Autor Thema: Wald- und Forstwirtschaft  (Gelesen 4184 mal)

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Online gammi

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #15 am: 26.02.18, 11:29 »
Ich glaub bei Pappeln muss man froh sein, wenn man sie überhaupt los bekommt.
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Online frankenpower41

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #16 am: 26.02.18, 11:34 »
Das war mein erster Gedanke auch.

Schaut es bei Euch in den Wäldern auch so schlimm aus mit dürren Bäumen.
Brennholz ohne Ende, und kaum denkt man, man hat sie alle, dann sieht man wieder welche stehen.

Offline pauline971Topic starter

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #17 am: 26.02.18, 14:29 »
Brennholz gibt es wahrlich genug. Da hast Du recht Marianne. Mein Vater hat früher immer Angst gehabt, dass uns Kindern das Holz zum Schüren nicht langen wird, weil wir mal viele hiebreife Fichten verkauft haben. Das ist jetzt ca. 15 Jahre her. Wenn ich durch die Wälder laufe sehe ich fast den Wald vor lauter Bäume nicht. Es ist genug da und als Berufstätige werden wir nie rumkommen.
Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupéry

Offline goldbach

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #18 am: 26.02.18, 17:00 »
Pappeln als Brennholz - oje.
Bei uns am Hof standen insgesamt 25 Pappeln, nicht als Allee sondern jeweils einreihig entlang zwei Straßen.
Pappelholz wird für Paletten, Obstkisten und für Zündhölzer benötigt, für was anderes taugen sie nicht (viel)- so die Aussage vom Holzhändler.
Das Holz macht kurzzeitig warm und viel Asche.
Heizwert gleich null.
Nimm was Du kriegen kannst. Orientierung: halber Preis von "normalem" Brennholz.

Offline Ricka

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #19 am: 26.02.18, 17:17 »
Das war mein erster Gedanke auch.

Schaut es bei Euch in den Wäldern auch so schlimm aus mit dürren Bäumen.
Brennholz ohne Ende, und kaum denkt man, man hat sie alle, dann sieht man wieder welche stehen.

In unseren Wälder sieht es auch nicht anders aus sehr viele Bäume die nur noch zum Brennholz taugen obwohl wir jedes Jahr durchforsten.
Unser Brennholzvorrat ist schon enorm aber so brauchen wir wenigstens nicht frieren.

LG Katrin

Online gammi

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #20 am: 26.02.18, 18:16 »

Das Holz macht kurzzeitig warm und viel Asche.
Heizwert gleich null.

[/quote

Kann ich bestätigen. Im Sommer, wenn man eh lieber kalt duschen will, dann reichts.
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Offline Luxia

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #21 am: 26.02.18, 20:03 »
Danke für eure Rückmeldungen.

Dass Pappelholz minderwertiges Heizholz ist, weiss ich, deshalb auch die Frage.  ;)
Ich habe heute mit einem Lohnunternehmer gesprochen, der Holzhackschnitzel herstellt und die dann weiter verkauft. Man wird nicht reich davon, aber das Holz ist weg und die Kosten fürs Häckseln sind gedeckt. Vielleicht kann man noch einen Teil der Hackschnitzel zum Mulchen unter Bäumen und Hecken an Gartenbaubetriebe oder Hausbesitzer abgeben . Auf jeden Fall wollen wir einen Aushang in der Milchtankstelle machen.

Wir heizen nicht mit Holz sondern mit Luft. 
Liebe Grüsse

Offline Anneke

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #22 am: 01.03.18, 10:23 »
Schaut es bei Euch in den Wäldern auch so schlimm aus mit dürren Bäumen.
Brennholz ohne Ende, und kaum denkt man, man hat sie alle, dann sieht man wieder welche stehen.

Brennholz ohne Ende, ja auch bei uns, hier schlägt das Eschensterben zu, der Lagerplatz ist mehr als knapp, auch wenn aktuell einiges gebraucht wird.
Gruß
Anneke

Online frankenpower41

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #23 am: 01.03.18, 10:37 »
Wir haben das Problem dass einige Bäume an Straße stehen, früher hat man da bei Gemeinde angerufen und sich hingestellt und immer wieder kurzzeitig den Verkehr angehalten.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Autofahrer werden teilweise so unverschämt, motzen und fahren trotzdem durch.
Davon abgesehen dass es kostet wenn man absperren will muss man auch lange vorne weg planen wann man das dann machen will.

Offline mary

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #24 am: 30.03.18, 08:50 »
Wir haben gestern wieder für die übernächste Generation gepflanzt.
Was mir da wirklich zu denken gibt, bei diesem Stück Wald war ich zwar nicht mehr beim Pflanzen dabei, aber ich habe jahrelang die kleinen Böscherl ausgemäht, jetzt, wo sie aus dem Schneider waren, hat ihnen der Borkenkäfer den Garaus gemacht.
Jetzt stehen sie wieder draussen die kleinen Pflanzenkinder, bunt gemischt und ich hoffe, dass dieser kleine Jungwald doch irgendwann wieder ein Wald werden kann.
Fichten kämpfen mit dem Borkenkäfer, die Eschen sterben an einem Pilz, wir haben diesmal für einen Mischwald angetragen, mal sehen, welche Schädlinge da noch alles kommen werden.
Für einen Waldsaum muss ich mir noch überlegen, was da hinpassen würde? Sträucher, die später blühen, damit die Bienen auch noch was davon haben.

Offline pauline971Topic starter

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #25 am: 01.04.18, 08:01 »
Wir haben an einen Waldrand, wo wir vor einigen Jahren einiges an Bäumen eingeschlagen haben, Haselnusssträucher gepflanzt. Die Nachbarn hatten keinen Platz mehr dafür und wir haben sie dankend für den Waldrand abgenommen. Zuerst dachten wir, die bekommen nicht, weil sie schon recht groß waren. Aber die sind gut angewachsen und blühen schön. Die Eichhörnchen freuen sich über die Haselnüsse. Wir lassen Birken wachsen und Hollerbüsche. All dies macht ein super Dickicht für Niederwild und Vögel.
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Antoine de Saint-Exupéry

Offline mary

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #26 am: 01.04.18, 09:06 »
Haselnuss und Weiden sind schon eingepflanzt, die Fläche ist eingezäunt, da können auch ein paar empfindlichere Sträucher dazu. Hollerbüsche kommen in der Regel eh von selbst.
Muss mir noch eine Liste machen, was in der Regel spät blüht und das kommt dann an diesen Waldsaum. Ich trau unseren Insekten zu, dass sie diese Futterstelle draussen finden.
Wir haben inzwischen schon einiges an Hecken gepflanzt, da war immer mein Ziel, für die Natur und für uns was zu machen, hab schon viele fruchtende Sträucher gepflanzt.
Ohne Zaun kriegen wir kein Bäumchen in die Höhe, selbst anstreichen und mancher Fegeschutz ist zu wenig. Gestern haben wir noch eine weitere Fläche eingezäunt.


Online frankenpower41

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #27 am: 01.04.18, 10:15 »
Wie müssen im Rechtlerwald auch erst einzäunen, dann werden Douglasien gepflanzt. Hat der Förster so angeordnet.
Sie werden am Donnerstag geliefert.
Bei uns gehen sehr viele Kiefern kaputt, oft sehr große Bäume.  Auswirkung der Trockenheit der letzten Jahre.
Wenn das so weiter geht, wird einem Angst.
Im Privatwald haben wir ca. 300 Ster (so schätzt mein Mann, evtl. sogar mehr) Brennholz liegen, nur die Dürren umgemacht und immer wenn man denkt jetzt hat man alle, sieht man schon wieder welche. :(.
Wie wir das alles aufarbeiten wollen ist uns noch Rätsel. Man konnte ja wegen Nässe länger nichts machen und jetzt beginnt ja schon bald Feldarbeit. 

Offline mary

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #28 am: 01.04.18, 14:58 »
@Marianne
Wir pflanzen keine Fichten mehr, haben  Douglasien, Tannen, Lärchen und Buchen eingegraben.
Was wird da als nächster Schad----- dings bums dann wieder daherkommen?
Vor Jahren waren Hackschnitzel noch einigermaßen im Preis, bei uns liegt einiges zum hacken.

 

Offline Ricka

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Re: Wald- und Forstwirtschaft
« Antwort #29 am: 02.04.18, 06:44 »
Wie ich lese überall das gleiche Problem Brennholz über Brennholz. Wir sind auch am Spalten und Aufschlichten und es nimmt einfach kein Ende.


LG Katrin

 


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