Autor Thema: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?  (Gelesen 13949 mal)

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Offline AleikeTopic starter

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Ich wüsste gern mal, ob Ihr im Gelände genauso reitet wie auf demPlatz/in der Halle.

Einerseits mag ich ganz gern die Zügel ganz hingeben und nur herumbummeln (tendenziell auch im Trab und Galopp, aber das geht mit Aljoscha erst sehr eingeschränkt), andererseits mache ich mir Gedanken um den Pferderücken und das Schlurfen der Hinterhand.

Meistens reite ich deswegen jetzt in lockerer Arbeitshaltung, mit langen Phasen mit hingegebenem Zügel, damit das Pferd auch schön in der Gegend herumgucken kann und seinen Spaß hat, oft auch mit eingeschobenen "Arbeitseinheiten". Im Trab habe ich damit wegen des Rückens schon wieder Bedenken, es tut mir aber andererseits auch leid, die Kopfhaltung und damit das Sightseeing immer so einzuschränken.

Lasst Ihr "schlurfen"? Oder nicht? Und wieso?
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Nearly95

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #1 am: 11.01.06, 12:23 »
Hallo Aleike,

das Gelände ist für mich und mein Pferd in erster Linie zum entspannen da. Abschalten vom Alltagsstreß, Abwechslung von der Arbeit auf dem Reitplatz, Natur genießen usw.

Gleichzeitig wird aber auch daran gearbeitet, meine Maus in allein Gangarten am durchhängenden Zügel reiten zu können. Dies ist dann quasi Arbeit im Gelände.  ;)

In zweiter Linie erwarte ich aber, mein Pferd genauso im Gelände arbeiten zu können wie auf dem Reitplatz.

Daher nutze ich grad die Winterzeit, wenn der Platz nicht bereitbar ist, das Gelände, um dort dressurmäßig zu arbeiten. Allerdings nur in dem Maße, in dem ich auch auf dem Platz bin, d. h. 2 bis 3x die Woche wird gymnastiziert unter dem Reiter, also wird bei Nichtplatzbenutzungsmöglichkeit 2 bis 3x die Woche zum Arbeiten ins Gelände gegangen. Die restlichen Ausreittage werden allerdings gebummelt.

Wobei Pferd und ich auch unterscheiden, nämlich bedeutet gebisslos ins Gelände = Bummeln und mit Gebiss ins Gelände = Arbeiten.

vg Tanja

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #2 am: 11.01.06, 12:25 »
Hallo Aleike,
das Gelände ist für mich und mein Pferd in erster Linie zum entspannen da. Abschalten vom Alltagsstreß, Abwechslung von der Arbeit auf dem Reitplatz, Natur genießen usw.
Deswegen reite ich ja auch in erster Linie aus. Aber machst Du Dir keine Sorgen wegen abgeschlafften Muskeln, hängendem Rücken, schlurfendem Hinterbein o.ä.? Seit einiger Zeit bin ich da ziemlich unsicher geworden.
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Offline Thesi

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #3 am: 11.01.06, 12:31 »
Im Gelände arbeite ich kaum... ich schaue, dass das Pferd nach Möglichkeit locker geht und sich im Rücken nicht festmacht, aber grundsätzlich geht es ums Entspannen.

Im Sommer ist es oft so, dass ich sie im Gelände warm reite und dann auf den Platz arbeiten gehe (jetzt ist es leider zu finster dafür, wenn ich inden Stall komme). Nach dem Arbeiten geht es meistens noch eine Viertelstunde hinaus.

Offline Sugar-for-Rick

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #4 am: 11.01.06, 12:37 »
Hallo
Für mich sind Ausritte auch zum Entspannen am langen Zügel da. Im Schritt darf mein Pferd auch mal Schlurfen und herumträumen.
Im Trab und Galopp bestehe ich auf eine lockere v/a-Haltung. "Guck-in-die-Luft" oder den Rücken wegdrücken akzeptiere ich nicht, eben weil es dem Pferd nicht gut tut.
Mein Pferd hat jedoch bald gelernt, dass es auch im Trab und Galopp etwas den Kopf drehen darf, um besser gucken zu können, solange sein Rücken leicht gewölbt bleibt.
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)

Liebe Grüsse von Simone

Nearly95

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #5 am: 11.01.06, 12:48 »
Aleike, warum sollte ich mir deswegen Gedanken machen?

Die Muskulatur wird ja trotzdem gearbeitet, in dem ich ca. 2-3x die Woche gymnastiziere, da tut der Muskulatur dies keinen Abbruch.

Nur - wenn man es so wie ich die letzten Wochen macht  ::) - in dem man wochenlang dank der Witterungsverhältnisse (jaja, irgendjemandem muss man ja die Schuld geben, wenn schon nicht sich selbst  ;) ) sondern nur zum relaxen ins Gelände geht, dann kann es zu Muskelschwund (gut an meinem Hoppa derzeit sichtbar) kommen.

Aber abgesehen von dem normalerweise nicht entstehendem Muskelschwund ist es doch auch so, dass das Pferd, vorausgesetzt, es ist nicht steif, hat gesundheitliche Probs etc., sondern ist gut gymnastiziert und geschmeidig, das Pferd durch die regelmäßige Arbeit auch am durchhängenden Zügel arbeitet, d. h. sein Gangwerk ja locker ist.

Muss dazu sagen, ich habe erstens aber auch keinen Schlurfer, zweitens haben wir viel bergiges Gelände, d. h. grad die Hinterhand MUSS arbeiten auch am durchhängenden Zügel (sonst kämen wir wohl den Berg net rauf, grins...) und drittens meine Dame alles andere als unmotiviert zu bezeichnen ist.

Ich würde vielleicht anders im Gelände arbeiten, wenn ich einen Dauerschlurfer (nach dem Motto: komm ich heut net, komm ich morgen) hätte, der sein Hinterteil freiwillig keinen Milimeter bewegt. Dann würd ich vielleicht noch intensiver an der Sache dran sein, so aber ist dies bei meiner Maus nicht notwendig.

Wobei auch ein Dauerschlurfer zumeist eigentlich nur motiviert gehört.

vg Tanja

Offline zaino

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #6 am: 11.01.06, 13:00 »
Der WEchsel machts - schlurft Monsieur darf er gleich mal a bissi übertreten u. wird in anlehnung geritten od. aufgemuntert.
Kopf hoch u. ab lasse ich auch nicht durch. Genausowenig wie pennen. Umgekehrt darf aber auch mal am langen Zügel gebummelt u. geguckt werden, oder, wenn wir gebisslos unterwegs sind, kriegt er auch mal die Erlaubnis einen Happen Gras zu kosten.

Bummeln u. schlurfen sind für mich 2 paar Stiefel, übrigens. Man kann bummeln in einem ordentlichen Schritt. Schlurfen ist ein DON'T.
Schlurfen entfällt im Übrigen automatisch wenn das Gelände spannender wird - bergig, holperig, oder sowas. DANN sollte ein Pferd sich sortieren und tragen können ohne viel Anlehnung an die Reiterhand. Das kann und soll es auch lernen. Der Reiter hat still zu sitzen u. nicht zu stören. Ist gesünder, in der Regel.  ;D

Im Gelände durchgehend stramm am Band? Manche Pferde scheinen das zu brauchen, ich glaub aber, da ist irgendwie was falsch gelaufen in der Ausbildung. Das Pferd sollte sich draussen "zuhause" fühlen u. sich auch so bewegen/benehmen. Ohne viel Eingreifen vom Reiter.
Es sollte aber jederzeit mal auf geeignetem Untergrund an die HAnd treten, akzeptable Übergänge je nach Ausbildungstand abliefern, und luxuriös zu reiten ist eins, das sich stufenlos einstellen lässt auch im Trab u. im Galopp (das ist übrigens ein spannendes Zusatzprogramm fürs Gelände, dieses zu erarbeiten). BEsonders pädagogisch wertvoll für beide (in unserem Fall... ) z. B. auf geeigneter Strecke mal kurz "schicken" und dann wieder zurücknehmen. Dabei versuche ich dann mehr mit Sitz u. Stimme zu arbeiten als mit sonstwas.

Zügel - im Prinzip ähnlich wie in der Bahn - mal eine kurze Reprise mit Anlehnung eben, und dann wieder lang lassen.
Ob das richtig ist, zum Antraben u. Angaloppieren aufzunehmen? Ich mach das irgendwie automatisch so, mit dem Ergebnis dass das Pferd manchmal das Zügelaufnehmen gleich mit Losdübeln beantwortet - Murks natürlich. Kommt aber wohl in den besten familien vor. Darf man dann mühsamst in der Reitbahn wieder ausbügeln. GRMPF.



Offline Sugar-for-Rick

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #7 am: 11.01.06, 13:13 »
Ich möchte mich korrigieren.
Schlurfen, das heisst die Hinterfüsse auf dem Boden schleifen, würde ich auch nicht akzeptieren - das macht mein Pferd aber zum Glück nie.
Mit meiner Bezeichnung "Schlurfen" meinte ich gemütliches Bummeln, um Zainos Worte zu benützen.  ;)
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Liebe Grüsse von Simone

Offline AleikeTopic starter

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #8 am: 11.01.06, 13:20 »
Kommt leider allzugern im Doppelpack :(

Die Idee mit dem sofortigen Arbeiten bei "Schlurfanfällen" ist prima, wenn auch leider für den Reiter mit Arbeit und dem Verzicht auf gedankliches Bummeln verbunden ;)

Unser Gelände ist vor allem platttttt. Günstiger für dressurliches Reiten, aber eben schlecht zum Von-selbst-trainieren und fördern der Aufmerksamkeit. Ins Unterholz darf man ja eigentlich nicht ... was sich an Hindernissen bietet, umgehen wir aber garantiert nicht!
« Letzte Änderung: 11.01.06, 13:25 von Aleike »
Man darf nicht sagen: "Was, du Mistvieh, du willst nicht?" Sondern: "Entschuldige, mein Tier, ich werde schon noch dahinterkommen, wie ich es lerne, dich peu à peu auf den rechten Weg zu führen." (Udo Bürger)

Offline Ipanema

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #9 am: 11.01.06, 13:28 »
Ich reite im Gelände, wenn möglich, alle Gangarten mit hingegebenen Zügeln. Wenn möglich heißt, dass es natürlich Tage gibt, wo mein Pferd einfach schneller laufen will als es mir gerade passt, dann muss ich dem notgedrungen erstmal u.a. mit Hilfe der Zügel Einhalt gebieten. Gibt Pferd dann aber nach und geht "mein" Tempo, werden die Zügel sofort wieder länger.
An "guten" Tagen brauche ich die Zügel auch zum Antraben und Angaloppieren nicht aufzunehmen, Pferd geht von sich aus vernünftiges Tempo.

Allerdings läuft mein Pferd von sich aus im Trab und Galopp in natürlicher Haltung, Kopf und Hals natürlich lang und leicht erhoben (mit zwischendurch Abschnauben nach unten), aber kein Rausdrücken des Unterhalses o.ä. Hätte ich ein entweder verrittenes oder körperlich ungünstig gebautes Pferd, das den Rücken "ohne Anleitung" wegdrückt, würde ich auch mit Hilfe der Zügel auf einer gesundheitsschonenden Haltung bestehen. Da geht Gesundheit eindeutig vor Freiheit. Auch ist es bei meinem Pferd so, dass es mindestens 2-3x pro Woche "dressurmäßig" in der Bahn geritten wird. Da denke ich, schadet es nicht, wenn er im Gelände (ebenfalls 2-3x wöchentlich) haltungsmäßig läuft, wie er will und es den jeweiligen Geländeverhältnissen angepasst ist.
Früher hatte ich weit ungünstigere Bedingungen (kein Reitplatz zur Verfügung), da wurde halt auch im Gelände zwischendurch "Dressur" mit aufgenommenem Zügel geritten.

Jetzt mache ich das nur noch sehr gelegentlich und, ehrlich gesagt, nicht wegen der Gesunderhaltung  meines Pferdes, sondern entweder a) weil der Reitplatz wetterbedingt nicht benutzbar ist und b) weil mir auf längeren Ritten allein manchmal langweilig ist (dem Pferd auch!) und ich dann Spaß dran habe, bisschen seitwärts, halten, rückwärts etc. einzubauen. Weckt auch ein einschlafendes Pferd sehr schön auf.

Denn eins kann ich nicht haben: Schlurfen ist verboten, wenn Schlurfen ein Ausdruck für dösig dahintrotteln ohne die Füße zu heben ist. Im Trab und Galopp darf's ruhig langsam und gemütlich sein (wobei auch da ein kleiner Mitteltrab oder flotter Galopp mal zur Abwechslung eingeschoben werden), aber der Schritt muss zügig sein. Ich will schließlich vorwärtskommen  ;)

Ach so, mein Pferd scheut so gut wie nie bzw. macht nur einen Sprung, wenn es scheut und hält dann von selbst wieder an. Bei nervösen Guckern wäre mir das mit den langen Zügeln zu risikoreich.

Offline Lillebror

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #10 am: 11.01.06, 16:37 »
Bei mir kommt's drau an, wie ich unterwegs bin.

Wenn ich im bekannten Gelände ohne Karte und nur für 2-3 Stunden unterwegs bin, reite ich eher dressurmäßig, d.h. ich achte auf ein nicht zu schnelles Tempo im Gleichgewicht im Trab, Zügel ein bißchen länger als auf dem Platz, aber rund soll er schon gehen. Galopp möglichst immer dressurmäßig, weil das für meinen Hafi eine schwierige Gangart ist. Das ganze ist dann Vorbereitung auf

das Reiten mi Karte, wenn ich höchstens noch eine Hand für die Zügel habe. Da soll möglichst das gleiche gehen, nur dann eben ohne bzw. mit weniger Zügel. Da üben wir noch dran.

Schritt immer am hingegebenen Zügel.

Was war noch gefragt? Herumgucken: muß man im Gelände sowieso, wobei ich denke, daß ein Pferd auch am Zügel bleibend gucken kann.
Wären wir unendlich, so wandelte sich alles.
Da wir aber endlich sind, bleibt vieles beim Alten.
B. Brecht

Offline Carlotta67

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #11 am: 11.01.06, 21:32 »
Aleike, ich mach es genau so wie Du auch und auch aus den gleichen Gründen: Phasenweise abwechselnd. Mal gucken, Entspannung, Ausflugsstimmung, mal ein paar Minuten "ordentlich". Ich habe auch manchmal Mitleid, aber dann rede ich mir ein "den Hals lang und in der Gegend rumgucken können sie schließlich schon den ganzen Rest des Tages".

Und ich beneide alle glühend, die hügeliges Gelände haben!!! Mir entfährt immer ein kräftiger Seufzer, wenn ich lese, daß  Bergauf-Bergab-Reiten sooo schön gymnastizierend und kräftigend ist... Hier gibt es nicht die leiseste Spur einer Anhöhe oder ähnlichem. Toooootal Plattland!

Offline Pandygirl

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #12 am: 11.01.06, 22:15 »
Hey!

Im Gelände reite ich immer mit hingegebenen Zügeln. einzige ausnahme: Madams 5 minuten steiger Attacke, da wird dann durchgegriffen.

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Pandygirl
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Offline Cinnamon

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #13 am: 11.01.06, 22:25 »
vernünftig geritten wird eigentlich nur, wenn madame lustig ist oder sie so elendiglich daherkrabbelt, dass ich schon vom schritt geh`n schädelweh krieg`  ::)
gefetzt wird auch nur "am zügel", weil sonst liegen wir nach spätestens 5 metern beide im gatsch, aus welchem grund auch immer...
Tradition does not make a statement true. Hans Senn

Offline schnegge78

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Re: Anders reiten im Gelände? Herumgucken oder am Zügel?
« Antwort #14 am: 12.01.06, 08:23 »
Ich sehe das Gelände auch als Entspannung und Abwechslung zur Platzarbeit. Oft gehe ich nach der Platzarbeit noch ne Runde raus zum entspannen und "lang" machen.

Allerdings achte ich sehr darauf das er rund geht, also auch kein Kopf hoch oder schlürfen der Hinterhand! Und wenn der Herr seine 5 Minuten "Ich will jetzt aber fetzen" hat, dann wird eben etwas Platzarbeit mit eingeschoben und schon kann man wieder gemütlich dahin reiten  ;)