stück und in einer Getreidekoppel raschelte was ...irgendwas sprang da rum .....aufjedenfall drehte er um ..... shit und ich unten ...autsch .
Von da an sagte ich mir ja erst ... nie mehr reiten ...
was eine Woche etwa anhielt und ich dann wieder auf dem Platz geritten bin .
Bei Juri ist es so , das er sich wahnsinnig erschreckt , wenn nur was im gebüsch raschelt oder Vögel aus den Bäumen plötzlich fliegen .
daher auch meine bedenken mit ihm im Gelände zugaloppieren .
moinmoin

Offline Petig2002

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #19 am: 06.09.06, 11:43 »
@maksi
Ich weiß -scheiß Frage- aber ist das Pferdchen nur bei dir so schreckhaft?? Ich frage nur, weil ich das Problem gut kenne. Solange meine RB ruhig ist, ist alles paletti, bekommt sie doch mal etwas Angst ( und das kommt sehr selten vor!!! ), dann schaffe ich es fast sie wahnsinnig zu machen  :-\

Offline Peggy1

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #20 am: 06.09.06, 11:47 »
das kann ich dir gar nicht schreiben  ??? , denn er wird ja von keinem anderen geritten .
Sicherlich kann ich ihn von meinem Sohn mal reiten lassen .
Doch Markus ist ein so starker Reiter ... da hat kein Pferd unter ihm angst ... bzw..... hat kein Pferd angst zuhaben .
Markus meint ja eh .... mein Pferd sei ein typisches Frauenpferd und würde mich nur verarschen .
moinmoin

Offline zarah

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #21 am: 06.09.06, 12:11 »
naja, Reitersmänner kennen halt keine Angst.  ::)
Aber es macht letzten Endes wirklich einen Unterschied. Mit der festen Überzeugung "Mir passiert nix" wird auch jedes noch so schreckhafte oder zickige Pferd sich denken, dass alles paletti ist. Kann man diese Überzeugung vielleicht irgendwo kiloweise kaufen? Wenn man nicht als furchtloser Reitersmann geboren wurde? Da würde ich doch glatt mal über Hypnose oder Gerhirnwäsche nachdenken wollen... ;D
Gestern hatte ich zum ersten Mal seit einer Woche wieder meinen Dicken unterm Sattel. Er hat mich überrascht. Wollte mir alles recht machen! Hat der Angst, ich könnte ihn gegen die Rennsemmel austauschen wollen? Ich hätte eher erwartet dass er erstmal wieder testet, wer der Boss ist. Hat aber so brav mitgemacht, ich habe mich echt gefreut. Als ich etwas energischer antraben wollte, hat er mir einen so butterweichen Galopp im Zeitlupentempo angeboten dass ich gar nicht wieder bremsen wollte - war zwar die falsche Gangart, aber sooo schön. Dann habe ich ihn mal direkt an der Stutenweide vorbeigeführt. Er hat die Ohren angelegt wie ein Weltmeister, aber keinen Ton gesagt und nicht den Macker gespielt. Das lässt hoffen, dass ich dann auch mal auf dem Platz reiten kann. Der kann seine Hengstigkeit wohl ganz gut wegstecken, wenn sie grad nicht gefragt ist. Auf dem Platz ist auch nicht so eng, vielleicht kann ich dann mal am nicht vorhandenen Schwung arbeiten.
Mir hat übrigens jemand erzählt, dass der Vorbesitzer dem Pferd Hallo-Wach-Spritzen verabreicht hat, damit der bei Ausritten ordentlich was hermacht. Unglaublich, was den Leuten alles einfällt... :o
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Offline zaino

  • Mein Pferd ist als Pferd eine Katastrophe, als Mensch ist es unersetzlich.
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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #22 am: 06.09.06, 12:13 »
Hm, ich würde bei so einem Pferd VIEL Wachsamkeit empfehlen, nicht Verkrampfen sondern nüchtern vorausschauen wie beim Autofahren: Da vorn guck ein Maisblatt schräg, ICH Habs schon gesehen, Alter! DA ist ein Abflussgraben, achtung! Vooorsicht Pfütze! AUfpassen, Engpass u.s.w. oder "Da vorn ist ein Reh unterwegs, obacht, nicht erschrecken!"
Mit dem Pferd sprechen = Du focussiert sie ganzen Monster mental = liest sich jetzt geschraubt. Ansonsten bei Übung funktioniert das irgendwie telepathisch - das Pferd WEISS wohl über Deine Körpersprache oder wasauchimmer dass Du eben auch wachsam bist, die Umgebung scannst u. einsortierst in "Ungefährlich" oder nicht.

Und es hilft.
Wenn ich fest damit rechne dass das Pferd was sieht u. dann reagiert, vorsorglich auch für mich Trantüte da oben weil es muss ja auf uns beide aufpassen u. SCHNELLLL weg wenns brennzlich wird, dann scheut der seltenst oder es gibt nur einen Ruck.

Ausserdem wenn so ein Über-Zuck kommt, werd ich schonmal ärgerlich u. sage barsch: "Depp! Weiter gehts!"

Ansonsten beschäftigen, das Tier, immer mental "bei ihm sein" bzw. ihn zwingen bei Dir zu sein!

Ich kannte LEut die haben total friedliche Pferde zu Dauerscheuern erzogen - die ritten technisch viel besser als ich, aber unter mir ging das gleiche Pferd ruhig oder gab nach kurzem Anranzen das Gerumpel auf!
Das blöde ist halt, wenn so Aussetzer kommen - Ruck u. Zuck geht ja noch, aber gleich den MÖrdersatz oder 2-3 quer vor den nächsten Laster ist halt nicht sooo doll, bissi Selbstkontrolle darf man auch von einem Gaul erwarten! - wird man selber ängstlich u. verkrampft statt die Objekte der Angst einfach wahrzunehmen.

Was man nicht einfach wegreiten u. weghypnotisieren kann, ist echte Ängstlichkeit evt. aufgrund von irgendwelchen SChmerzen od. schlechtem Sehen beim pferd!

Wenn Du anfängst zu krampfen - absteigen u. führen! Marschieren u. Durchatmen.



Offline Peggy1

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #23 am: 06.09.06, 12:51 »
ich sabbel Juri ja schon immer nen Blumenkohl ans Ohr  ......
Das ist ja auch nicht so schlimm .

Das Problem ist , wie schon so oft geschrieben ..... einfach der Kopf .
Ich sage : " OhOh da kommt ein Trecker von Vorne . "
Sagt Markus zu mir : " Siehst du , genau da liegt dein Fehler .    "
Du musst sagen " Vorwärts .... nicht zurück ..... da ist gar nichts ...... wir schaffen es . "
Nur wie oft war es , das ich am lockeren Zügel durch das Gelände geschlendert bin .... keinen Gedanken an angst , oder da könnte was kommen ....
und was macht mein Pferd ?
Da steht ein Stein schräge und er dreht auf dem Absatz um .
Also denke ich mir ..... es kann doch nicht immer an mir liegen ... oder  ???

Beim letzten Ausritt , stockte Juri auch wieder etwas ... ich weiss nicht mehr vor was .
Ich habe ihn angetrieben und ihm etwas lauter ( also kein rumgeflüster ) gesagt , er soll sich nicht so anstellen und vorwärts gehen ... und er lief .
Nur manche Momente kommen so schnell .... grade im galopp , da kann man dann gar nicht so schnell reagieren .

@ Zarah Das mit deinem Dicken gestern hört sich ja wirklich gut an .
Nun must du da wohl am Ball , äh am Pferd bleiben und so weitermachen .
Nicht das er das nächste Mal wieder rumspinnt .
moinmoin

Offline Kitty

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #24 am: 06.09.06, 20:53 »
Hallo melde mich auch mal wieder.

Maksi, ich gebe deinem Sohn halb recht.
Ich habe das mit meinem "Kleinen Onkel" so gemacht. "Da kommt ein Trecker klar, aber weil ich da bin und
sage das Ding wird uns nicht gefährlich gehen wir weiter."
Egal wie sehr ich die Hose voll hatte. Habe versucht weiter entspannt zu sitzen, also keinen Grund zu aufregen.
Hat auch meistens geklappt. Natürlich hing mein Herz in der Kniekehle, aber er scheint es nicht gemerkt zu haben.

Warum dein Pferd evtl. umgedreht hat wenn du an nix böses gedacht hat, hängt nicht an deinem entspannten reiten.
Er hatte wohl das Gefühl du bist unaufmerksam und siehst dir "bösen Sachen" nicht. Also muß er übernehmen.
Also zwar entspannt reiten, aber doch schauen was ihn evtl. erschrecken könnte und einfach nicht reagieren.
Durch dein schauen veränderst du die Körperposition minimal und er merkt, dass du das "Ungeheuer" gesehen hast
und dadurch, dass du nicht reagierst zeigst du ihm er muß keine Angst haben.

KLar klingt das so schön, ist aber nicht leicht. Hat bei mir auch nicht immer funktioniert. Zu schauen und doch locker zu bleiben.

Was mir geholfen hat war etwas was ich aus der Hundeerzeihung hatte.

Z.B.: Wir hattten Schwalben im Stall, die auch sehr teif über die Köpfe der Pferde flogen, oder mal vom Boden hochflogen.
 Die kannte er und hatte keine Angst vor denen.
Also fing ich an ihn auf die "Birds"(Vögel) aufmerksam gemacht.
War langweilig für ihn, weil er sie kannte und sie ja nicht gefährlich waren.
Wo wir mal draussen waren sassen im Feld einge Raben. Ich sagte zu ihm schau mal da sind Birdies, er schaute und hakte sie ab.
Als sie aufflogen schaute er nur kurz und das war´s.
Ein anderes Mal lag am Rand des Weges eine Plasitktüte die flatterte weil es sehr windig war. Ich fürchtete, dass sie wegfliegen könnte
und sagte zu ihm, schau mal ein Berdie. Er sah hin und damit war es abgehakt, ging ohne Probleme vorbei.

Ob er es mir abgekauf hatte, dass es ungefährlich war, oder ob es daran lag, dass ich sicherer war durch das Hinweisen und es ihm dadurch vermittelt habe weiß ich nicht, aber es hat geklappt. Ohne Probleme.

Genauso hatte ich das mit den Buckelrinder gemacht, an denen wir beim ausreiten vorbei mußten. Das waren dann Schetttys, weil er die vom
Hof kannte und sie echt geliebt hat.

Zarah, gratuliere!

Reitersmänner haben auch Angst, aber sie würden es nie zugeben.  ;D

LG
Kitty


Offline Petig2002

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #25 am: 07.09.06, 00:40 »
Jaja, die lieben Gedanken  ;D
Das mit dem Anfocusieren und aufmerksam machen kenne ich auch, wenn von hinten ein Radfahrer kommt, stelle ich meine Rb auch schonmal, so dass ICH ganz sicher sein kann, dass sie ihn gesehen hat. Sie würd zwar nie davor erschrecken, weil sies seit Jahren kennt, aber ich könnte so blöd reagieren, dass sie dann doch mal erschreckt. Mir hilft es immer mir einzureden was für ein selten braves Tier ich reite. Die kann gar nicht durchgehen, geht nicht. Die macht höchstens nen Satz, wenn überhaupt. Am besten auch noch von anderen einreden lassen  ;D Irgendwann fängt man an es zu glauben, auch wenn es lange dauert. Wenn ich merke, dass ich mich verkrampfe und wieder Horrorgedanken kriege denke ich einfach: Hey, du kennst sie, sie tut dir nichts. Aber zugegeben, manchmal ist es echt hart und ich bin auch schon so manches Mal vom liebsten Pferd am Stall abgestiegen  :-[ Die anderen gucken dann immer etwas bedeppert, aber mei, damit kann ich leben.

Ach Mädels, ich hab mal wieder so eine "ich-hätte-so-gerne-ein-eigenes-Pferd"- Phase, die Abstände werden immer kleiner, dabei bin ich doch mit meiner RB sooo glücklich, komisch, was?? Aber der Gedanke den Sattel zu benutzen, den ich gekauft habe, selber Futter besorgen, das ICH ausgesucht habe, zu entscheiden wann der Hufschmied kommt, die Satteldecke aussuchen, kommen und reiten wann ich will, selber die volle Verantwortung haben, das fehlt mir immer mehr, auch wenns natürlich Schattenseiten hat. Irgendwo habe ich letztens gelesen, dass tiefe Sehnsucht einen manchmal glücklich macht als die Erfüllung- oder so ähnlich. Könnte was dran sein, aber es ist noch sooo lange bis das blöde Studium vorbei ist und ich endlich endlich ein regelmäßiges Einkommen habe  :-[

Jezabel76

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #26 am: 07.09.06, 01:30 »
*ich husch nur mal schnell rein um Petig die Hand zu reichen..... ich kenn die Phase ganz genau... hab heute gesehen auf der Homepage des Züchters wo ich immer die Verkaufspferde anschaue, dass mein Lieblings-kaufwunschpferd (naja, vom angucken halt...) verkauft ist. Da war ich ein bissel traurig...


Alles Liebe Jez

Offline Peggy1

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #27 am: 07.09.06, 08:18 »
sagt mal , wie oft kommt ihr denn zum reiten ?
Ich versuche ja immer wieder eine regelmäßigkeit reinzubekommen .
Vorallem weil es für mich und meinen Kopf ( angst / Bedenken ) gut ist .
Doch leider spielt das Wetter nicht immer mit und immer wenn dann Pausen kommen , muß ich mir wieder einen Tritt geben und weitermachen .
moinmoin

Offline Petig2002

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #28 am: 07.09.06, 10:42 »
Danke Jez, bei mir liegts auch meistens an Anzeigen, die mich besonders ansprechen und wo ich den Kaufpreis sogar aufbringen könnte  :-\ Aber was ist danach??? Ich finanziere zwar mein Hobby seit Jahren selber und musste meine Eltern deswegen nie um Geld fragen, aber ein eigenes Pferd ist ja was Anderes und Nachhilfe leider kein gesichertes Einkommen- wenn auch kein schlechtes  ;D

Zur Regelmäßigkeit: Ist bei mir auch gaaaanz wichtig. Wenn ich jedes Mal wenn ich kann, reite, dann 5x die Woche  ;D, aber soviel Zeit ist meistens nicht, hab ja leider Gottes noch andere Sachen zu tun. 3x die Woche sinds aber meistens und das macht ne Menge aus!!!

Offline zarah

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Re: Weg von der Reitangst - Schritt für Schritt
« Antwort #29 am: 07.09.06, 11:16 »
Mein grösster Traum sind sieben Tage die Woche reiten, am liebsten zwei Pferde, oder drei. Da wäre auch sicherlich die Reitangst in Nullkommanichts erledigt. Ich merke, je öfter ich reite desto weniger Angst habe ich, mag daran liegen dass sich die Videothek im Kopf mit positiven Erlebnissen füllt und die Horrorfilme in den Hintergrund gedrängt werden. Denn mal ehrlich - man fällt ja eher selten vom Pferd und auch der Satz zur Seite, wo einem das Herz in die Hose rutscht kommt eher selten vor.
Hier stehen ja sogar genug Pferde rum, die zur Zeit nichts zu tun haben. Leider halten mich zur Zeit eine Riesenbaustelle an unserem Haus und mein kleiner Sohn vom Reiten ab. Und die Hitze. Sobald das Thermometer spätnachmittags unter 35 Grad sinkt, renne ich los und schnappe mir ein Pferd. Eine Stunde Reiten, dann muss ich rennen um noch Pferde zu füttern, Abendessen machen und so weiter. Jeden Tag zehn Pferde zu versorgen ist schon viel, macht mir aber auch Spass. Aber hier auf unserem Hof im Süden ist es auch anders, eigene Viecher zu haben. Nicht so kompliziert, nicht so teuer. Naja, das Lehrergehalt meines Mannes hilft entscheidend mit und es wird echt Zeit, dass unsere Pferde auch mal Geld verdienen und nicht nur fressen. Nächstes Jahr vielleicht...
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