Autor Thema: Heirat und Hof  (Gelesen 5584 mal)

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Offline frankenpower41

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #15 am: 17.01.17, 11:14 »
genau, wir haben doch nicht mehr 1920.

Offline christiana

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #16 am: 17.01.17, 11:48 »
Moin

Ein schweres Thema über das man sicher schreiben kann ob Fake oder nicht.
Ich würde trotzdem gerne erst eine Vorstellung lesen und dann Ratschläge geben oder zumindest nochmal Antworten in diesem Bereich.

LG christiana


Offline Corina

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #17 am: 17.01.17, 16:34 »
Hallo,
ich bin auch "ohne Bauer" - das heißt mein Mann hat seine eigene Firma und ich die Landwirtschaft gepachtet. Aber wir unterstützen uns gegenseitig und zeitweise, vor allem bei der Heuarbeit, habe ich einen Helfer aus der Familie, ansonsten würde es nicht gehen. Zeitweise ist es auch richtig hart.
Ich denke, wenn der Zukünftige der Landwirtschaft nicht ganz abgeneigt ist und in seiner Freizeit bereit ist, dort zu helfen, dann geht es. Ihm muß halt klar sein, daß der Hof immer an erster Stelle ist. Ich verstehe aber die bedenken der Eltern und würde das mit der Hochzeit nicht übereilen.
lg
« Letzte Änderung: 17.01.17, 16:37 von Corina »

Offline Paula73

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #18 am: 17.01.17, 21:23 »
Wenn man die Zukunft einer Partnerschaft davon abhängig macht, ob er / sie bereit ist den eigenen Beruf aufzugeben und sich dem LW Betrieb komplett unter zu ordnen - wird es in Zukunft noch viel mehr Singel LW geben und somit ist die Zukunft dieser Betriebe auch besiegelt.

Ich denke es muss kreativ nach Lösungen gesucht werden wie beide Partner ihr Berufsleben gestalten können, so das auch die Familie nicht auf der Strecke bleibt. Sei es durch Fremd AK, eine Producktionsumstellung  oder eine Betriebsgemeinschaft.

 

Offline Annemie

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #19 am: 18.01.17, 06:22 »
Das wichtigste ist das beide Partner am gleichen Strang ziehen, sonst geht es eh nicht. Ich sollte auch Hause den elterlichen Hof übernehmen, hab ich jetzt auch, aber ich hab weggeheiratet und auch einen Bauern mit Hof. Es geht schon weiter, nur anders wie sich die Eltern das vorgestellt hatten. Ich hab mir auch einiges anhören können deswegen. Und meine Mutter hat es mir immer noch nicht richtig verziehen glaube ich, das ich weggegangen bin. Aber trotzdem geht es weiter !

Offline LuckyLucy

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #20 am: 18.01.17, 08:06 »
Ich kann mir nicht helfen, der Text klingt wie ein Fake.


Ich bin mit solchen Vermutungen ja eher zurückhaltend, aber wenn man sich den Nick der Threaderstellerin anschaut und die Tatsache, dass sie sich nicht mehr gemeldet hat...  ???

Das Gute am Schlechten: Es fördert die Kommunikation untereinander.  :D
LuckyLucy

Offline mary

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #21 am: 18.01.17, 08:37 »
Ich kann mich ja auch irren, aber der Text - wer spricht heute noch von einem Knecht??

Offline suederhof1

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #22 am: 18.01.17, 09:22 »
Könnt ihr euch auch vorstellen, das nicht jede die Zeit hat am gleichen Tag oder darauf zu antworten ?

Habt ein wenig Geduld , bitte. :D

Offline Gislinde

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #23 am: 18.01.17, 09:48 »
Es gibt ja auch Bauerntöchter, die die Ausbildung zum Landwirt machen.
Das könnte ich mir bei einer Hoferbin schon vorstellen,
aber Miss Demonia hat darüber nichts berichtet.
Mit lieben Grüßen
Gislinde

Offline christiana

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #24 am: 18.01.17, 11:51 »
Ich habe mir seit gestern auch immer wieder Gedanken zu diesem Thema gemacht..
Wem diese Frage gerade wirklich wichtig ist, der hätte mal kurz hier vorbeigeschaut und etwas dazu geschrieben.

Und klar, kann eine Frau einen landw.Betrieb führen, ich traue es meiner Tochter auch zu, aber etwas mehr als die Kindheit auf dem Hof zu verleben gehört dann doch dazu.

LG christiana, die hofft, dass MissDemonia sich nochmal zu Wort meldet

Offline christiana

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #25 am: 18.01.17, 11:56 »
Da hast Du Recht!
LG christiana

Offline Paula73

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #26 am: 18.01.17, 17:07 »
Heut zu Tage ist es nicht mehr ungewöhnlich wenn Mädchen sich zur Landwirtin ausbilden lassen um den elterlichen Betrieb zu übernehmen . Ich denke es ist auch kein großer Unterschie ob man als Partner einen Mann oder eine Frau sucht, das Problem sollte so ziemlich das selbe sein, einen passenden Partner zu finden, der dann auch noch bereit ist die eigenen Ambitionen zu Gunsten eines LW Betriebes hinten an zu stellen. Körperliche Arbeit wird heute ja schon viel durch Technik kompensiert und manchmal kommt man mit etwas Nachdenken genau so gut zum Ziel wie mit reiner Muskelkraft.

Offline Ju_lii

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #27 am: 18.01.17, 19:13 »
Paula73 das sehe ich genauso. Allerdings hat mich MissDemonia sehr stark an mich erinnert. Vor ein paar Jahren dachte ich auch noch ich kann den Hof komplett ohne Partner bewirtschaften. Und das trotz LW Ausbildung. Ich war mit Anfang 20 einfach noch nicht so stark in den Betrieb eingebunden das ich gewusst hätte was auf mich zu kommt. Inzwischen könnte ich mir aber auch keinen Partner mehr für mich vorstellen der mit Landwirtschaft nicht viel am Hut hat... ;)

Offline gschmeidlerin

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #28 am: 19.01.17, 08:40 »
Ich bin der festen Überzeugung, dass auch eine Frau einen landwirtschaftlichen Betrieb alleine führen kann. Natürlich wird es zu Umstrukturierungen kommen und man wird vielleicht andere Standbeine aufbauen, Leistungen zukaufen, etc. - dass es aber nicht geht, das glaub ich nicht. Ein schönes Beispiel wurde bei der Landfrauenküche gezeigt - die Teichwirtin führte ihren Betrieb auch alleine und der Partner arbeitete außerlandwirtschaftlich.

Außerdem sollte, wie Cara schon schrieb in unserem Jahrhundert das persönliche Glück doch über dem Betrieb stehen.

LG Eva

Offline fanni

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Re: Heirat und Hof
« Antwort #29 am: 19.01.17, 09:20 »
Hallo ihr Lieben,
Ich habe da mal ein kleines Anliegen an euch. Ich w 22  werde meinen  Verlobten  25  am  9. September  heiraten. Meine Eltern wissen daas wir heiraten wollen und seid 2 Tagen haben wir das Datum, ich traue mich aber nicht richtig  es Ihnen zu sagen. Wir habe  einen relativ großen Hof und mein Freund arbeitet bei der Bahn als Schaffner. Eigentlich können meine Eltern ihn gut leiden aber sagen trotzdem immer such dir doch einen Bauern. Ich will keinen Bauern und  ich finde es eigentlich gut dass  wenigstens einer von  uns ein festes Einkommen hat. Als ich meinem Vater von der Verlobung erzählt habe  sagte er nur  du  warat  sicher dumm genug um ja zu sagen und wie stellt ihr euch  das vor ?....  Ich und mein Verlobter haben uns  ansich schon gedanken gemacht er hat ein  Haus 10 min  von mir weg gekauft und  ich könnte im Notfall ja immer noch hier schlafen wenn  ne Kuh kalbt etc.   Wegen  der negativen Kritik und dem   Schweigen  danach  fällt es mir  jetzt schwet ihnen  das Datum zu sagen.Ich glaube mein Vater meint es nicht mal böse aber er ist 65 und  hat den Betrieb schon von seinem Vater übernommen und er will halt dass alles weiterläuft. Er ist zwar nicht gegen  Frauen in der Landwirtschaft aber er glaubt ich schaffe  das nicht ohne Bauern  an meiner Seite. Wir haben keinen Knecht  mein Vater, sein Bruder und ich. Meine Mitter ist pensionierte Rentnerin.   Kennt ihr das Problem und was würdet ihr machen ?  Vielen Dank für  alle Antworten.

Hallo,m schreib doch mal , wie groß euer Betrieb ist, gibt es Tiere zu versorgen, ist es Haupt oder Nebenerwerb.

Was hat das mit der Partnerwahl zu tun...........eigentlich nichts.........aber

wenn Betrieb im Haupterwerb geführt ist muss man schon dikutieren, wie es läuft, wenn Vater arbeitsmäßig aussteigt, steigt Mann ein, stellt man jemanden an, geht man evtl. in Nebenerwerb oder ganz aus der LW raus.

Gar nicht einfach

Aber zunächst einmal...........alles Gute für die Hochzeit!
Herzliche Grüße von Fanni

 


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